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Donnerstag, 8. März 1951

SÜDKURIER

XJr. 38 / Seite ?

ßicrpreifc unö Getränhefteuer

Hauptversammlung des sfidbadlscben Gaststättengewerbes

Neostadt 1. Sdiw. (M.-Eigenberidit). Die 5. Hauptversammlung des Verbandes Badischer Gaststätten im Hotel „Neustädter Hof" am ver­gangenen (Montag erhielt ihre Bedeutung durch einen Vortrag des Hauptgesdväftsführer Dr. Blote- kamp aus Düsseldorf , der grundsätzliche Ausfüh­rungen zu aktuellen Problemen des Gaststätten­gewerbes machte. Zu Beginn der Tagung hieß der t. Vorsitzende Alfred Schmidt-Freiburg seine Be­rufskollegen und Gäste willkommen, unter denen sich Oberregierungsrat Dr. Tripipel vom Innen­ministerium, Dr. Reith als Vertreter des Wirt- schaftsministeriums, Präsident Joner vom Badi­ schen Fremdenverkehrsverband, Bürgermeister Pfeffer aus Neustadt sowie die Vertreter der Landratsämter Neustadt, Donauesdnngen, Walds­ hut und Stockach befanden. In seinem Vortrag behandelte Dr. Blotekamp das Preisproblem, die Steuerfragen und die Gewerhefreiheit. Hotelzim­merpreise und tBierpreise seien heute noch gesetz­lich festgelegt. Bisher sei es noch nicht gelungen, ein neues Preisgesetz zu schaffen. Es bestehe aber begründete Hoffnung, daß ab 1. April der Bier,preis aus der Preisbildung herausgenommen werde. Ab 1. September v- J. sei die Biersteuer um 12 Mark pro Hektoliter gesenkt wordeo. Mit einer Sen­kung der Sektsteuer sei aber nicht mehr zu rech­nen. Die Getränkesteuer schädige das Gewerbe stark. Der Redner ging dann auf die Steuer- plane der Regierung ein und behandelte in seinen weiteren Ausführungen die Bonner Finanzpolitik. Mit aller Entschiedenheit wandte er sich gegen die Gewerbefreiheit.

Der 1. Vorsitzende des Verbandes, Schmidt, gab anschließend den Geschäftsbericht, aus dem her­vorging, daß sich die Zahl der Mitglieder (4062) um etwa hundert verringert habe. Der Vorsit­zende bat die Vertreter des Innen- und Wirt- schaftsmini6teriums, bei Entscheidungen über das Gaststättengewerbe mehr als bisher auf die Lage und die Wünsche des Verbandes einzugehen. Die immer noch in Kraft befindliche Preiskontrolle in den Gaststätten müßte von Beamten vorgenom­

men werden, die mit den Sorgen und den Geschäf­ten des Gaststättengewerbes vertraut seien. Ab­schließend behandelte der Rodner Nachwuchsfra­gen und Lehrlingsausbildung. Karl Fehrenbach- Neustadt gab den Rechensdiafts- und Kassenbe­richt und den Haushaltsvoranschlag für 1951/52, die einstimmig gebilligt wurden* Neu in den Vor­stand gewählt wurden H. Böhler aus Lörrach und Grethel-Konstanz. -Die Tagung fand ihren Abschluß mit einer regen Diskussion, in der die Vertreter aus den Bodenseegemeinden sich scharf gegen den wilden Alkoholausschank' wandten. Ein Be- grüßungsabend, den die Stadt Neustadt gab, schloß die Tagung ab.

Vom Offenburger Weinmarkt Ottenburg. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sind für den am kommenden Dienstag, den Iß. März, in der Zeit von 11 bis 15 Uhr, stattfinden­den 64- Offenburger Weinmarkt wider Erwarten so zahlreiche Anmeldungen eingegangen, daß man sich veranlaßt sah, den Markt nicht, wie bisher, im Saalbau „Drei Könige , sondern in der „Stadthalle" abzuhalten.

Kirschwassea- ist gefragt Offenburg - Wie der Geschäftsführer des badi­schen Kleinbrennerverbandes mitteilte, ist die Nachfrage nach Kirschwasser auf dem Inlands­markt sehr stark, während der Export nach wie vor auf Schwierigkeiten stößt. Die Kleinbrenner erwarten von dem kommenden neuen Brannt­weinmonopolgesetz eine größere wirtschaftliche Rentabilität ihrer Betriebe, die bisher durch zu hohe Steuern stark belastet sind.

