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jjjeustag, 8. Februar 194S

Nr. 16 / Seite S

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Triumphaler Sieg des Meisters

gffenbach nach 17 Spielen ohne Niederlage vom FC. Nürnberg niedergekantert

gberiiga Süd: PC Rödelheim — BSV Frank­st 0:3, Eintracht Frankfurt — VfB Stuttgart OiO, JjOO München — Ulm 46 1:2, SV WaMhof — Mühlhurg 2:2, FC Sdrweihfurt — BC Augs- tojig 3:2, Schwaben Augsburg — Bayern Mün- Aen 1:1. Stuttgarter Kickers — VfR Mannheim j,l 1. FC Nürnberg — Kickers Qffenbad» 8:1(1).

Ib Nürnberg hat man allen Grund, wieder zu tabeln. Diesmal wollten es die Nürnberger ge- wissen. Mit einer in den letzten Monaten jjdit mehr dagewesenen Siegeszuversicht erwar­te der FC Nümberg vor 35 000 Zuschauern die bisher in 17 Spielen unbesiegte Elf der CMfen- bscher Kickers. Es sollte bewiesen werden, daß fjörnberg da ist, wenn es gilt. Der Club, der „jeder mit Schaffer im Tor spielte und 1 den jun­gen Schober in die Verteidigung genommen hat­te führte ein meisterwürdiges begeisterndes Spiel wr und siegte — auch, in dieser Höhe ver­dient — mit 8:1 (4:1). Die Offenbacher kamen jo den ersten Minuten zu einem Treffer, dann gef die Club-Kombination auf vollen Touren, tmd Offenbacb wurde in Grund und Boden ge­spielt. Morlock, Reiser (je 3) und Pöschl (2) phassen die Tore. Offenbadi kam nie richtig jum Zuge, da Adolf Schmidt, Wlrsching und der neu eingesetzte Emberger nicht wie sonst ihr tedipiscbes Können entscheidend in die Waag- gjmle werfen konnten. Auf jeden Fall überrascht die Höhe der Kickers-Niederlage, und es erhebt »ich che Frage, ob diese Einbuße des Rsnommös der bisher unbesiegten Elf für die Zukunft nach­teilig wirkt. An sich wäre der Punktverlust leicht m verkraften, denn Offenbacha Vorsprung in der Tabelle ist schon so groß, daß es noch lange Zeit von den bisherigen Erfolgen zehren kann. Aber nun werden die übrigen Vereine zweifel­los weniger respektvoll sich den Mannen vom Bieberer Berg beugen wollen. Ob der Club noch: den zweiten oder dritten Platz schaffen wird?

Für die weitere Ueberraschung des Tages sorg­ten einmal mehr die Ulmer 46er, die durch einen 2:1-Sieg bei 1860 München bewiesen, daß ihnen der Münchner Boden besonders gut liegt und daß sie energisch bemüht sind, sich wie in trü­beren Jahren auch: heuer wieder über Wasser zu halten. Dieses Bemühen scheint nicht ohne Aus- sihten, denn die übrigen vom Abstieg bedroh­ten Vereine mußten erneut Punkte abgeben. Droh vier unentschiedene Ergebnisse ..drängte" sich die Tabellenmitte zusammen, wobei der VfR Mannheim mit dem 1:1 gegen die Stuttgar­ter Kickers den zweiten Platz gut behauptete, da München 1860 auf den siebenden aferutschte. Auf den dritten Rang stieß der FCSchweinfurtOä vor.

Offenbacher Kickers VfR Mannheim FC Schiweinfurt 05 VfB Stutgart Stuttgarter Kickers, Mühlburg je 17 Sp.

18 14 3 1 47:21 31: 5

18 9 5 4 25:28 23:13

18 8 4 6 30:29 20:16

10 8 4 6 22:32 20:16

Schwaben Augsburg und

19 P., 1860 München und Waldhof je 18/19, Bayern München 19, FSV Frankfurt 17/16, FC Nürnberg 18/16, Eintracht Frankfurt 18/14, Ulm 18 12, BC Augsburg und Rödelheim 18/10.

Borussia am Rande der Niederlage Oberliga West: Hamborn 07—Borussia Dort­ mund 0:0: Preußen Münster —Vohwinkel 0:2 ■ Alemannia Aachen —Würselen 1:5: Horst Em- «her—Rotweiß Oberhausen 1:0, Fortuna Düssel­dorf—Rotweiß Essen 1:1: Katermberg — Erken­schwick 3:2. Das letzte Drittel der Punktespiele begann mit nicht unerwarteten Punktverlusten der Spitzengruppe. So geriet Borussia Dortmund vor 20 000 Zuschauern bei Hamborn 07 an den Rand einer ersten Niederlage. Großartige Para­den von Kronsbein, Lattenschüsse von Hetzei und viel Glück in einer Hamborner Drangperiode nach der Pause, als die Lenz-Elf mit sieben und acht Mann die Abwehr formierte, brachten d:e Haribomer um einen durchaus möglichen knap­pen Sieg. Rotweiß Oberhausen verlor als Tabel- tairwaiter in Horst durch ein Tor des Hollän­

ders (I) van Burgh. Großes Glück hatte der Ta­bellendritte Rotweiß Essen , als er in Düssel­ dorf erst drei Minuten vor Schluß durch Wiemtjes nach einem 40-m-Freistoß von Gottschalk zum 1:1 (1:0) kam. — Stand: Borussia Dortmund 15 Spiele 26 Punkte, RW Oberhausen , RfW Essen und Würselen je 16/18, Erkenschwick 16/17, Ham­ born und Vohwinkel 16/16, Preißen Münster 16/15, Aachen und Katernberg 16/14 , Horst Em- scher 15/13, Fortuna Düsseldorf 15/10, Schalke 04 15/8.

