Donnerstag, 17. Mai 1951
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ZEITGESCHEHEN
ts fi&l sie äatk ueck
Weitverbreitet ist die Ansicht, daß Ehrlichkeit in unsem Tagen ausgestorben sei. Doch wer das erlebt, was ich jetzt erzählen will, wird gleich mir etwas anderer Meinung werden. Hören Sie also:
Wie so viele Weinenthusiasten machte auch ich mich an einem der Pfingsttage auf den Weg nach dem herrlich gelegenen Durbach . Zwar hatte ich nicht allzuviel Geld bei mir — wer hat heute schon viel Geld? — war aber trotzdem guter Dinge und hoffte, einen guten und dennoch billigen Wein zu bekommen. Der neue Winzerkeller in Durbach beeindruckte mich sehr, regte mich aber zugleich zum Nachdenken über die ungefähre Bausumme an, und schon fürchtete ich, daß die Baukosten auf den ohnedies zu teuren Wein aufgeschlagen würden. Doch angenehm wurde ich enttäuscht. Der Wein war wirklich billig und trotzdem gut
Als ich dann später mein Lokal wechselte, stellte ich fest, daß ich meine Stumpen nicht mehr hatte. Geraucht hatte ich sie bestimmt noch nicht alle, ich mußte sie im Winzerkeller gelassen haben. Ich sah sie schon in Rauch auf gegangen. Trotzdem machte ich mich auf, sie an meinem vorigen Platz im Winzer keller zu suchen. Und siehe da: auf dem Tisch lag ein Papiertütchen mit meinen Stumpen Zwar fehlte einer, dafür aber fand ich 15 Pfennige im Tütchen.
Also ging ich zurück in das andere Lokal steckte mir einen Stumpen an. Er schmeckte
„Rheingold-Expreß" verkehrt wieder
Was bringt der Sommerfahrplan 1951 für Offenburg ? - Verbesserungen im Fernverkehr
Der kommende Sommerfahrplan 1951 der Deutschen Bundesbahn , der ab 20. Mal gültig sein wird, wird im Zeichen der Einführung des Schnelltriebwagenverkehrs und kürzerer Fahrzeiten stehen und infolgedessen besonders im Durchgangsverkehr zahlreiche Verbesserungen und Aenderungen bringen.
Auch Offenburg wird durch einen Schnelltriebwagen an das neue Netz angeschlossen, durch FT 7 Basel — Mannheim — Mainz — Köln — Dortmund, der Basel um 16,50 Uhr verläßt, in Offenburg 18,28/29 Uhr; Köln an 23.10 Uhr — Dortmund an 0,46 Uhr. Der Gegenzug FT 8 Köln — Basel hält nicht in Offen burg .
Neu vorgesehen sind F 211/212 als „Italien- Skandinavien-Expreß“ Rom — Mailand — Basel — Frankfurt — Hannover —Hamburg — Kopenhagen und zurück: F 211 fährt um 23.32 Uhr ab Offenburg ; der Gegenzug (in Richtung Rom ) verläßt Offenburg um 7.47 Uhr.
Als neuer „Holland-Italien-Expreß“ werden F 107/108 gefahren, die aus den bisherigen D 307/308 Basel — Köln — Dortmund und den bisherigen FD 107/108 Amsterdam — München und zurück gebildet werden. Sie verkehren zwischen Basel und Amsterdam mit einem Zugabteil Basel — Dortmund ab Duis burg . Sie führen Kurswagen Genova und Chur — Amsterdam , Rom — Hoek v. Holland und umgekehrt: F 107 Basel B. B. ab 22.05 Uhr
— in Offenburg 23.45/23.51 Uhr — Köln an 5.48 Uhr — Amsterdam an 10.20 Uhr; F 108 Amsterdam ab 20.20 Uhr — Köln ab 0,55 Uhr in Offenburg 6.40/6.46 Uhr — Basel B. B. an 8.34 Uhr.
