IſaieDie Veiſſagungzorn dz waffen verwüſt ewch/ wan̄der mund des herren hat es geredt.Wie iſt worden ein abtrūnige vnkeuſcherin. die getrew ſtat vol des vrteyls Die gerechtigkeit hat gewontin ir. aber nun dy māſchlechter Deinſilber iſt gekert in ſinter. dein weyniſt gemiſcht mit waſſer Dein fuͤrſtēſeind vngetrewe geſellen der dyebAll haben ſie lieb die gaben. ſie nachuolgen den loͤnen. Sie vrteilen nitden weyſen. vnnd die ſach der witwēgeet nit ein zuͦ in. Vmb dieſe dingſpricht d̓ herr d̓ ſcharnd ſtark iſraelLeyder ich wurd getroͤſt uͤber meynveynd. vnd ich wurd gerochen vonmeinen veinden. Vnd ich ker meynhand zuͦ dir. vnd ich ſend den ſinterzuͦ der lauterkeit. vnd ich nim allesdein zin. vnd widerſchick dein vrteiller. als ſie waren zuͦ erſten vnnddein ratgeben als die alten. Nachdiſen dingen wirſt du geheiſſen eynſtat des gerechten. ein getrewe ſtatSyon wirt erloͤßt in dem vrteyl vn̄ſie widerfürē ſie in der gerechtigkeytVnnd er zerkniſchet die uͤbeltetigenvnd die ſünder miteinander. vn̄ dieda haben gelaſſen den herren dy werden verwuͤſtet Wann ſie werdē geſchendet von den abgoͤtter. dē ſie haben geopffert Vnnd ir ſchemet euchuͤber die gertē die ir erwelt. ſo ir werdet als die aych mit zeflieſſendē blettern. vn̄ als ein gart on waſſer. Vn̄ewer ſterck wirt als der vſel der agēvnd ewer werck als ein funck. vndyetweders wirt angezunt mitteinander. vnd der wirt nit. der es erleſche.Das.IIII. Capit Wiedie heilig kirch gottes erhabē wurdvnd got die hohfertigen niderte. vn̄ſich dz volck von den abgoͤttern zuͦgot keretAs Wort dasIſaias ſah/ der ſun amosüber iudam vnd iheruſalem Vnd es wirdt in den iungſtentagen ein vorbereitter berg dz haußdes herren in der ſcheitel der berg vn̄wirt erhaben uͤber die buͤhel/ Allemenſchen flieſſen zuͦ im/ vnd manigvoͤlcker geen vnnd ſprechen Runment vnd wir ſteygen auff zuͦ demberg des herren/ vnnd zuͦ dem hawßgots iacob/ vnnd er leret vns ſeyneweg vnd wir geen in ſeinen ſteygenWann die ee geet auß von ſyon vn̄das wort des herren von iheruſalezVnd er vrteylet die menſchen/ vndwir ſtraffen manige voͤlcker Vnndſie keren ir waffen in pflugeyſen/ vn̄ir ſper in ſichel Das volck hebet nitauff das waffen wider das volck vn̄uͤben ſich nit fuͤrbas zuͦ dem ſtreytHauß iacob kumbt/ vnnd wir geenin dem liecht vnſers gottes Wanndu haſt verworffen dem volck dashauß iacob/ Wann ſie ſeind erſullet als etwan̄/ vnd hoͤrten die zauberer als die philiſtiner/ vnd anhiengēden frembden kinden Die erde iſt erfüllet mit ſilber vnd mit gold vndirer ſchetz iſt kein ende Vnd ir erd iſterfuͤllt mit roſſen vn̄ ſein wegē ſeindvnzelich/ Vnd ir erd iſt erfuͦllet mitabgoͤttern Vnd ſie anbeten dz werkir hend dz ir vinger habē gemachetvnnd der menſch hat ſich geneygetvnd det man̄ iſt gedemuͤtiget Darumb nicht laß in Geein in den ſteinvnd verbirg dich in die gegrabē erdvor dem antlitz der vorcht des herrēvnnd vor der gkor ſeyner maieſtet