Norden ohne Ueberraschung Oberliga Nord; VfL Osnabrück —Bremerhaven 2:0: Hamburg SV —Arminia Hannover 2:0: TSV Braunschweig —Göttingen 2:2: Bremer SV -— St. Pau. i 1:2: VfB Lübeck—Werder Bremen 1:1: Con- cordia Hamburg—Eimsbüttel 1:2. — Die großen Ueberraschungen blieben diesmal aus. Nur mußte sich der TSV Braunschweig auf eigenem Platze gegen den Neuling Göttingen mit einem 2:2 be­gnügen. Etwas glücklicher war Eimsbüttels 2:1 über den Lokalrivalen Concordia, und schmeichel­haft für Lübeck das 1:1 als Revanche für die 1:6- Niederlage aus der ersten Serie gegen Werder Bremen . — Stand: VfL Osnabrück 15 Sp. 24 P., Hamburger SV 16/23, St. Pauli 16/21, TSV Braun­ schweig 15/19, Eimsbüttel 16/16, Bremer SV 15/15, Werder Bremen und Lübeck 15/13, Concordia 16/11, Bremerhaven 16/10, Göttingen 14/9. Armi­nia Hannover 15/9.

Wormatia fällt weiter zurück

Zonenliga Nord: Neustadt—Phönix Ludwigs­

hafen 2:1; Eintracht Trier—Gonsenheim 9:0: Wei­ senau

— FK Pirmasens 3:3: Andernach —Wormaüa Worms 2:1 (I); Oppau — FC Kaiserlautern 0:4: Neuendorf—Trier Kürenz 3:0. — Für die Sensa­tion des Tages sorgte nach dem 1:1 gegen Neuen­dorf der Tabellenzweite Wormatia Worms in An­ dernach . Abgesehen davon, daß die Chancen im Zweikampf mit dem Zonenmeister durch diese Niederlage gleich Null sind, ißt jetzt die Frage um den zweiten Tabellenplatz in ein neues Licht gerückt worden. Nut noch drei Punkte trennen Worms von Neuendorf und dieser Vorsprung könnte sehr schnell aufgeholt werden. Stand: FC Kaiserslautern 15 Spieler 29 Punkte, Wonma- tia Worms 15/23, Neuendorf 14/20, Neustadt 16/19, Pirmasens 15/18, Ludwigshafen a. Rh. 16/17, Mainz 05 14/15 , Eintracht Trier 15/13.

Weisenau 14/10 , Andernach 15/9 , Oppau 15/9, Trier—Kürenz 15/6, Gonsenheim 15/6 .

Deutschlan -driege begeistert Pfälzer

Die Tumabteflung des SV Kaiserslautern hatte die besten Meister-Kunsttomer Deutschlands (ohne Stadel) am 6. Februar zu Gast. Das Schauturnen stand auf einem hohen Niveau, und <Ke gebotenen Darbietungen wurden mit reichem Beifall belohnt. Kurze Kürübungen mach freier Wahl fanden sogleich die vollste Zustimmung der Zuschauer. Anschließend sah man am Pferd hervorragende Leistungen. Besonders gut gefiel da s Bodenturnen der Kunstturner: Stangl (Mün­ chen ), ßantz (Speyer ) und Dickhut (Dortmund ). Wie immer, so war auch hier der Höhepunkt das Reckturnen, und da gab die Riege den eindeu­tigen Beweis der unveränderten Klasse der deut­ schen Turner. An diesem Schauturnen nahmen u. a. teil: Stangl (München ), Bantz (Speyer ). Frenger (Wuppertal -Bremen ), Dickhut, DoEler (Würraburg), Querbach (Oppau). Reuther (Oppau), Kiefer (Frankfurt ), Schnepf (Bad-Kreuznach ).

HandballZonenliga Württemberg und Baden

Lörrach nimmt Fühlung auf Handball-Zonenliga Sttdbaden; Fortuna Frei­burg — Rotweiß Lörrach 8:8, Hauingen — Zäh­ringen 3:6, Schutterwald — VfL Freiburg 11:5, Brambach — Teningen 2:10. — Der letztjähnqe Meister Rotweiß Lörrach scheint sich für die Rückrunde allerhand vorgenommen zu haben: ei brachte aus Freiburg einen wertvoLen Punkt mit. Damit hat Lörrach die Führung mit dem Spitzen­trio aufgenommen. Der gut gestartete Neuling Hallingen fällt durch die erneute doppelte Punkt- einbuße immer weiter zurück. Schutterwald re­vanchierte sich mit dem gleichen tl:5-Resultat für die einzige Vorspielniederiage. Während Brombachs Schicksal besiegelt scheint, kämpft Teningen noch verzweifelt gegen die drohende Abstiegsgefahr.