Die bisherigen FD 163/164 Hoek v. Holland
— Köln — Basel werden bedeutend beschleunigt und verkehren als „Rheingold- Expreß“ F 163/164 und somit als schnellste
mir umso besser, als ich soeben erfahren hatte, daß es auf der Welt doch mitunter noch mehr i Verbindung zwischen Holland und der Schweiz Ehrlichkeit gibt, als man gemeinhin anzuneh-1 mit Kurswagen Chur und Erstfeld — Amster- men geneigt ist. ub. * dam und zurück:
Vorbereitung der 850-Jahrfeier
Der Stadtrat billigte zu diesem Zweck 25 000 DM — Historischer Festzug von 3 Kilometer Länge wird im Mittelpunkt stehen
v Man pflegt nicht zu unrecht zu sagen, daß große Ereignisse ihre Schatten vorauswerfen. Sie werfen aber nicht nur diese sondern auch die Schattenseiten der umfangreichen Vorarbeiten voraus. So verhält es sich wieder bei dem großen Ereignis, das Offenburg für die Zeit vom 28. September bis 7. Oktober 1951 bevorsteht, bei der 850-Jahrfeier der Stadt Offenburg .
Seit Wochen schon sind mehrere Ausschüsse mit vielfach den gleichen Mitgliedern dabei, die mit dem Stadtjubiläum verbundenen Festlichkeiten festzulegen und vorzubereiten. Selbstverständlich wird der Veranstaltung das Hauptaugenmerk geschenkt, die den Mittelund Höhepunkt im Festablauf bilden wird. Das ist der historische Festzug, mit dem gleichsam die die Stadtgeschichte bestimmenden Ereignisse vergangener Jahrhunderte nochmals lebendig werden und eine künstlerische Sym- bolisierung erfahren sollen, die am ehesten geeignet erscheint, eine Brücke über die geschichtlichen Epochen zu schlagen und der Jubiläumsfeier damit eine tiefere Bedeutung zu geben, die Bedeutung nämlich, den Bürgersinn, den Bürgerstolz und die Liebe zur angestammten Heimat zu wecken.
Dieser historische Festzug wird aber nicht allein ein schönes besinnliches Schauspiel für die Offenburger Bevölkerung und ihre Gäste sein, bei ihm werden vielmehr alle Schichten der Bevölkerung . selber aktiv mitwirken, Schulen, Vereine, Betriebe, Innungen usw. Hinzu kommen Mitwirkende von auswärts, z. B. Reitervereine aus dem Ried und mehrere Musikkapellen aus den Nachbargemeinden. Einige wenige Zahlen mögen zeigen, welche Beachtung dem Festzug geschenkt werden kann.
Man rechnet mit drei Kilometer Länge,
450 beteiligten Personen, 20 Wagen, 30 Einzelgruppen, 80 Pferden und 2000 historischen Kostümen, die in einer Kostümanstalt beschafft werden müssen.
Schon ihre genauere Auswahl erfordert umfassende historische und kunsthandwerkliche Kenntnisse. Die Kostüme müssen genau auf die einzelnen Darstellungsgruppen abgestimmt sein. Hier kann " nicht unerwähnt bleiben, daß sich für diese wie auch die anderen mit dem Fest zusammenhängenden Aufgaben wieder bewährte alte und junge Kräfte ehrenamtlich zur. Verfügung gestellt haben, die jeine Gewähr für eine einwandfreie Durchführung der Jubiläumsfeierlichkeiten bieten.
Es würde den Rahmen eines Vorberichtes sprengen, wollte man die etwa 30 Gruppen alle einzeln aufführen. Das wird prof. Dr. Kähni als berufener Offenburger Historiker in einem Programmheft für den Festzug be sorgen, das zusammen mit der Festplakette (Preis 1.— DM) die das älteste Offenburger Siegel mit der Umschifftung „1101/1951 — 850 Jahre Stadt Offenburg “ darstellen wird, in den Betrieben, Aemtem usw. verkauft werden soll. 25 000 Plaketten (aus Sylvit-Pla- stik) werden in Auftrag gegeben. Mit ihrem Verkauf werden die 25 000 DM zu einem großen Teil bereits wieder eingelöst, die der Stadtrat für die 850-Jahrfeier gebilligt hat. Wer jeweils den Verkauf der Festabzeichen in den Betrieben übernimmt, erhält pro verkauftes Stüde 10 Pfennig. Zur Organisation des Verkaufs, Abrechnung etc. werden noch einige Kräfte gesucht die ebenfalls eine Vergütung erhalten. Interessenten mögen sich
beim Bürgermeisteramt (Inspektor End) melden.