130 000 DM für Wohnungsbau Baden-Baden . Unter dem Vorsitz des badischen Innenministers Dr- Schühly tagte der Verwaltungs­rat der Bäder- und Kurverwaltung. Wie bekannt

Gefährdung des Heidelberger Schlosses Heidelberg . Ein weitgehender Zerfall der Ge­simse und der Figuren wurde jetzt am Friedrichs- bau des Heidelberger Schlosses festgestellt. Die am meisten gefährdeten Bauteile mußten mit Drahtschlingen gesichert werden. Von der staat­lichen Baubehörde, die sich für eine durchgrei­fende (Renovierung des Friedrichsbaues einsetzt, wird zur Zeit ein Gutachten über den Zustand des Gebäudes ausgearbeitet. Der Friedrichsbau war bereits zu Beginn des Jahrhunderts mit einem großen finanziellen Aufwand renoviert worden. Damals waren, um möglichst viel von der alten Substanz zu übernehmen, viele aus den voran­gegangenen Bränden übriggebliebene Bauteile verwendet worden, an denen jetzt besonders die Zerfallserscheinungen auftreteo.

wurde, wurde im Haushaltsjahr 1950/51 von der Bäder- und Kurverwaltung ein Ueberscbuß in Höhe von 260 000 Mark erzielt, den man im nächsten Haushaltsjahr um weitere 250 000 Mark noch zu erhöhen hofft* Von dem Gewinn wurden der Stadtverwaltung 130000 Mark zur Verfügung gestellt, die von der Stadt zur Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus verwendet werden sol­len. Die wesentlichen Zuschußbetriebe der Bäder- und Kurverwaltung sind nach wie vor die Ther­malkuranstalten, das Theater und das Kur­orchester.

Süddeutsche Umschau

Beim Spiel tödlidi verunglückt Tübingen . In Sterneck , Kreis Freudenstadt , stürzte ein lOjähriger Junge beim Spiel auf der Straße und zog sich dabei eine Verletzung an der Schläfe zu. Dadurch wurde eine Gehirnblutung ausgelöst, die nach kurzer Zeit den Tod des Kin­des herbeiführte.

Aus Furcht vor Strafe erhängt Tübingen . In einem Wald bei Aichelberg, Kreis Calw , wurde ein 18-Jähriger aus Pforzheim er­hängt aufgefunden. Er litt an Schwermut und hatte aus Furcht vor einer Strafe das Elternhaus verlassen.

Aus dem Fenster gesprungen Tübingen . In der Chirurgischen Klinik in Tü­ bingen verstarb ein ßljähriger Mann, der sich aus dem Dachfenster seiner Tübinger Wohnung auf den etwa 5 m tiefer-gelegenen gepflasterten Geh­weg gestürzt hatte. Die Ermittlungen ergaben, daß der Mann wegen einer schweren Krankheit an seelischen Depressionen litt.

Die Kriminalität nahm zu Stuttgart . Nach Angaben der Stuttgarter Kri­minalpolizei ist die Gesamtkriminalität in der Landeshauptstadt im vergangenen Jahre gegen­über 1949- um 3,6 Prozent gestiegen. Im Jahre 1950 fielen insgesamt 24 822 Anzeigen gegenüber 23 952 im Jahre 1949 an. Die höchste Deliktzahl wurde im Januar mit 2293, die niedrigste dm De­zember mit 1896 Anzeigen festgestellt. Die an­liegenden Fälle wurden zu 62,5 Prozent aufge­klärt. Im Jahre 1950 wurden 5012 Personen vor­läufig festgenommen, 1949 waren es 4942. Im Vergleich zum Jahre 1949 sind die Raub- und Erpressungsfälle von 167 auf 197 Körperverlet­zungen von 992 auf 1193, Betrugsfälle von 3568 auf 5031, Sittlichkeitsdelikte von 975 auf 1464, sowie Brandstiftungen von 333 auf 403 angestie­gen. Zurückgegangen sind die einfachen Dieb­stähle von 6088 auf 5768, schwere Diebstähle von 2069 auf 1990 und Münzdelikte von 3589 auf 1492. Im vergangenen Jahr wurden in Stuttgart 119 (1949: 111) Selbstmorde und 146 (1949: 86) Selbst­mordversuche begangen. Am häufigsten waren Selbstmorde durch Leuchtgasvergiftung und durch Erhängen. Als Motive werden von der Polizei in erster Linie Schwermut und Nervenleiden, wirt­schaftliche Notlage, unheilbare Krankheit und Liebeskummer genannt.