Schutterwald

1!

10

0

t 126:45

22:2

Zähringen

11

8

1

2 88:5«

17:5

Fortuna Freiburg

M

7

1

3 84:55

15:7

Rotweiß Lörradi 10 Spiele. 13 Punkte; VfL Frei­burg M/11, Hauingen tl/ll. Offenburg 9'8. Lahr 10'5. Teningen 11/4 , Brombach 12/2.

Schaffen es Tettnanss Hi.mdhaHer noch?

Handhall-Zonenklasse Wiir*'emberg: Reut , lingen — Ravensburg 13:2: Rietheim — Tü­ bingen 6:4; Tettnang — Urach 10:2: Weil- stetten — Schwenningen (kampflos, da Schwenningen nicht antrat). — Nach der nich‘ unerwarteten Niederlage des Tabellenführers Tübingen in Rietheim und dem Kantersieg des bisherigen Zweiten, Reutlingen , über­

nimmt dieser die Spitze. Ravensburg , das in dem sehr harten Spiel in Reutlingen die höchste Niederlage bezog, fällt dadurch um einen weiteren Platz zurück. Tettnang liegt nach dem großen Erfolg über Urach mit nur sechs Minuspunkten relativ am günstigsten im Rennen. Das abstiegsbedrohte Schwennin­ gen trat in Weilstetten nicht an und verlor damit zwei — allerdings fragliche — Punkte.

12 8 1 3 88:66 17:7

11 7 1 3 68:51

10 7 0 3 73:49

Reutlingen

Tübingen

Tettnang

15:7

14:6

Zonenligameister Rastatt ausgeschieden

(SK) Der südliche Bereich der französischen Zone war auf dem Fußballsektor von den Pokalspielen beherrscht. Wie immer in solchen Fällen, bei denen Ueberraschungen *n der Tagesordnung sind, gab es in Süd- oaden. Südwürttemberg-Süd und Südwürt­temberg-Nord Sensationen oder wenigstens Erfolge von klassenniedrigeren Vereinen, ^enngleich im allgemeinen die Favoriten sieh Behaupteten. So wurde als bemerkenswerte­res Ereignis die Tatsache verzeichnet, daß ® e r Zoneniigameister SV Rastatt ausgesto- ehen wurde. Schließlich sorgte noch der Lan- äesliga-Spitzenverein Weingarten mit seiner Niederlage für Gesprächsstoff. Einzelne Spiel- Berichte über bedeutendere Treffen finden unsere Leser in den zuständigen Lokalaus- ßben. Hier die Kommentare von Südbaden, Südwürttemberg-Süd und Südwürttemberg- Nord.

Vier Verlängerungen in neun Spielen (W. z.) Südbaden: Blauweiß Freisurg — Eurtwangen 1:2(1); Rheinfelden — VfL Kon­stanz 0:1; Eintracht Singen — Lahr 2:1 (nach Verl .); Achern — Baden-Baden 4:5 (n. V.); Emmendingen — ASV Villingen 1:1 (n. V.); Engen — Wyhlen 5:2 (n. V.); SV Offenburg — «nute 6:0; Kuppenheim — SV Rastatt 4:3 (1); VfL Freiburg — Ottenau 4:3. — Wie hart '•nistritten die Pokalspiele in Südbaden wa- re n, beweisen nicht nur einige knappe Re- sjütate, sondern auch der Umstand, daß in ®en neun Begegnungen nicht weniger als her Spielverlängerungen notwendig waren. ™ e ist setzten sich die klassehöheren Favori­ten durch. Daß die Ausnahme die Regel be­stätigt, bewies das saftige Beispiel Kuppen- heim. Der Landesligist legte die komplette Eu des Meisters Rastatt mit 4:3 herein, nach- tfetn es bet der Pause schon 4:0 hieß. Der Bestrebende Bezirksligist Furtwangen, der *hon einen Landesligisten aus dem Rennen Jjrf. ließ Blauweiß Freiburg das gleiche °°hicksal zuteil werden. Schließlich ist noch ®?achtlich, daß der ASV Villingen es trotz Verlängerung nicht fertig brachte, in Emmen - ®hgen eine Entscheidung herbeizuführen; im /Wiederholungsspiel zu Hause wird es wohl Besser gehen. Rheinfelden meldet, daß der VfL Konstanz begeisternden Kombinations- ulfußball demonstrierte, allerdings nur “ttt Mühe gegen die kampfstarke Platzelf gewann. Singen hatte gegen den führenden L andesligisten Lahr viel Mühe und Glück. Jj® schließlich bestehen zu können, während '-'efenburg gegen den Kreisligisten Reute nicht 5*1 Federlesens machte und die günstigste Torquote herausschoß. Merkwürdig das Enge- Ber Resultat, das erst in der Verlängerung jhtstand. nachdem die Gäste bei Halbzeit 2:1 •jjhrten. und in der regulären Spielzeit durch ®gentor den Ausgleich fabrizierten.