In groben Zügen sei noch erwähnt, daß die Darstellungen des Festzuges die Zeit der Römer, Alemannen, des Früh- und Spätmittelalters, der Neu- und neuesten Zeit umfassen. Die Statue des sagenhaften Gründers der Stadt, des englischen Prinzen Offo wird mitgeführt. Besondere Sorgfalt wird auf die Gruppe mit Herzog Bertold II von Zähringen , der an der Kinzig eine Burg namens Offinburc erbaut hat, verwendet. Haben sich in ihrem Schutze doch hier die ersten Kaufleute und Handwerker angesiedelt. Auch diese werden, geordnet nach Zünften, auftreten. Als weitere Glanzgruppe ist die Offenburger Herrenfastnacht von 1483 vorgesehen. Der hl. Ursula, der Stadtpatronin, wird ebenso gedacht wie des Einzugs der Franziskanerpatres 1280.
Diese wenigen Ausschnitte und Angaben mögen für heute genügen. Aus ihnen dürfte bereits hervorgehen, daß Offenburg mit seiner 850-Jahrfeier im Herbst ein Ereignis bevorsteht, das weit über Stadt- und Kreisgrenzen hinaus Beachtung finden wird.
Wer sich die Frage stellt — und das sollten eigentlich alle Offenburger tun: Mit welchem Recht feiert Offenburg das 850jährige Jubiläum?“, der sollte nicht versäumen, am nächsten Dienstag, dem 22. Mai, den Vortrag Prof. Dr. Kähnis über dieses Thema im „Römischen Kaiseg“ zu besuchen.
F 163 10.48 ab Basel BB an 18.58 12.30 ab Offenburg ab 17.18 18.09 an Köln Hbf . ab 11.41 21.00 an Hoek v. Holl, ab 6.42 F 164 Die bisherigen FD 275/276 Basel — Frankfurt — Hannover — Hamburg — Kopenhagen und zurück verkehren zukünftig nur zwischen Basel und Hamburg als D 275/276 mit Kurswagen Mailand und Interlaken — Hamburg . Basel — Nyborg , Schlafwagen Rom — Ham burg und umgekehrt. D 275 Basel BB ab 18.04 Uhr, in Offenburg : 19.50/19.55 Uhr, bisher 20.05/20.10 Uhr — Hamburg -Alt. an 8.17 Uhr; D 276 Hamburg -Alt. ab 21.42 Uhr; in Offenburg 9.52/9.57 Uhr — bisher 19,34/9,40 Uhr — Basel BB an 11.50 Uhr.
Die jetzigen FDT 77/78 Basel—Frankfurt/M . und zurück sind nur noch als D 77/78 vorgesehen: D 77 Basel BB ab 7,20 Uhr — in Offen burg 8.50/8.52 Uhr (bisher 8.24/8.26 Uhr) — Frankfurt/M . an 11.49 Uhr; D 78 Frankfurt/M . ab 18.29 Uhr — in Offenburg 21.26/21.29 Uhr (bisher 21.26/21.28 Uhr) — Basel BB an 23.03 Uhr. —
Die jetzigen D 285/286 Basel — Frankfurt- Kassel — Hannover und zurück fallen au», dafür sind als neue Züge vorgesehen D 73/74 Basel — Frankfurt — Kassel — Hamburg — Padborg — Kopenhagen und zurück mit Kurswagen Rom — Padborg, Genova , N' borg, Basel — Bremerhaven , Schlafwagen r nova
— Kopenhagen und umgekehrt; D cl BB
ab 8.15 Uhr — in Offenburg 10 "1 10.06 Uhr — Hamburg -Alt. an 22.53 Uhr — Kc::"'Lage ’ an 9.56 Uhr; D 74 Kopenhagen ab 19,30 Uhr; Hamburg -Alt. ab 6.42 Uhr — :n Offenburg 19.10/19:16 Uhr — Basel BB an 21.03 Uhr.
Die bisherigen D 75/76 Basel — Frankfurt- Kassel — Hamburg — Kiel un 1 zunick sind zwischen Basel und Frankfurt a sgela'.len, ebenfalls fallen aus DUS 631/(32 Basel — Karlsruhe . — Als Ersatz für diese Züge "er- kehren D 475/476 Basel — Frankfurt — Bebra
— Hannover — Hamburg und zurück: D 475 Basel BB ab 16.10 Uhr — m Off r li.iurg 17.59/18.03 Uhr — Hamburg -Alt. an 9 05 1 ihr; D 476 Hamburg -Alt, ab 22.54 Uhr — ' ■ .en- burg 14.01/14.05 Uhr, Basel BB an 10.00 Uhr..
