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»DAS NCOS BADEN*

Nr. M / ?. W. 4 *

DER SPORTBERICHT

lußbsM

Aus „König Fußballs“ Weltreich , , .

Die 55 000 Ungarn , die in Budapest dem 89. Län­derspiel gegen Oesterreich beiwohnten, waren ob des knappen 2:1-Sieges ihrer Mannschaft außer Rand und Band. Obwohl diese keineswegs eine be­sonders gute Partie lieferte. Mit Huj-huj-hoja-Ru- fcn wurden die Magyaren ununterbrochen ange­feuert und gegenüber den Gästen war man auf dem Ujpest-Platz nicht immer galant. So bewarfen die Zuschauer die österreichischen Spieler bei den geringsten Verfehlungen mit abgenagten Maiskol­ben. Die Oesterreicher müssen ihre Niederlage auf das Konto ihres schwachen Innensturmes Wagner- Epp-Stroh buchen. Verbandskapitän Nauseh wird die Chronische Krankheit seiner Nationalmannschaft, das Fehlen eines schußkräftigen Sturmes, ausku­rieren müssen, wenn man in Wien die nächsten Länderspiele gegen die Tschechoslowakei und Schweden siegreich bestehen will.

In England läuft die Meisterschaft für den Tabellenführer Portsmouth besonders günstig. Die Feuerwehrleute von Portsmouth sind im elften Spiel noch unbesiegt, während die übrigen Mitbe­werber Punkte einbüßten. Portsmouth führt mit 19 Punkten vor Derby County mit 16 und Birming­ ham , 15 Punkte. — In Frankreich ist der Meister Marseille nach einer 1:4-Niederlage bei St. Etienne weiter zurückgefallen. Rennes führt mit 14 Punkten vor Reims mit 13 Punkten, In der Schweiz konnte Lausanne "nach vier Siegen gegen Urania Genf wenigstens einen Teilerfolg herausholen und die Tabellenführung mit 9 P. vor Biel 8 P ver­teidigen. — In Belgien lautet der Stand: Me- cheln 8 P.. BerChem und Racing Brüssel je 7 P.

. . . und aus den süddeutschen Ländern

Mit einem schadenfrohen Auge sah der eine der beiden Spitzenreiter im Norden Süd-Württembergs, der spielfreie Ex-Zonenligist Trossingen , nach Pful­ lingen , wo der Rivale Schramberg anzutreten hatte. Aber die Leute aus der Junghansstadt kamen mit einem glücklichen 1:0-Sieg über das heiße Pflaster und führen nun allein die Tabelle an. Im Süden hielt Laupheim den gefährlichen Sturm aus Lin­ denberg nieder, traf selbst zweimal ins Schwarze und blieb so weiterhin ungeschlagen an der Tabel­lenspitze. — In Nord-Württemberg brachte Gmünd dem Neuling und bisherigen Spitzenreiter Zuffen­ hausen eine überraschende 3:2-Niederlage bei, die ihn vorübergehend aus dem Sattel hob. Untertürk­ heim sitzt jetzt auf der obersten Sprosse. Aalen und Feuerbach haben sich schön nach vorn gear­beitet. Die Stuttgarter Sportfreunde nehmen hinter Böchingen erst den sechsten Platz ein. — In Bayern ist die Lage weiterhin unverändert, da die favori­sierten Vereine ihre Auswärtsspiele sicher gewinnen konnten. Mit immer einem Punkt Abstand liegen hintereinander: Bamberg , Jahn Regensburg, Lich- tenfels, Fürth , Ingolstadt und Straubing .