JUUtdfüitU

Südwestftmk (SWF); Stuttgart (St)

Beromünster (Be); Vorarlberg (V)

DONNERSTAG, 8. März: SWF: 6.10 Markt­berichte; 9.00 Stoff ans der Retorte (Schul­funk); 11.30 Schwäbisch , gßchwätzt ond gsonga (Tübingen ); 12.00 Mit dem Mikrophon auf dem Land (Freiburg ); 12.10 Kleine Winke für den Tierhalter (Rheinfumk); 16.00 Gemeinschafts- sendung Studio Basel und Studio Freiburg CFreiburg); 16.45 Die Kunst, recht zu behal­ten; 17.40 Eduard Spranger , der Kulturphilo- soph und Pädagoge (Tübingen )} 2000 Zum 50jährigen Bühnenjubiläum Maurice Cheva­ lier «; 21-00 „Die Sanfte " nach Dostojewski ; 22.15 Französisch-deutsches Gespräch. — St: 6.40 Die Fliege in Kaisers Bart; 9.05 Markt- rundsdiau; 11.45 Förderung bäuerlicher Wald­wirtschaft; 15.00 Paul Eipper , die Katze Blauli; 15.30 Akkordeon-Musik; 16.50 Der Freiherr von Drais und sein Laufrad? 18.25 Opern- melpdien; 20.05 Kabarett; 22.05 Das Märchen von den 40 Lügen; 23.00 Bachs Einfluß auf Chopin ? 0-05 Jazz. — Be: 13.15 Aus Mozarts „Entführung aus dem Serail "; 16.15 Mexikani­sche Küchengeheimnisse; 18.40 aus dem kultu­rellen Leben Alt-Aegyptens* 20.20 Hörspiel; 22.05 Konzert des Studio-Orchesters. — V: ~ 1(5.00 Julius Patzak und Hans Hotte singen Bach und Schubert; 18.00 Legende von St. Peters Regenschirm; 20.15 Hörfolge über Christine von Schweden in Tirol; 21.00 Vio­linkonzert Nr. 1 von Max Bruch ; 22-20 Prof.

Gabriel: Die geistige Situation der Zeit; 22.35 Melodien von Johann Strauß .

FREITAG, 9. März: SWF: 6.10 Marktberichte; 11.30 Für den Heimatfreund (Freiburg ); 12.10 Brut bei unserem Wirtschaftsgeflügel (IRihein- funk); 15.00 Variationen über Volkslieder aus aller Welt; 15.45 Das Wohlverhalten von Mensch zu Mensch; 16.30 Die Wölfe , Erzäh­lung von E. Meckel; 16.45 Zeitgenössische Un­terhaltungsmusik; 17-30 Welt und Wissen;

17.45 Heimatreportagen {Freiburg ); 18.00 Prof. Braunbek: Millimeter-Wellen; 18.20 Die Le­bensgestaltung der berufstätigen Frau-, 20.00 Bunte, klingende Filmschau; 21.00 Bach, Bran- denburgisches Konzert Nr. 2, Brahms , Klavier­konzert Nr. 2; 23.15 Cäsarismus — damals und heute; 23.30 Virtuose Balalaika-Musik; — St: 9.05 Maiktrundschau; 15.00 Maria Theresia (Schulfunk); 19-00 Universität — 75 qkm groß; 20.05 Symphoniekonzert, u. a. Vieuxtemps , Violinkonzert d-moll, Sibelius , 1. Symphonie; 21.15 Wege zur Dichtung; 22.05 Tanzmusik;

22.45 Komische Käuze. — Be: 11.00 Brahims,

Sinfonie Nr. 1; 13.25 Kleine Instrumenten-

Parade; 19.00 Saxophonquartett; 20-25 Von

der Heimatwerkschule für Holzbearbeitung; 21.00 Französische Oboen-Musik; 22.05 Uni­versität — einmal anders. — V: 12.00 Unter­haltungskonzert aus Wien ? 16.55 Die Schick- salsühr, Erzählung? 18.00 Eine Französin er­zählt, von Frankreich *- 19.20 Der Tupfen auf. dem „i"; 19.45 Politische Wochenschau; 20.15 „Frau Suitner", Schauspiel von Schönherr; 22.20 Europäisches Konzert; 23.20 Musik bis Mitternacht.

Den Rhein entlang

Was stimmt da nicht ?

Bilderscherz Nr. 39 des Südkurier: Winter 1907: Wegen starken Scbneefalls mußte die Straße von Furtwangen nach Neukirch durch meterhohen Schnee gebahnt werden. (Aufnahme aus dem Besitz von Maria Wintermantel, Furtwangen .)

Auflösung von Bilderscherz Nr. 38: In der Reihe der Bäume auf der linken Seite des Triberger Marktplatzes schwebt die Krone des zweiten Baumes von vorn in der Luft — der Stamm wurde wegretuschiert.