Audi Veränderung bei den Eilzügen
Der E i 1 z u g E 306 Heidelberg — Offenburg bisher an 8.04 Uhr, wird bis Basel gefahren, in Offenburg 8,07/8.19 Uhr — Basel BB an 10.34 Uhr. Neu eingelegt ist E 41i Basel BB ab 14.16 Uhr — in Offenburg 16.23/16.29 Uhr nach Appenweier an 16.44 Uhr zum Anschluß an D 311 nach Stuttgart an 20.10 Uhr Nürn berg — Prag . — Der Eilzug E 854 Offenburg
— Basel verkehrt nur noch bis Freiburg , Of fenburg ab 6.51 Uhr, Freiburg an 8.00 Uhr mit Anschluß an E 587 nach Ulm an 12.57 Uhr. —
Die bisherigen D-Züge D 401/402 Ottenburg
— Karlsruhe — Ludwigshafen — und zurück (D 401 Offenburg ab 5,58 Uhr; D 402 Offenburg an 23.35 Uhr) verkehren in Zukunft als Eilzüge E 401/402 und führen Kurswagen Of fenburg — Köln und umgekehrt; E 401 Offenburg ab 6,00 Uhr; D 402 Offenburg an 0.17 Uhr
— Der Eilzug E 593 Offenburg — Mannheim beginnt bereits um 6,00 Uhr in Freiburg — in Offenburg 7.00/7.05 Uhr (bisher ab 7,15 Uhr) — Mannheim an 9.26 Uhr, und E 596 von Frank furt/M . ab 16.07 Uhr (bisher an Offenburg 20.57 Uhr), fährt weiter bis Freiburg an 21.58 Uhr, in Offenburg 20.47/20.52 Uhr.
Vom 15. 6. — 15. 9. 51 verkehrt Triebwagen DT 664 Offenburg — Konstanz , Offenburg ab 17.22 Uhr, Konstanz an 20.46 Uhr.
Außerdem sind auf den einzelnen Strecken noch folgende Aenderungen zu beachten: Auf der Strecke Basel — Karlsruhe ist in Richtung Karlsruhe P 865 von Lahr -Stadt früher gelegt ab 8,06 .Uhr. — Offenburg an 8.38 Uhr (bisher an 9,24 Uhr); P 3237 nach Baden-Oos fährt ab Offenburg 9,08 Uhr (bisher 8.50 Uhr); D 159 nach Frankfurt/M . verläßt Offenburg 11.59 Uhr (bisher 12,18 Uhr); D 279 Basel — Dortmund berührt Offenburg 11.55/12.07 Uhr (bisher 12.14/12.26 Uhr); E 309 Basel—Heidelberg ist in Offenburg 20.35/20.53 Uhr (bisher 20.43/20.56 Uhr); T 885 W außer Sa. von Lahr-Stadt trifft in Offenburg ein um 22.55 Uhr (bisher 22.13 Uhr);
Triebwagen nach Lahr fährt abends später
In Richtung nach F r e i b u r g ist D 86 Hamburg — Basel in Offenburg 3,02/3.12 Uhr (bisher 2.36/2.45 Uhr); D 754 von Köln trifft in Offenburg ein 6.32 Uhr (bisher 6,40 Uhr), D 170 von Straßburg ist in Offenburg um 7.54 Uhr (bisher an 8.17 Uhr)); E 776 von Appen weier trifft in Offenburg ein 10.10 Uhr (bisher als E 476 um 9.56 Uhr). — Der bisherige E 187 von Straßburg verkehrt als Personenzug, Ottenburg an 12.34 Uhr (bisher an 12.06 Uhr); P 912 von Karlsruhe ist in Offenburg 15,30 Uhr (bisher 15.42 Uhr); D 172 von Köln
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Sommersemester der Graphischen Schule
Die Graphische Schule hat sich die Aufgabe gestellt, durch gründliche theoretischen Unterricht für alle Berufe des graphischen Gewerbes tüchtige Fachkräfte heranzubilden und insbesondere mit den Werkstoffen, Maschinen und Techniken aller Zweige bekanntzumachen. Gleichzeitig wird einem künstlerisch begabten Nachwuchs mit vier verschiedenen Klassen die Möglichkeit geboten, ^ich eine praktische Grundlage zu schaffen für eine weitere künstlerische Ausbildung Für die Angehörigen des Einzelhandels wird in »einer Sonderklasse für Schriftschreiben praktische Anleitung für einfache Feder- und Pinselschriften gegeben. Im Rahmen dieser Klasse ist für drei Abende unter Leitung von H. Schunke auch eine Behandlung der Schaufenster-Werbung vorgesehen. Der technische Lehrgang und der Lehrgang für Buchführung und Kalkulation werden mit einem zweiten Teil im Winterhalbjahr 1951/52 fortgesetzt. Die Teilnahme an beiden Teilen berechtigt zur Ablegung der Meisterprüfung im Frühjahr 1952. Das Sommersemester wird am 21. Mai 1951 mit einem Vortrag von Dr. Franz Burda über den Stand des graphischen Gewerbes eröffnet.