Boxen

Richard Vogt bleibt Meister

Mit seihen 35 Jahren ist der Hamburger Richard Vogt nach wie vor unser bester deutscher Halb­schwergewichtler. Das bewies er auch beim Titel­kampf vor 25 000 Zuschauern im Wabbel-Stadion in Halle an der Saale . Der um 13 Jahre jüngere Ber­liner Conny Rux war zwar ein sehr ehrgeiziger Herausforderer, der stets bemüht war, den Angriff zu übernehmen, er konnte aber den Meister in keiner Phase wirklich erschüttern. Dieser erwies sich in den 12 Runden wieder einmal als der „Rech­ner im Ring“, der seine Kräfte genau einzuteilen verstand 1 . Mit langen Linken hielt er sich den pantherartig angreifenden Berliner vom Leibe und erzielte mit seiner gefürchteten Rechten in der 5. und 10. Runde Wirkung. Aber Rux, der in der 10. Runde wegen einem 2 bis 3 Cm langen Augen­riß erheblich in der Sicht behindert war, kam mit

lieh, wenn auch Drägestein außerdem noch am linken Auge angeschlagen War. Der Berliner , der letztes Mal vor Sehmeling davonzuflitzen bemüht war, war dieses Mal nicht immer schnell genug, um Sehmeling s Attacken auszuweichen. Er reagierte auf einige Treffer von Max ziemlich sauer und in der neunten Runde wurde dann der etwas über­raschende Kampfausgang verkündet. Der Beifall darauf war herzlich, aber Sehmeling erhielt nicht die Ovationen früherer Zeiten, wie er auch nicht die Leistungen früherer Zeiten zu zeigen imstande war. Vor allem ließ er seine sonst so sichere Re­aktionsfähigkeit vermissen und seine einst so ge­fürchtete Rechte war nur noch ein Schatten ihrer früheren Wirksamkeit.

In der Nachkriegszeit hat Sehmeling, der am 28. Oktober in Berlin gegen Halbschwergewichtsmei­ster Richard Vogt antritt, nun drei Siege (einmal gegen Vollmer und zweimal gegen Drägestein) und eine Niederlage (gegen Neu'eh zu v'-zec-hn Insgesamt hat Sehmeling 68 Kämpfe ausgetragen. 56 gewonnen, viermal unentschieden geboxt und achtmal verloren.

Ringen

Deutsche Ringermelster komplett

Der letzte Teil der deutschen Ringermeisterschaf­ten wurde in Bad Reichenhall mit dem Bantam- und Weltergewicht entschieden, so daß sich nun folgende komplette Meisterliste ergibt:

Fliegengewicht: Euler-Neu-Isenburg Bantamgewicht: Weber-Heidenheim Federgewicht: Heßberger-Dettingen Leichtgewicht: Ehrl-München Weltergewicht: Paar-Reichenhall Mittelgewicht: Truekenfarod-Fürth Halbschwergewicht: Leichter-Frankfurt Schwergewicht: Müller-Bamberg

Bayern hat damit mit vier Titelhaltern am besten abgeschnitten vor Hessen mit drei und Württem­ berg mit einem'Meister, während Nord- und West­deutschland leer ausgingen.

Unsere kleine t poetmndschau

Fritz Buchloh , Deutschlands Nationaltorwart in vielen Spielen und seit Mai 1948 Trainer in Island , ist nach Deutsehland zurückgekehrt, da ihm die klimatischen Verhältnisse nicht Zusagen.

TUS Neuendorf wurde mit 3 000 DM Geldstrafe belegt, weil der Verein die zu dem Spiel gegen Niederrhein aufgestellten Spieler dem Verband nicht zur Verfügung stellte.

282 000 Zuschauer besuchten die ersten 18 Spiele der Fußball-Oberliga West in der neuen Spielzeit. Das entspricht einem Durchschnitt von 15 000 Zu­schauern pro Spiel.

Der jüngst verstorbene tschechische Staatspräsi-

In England gibt es eine Oberliga des Schulfuß­balls. Etwa 4 000 Mannschaften sind darin vertreten. Die-höchstens 14jährigen Jungen spielen mit einem etwas kleineren Ball auf etwas niedrigere Tore als sie bei den Großen üblich sind. Aber sie haben ebenso wie diese als Höhepunkt ihr Länderspiel England — Schottland , dem etwa 50 000 Zuschauer beizuwohnen pflegen.

