iH allezeit Vormittags 8 Uhr j« Hansach bei der Verschanzung selb-.
Hausach , den 30, Deebr. 1815.
Schwqb,
als bestellter Civil. Commissair.
1. Lahr. f Versteigerung.) Carl Friedrich Müller seel. Wtttwe hier läßt bis künftigen Mi«, woch den 17. dieses, Nachmittags 2 Uhr, auf hiestgem Rarhhaus auf eine vier - und sechsjährige Lehnung versteigern:
1 Garten in 15 Abtheilongen vom Pflug über;
3 Sester öi Ruthen Acker am Almenbach;
8 Sester Mauen auf den ober» Stegmatten, beiMietersherm;
6 Sester Marren auf der Hinleere; wozu stch die Liebhaber cinstnren wollen.
2. Lahr . Versteigerung.) Auf Mittwoch den 17. d., Nachmitta > »m 1 Uhr, sollen deö oerstorbeaen Ludwig GrereS, gewesenen Schulprovisor an der Cantorgrsschule dahier, nachgelassene Schul und andere Bücher uiid Aiusitalien versteigert wer- den. i m Lreohaber hiezu werden dazu hosirchst eitigeladen.
Bannmeyer, Cantor.
1. Lahr , sDecken feil.) Bei C. P. Fischer sind wieder wollene Decken von verschiedener Größe angekommen.
2. Lahr. sGrun.d feil.) Bei Hrn. Volker auf der Fabrik wird ein Keller ausgeführt; wenn Jemand Grund braucht, kann stch dort melden; wer ihn selbst abbolen will, bekommt auf den Wagen 6 kr. bezahlt.
Huber, Neurer.
1. Lahr. sHans zu verlehnen.) Frau Frie. brich Walters Wimve will ihre Behausung bei'm Lamm nebst Scheuer, Stallung und Dungplatz, entweder einzeln oder therlweise auf nächstkom- meuden Frauentag wieder verlcbnen. Das Na. Here ist bei ihr selbst ober bei Unterzeichneten zu erftagen.
Michael Meier oder Friedrich Mörstadt.
1. Lahr. sWohnungzu verlehnen.) Bis künf.
tigen Frauentag ist bei Sattler Schabt eine Woh. nung,. bestehend in einer Stube, Kammer Küche , Ho^platz, einer zu Getüch-
Kammer und Keller zu verlehnen.
i. Lahr. fZimmer zu'verlehnen.) Bei Jod. Andreas Kylius ist ein meublirtes Zimmer zu verlehnen, welches bis künftigen Frauentag, den 25. März, bezogen werden kann.
3. Lahr. fWohnung zu verlehnen.) Georg Wollenbär bat eine Wohnung mrr oder ohne Stallung zu verlehnen, welche bis Frauentag kann bt. zogen werden.
6. fBadische Vorschuß-Scheine werden zu kaufen gesucht.^ Ein ytesigeS HandlungS.Haus sucht Badische Vorschuß - Scheine zu kaufen. Ausgeber dre>es sagt welches.
2. Mheinschifffahrts-Anzeige.) Schiffer Frie- derich Rohr stehet brö und mit dem 13. dieses in dem Hafen zu Freistett nach Mainz und Frankfurt in Ladung, wozu die letzten Lahre« Güter Donnerstags vorher den ii. abgcholet werden sollen.
Anekdote.
Ein englisches öffentliches Blatt enthält ein Gespräch zwischen Bonaparte und Bertrand. Er- sterer will von Letzterem aufrichtig wissen, war man in Baris von ihm halte. Der Marschall aut- worler ihm geradezu: man sage, er sey der größte Lügner des Jahrhunderts. Am Ende der Unterhaltung schreibt Bonaparte alles Unheil, welches über Europa gekommen sey, der einzige» Ursache zu, daß seine Frau Mutter zu fruchtbar gewesen. „Ich hatte zu viel Brüder und Schwestern zu versorgen, und mußte daher Königreiche und Fürstenthumer für ste in Beschlag nehme«. Ich gab Joseph eine Krone, Hieronymus eine, Ludwig eine: aber dieser Letztere war ein Narr, er wollte nicht regieren, da ich ihn zum König gemacht hatte. Ich schickte ihn daher fort." — Was den Philosophen Lucian betrifft, der lauge Zeit den Beleidigten spielte — ist er nicht env-