ZonenUgisten behaupten sieb ®.B.) Südwürttemberg-Süd; Ravensburg — ®igen 6:0; Laupheim — Biberach 1:2; ch — Friedrichshafen 0:11; Roth/Roth —

Weingarten 1:5 (!); Allmendingen — Ehingen 1:5; Sigmaringen — Baienfurt 1:1 (nach Verl .); Sigmaringendorf — Buchau 1:2.

Erwartungsgemäß warf der Spitzenreiter der Landesliga, Weingarten , den letzten im Rennen liegenden Kreisklassenverein Roth/Roth aus dem j Pokal-Wettbewerb. (Roth, das in der 5. Runde i gegen Aitrach 3:4 verloren hatte, war m die 6. Runde gekommen, da Aitrach wegen Mitwirkung eines nicht spielberechtigten Ausländers disqua.i- fiziert worden war.) Der Kampf der beiden frü­heren Zonenliga-Rivalen Laupheim und Biberach stand noch beim Wechsel 0:0. Erst in der zweiten Hälfte konnte Biberach den Gastgeber knapp überwältigen. — Mit demselben Ergebnis behielt Buchau über den Bezirksligisten Sigmaringendorf die Oberhand. — Ravensburg fertigte seinen Gast aus Wangen mit einer eindeutigen Quote ab. Dem I ar.desligascbiußlicht Ehingen hätte man gegen Allmendingen , da® zuvor die kampfstarke Riedlinger Elf aus dem Rennen geworfen hatte, nichts zugetraut. — Erwartungsgemäß hatte Ostrach gegen den Zonenligisten vom Bodensee nichts zu bestellen. — Das Spiel Sigmaringen — Baienfurt endete trotz Verlängerung unentschie­den und wird am 20. FebruaT wiederholt. — Die letzten acht der Gruppe Süd, die sich aus den zwei Zonenliga-Vereinen, vier Mannschaften aus der Landesl-ga, Kreßbronn als Bezirksligist so­wie Sigmaringen oder Baienfurt (Wiederholung) zusammensetzt, treffen am 6. 3. auf die Pokal­finalisten aus der Gruppe Nord.

Klassenbessere beherrschen das Feld

(O.M.) Südwürttemberg-Nord): Spaichingen — Schwenningen 2:7; Tübingen — Eningen 6:1; Genkingen — Reutlingen ausgefallen; Rottweil — Tuttlingen 3:0; Frittlingen — Trossingen 2:8; Lauterbach — Schramberg 1:6; Aldingen — Gosheim 1:3: Pfullingen — Gön­ ningen 6:1: Mössingen — Metzingen 3:4; Tail­fingen — Balingen 2:1 Ebingen — Pfeffingen 13:2; Rangendingen — Hechingen 2:4. — Die fünfte Pokalrunde in Südwürttemberg-Nord brachte das Eingreifen der Zonen- und Lan- desligavereine. Ueberall dort, wo diese Mann­schaften bei den Gegnern aus den unteren Klassen zu Gast waren, gab es Werbespiele ! für den Fußball. So wurden diese Pokal- | spiele als willkommene Abwechslung ln den Pflichtspielen aufgenommen. Im allgemeinen endeten die Pokalspiele zugunsten der klas­sehöheren Mannschaften. Nur in Rottweil gab es einen 3:0-Sieg des Bezirksklassenvereins über den Landesligisten Tuttlingen . Das höch­ste Ergebnis verzeichnet der ASV Ebingen, Tabellenführer der Landesliga, mit einem 13:2-Sieg über Pfeffingen und blieb damit seinen hohen Torquoten treu. Von den Zo- nenligavereinen gewann Schwenningen in Spaichingen 7:2, der SV Tübingen über Eningen 6:1, während das Spiel des SSV Reutlingen in Genkingen den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fiel. Von den Landesligavereinen kommen Trossmggp, Gos­ heim , Schramberg , Pfullingen , Metzingen , Tailfingen und Hechingen in die nächste Runde.

Rietheim 11/14, Freudenstadt 9/10; Ravens­ burg 10/10; Weilstetten 12/9; Urach 11/8; Fried­ richshafen 10/6 ; Schwenningen 10/3 .

Schömig deutscher Bantamgewichtsmeister

Im Titelkampf um die deutsche Bantamge­wichtsmeisterschaft standen sich in der Münche­ ner Ausstellungshalle Hans Schiffers (M.-Glad- bach) und sein Herausforderer Hans Sdiömig (Sdiweinfurt) gegenüber. Der Kampf endete nach 12 Runden mit einem klaren Punktsieg des Her­ausforderers Sdiömig.

Mel Berufsboxkämpfen in Essen setzte Dietei Hudes seine Erfolgsserie mit einem weiteren K. o.-Sieg fort indem er gegen Sdimittlngere Augsburg in 80 Sekunden durch k. o. gewann. Bei der gleichen Veranstaltung gewann Rudi Pepper (Dortmund ) gegen Hans Baumann (Duis­ burg ) nach Punkten.