Der deutsche Handballmeister 1948, TV Hassee- Winterbek, unterlag beim Vorjahrsmeister RSV Mülheim vor 15 000 Zuschauern mit 11:15 Toren.

Die Boxstaffel des zweifachen süddeutschen Mann­schaftsmeisters im Amateurboxen, Spvgg. Neckar­ sulm gewann am Samstag den entscheidenden Kampf in Stuttgart gegen den SV Prag-Stuttgart mit 9:7 Punkten und wurde somit zum dritten Male süddeutscher Mannschaftsmeister.

.Ausländische Veranstalter sind um uns herum wie Bienen um den Honig“ erklärte Hein ten Hoffs Schwiegervater und Manager Emil Jung .

In Hamburg traf die offizielle Zusage aus Schwe­ den ein, daß eine schwedische Leichtathletikex­pedition noch in dieser Woche zu einigen Starts in Deutschland ankommen wird. Unter den Schwe­ den , die am Sonntag gegen deutsche Leichtathleten in Hamburg antreten, befindet sich der bekannte 1 500-m-Läufer Lennart Strand.

Der für Schwaben Augsburg startende Este Mal­stein stellte mit 15,10 m eine neue Jahresbestlei­stung im Kugelstoßen auf.

Der belgische Meister und Olympiasieger im 5 000-m-Lauf, Gaston Reiff , stellte am Mittwoch im Laufen über 2 000 m in 5:07,0 Minuten einen neuen Weltrekord auf. Der alte Rekord war mit 5:11,0 Minuten im Besitz des Schweden Gunder Haegg .

Den „Großen Preis von England“ für Rennwagen machten die Italiener unter sich aus. Villoresi siegte auf Maserati vor seinem Stallgefährten Ascari.

Der frühere Rennleiter der Daimler-Benz , Alfred Neubauer , hat auf eine britische Einladung hin am „Grand Prix von England“ als Beobachter teilgenommen.

Der deutsche Radrennfahrer Kilian (Dortmund ), der über seine luxemburgische .Mutter die Staats­angehörigkeit dieses Landes;‘erhielt, fährt dem­nächst nach den USA , um an Sechstagerennen teil­zunehmen.

Der deutsche Amateur-Fliegermeister Willi Trost entdeckte seine hervorragenden Fahrerqualitäten beim alltäglichen Ausfahren der Wäsche. Als er einmal von einem ^jugendlichen Meister radfahr er in den Straßen Kölns überholt wurde, packte ihn die Wut und mit dem vollen Wäschekorb jagte er hinter dem Sportfahrer her. Dieser erkannte das Talent seines Verfolgers und forderte ihn auf, Rennfahrer zu werden.

Den Schwimm-Länder Kampf zwischen Groß­ britannien und Dänermark gewann Großbri­ tannien , das vor allen in den Männerdisziplinen überlegen war, mit 99:87 Punkten. Nachdem die Dänin Andersen bereits am Sonnabend im 100-m- Freistil gewann, konnte sie am Sonntag auch im 4<X)-m-Freistil in 5:21.1 Minuten als Erste anschlagen.

Die Stute „Tora “, eines der erfolgreichsten Pferde des deutschen und internationalen Tumiersportes, ist noch am Leben. Tora, die unter dem unver­geßlichen Kurt Hasse 1936 im Olympiastadion im

dent war ein begeisterter Fußballspieler. In seiner'. Einzelstechen Goldmedaille und Nationenwertung Jugend spielte Benesch bei Slavia Prag und stand für sieh entschied (100 000 Zuschauer fieberten mit!) auch schon in der tschechoslowakischen Länder- erhält in Hessen im Landgestüt Dillenburg das mannsehaft. Gnadenbrot.

