ProphetenIIIIDesDie hochfertigen augen des menſchen ſeind gedemütiget/ vnd die hoͤheder mann wirdt geneyget Aber derherr wirt allein erhoͤhet an dem tagwann der tag des herren der ſcharenwirdt uͤber einen yegklichen hochfertigen vnd hohen Vnnd über einenyegklichen übermuͤtigen vund wirtgedemuͤtiget Vnd uͤber alle hohenceder des libans vnd auffgericht vn̄uͤber all aychen baſan. Vnnd uͤberdie hohen berg/ vnd über all erhoͤhetbuͤhel/ vnd uͤber einen yegklichen hohen turn/ vnd uͤber ein yegklich veſtmaur/ vnd uͤber all ſchiff tharſis vn̄uͤber alles das da iſt ſchoͤn in dez geſicht Vnnd alle hochfart der menſchēwirt genaiget vnd die hoͤhe der māwirt gedemuͤtiget. Vnnd der herrwirt allein aufferhaben an dez tagvnd die abgoͤtter werden gantz zerkniſchet Vnnd ſie geen in die hoͤllerder felſen vnd in die clüfft der erdevor dem antlitz der vorcht des herrēvnd vor der glori ſeiner maieſtat ſoer anffſteet zeſch lahen die erde. Andem tag wuͤrfft von im der menſchdie abgoͤtter ſeines ſilbers/ vnnd dieabgotter ſeines goldes dy er im hatgemachr dz er anbette die moltwerffen die fledermeuͦß Vnd wirt entgeēin die cluͦfft der ſteyn/ vnd in die locher der velſen vor dem antlitz dervorcht des herren vnd vor der gloriſeiner maieſtat/ ſo er auffſteet zeſchlahen die erde Darumb ruet von dēmenſchen des geyſt in ſeinen naßlochern iſt/ wann er ſelb iſt geachtetder hochſt.Das.IIIIIII. CapitelWie gott/ vmb der miſſetat willendes volcks vil ubelsuber ſy verhēgtVnnd wie vmb der hochfart willender tochter ſyon. got in alle frewliche zierd name.An ſehend derherſcher der herre der ſcharennimmet ab von iheruſalemvnd von iuda den krefftigen vnndden ſtarcken/ alle kraſſt des brotsvnd alle krafft des waſſers vnd denſtarcken vnnd den ſtreitbern mannvnd den vrteyler vnd den weiſſagēvnd den warſager vund den altenvnd den fuͤrſten über fünfftzig/ vndden erſamen in dem antlitz vnnd denratgeben vnd den weyſen vnnd denfuͤrſten der ſynagogen/ vnd den witzigen der geyſtlichen red Vn̄ ich gibir furſten/ kinder/ vnd die weybiſchēoder vnſtetten werden in herſchenVnd das volck felt der man̄ zuͦ dezmann/ ein yegklicher zuͦ ſeinem nehſten Das kint ſchreiet hochfertiglichwider den alten/ vnd der vnedel wider den edeln Wann der mann begreifft ſeinen brnder den hawßgenoſen ſeines vatters/ ſagend Dir iſt dzgewand du biſt vnſer fu̇rſt aber dervall iſt vnder deiner hand vnnd erantwurt an dem tag ſagend. Ichbin nit ein artzet vnnd das brot iſtnit in meinem hawß/ noch das gewand Nicht wolleſt mich ſetzen eynen fuͤrſten des volcks Wann iheruſalem viel vnd iuda iſt geuallenWan̄ ir zungē vn̄ ir findung ſeindwider dē herre. dz ſie raitztē dy augēſeinermaieſtat Die erkedūg ires atlitz atwurt in. vn̄ ſie predigtē ir ſunde als ſo doma vn̄ verborgē dy nit