Der deutsche Mittelgewidiitsmeister K. Schmidt (Hamburg ) stellte in der Fellbadier Stadthalle erneut sein großartiges Können unter Beweis und schlug den Stuttgarter Hans Bemiöbr (41 J.) nach einem wechselvollen Aditrundemkampf über­legen nach Punkten, — Aus den Rahmenkämp­fen ragte besonders das Weltergewichtstreffen zwischen dem deutschen Leichtgewichtsmeister Herbert Nürnberg (Hamburg ) und Waicher (Mün­ chen ) heraus. Nürnberg enttäuschte und ver­dankte seinen Punktsieg nur seiner größeren Schlagkraft.

Großer Belchen-Abfahrtslauf

Bei idealem Wetter führte der Skiverein Schönau-IBelchen bei einer Beteiligung von rund 130 Läufern den traditionellen großen Belchen- Abfahrtslauf durch. Die Tagesbestzeit erzielte Willy Sonner (Skizunft Todtnau), der damit den Wanderpokal gewann. Ergebnisse: Männer: All­gemeine Klasse: 1. Willy Sonner (Skizunft Todt­nau) 9:45 Min.; 2. Ernst Kümmerer (Todtnau ) 10:15 Min.: 3. Hugo Schweizer (Skiklub Sdiau- insland). — Altersklasse I: 1. Ernst Rüdiger (Ski­verein Schönau-Belchen) 10:26 Min.: — Alters­klasse II: 1. Emil Becker (Todtnau ) 13:52 Min. — Damenklasse: 1. Trudi Brender (Skiklub Todtnau­berg) 14:04 Min ; 2. Leni Schubneil (Skikiub Todt­nauberg). — Jugendklasse I- I. Peter Beckar (Skiverein Sdiönau-ffieldien). — Jugendklasse TI: 1. Peter Hesselbarth (Skiverein Schönau-Belchen).

Kilian fuhr wieder Bahnrekord

Die Süddeutschen Bohmeisterschaften, die wäh­rend der Internationalen Wintersportkämpfe in Garmisch-Partenkirchen am Sonntag durchgeführt wurden, hatten mit dem Start des Innsbrucker Dr. Loserth (Oesterreich ) internationale Prägung. Der ehemalige Bobweltmeister Hans Kilian (Gar­ misch-Partenkirchen ) fuhr wieder Bahnrekordzeit. Er wurde Süddeutscher Meister mit einer Ge­samtzeit von 2:29,85 Min. vor Dr. Loserth (Inns­ bruck ) 2:32,25 Min.

Ein deutscher und ein Weltrekord

Der MTV Braunschweig stel.te über 4X100 m Brust mit 4:53,5 Min. einen neuen deutschen Schwimmrekord auf. Damit verbesserte die Staffel Lehmann/Köninger/Klinge ihren eigenen Rekord aus dem Jahre 1947 um 2,6 Sekunden.

Der amerikanische Olympiasieger im !0ö-m- Rüdcenschwimmen, Ala-nn Stade , verbesserte in Newhaven (Connecticut ) seinen eigenen Welt­rekord über diese Distanz von 1:04 auf 1:03.6.

Preußen Krefeld in der Spur von Rdssersee

Immer mehr steuert Preußen Krefeld der Deut­schen Eishockey-Meisterschaft zu da es ihm am Wochenende gelang, in Krefeld gegen den SC Riessersee mit 6:2 zu triumphieren. Krefeld hat in sieben Spielen 12:2 Punkte vor EV Füssen 7:3 und SC Riessersee 4:4 Punkte. Dann folgt VfL Bad Nauheim mit 4:6 vor HC Augsbirrg mit 3:11 und EK Köln mit 0:4 Punkten.

Deutsches Tennis könnte bestehen

Di« deutschen Tennisspieler wurden bei einer internationalen Begegnung ganz gut absdmei- den, erklärte Gottfried von Cramm nach seiner RüdckehT von seinen Auslandsreisen. „Zwar liegt unsere Spielstarke noch unter dem Vor­kriegsniveau, aber wir sind auch nicht wesent­lich schlechter als die anderen. Die anderen Nationen leiden nämlich unter der gleichen Ka­lamität eines Nachwudrsmangels wie Deutsch­ land ", begründete von Cramm seine Ansicht. Auf Grund der Pariser Besprechungen glaubt von Cramm schon im nächsten Monat die auf­geschobene Englandreise unternehmen zu können.

Der ehemalige berühmte spanische Torhüter Ricardo Zamora , der vor wenigen Monaten als Vefbandscaptain berufen wurde, hat sein Ami bereits wieder niedergelegt.

Wie der Südbadische Fuflballverband mitteilt, i wurden die Punktespiele in Südbaden am 27.

! Februar (Fasnachtssonntag) vom Spiel plan abge- ! setzt.

I Der deutsche Fußballaussdraß wird auf seiner Tagung am 19. März in Freiburg i. (B. den Aus- tragungsmodus der diesjährigen Deutschen Fuß­ballmeisterschaft besprechen.

In einem Leichtathletik-Hallenwettkampf in i Boston schlug der Schwede Erik Ahlden den hel- I gischen Olympiasieger Galston Reiff über zwei j Meilen in der ausgezeichneten Zeit von 8 Mm. 55,5 Sekunden.