Wir drehen den SpovtsGlobus . . .

Richard Gonzales an erster Stelle

Edgar Joubert (Katz), einer der führenden Faeh- journalisten des internationalen Tennissports und ständiger Wimbledonbesucher, hat in seiner tradi­tionellen Weltrangliste die „Nr. 1“ bei den Herren an den knapp 20jährigen Sieger von Forest Hills, Richard „Pancho“ Gonzales (USA ), vergeben. Er kommentiert seine „Ueberraschung“ mit folgender Begründung: „Der Fall des 20jährigen Richard Gon­zales, gebürtiger Mexikaner, aber amerikanischer Staatsbürger und in Los Angeles (Kalifornien ) seiner Rechten ebenfalls verschiedene Male durch wohnhaft, ist einzig in der Geschichte des Tennis.

und »ächte dabei Punkte, auch wenn Vogt bei die­sen Schlägen nicht mit der Wimper zuckte. Er war schließlich in der Schlußrunde noch so aktiv, daß das Kampfgericht unter Leitung von Arno Kölblin zu einem einstimmigen Unentschieden kam.

War Drägestein ein träger-Fettklotz?

Der deutsche Schwergewichtsboxmeister Hein ten Hoff saß unter den 10 000, die trotz Regens auf die Kieler Waldwiese gekommen waren, um Max

f chmeling gegen den Berliner Drägestein zu sehen.

chmelings Gegner war der nach Gewicht schwerste deutsche Schwergewichtler, Hans Joachim Dräge- stein-Berlin , den Max bereits einmal nach Punkten geschlagen hatte. Die 10 000 Zuschauer wurden nicht ganz zufriedengestellt, denn der Berliner gab in der neunten Runde ohne Niederschlag auf, nachdem der Ringarzt bei ihm einen Kieferbruch vermutete und eine Röntgenuntersuchung anordnete. Daraus zu schließen, daß Sehmeling noch immer „Dynamit“ in den Fäusten habe, ist nicht ohne weiteres mög-

Innerhalb von nur drei Tagen machte dieser junge Mann einen phantastischen Sprung in die Welt­klasse. Am 16. September konnte er noch keinen Anspruch darauf erheben, unter die zehn besten Spieler der Welt eingereiht zu werden. Am 19. September war er amerikanischer Meister und da­mit Weltbester, da er hintereinander Parker, Dro- bny und Sturgeß buchstäblich .zerschmettert 1 hatte.“ — Hinter Gonzales verteilt „Edgar“ die Plätze wie folgt: 2. Parker (USA ); 3. Drobny (CSR ); 4. Schrö­der (USA ); 5. Falkenburg (USA ); 6. Bromwich (Au­ stralien ); 7. Asboth (Ungarn ); 8. Sturgeß (Süd­ afrika ); 9. Talbert (USA ); 10. Flam (USA ).

Freudentaumel in Casablanca

Die Familie des neuen Boxweltmeisters im Mittel­gewicht, Marcel Cerdan , führte in Casablanca Freu­dentänze auf, als Marcel in New Jersey den gol­denen Gürtel dem Amerikaner Tony Zale abnahm! Marinette Cerdan, die Gattin, riß die Sektflaschen aus dem Kühlschrank, ihre Großmutter weinte vor

Freude, Cerdans beide Söhne tobten ausgelassen durch das ganze Haus und Armand und Antoine, die Brüder des Marokkaners, luden alle Gäste des überfüllten „Cafe Cerdan“ zu Freibier ein.

