Amos Die weyſſagung Rr ſün iſrahel hoͤrt dz wort des herrē daz der herre hatt geredt über le eüch vnd über alles ge ſchlaͤcht das er hat außgefuͤrt dem landt egipti. ſagend. Ich ha­be eüch erkant alleyn auß allen geſchlaͤchten erde. darūb heym ſuͦch ich über eüch all eüer miſſe­tat. Geen den zwen miteinand̓. nur es fuͤge jn. Luͤet denn der le­we in dem waldes ur er hab den raub. Gibt den̄ das welflein der lewin die ſtym̄ von ſeiner hoͤlen nur es hab etwas gefangen. Felt denn der vogel in de ſtrick der er­de on den vogler. Wirt den hyn genōmen der ſtrick von der erden ee dann das er etwas vahet. ob das horen doͤnet in der ſtat. vnd erſchrecke nit das volck. Ob das übel wirt in der ſtat. das der herr nit hat getan. wann der herr got thuͦt nit das wort. nun er eroͤffen das wort zuͦ ſeinen knechten den weyſſagen. ſo der lewe luͤet. waͤr fürchte ſich nicht. der herre gott hat geredet waͤr weyſſaget nicht Machet die gehoͤrde in den heü­ſern aſot. vnd in den heuſern des landes egipti vnd ſprecht. Wer­det geſamelt auff die berg ſama­rie. vnd ſehet vil vnſÿnnigkeytt in jrer mitte. Vnnd leydet auch die zwangkſale in jren heimlich en gemechten. vnd ſÿ wiſſen nitt zethuͦn das recht. ſpricht der her re. ſÿ ſchetzen die boßheyt vnnd den raub in jren heüſern. Darūb diſe ding ſpricht der herr. die er­de wirdt betruͤbet vnd vmbgan­gen vnnd wirt abzogen auß dir deyn ſtercke. vnnd deyne heüſer werden zerſtreüet. Diſe ding ſy­richt der herre. Wie ob der hirtte erledige zwey diech oder dz eüſ­ſer teÿl des oren von dem munde des lewen. alſo werdē erloͤſet die ſüne iſrahel. die da wonen in ſa­maria in der blage des betleins. vnnd in dem legerbeth damaſci. hoͤret vnd bezeüget in dem hauß jacob. ſpricht der herr got O her re. wann an dem tag ſo ich anfa­he heymzeſuͦchen die übergeun. gen iſrahel. Ich wird heymſuͦch­en vnd auch über die altar beth­el. vnnd die ecken des altars wer den abgehawen vnnd vallen an die erde. Vn̄ ich ſchlahe das win terhauß mit dem ſūmerhauß vnd die helfenbeynen heüſer verder­ben vnnd vil heüſer werden ver wuͤſt ſpricht der herr. capitel iiii Das Wie das volck vmb die abtgoͤt­terey geſtraffet vnnd vermanet ward dauon zelaſſen. R veyſten kuͤ hoͤret dz wort des herren. die jr ſeyt an berge ſama­rie. die jr thuͤt zwanck ſale durfftigen vnd zerkniſch­et die armen. die jr ſaget eüerm herren. bringet her vnd wir trin cken Der herre ſchwuͦr in ſeinem heyligen. wann ſehet die tag ment uͤber eüch. vnnd ſÿe heben eüch auf in den ſcharpfen ſtecken vnd eüer überbeleybunge in wal lenden hefen. Vnd jr werdt auß­geen durch die erhertung eynes