Haben Sie richtig getippt?

Südbatdisdier Toto

rieht. Tip

Eintr. Frainkf.—VfB. Stuttg.

0:0

X

1860 Münch.—TSG Ulm

1:2

2

Waldhof—Mühlburg

2:2

X

Schweinfurt—BC Augsburg

3:2

1

Schwab. Augsb.—B. München

Ul

X

Stuttg. Kickers—VfR Mamnh.

1:1

X

Nürnberg—Offembach

8:1

1

Fortuna Düsseid.—Essen

1:1

X

Hamborn—Dortmund

0:0

X

Aachen—Würselen

1:5

2

Braunschw.—Göttingen

2:2

X

Hamburg SV—Arminia Hann.

2:0

1

Katernberg —Erkenschwick

3:2

1

Concordia Hamb.—Eimsbüttel

1:2

2

5306,50 DM nach Freiburg Im Wettbewerb des Südbadischen Toto vom 6. Februar gab es zum erstenmal für die Gewinner einigermaßen „fette” Quoten. 12 richtige Tips wiurden von keinem der Teilnehmer erreicht. M’t 11 richtigen Ergebnissen kam ein Freiburger als

einziger in den ersten Rang und erhält dafür 530850 DM. Im zweiten Rang mit 10 richtigen Tips werden an 11 Gewinner 361,50 DM ausge­schüttet, im dritten Rang mit 9 richtigen Tips an 92 Gewinner 82,50 DM. Daß die Wettfreudigkeit trotz der schlechten Gewinnquoten vom 30. Januar immer noch besteht, beweist die Tatsache, daß trat einem Umsatz von rund 32 000 DM eine weitere Teilnahmesteigerung zu verzeichne,)' ist

Württemberg-badischer Toto

Rieht. Tips

FC Rödelheim—FSV Frankf .

0:3

2

Eintr. Frankf.—VfB Stuttg.

0:0

X

München 1860—Ulm 46

1:2

2

SV Waldihof—VfB Mühlb.

2:2

X

Sdiweinfurt—BC Augsburg

3:7

1

Schw. Augsb.—B. München

1:1

X

Stuttg. Kickers—VfR Mamih.

l: -

X

FC Nürnb.—Offenbacher Kick.

8:’

l

Hamborn 07—Borussia Dörfern.

0:'

X

VfL Neust.—Phönix Ludwigsh.

3:'

i

Neuer deutscher Eislaufstern entthront Iren

Horst Fabers 8. Meisterschaft — Wie erwartet Baran-Falk

Im Olympia-Eisstadion in Garmisch wurden die deutschen Eislauf-Meistersdiaften ausgetra- gen. Mit je fünf Startmeldungen hei den Herren und Damen waren diesmal die Konkurrenzen ge­genüber den vergangenen Jahren etwas stärker besetzt. Es kam. besonders bei den Damen zu harten Auseinandersetzungen, bei den^ri es um Zehntelpunkte ging.

Bei den Herren konnte erwartungsgemäß der siebenfache deutsche Meister Horst Faber sei­nen Titel erfolgreich verteidigen und mit 393,0 Punkten und der Platzziffer fünf zum achtenmal Meister werden. Faber erreichte nach Ansicht der Fachleute internationales Format. Ulli Kuhn, Mannheim , der gleichfalls hervorragend ab- sdmitt, kam mit 300,6 Punkten und' Ziffer zehn auf den zweiten Platz. Beide Läufer haben durch ihre schwierigen Kürläuife und ein verstärktes Mitgehen mit der Musik eine wesentliche Quali­tätssteigerung gegenüber früher bewiesen.

iBei den Damen kam es zwischen der Titel Ver­teidigerin Irene Braun und der Münchnerin Helga Dudzinski zu einer um Zehntelpunkte gehenden Rivalität. Bei den Pflichtlaufen gab es bereits eine Ueberraschung, indem die 17jährige Münchnerin mit sechs Zehntelpunkten in Führung ging. In der Kür dagegen zeigte sich- die Mei­sterin von 1948 offensichtlich ihrer Rivalin durch klareren und aousgereifteren Stil überlegen. Mit

380,9 Punkten in der Gesamtwertung konnte sie ihren Punktverlust bei der Pflicht nicht nur wettmachen, sondern darüber hinaus, die in ih­rer Kür etwas steif wirkende Helga Dudzinski die auf die Note 380,3 kam, um sechs Zehntel­punkte übertrumpfen. Trotzdem mußte sie 6i<h mit Ziffer acht mit dem 2. Platz zufrieden geben Helga Dudzinski wurde mit Platzziffer sieben deutsche Meistdrin. Da-s Publikum erklärte sich mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und nahm gegen diese Entscheidung für Irene Braun Stellung. Die aussichtsreiche Erika Kraft konnte infolge Grippeerkrankung an der Konkurrenz nicht teilnehmen.