Pfingst-W ochenmarkt
Auf dem Samstag-Wochenmarkt wurden folgende'Preise für Gemüse und Obst festgestellt: Rotkraut 500 Gramm 35 Pfennig. Weißkraut 20, Rhabarber 20—25, Kartoffeln 7—8, heue Kartoffeln 40, Gelbe Rüben 15—20, neue Gelbe Rüben, Bund 45, Spinat 500 Gramm 20^-25, Zwiebeln 18—20, neue Zwiebeln (Bund 5 Stüde) 25, Rahnen 500 Gramm 15, Kresse-
200, Suppenspargeln 130, Lauch 20, Lauch Stück 5—10, Blumenkohl 80—120, Sellerieknollen 10—50, Kohlrabi 25—30, Kopfsalat 10—25, Ostergruß Bund 25—45, Radieschen 20, Meerrettich Stück 10—50, Aepfel 500 Gramm 50, Frische Landeier Stüde 18—20, Enteneier 21. Anfuhr und Marktbesuch waren gut.
Aufgetrieben waren 214 Ferkel und Läufer, davon 150 'von 4—6 Wochen, Preis 60—100 DM je Paar; 64 von 6—8 Wochen, Preis 100—120 DM. Bei lebhaftem Marktverlauf wurden 210 Stüde verkauft. Der nächste Markt findet am 19. Mai, ab 8 Uhr, im Städtischen Schlachthof statt.
Uhr (bisher 15.11 Uhr); D 270 — Interlaken berührt Offenburg Uhr (bisher 16.40/16.50 Uhr); D 156 von Frank furt trifft ein 16.05 Uhr (bisher 17.00 Uhr); E 531 von Kehl ist in Offenburg 17.03 Uhr (bisher 16.45 Uhr); T 884 nach Lahr -Stadt fährt ab Offenburg 21.40 Uhr (bisher 21.04 Uhr).
Auf der Strecke Offenburg — Donaueschin- gen — Konstanz fährt D 754 nach Kon stanz ab Offenburg 6,47 Uhr (bisher 7,05 Uhr); T 1416 ab 6.53 Uhr (bisher 6.36 Uhr) nach Hau- sach, D 170 nach Lindau — Offenburg ab 8,20 Uhr (bisher 8.32 Uhr); DT 676 (bisher 576 nach Konstanz ) fahrt ab Offenburg 10,20 Uhr, (bisher 10,56 Uhr); P 1436 Offenburg ab 10,55 Uhr (bisher 11,15 Uhr); D 172 nach Lindau verläßt Offenburg 15,00 Uhr (bisher 15,21 Uhr) E 531 nach Tübingen (bisher 16.55 Uhr) fährt bis 14. 6. und ab 16. 9. 51 ab Offenburg 17,18 Uhr; vom 15. 6. — 15. 9. 51 ab 17,08 Uhr. D 156 nach Konstanz fährt eine Stunde früher Offenburg ab 16.15 Uhr (bisher 17.10 Uhr).
Aus Richtung Villingen ist E 530 von Tübingen — Hausach später gelegt, Offenburg an 9,45 Uhr (bisher 8,17 Uhr); D 159 von Kon stanz trifft ein 11,49 Uhr (bisher 12,05 Uhr); P 1449 von Hausach in Offenburg 13,48 Uhr' (bisher 14,10 Uhr); D 171 von Lindau ist in Offenburg 13.58 Uhr (bisher 13,50 Uhr); und P 1429 von Villingen — Ottenburg an 15,32 Uhr (bisher 16,00 Uhr).