175 Stdkm. auf dem Fahrrad

Seit fast 50 Jahren geht das Wettrennen der Rad­fahrer um die absolut höchste Geschwindigkeit. In­teressant ist es, zu hören, daß der Amerikaner Murphy die wilde Jagd um den absoluten Ge­schwindigkeits-Weltrekord 1899 hinter einer Lokomo­tive (!) eröffnete. Er fuhr auf einer Strecke bei " Long Island zwischen den Eisenbahnschienen auf einem eigens« hergerichteten Holzbohlen-Kurs und legte die Meile (1609 Meter) in 57,4 Sekunden zu­rück. Er erreichte also ein Mittel von etwas mehr als 100 km. Murphys Nachfolger benützten an Stelle der Eisenbahn-Lokomotive einen Vorspann von Autos oder besonders aufgemachten Motorfahrzeu­gen mit Spezialkarosserien. Die bisher erzielten Zeiten waren:

1899: Murphy-USA in Long Island 102 Stdkm.; 1925; Brunier-Frankreich in Montlhery 120,9 Stdkm.; 1828: Vanderstuyf-Belgien in Montlhery 122,7 Stdkm.; 1937: Paillard-Frankreich in Montlhery 137,3 Stdkm.; 1941: Letourneur-Frankreich in Kalifornien 175,03 Stdkm.

Der Franzose Letourneur ist also Inhaber des ab­soluten Schnelligkeits-Weltrekordes auf dem Rad. Im Gegensatz zu Vanderstuyf und Paillard, die stromlinienförmige Spezialfahrzeuge als Schrittma­cher benutzten, fuhr Letourneur hinter einem Renn­automobil, das für den Rekordversuch besonders „frisiert“ wurde.

Sport im Heimatbezirk

FUSSBALL

Zahlreiche Bezfrksiigisten in der zweiten Rund« ausgeschieden

Der zweite Pokalsonntag 1948 brachte eine Reih« dicker Ueberraschungen, so daß zahlreiche Verein« der Bezirksliga bereits in der zweiten Runde unt den „Pokal von Baden“ ausgeschieden sind, uim| zwar Ichenheim , Zunsweier , Leutesheim, Zell undj Wolfach . Siegreich behauptet haben sich Friesen « heim, Ettenheim , Haslach i. K., Oberkirch und au« der Kreisklasse — was besonders bemerkenswert ist — die Vereine Kippenheim , Mahlberg , Renchen * Ortenberg , Zell-Weierbach, Rammersweier, WiS» statt.

Die Lage in der Bezirksliga In den Punktespielen des September fehlte e» in der Staffel Südwest nicht an sensationellen Er« gebnissen. Es scheint, daß die Ettenheimer undl Leutesheim in der neuen Saison ein gewichtigeres Wort mitreden wollen, als im vergangenen Jahr. Mit zwei eindeutigen Siegen haben sich Ettenheing und Leutesheim an die Spitze der Tabelle gesetzt, die folgendes Aussehen hat:

Ettenheim

2

t

6

0

9:0

4

Leutesheim

2

2

0

0

6:3

4

Sundheim

2

1

0

1

5:4

2

Schutterwald

2

1

0

1

4:4

2

Orschweier

2

1

0

1

3:4

2

Friesenheim

2

1

0

1

4:5

2

Ichenheim

2

§

0

2

3:7

0

Altdorf

2

0

0

2

2:9

0

HANDBALL

Niederbühl und Elgersweier an der Spitze Der zweite Spieltag brachte in der Landesliga Nord der Handballer meist recht unerwartete Er­gebnisse; so verloren die Altenheimer in Gaggenau mit 15:9, Seelbach ging gegen Niederbühl mit 6:13 ein, Baden-Baden konnte sich auch in Schuttern nicht behaupten und überließ dem Gastgeber mit 9:7 zwei weitere Punkte, während Elgersweier in Bühl mit 12:10 und Hofweier in Steinbach mit 9:1 zu skoren vermochte.