Die Paarlaufmeisterschait wai Ria Baran Paul Falk nicht zu nehmen. Die Westdeutschen sind auf dem Zenith ihres Könnens, angelangt Ergebnisse: Damen: 1. Helga Dudzinski [Münchner EV) Platzziffer 7, 380,34 Punkte? 2- Irene Braun (SC Riessersee ) 8/380,92 ? 3. Inge Ninor (Kölner EC) 15/359,98? 4. Ulla Preßlmeier (MSG Mannheim) 20/332,28. — Herren: 1. Horst Faber (SC Ries­ sersee ) 5/393,02? 2. Uli Kuhn (MSG Mannheim) 10/380,16? 3. Freimut Stein (1. FC Nürnberg)

15/350,26. — Paare: 1. Ria Baran-Paul Falk (Düs­ seldorfer EG ) 5/11,74? 2. Marlies Schröer-Hans

Schwarz (EV Krefeld) 12/11,14? 3; Margret-Lauer- Paul Waldeck (TSV Eintracht Dortmund) 13/11,00.

Deutsche JugendmeisteTin wurde d e 16jährigt Münchnerin Ro*sl Pettinger.

Hein ten Hoff im USA -Meinungs-Kreuzfeuer*

Wohlwollende und ablehnende Stimmen —Der deutsche Meister bei eifrigem Training ~

Von unserem amerikan. M. B.-Korrespondenten

Nach langen Dauerläufen in White Stone auf Lond Island in den frühen Morgenstunden hat Hein ten Hoff das Kampftraining aufgenommen. Er führt es in der berühmten Boxtrainingshalle des Spillmans-Gymnasiums durch, das in der 8. Avenue nur einige Minuten vom Madison Square Garden entfernt ist. Anschließend an die Boxarbeiten geht es dann ,,ans Holz”. Uebrigens wohnen im gleichen Haus mit Hein ten Hoff noch zwei andere Boxer, ein Italiener und ein Franzose. Das Verhältnis mit ihnen ist herzlich-

Al« ten Hein und sein Manager Emil Jung mitten in der Nacht mit einer Verspätung von 9 Stunden — da ungünstiges Wetter eine Lan­dung auf den Azoren und einen Umweg über Santa Maria erforderlich machten — auf dem La Guardia Field eintrafen, wurden sie sofort von Pressevertretern, Polizisten und Aufsichts­beamten umringt und interessiert beobachtet. Am Nachmittag nach der Ankunft fand im Madison Squaro Garden bereits die erste Pressekonferenz statt, auf der alle großen Zeitungen vertreten wa­ren. Neben positiven Pressekommentaren fand der deutsche Boxmeister auch ablehnende, freundliche, politisch vernünftige Stimmen. Es wäre verfehlt, diese negative Einstellung allein auf politische Hintergründe zurückzuführen. Man darf nicht übersehen, daß die jahrelange Monopolstellung des ,J3oxzars” Mike Jacobs und die vorherrschen­de Position des ,,Twentieth Oenfury Sporting Club” in der Veranstaltung der Weltmeister­schaft im Schwergewicht zu einer erbitterten Geg­nerschaft anderer Interessentengruppen geführt hat.

Das Sprachrohr der Opposition gegen ten Hoffs Antreten in USA ist die „New York Post ”, die das Schwergewicht ihrer Stellungnahme ganz auf die politische Seite gelegt hat.

In Lew Burston, dem Auslandsvertreter de« ..Twentieth Century Club”, der im Herbst den

Franzosen Marcel Cerdan zur Weltmeisterschaft im Mittelgewicht führte, hat er den vielleicht ge­wiegtesten Manager der Welt. In Deutschland wird man aber nicht zu optimistisch sein dür­fen. Ein fremder Boxer muß hierzulande über ßteinige Wege gehen, um gefeierter Held des „Madison Square Garden " oder des „Yankee Stadium” zu werden. Es liegt auf der Hand, daß die Konkurrenz der Mike Jacobs-Lew Burston- Gruppe (Manager von Marcel Cerdan ) nicht ru­hig zusieht, daß der „Twentieth Century Spor­ting Club” seine vorherrschende Stellung weiter festigt und Hein ten Hoff und andere Boxer un­ter Vertrag ni mm t, die als Anwärter auf einen Titelkampf um die Weltmeisterschaft im Schwer­gewicht in Betracht kommen können.

Hein tenHoff hat in New York durch seine Zurückhaltung einen guten Eindruck gemacht- Was wird aus dem Protestwirbel werden? Eines steht fest: die Boxsport-Experten der großen New Yorker Blätter schreiben durchweg alle günstig über Hein ten Hoff , dessen erstes Auf­treten allgemein interessiert. Wie • Harald Behr- mann, der Chefredakteur der deutschsprachigen „New Yorker Staats-Zeitung und Herold”, ein Mann, der in Deutschland in ein Konzentra­tionslager gebracht wurde, erklärte, hat Hein ten Hoff nicht nur in deutschamerikanischen Kreisen eine Stütze. Die „New Yorker Staats- Zeitung und Herold” hat Berichte und Zuschrif­ten aus verschiedenen europäischen Ländern er­halten, in denen an die amerikanische „sport- manship” appelliert wird, dem deutschen Box­meister eine Chance in Amerika zu geben.

Es ist immerhin auch bemerkenswert, daß Ver­anstalter aus Cleveland , Chicago , Elizabeth und Cincinnati sich um eine Verpflichtung von ten Hoff bemühen, was erkennen läßt, daß der deutsche Meister ,,busmeß”-nießig al* zukräftig eingeschätzt wird.

