Geyſtlichen zucht xliii haſt dich genaͤhnet boͤßlich zuͦ herrē. vn̄ dem hercz iſt vol falſch vn̄ trügnuß. Das ander Capitel Wie wir zuͦ dem dienſt gotes vn̄ zuͦ ſeiner forcht vermanet werdē Vne naͤhē dich zuͦ dem dienſt gotes. vn̄ ſtee in der gerechtigkeit. vn̄ in der forcht. vnd bereytte dein ſele zuͦ der verſuͦchung. nider druckē dem hercze vn̄ leÿde. neÿ­ge dein ore. vn̄ empfahe die wort der verſtaͤndnuß. vnd nit eÿle in die zeÿt des todes. Leÿde die ley­dung gotes. fuͤge dich zuͦ got. vn̄ leÿde. daz dein leben wachße in jüngſten tag. alles das dir iſt zuͦ geleget. das empfahe. vn̄ dulde das in ſchmerczen. vn̄ hab die ge dult indeiner diemuͤtigkeit. wan̄ das gold wirt bewaͤret in feü wer. vnd das ſilber. aber die men ſchen werdē angenaͤm in ofen der diemuͤtikeit. Gelaube got. vn̄ er widermachet dich. vn̄ ſchÿcke deinen wege. vn̄ hoffe in jn. Be­halte ſein forcht. vnd eraltte in jr Die jr fürchtet den herren enthal tet ſein erbaͤrde. vn̄ nit neygett eüch jm. das jr nit fallet. Die jr fürchtet den herren gelaubt jm. vnd eüer lone wirt nit außgeren tet. Die jr fürchtet den herren. ver ſehet eüch an jn. vnd die erbaͤrm de kumbt eüch jm̄ wolluſt. Dÿe jr fürchtet den herrē. habt jn lieb. vn̄ eüwer herczen werdē erleüch tet. Ie ſüne ſchawet die geſchlaͤch te menſchen. ſecht vnd wiſſend wan̄ keiner verſahe ſich in dem herren. vnnd iſt geſendet worden. Wer iſt beliben in ſeinen gebotten. vnd iſt verlaſſen. Oder wer hatt jn angeruͤffet vnnd er hat jn ver­ſchmaͤhet. Wan̄ got iſt miltt vn̄ barmherczig. vnd er vergibt die ſünde in der zeÿt truͤbſale. vn̄ iſt ein beſchirmer allen den die jn ſuͦ­chē in warheÿt. Wee dem zwy feltiges herczē. vnd dem meÿney­digen. oder ſündigen lebßen. vnd den übelwurckende hende. vn̄ dem ſünder der do eingeet in die erden mit zweÿen wegen. Wee ver­laſſens herczens. die do nit gelau ben got. vn̄ darūb werdē ſÿ nit be ſchirmet jme. Wee den. die do haben verloren die enthaltung vn̄ die do haben gelaſſen die rechtten wege. vn̄ haben ſÿ keret in die boͤ ſen weg. Vnd was thuͦn ſÿ. ſo herre ſÿ beginnet an zuͦſehen. Die do fürchten den herren. die werdē nit vngelaubig ſeinem wort. vn̄ die jn liebhaben die behuͤten ſeinē wege. Die do fürchten den herren die ſelben werden ſuͦchen die dīg die jm ſind gefaͤllig. vnnd die jn lieb haben. die werdē erfüllet mit ſeiner ee. Die do fürchten den her ren die fürbereÿtten jre herczen. vnd heÿligen jre ſelen in ſeinem angeſicht. Die do fürchten den her ren. die behuͤtten ſeine gebot vnd haben die gedult biß zuͦ ſeiner an ſchawung. ſagend. Ob wir nitt buͦßs thuͦn. wir fallen in die hen­de des herren. vnd nit in die hēde der menſchen. Wann nach ſeiner groͤſſe. alſo iſt auch ſein barmher czigkeit mit jm. .g. j.