Die Tabelle weist somit folgenden Stand auf:

Niederbühl

2

2

0

0

27:5

4

Elgersweier

2

1

1

0

20:18

3

Hofweier

1

1

•

0

9:2

2

Gaggenau

1

1

0

0

15:9

2

Altenheim

2

1

0

1

22:22

2

Seelbadi

2

1

0

1

15:18

2

Schuttern

2

1

0

1

12:21

2

Steinbach

2

0

1

0

10:17

1

Baden -Badeft

2

0

0

2

12:16

0

Bühl

2

0

0

2

17:25

0

Die Lage in der Bezirksliga Ein wirkliches Kunterbunt von Resultaten war der erste Spielmonat der Bezirksliga Offenburg und ergibt durch die unterschiedliche Spielanzahl der Tabelle ein besonderes Bild. Erst die kommenden Begegnungen werden eine Klärung bringen. Die drei ungeschlagenen Vereine Schutterwald II, Ot­tenheim und Meißenheim werden wohl weiterhin die Spitzengruppe bilden. Nonnenweier wird mit einem Spätstart aufzuholen versuchen. Im Mittel­feld sind spannende Positionskämpfe zu erwarten, denn Oberkirch , Sulz und Hugsweier werden zäh um die Punkte und um den Erhalt ihrer Plätze kämpfen. Ob Bohlsbach weiterhin das Schlußlicht machen wird, ist unwahrscheinlich, denn in den Pokalspielen gegen Reichenbach und Hugsweier blieb dieser Neuling immer Sieger.

Schutterwald II

3

2

1

—

23:12

5

Ottenheim

2

1

1

—-

17:12

3

Meissenheim

1

1

—

—

13:6

2

Oberkirch

2

1

—

1

15:19

2

Sulz

2

1

—

1

17:19

2

Hugsweier

3

1

—

2

15:23

2

Nonnenweier

\

—

1

1

13:16

1

Reichenbach

l

—

1

1

17:20

1

Bohlsbach

1

—

—•

1

6:9

0

Schutterwald II — Hugsweier 7:1 In dem einzigen Pflichtspiel der Bezirksliga setzte Schutterwald II den Siegeszug! gegen Hugs­weier fort. Die Gäste aus der Lahrer Nachbar­schaft ließen sich durch den großen Namen nicht beirren und machten in einem vollkommen offe­nen Treffen den Gastgebern das Siegen schwer. Mangelnde Wurftechnik der Hugsweierer Angriffs­reihe brachte allein die 1:7-Niederlage.

30 Tore bei den Pokalspielen In der 2. Pokalrunde kam es zu einem kleinen Kräftevergleich der Bezirksliga aus dem Ried gegen die Kreisklasse Hanauerland . Die Meissen­ heim er hatten nach Auenheim eine enorme Portion Schußpulver mitgenommen, denn der 13:4-Sieg kam in seiner Höhe doch unerwartet. Ottenheim nahm mit einem 8:4-Erfolg die Griesheime r Hürde. Reichenbach über­gab mit der 4:9-Niederlage Bohlsbach die Teil­nahmeberechtigung an der 3. Runde.

Punktspiele der Handball-Jugend: Seelbach — Sulz B 9:3; Schutterwald B — Lahr 3:3; Schutter­zell — Altenheim 7:4; Schuttern — Hofweier 6:11; Zunsweier — Schutterwald A 1:21,

Am 2 . Oktober verschied nach kurzer, schwerer Krank« heit unsere liebe Schwester und Tante

Frl. Emma Weinacker

im Alter von 76 Jahren. Ihr Leben war Arbeit und Sorge für ihre Lieben. Die Einäscherung fand ihrem Wunsche entsprechend in aller Stille statt. Für die wohltuende Teilnahme sagen wir allen herzlichen Dank. Trauergottesdienst findet am Freitag, abends V 28 Uhr in Manlberg statt;

Mahlberg , 5.0kt 1948 In schmerzlicher Trauer

im Namen aller Hinterbliebenen!

Gustav Weinacker

Danksagung

Für die tröstliche Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Vaters

Johann Hetzinger

sagen wir auf diesem Wege unser herzliches Vergelt's Gott. Kuhbach, 5. Oktober 1948 Geschwister Hetzinger (4126)

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