Kreuz und quer durch die Sportwelt

Im „Großen Preis der Sporthalle”, einem Drei- stunden-Mannsdiaftsrennen, ßiegte in München vor 8000 Zuschauern überraschend die neue Paa­rung Saager^erger, die in dieser Zeit 135,4 km zurücklegten. Als „ewige Zweite” konnten sidi auch diesmal Ehmer/Umbenhauer mit vierzehn Punkten plazieren.

Der Schweizer Radsprinter Oskar Plattner ge­wann die Revanche des Europa -Kriteriums gegen Scherens (Belgien ), Derksen (Holland ) und Gos­selin (Belgien ).

Das kleine Münchener „Sechstagerennen ’ in der Sporthalle endete mit einem verdienten Sieg d?r Nürnberger Kittsteiner/Stubbe, die in den 145 Minuten 105,003 km zurücklegten und mit zwei Runden Vorsprung vor Ehmer/Umbenhauer (Nürn­ berg ), sowie den - fünf Runden zurüdcgafallenen Miirke/Pr.ei?ikeit (München ), gewannen.

Dietrich Hucks wird in Zukunft nur noch in der Halbschwergewichtsklasse boxen, da er das Mit­telgewicht nicht mehr bringen kann.

In Göteborg erwarb sich der schwedische Schwergewichtler Olle Tandberg die Qualifikation zur Herausforderung des Europameisters Bruce Woodcock, indem er den französischen Meister Stephan Olek ne-ch Punkten schlug.

Federgewichts-Europameister Ray Famechon (Frankreich ) trat in Amienrs gegen den Spanier Antonio Fenoy an und zwang ihn in der 7. Runde zur Aufgabe.

Der deutsche Boxmeister der Weltergewichts­klasse. Gustav Eder , hat seinen Wohnsitz von Berlin nach Gelsenkirdien verlegt

Der Schwimm-Sportcluto FTeiburg unterlag in einem Clubkampf gegen den Karlsruher TV mit 39:50 Punkten.

In Braunschweig werden am 19. und 20. März die deutschen Hallen-Schwhnm-Meieterschaften ausgetragen.

Der Südbadische Tennisverband gab seinem VerbandMag in Hinterzarten bekannt, daß in die­sem Jahre die kleinen und die großen Meden- spiele wieder ausgetragen werden. In Konstanz , Baden-Baden und am Titisee sind Turniere ge­plant.

Auf der in Aßmannshausen stattgefundenen Hauptversammlung des Tennis-Ausschusses, bei

der sämtliche Länder vertreten waren, wurde einstimmig beschlossen, den Tennis-Ausschuß m „Deutscher Tennisbund ” umzubenennen.

Gottfried von Cramm , Budiholz, Beuthner und Gulz nehmen in diesem Monat an drei Turnieren in Schweden teil.

In einem Schaukampf in der Tennishalle Al bisrieden (Schweiz ) schlug Ex-Professionai-Welt meister Nüßlein (Deutschland ) den Schweiz -»: Wisard 2:6, 6:2, 7:5.

Für den diesjährigen Davis-Cup ^Wettbewerb ha ben sich folgende 26 Nationen gemeldet: Au­ stralien , Canada , Cuba , Mexiko in der Amerika- Zone ? ferner in der Europazone: Belgien , Chile , Dänemark , Frankreich , Engdand. Großbritannien . Irland, Israel , Italien , Luxemburg , Monaco, Hol­ land , Norwegen Portugal , Oesterreich, Südafrika , Schweden , Schweiz , Tschechoslowakei , Türke'. Ungarn . Jugoslawien .

Deutscher Eisschnellaufmeister im Gesamt- klassemerrt wurde in Schliersee Bernd Gsuer (Köln ).

Im Gesamtkla-ssement der Europa -Meisterschaf­ten im Eisschnellauf siegte der Norweger Fat- stad. Bei dieser Gelegenheit wurden einige neue Weltrekorde aufgestellt.

Nach zwei unentschiedenen Spielen in der Schweiz verlor die amerikanische Eishockey- Mannschaft in Basel gegen die Schweiz 5:2 und siegte in Zürich 7:4.

Der neugegründete Eissportclub Oberstdorf blieb in seinem Eishockey-Gastspiel beim VfL. Schwenningen ohne Sieg, während am 5. Februar die Schwenninger mit 5:1 die Oberhand behiel­ten, siegten sie im Rückspiel am 6. Februar knapp mit 3:2.

Der VfL Preußen Krefeld und der SC Riesser­ see trennten sich um den Leinweberpokal 2.2. Damit beendeten die Krefelder ihre Pokalspiele ungeschlagen.

Wie die Skigilde Feldberg mitteilt, wird • cier „STtf-Abfahrislauf für Jedermann”, der am 30. Januar ausfiel, am 13. Februar ausgetragen.

Die bekannte Skiläuferin Lisa Rescb- ist 4f- jährig einem Herzschlag erlegen. Ara Vortage hatte sie noch an einem kleinen Rennen am Kreuzeck teilgenommen.