Den Preis von zehn Mark erhält: Irmgard Wächter, Singen, Privatstraße 3. Für eine weitere, eben­falls richtige Lösung erhält Rudolf Gebauer, Konstanz , Feldstraße 15, als Anerkennung ein Buch-

Ein Baum schwebt in der Luft

Die meisten der jungen und ailten Löser sind der Meinung, daß die Autos falsch geparkt haben oder auf der falschen Straßenseite fahren. Es ist aber doch wohl ganz zweckmäßig, daß sie zu beiden Seiten des Musikpavillons halten, da sie sonst das promenierende Publi­kum wohl allzusehr stören würden. Also da liegt der Feh­ler nicht. Es ist auch in das Bild kein Schnee h-ineinxetu- ßchiert worden: Der Eindruck entsteht leicht durch die beson­deren Beleuchtungsverhältnisse der Aufnahme (so erklärt sich übrigens auch der ziemlich dunkle Himmel trotz heilsten Sonnenscheins). Probiert es selbst einmal, eine den Helligkeitswerten nach naturgetreue Aufnahme zu machen, auf der auch die im Schatten befindlichen Gegenstände noch gut erkennbar sein sollen! — Viele Mühe haben sich einige Leser gemacht, ails sie nachzuweisen versuchten, daß das Dach des Pavillons nicht richtig konstruiert sei. Es ist aber so, wie es im Bilde gezeigt ist, in Ordnung. Manche Leser haben geglaubt, daß der einen oder der anderen Person auf dem Bilde ein Bein fehlt. Aber: Beobachtet einmal genau eine größere Anzahl von Menschen beim Gehen — ob es da nicht mitunter Beinstel­lungen gjj)t, wo das eine Bein fast von dem an­deren verdeckt ist — besonders dann, wenn die Leute promenieren, d. h. gemächlich „ein Bein vors andere setzen!" Aus den Beleuchtungsver­hältnissen ist es auch zu erklären, daß die Schatten der Bäume links im Hintergrund auf der Aufnahme nicht recht herauekommen. Der Kon­

trast zwischen hell und dunkel ist bei der kleinen „weißen" Fläche am Ende der Straße so groß, daß schwach sich abzeidmende Einzelheiten dort schlecht wiedergegeben und erkannt werden. Ob­wohl eie den „richtigen" Fehler nicht erkannt haben, verdienen doch diejenigen Löser, die hier etwas als nicht in Ordnung fanden, Anerkennung* Es sind dies: Josef Knor, Weingarten ; Margrit Rammler, Wasserburg; Gudrun Kaiser, UeberUn- gen; Johann Knoll Spöck bei Ostrach ; Franz Kie­fer, Marbach ; Edwin Springindschmitten, Mundel- fingen; Petet Fleck, Rheinfelden ; P. Knobelspies, Konstanz ; Christel Scholl, Ueberlingen.

Blick über die Grenzen

Nylonfabrikation in der Schweiz Luzern . Die Gesellschaft der Schweizer Viseoee hat im nahen Emmenbrücke die 6eit län­gerem angekündigte Nylon-Fabrik fertiggestellt. Die Fabrikation wird demnächst aufgenommen. Die Produktion soll ausreichen, die Bedürfnisse der schweizerischen Textilindustrie voll zu decken.

Vater von zehn Kindern verunglückt Lachen (Schwyz ). Bei Vornahme vDn Instal­lationsarbeiten in einem Bäckereibetrieb geriet hier der 46 Jahre alte Inhaber eines Ieistallations- geschäftes mit dem. Starkstrom in Berührung und wurde auf der Stelle getötet. Wiederbelebungs­versuche blieben erfolgdos- Der Verunglückte hin­terläßt zehn unmündige Kinder.

Im neuenburgischen Sibirien Neuenburg. Im Luftkurort La Brevine (1046 m) an der Grenze nach Frankreich , oberhalb des Travers-Tales im Westen des Neuenburger Sees, wurde am letzten Dienstag eine Temperatur voti 29 Grad Kälte gemessen. Im sogenannten „neuenburgischen Sibirien * ist es diesen Winter noch niemals so kalt gewesen.

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3 g (1 gestrichener Teelöffel) Dr.Oetker rBackpulver„Backin“. r 50 g Schokolade.

’ Zubereitung:

Das Fett schaumig rüh­ren und nach und nach einen Teil des Zuckers, [den Vanillin-Zucker, das Ei, den Rest des Zuckers, das Salz und das Wasser hin­zugeben. Das mit „Gustin“ und „Backin“ gemischte und gesiebte Mehl eßlöffelweise unter- ruhren. Die in kleine Stücke gebrochene Schokolade zuletzt unterdenTeig heben.

Mit 2Teelöffeln etwa walnuß­große Teighäufchen nicht zu dicht nebeneinander auf ein gefettetes Backblech setzen und sie goldbraun backen. Backzeit:

Etwa 15 Minuten bei guter Mittelhitze. (Unter Um­ständen die Hitze, be­sonders die Unterhitze, während des Backens schwächer einstellen!)

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Dr. August Oetker

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