Eingelegt ist P 5367 von Singen ab 12,00 Uhr, Offenburg an 18.35 Uhr, dafür ist P 5367W von Hausach — Offenburg an 17,50 Uhr ausgefallen. DT 675 von Konstanz trifft in Of fenburg ein 17,53 Uhr (bisher 18,13 Uhr); D 161 von Lindau — Offenburg an 20,38 Uhr (bisher an 20,42 Uhr).. Ausgefallen ist P 5369 von Konstanz , bisher an Ottenburg 23,50 Uhr. Die übrigen Züge haben nur geringe Aenderungen.
Kleine Stadl ronik
Bauhilfesammlung
Am kommenden Sonntag und Montag wird wie überall in Südbaden auch hier die behördlich genehmigte Bauhilfesammlung des katholischen Männerwerks als Haussammlung durchgeführt.
Noch einmal gut gegangen
In den späten Abendstunden des Dienstags kollidierte ein amerikanischer Pkw an der Straßenkreuzung beim Palmengarten mit einem Motorradfahrer. Letzterer wurde von dem Pkw-Fahrer buchstäblich von hinten gerammt. Mit Ausnahme von geringem Sachschaden, kam man mit dem Schrecken noch einmal davon.
Neuartige Propaganda. Die Anhänger des Südweststaatgedankens haben, wie auch in anderen Landesteilen, am westlichen Kinzigdamm südlich der neuen Kinzigbrücke mit großen, dunkelgrünen Grasbuchstaben das Wort „Südweststaat“ ins hellgrüne Gras geschrieben.
Ihren 83. Geburtstag feiert am 19. Mai Frau Theresia Huber geb Hermann, wohnhaft Philosophenweg 15. Der hochbetagten Jubilarin unsere herzlichsten Glückwünsche.
Tödlicher Unglücksfall
Appenweier . Am 15. Mai gegen 20.10 Uhr wurde der 22 Jahre alte Rangierer Alfred Brudy aus Appenweier , als er mit seinem Fahrrad die Bundesstraße 3 in Richtung Windschläg befuhr, von dem Anhänger eines Lastzuges beim Ueberholen erfaßt und zu Boden geworfen, wobei er sich tödliche Verletzungen zugezogen hat.
Der Standpunkt des Gewerksdhaftsbundes
Bezirksvorsitjender Reibel sprach in der Offenbuiger Volkshochschule
Am Dienstagabend sprach im Rahmen der Volkshochschule im Sitzungssaal des Rathauses der Bezirksvorsitzende des DGB , Reibel, Freiburg , über das Thema: „Wirtschaft im Blickfeld der Arbeitnehmer “ Der Vortrag, in dessen Mittelpunkt das vom Deutschen Ge werkschaftsbund geforderte Mitbestimmungsrecht stand, hatte bei der Arbeitnehmerschaft starkes Interesse gefunden.
Herr Reibel präzisierte in seinen Ausführungen den Standpunkt der Gewerkschaften, der früher oder später zu einem Ueberein- kommen durch eine beiden Teilen gerecht werdende Lösung führen müsse. Ebenso wie ohne gesunde Wirtschaft kein gesundes Staatswesen denkbar sei, genau so müsse man sich
saiat 80, Lattich-Salat 80, Gemüsespargeln darüber im klaren sein, daß der Lohn- und
Gehaltsempfänger durch seine schöpferische Arbeitskraft an der Gesundung der Wirtschaft einen nicht geringen Beitrag leiste und deshalb das Recht habe, in der Wirtschaft mitzubestimmen. Der Einwand der Arbeitgeber, daß die Verwirklichung des Mitbestimmungsrechtes einer teilweisen Enteignung des Kapitals gleichkomme, sei falsch, da Betrieb und Kapital unbedingtes Eigentum der Arbeitgeber bleiben. An der laufenden Produktion, in der schließlich die Arbeitskraft der Arbeitnehmerschaft enthalten sei, habe man jedoch das Recht, in der Preisgestaltung etc. mitzuwirken. Das Kapital dürfe nicht dem Profit, sondern der Gesundung der Wirtschaft dienen. Im Mittelpunkt der Wirtschaft müsse stets der Mensch stehen.