Propheten IIII Des Die hochfertigen augen des menſch en ſeind gedemütiget/ vnd die hoͤhe der mann wirdt geneyget Aber der herr wirt allein erhoͤhet an dem tag wann der tag des herren der ſcharen wirdt uͤber einen yegklichen hochfer­tigen vnd hohen Vnnd über einen yegklichen übermuͤtigen vund wirt gedemuͤtiget Vnd uͤber alle hohen ceder des libans vnd auffgericht vn̄ uͤber all aychen baſan. Vnnd uͤber die hohen berg/ vnd über all erhoͤhet buͤhel/ vnd uͤber einen yegklichen ho hen turn/ vnd uͤber ein yegklich veſt maur/ vnd uͤber all ſchiff tharſis vn̄ uͤber alles das da iſt ſchoͤn in dez ge ſicht Vnnd alle hochfart der menſchē wirt genaiget vnd die hoͤhe der wirt gedemuͤtiget. Vnnd der herr wirt allein aufferhaben an dez tag vnd die abgoͤtter werden gantz zer­kniſchet Vnnd ſie geen in die hoͤller der felſen vnd in die clüfft der erde vor dem antlitz der vorcht des herrē vnd vor der glori ſeiner maieſtat ſo er anffſteet zeſch lahen die erde. An dem tag wuͤrfft von im der menſch die abgoͤtter ſeines ſilbers/ vnnd die abgotter ſeines goldes dy er im hat gemachr dz er anbette die moltwerf fen die fledermeuͦß Vnd wirt entgeē in die cluͦfft der ſteyn/ vnd in die lo­cher der velſen vor dem antlitz der vorcht des herren vnd vor der glori ſeiner maieſtat/ ſo er auffſteet zeſch­lahen die erde Darumb ruet von menſchen des geyſt in ſeinen naßlo­chern iſt/ wann er ſelb iſt geachtet der hochſt. Das.IIIIIII. Capitel Wie gott/ vmb der miſſetat willen des volcks vil ubelsuber ſy verhēgt Vnnd wie vmb der hochfart willen der tochter ſyon. got in alle frewli­che zierd name. An ſehend der herſcher der herre der ſcharen nimmet ab von iheruſalem vnd von iuda den krefftigen vnnd den ſtarcken/ alle kraſſt des brots vnd alle krafft des waſſers vnd den ſtarcken vnnd den ſtreitbern mann vnd den vrteyler vnd den weiſſagē vnd den warſager vund den alten vnd den fuͤrſten über fünfftzig/ vnd den erſamen in dem antlitz vnnd den ratgeben vnd den weyſen vnnd den fuͤrſten der ſynagogen/ vnd den witz igen der geyſtlichen red Vn̄ ich gib ir furſten/ kinder/ vnd die weybiſchē oder vnſtetten werden in herſchen Vnd das volck felt der man̄ zuͦ dez mann/ ein yegklicher zuͦ ſeinem neh ſten Das kint ſchreiet hochfertiglich wider den alten/ vnd der vnedel wi­der den edeln Wann der mann be­greifft ſeinen brnder den hawßgeno ſen ſeines vatters/ ſagend Dir iſt dz gewand du biſt vnſer fu̇rſt aber der vall iſt vnder deiner hand vnnd er antwurt an dem tag ſagend. Ich bin nit ein artzet vnnd das brot iſt nit in meinem hawß/ noch das ge­wand Nicht wolleſt mich ſetzen ey­nen fuͤrſten des volcks Wann ihe­ruſalem viel vnd iuda iſt geuallen Wan̄ ir zungē vn̄ ir findung ſeind wider herre. dz ſie raitztē dy augē ſeinermaieſtat Die erkedūg ires at­litz atwurt in. vn̄ ſie predigtē ir ſun de als ſo doma vn̄ verborgē dy nit