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Hadisches Volksecho

Montag, 5. Dezember 1949

Wo bleiben die Menschenrechte der Kolonialvölker?

Britannien versucht Frontbildung der Kolonialmächte gegen UNO -Beschlüsse

London . Die UNO -Beschlüsse, nach denen der Sonderausschuß für die Kolonialgebiete weitere drei Jahre bestehen soll, um die ko­lonialen Verwaltungsmächte zur alljähr­lichen Berichterstattung über den Stand der Menschenrechte sowie die geschichtliche und geographische Entwicklung der nicht selb­ständigen Gebiete zu veranlassen, hat Bri­tannien auf den Plan gerufen. Das geht dem britischen Imperialismus zu weit. Der bri­ tische Staatsminister McNeil erklärte, die britische Regierung habe nicht die Absicht, den UNO -Forderungen auf politische Aus-

Herausforderung des ganzen britischen Com- wie es damit in den von ihnen verwalteten

monwealths“. Es wird eine Einheitsfront der klassischen Kolonialländer Frankreich , Belgien und Holland zusammen mit Britan­nien angekündigt. Das Blatt meint: „das kann dazu führen, daß diese Mächte sich weigern werden, den Sitzungen des Sonder­ausschusses beizuwohnen, den die Vereinten Nationen dazu benutzen wollen, alle nicht­selbständigen Gebiete unter eine Art Treu­händerschaft zu bringen.“

In den UNO -BeschlüsSen über die Kolo-

Kolonialgebieten steht, bringt sie in Ver­legenheit. Das veranlaßt sie, zu frontieren. Schließlich ist es „etwas anderes“, die Kar­ten auf den Tisch legen zu müssen, als nur schöne Redensarten im Munde zu führen. Vielleicht hören wir von dem britischen Sprecher ein andermal dafür in einem Haß­gesang gegen die Sowjetunion wieder die Worte von „vergewaltigten Menschenrech­ten“ und einer „Freiheit in Ketten“. Wir wissen dann, warum. Harmlos aussehende UNO -Beschlüsse Baben die Achillesferse der

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JMe Oftaekt dem Vaiket

12.

Die Niederschlagung der Julidemonstration die einzelnen Bezirke fest. Am 29. (16.) Ok- führte einen Umschwung in der Entwicklung der tober wählte das Zentralkomitee das Partei- Revolution herbei. Lenin arbeitet die neue Tak- Zentrum zur Leitung des Aufstandes mit Go­tik der Partei für die neuen Kampfbedingun- nossen Stalin an der Spitze. Das Parteizen­gen aus. Zusammen mit Swerdlow leitet Stalin trum vereinigte sich mit dem Sowjetzentrum die Arbeiten des illegal tagenden VL Parteitags — dem Revolutionären Militärkomitee — und (August 1917). Der Parteitag stellte die Partei wurde dessen Herz und Seele. Unter Führung auf den bewaffneten Aufstand, auf die Er- Stalins wurde der Plan des Aufstandes aus­gearbeitet und auch der Zeitpunkt festgesetzt. Am frühen Morgen des 24. Oktober ordnete Kerenski durch einen Erlaß das Verbot des

r - - nialgebiete wird nur Berichterstattung über ___

kürnte zu entsprechen. Dies ginge angeblich einige Fragen gefordert, die, wie man meinen imperialistischen Staaten bloßgelegt und den über die Bestimmungen der Charta der Ver- sollte, selbstverständlich eine Beantwortung Hintergrund erhellt, warum sie es notwen- emten Nationen hinaus. finden könnten. Menschenrechte, über deren dig haben, das Land des Sozialismus zu ver-

Die Londoner „Sunday Times“ bezeichnet Stand in den Kolonien berichtet werden soll, dächtigen. Sie suchen bei anderen, was bei die Beschlüsse der UN -Vollversammlung in gehören zum täglichen Vokabular der west- ihnen erschreckende Tatsache ist. (Nach dpa einem groß aufgemachten Artikel als „ernste liehen Staatsmänner. Auskunft zu geben, und E. B.)

Im Augenblick nicht!

Ihre „Verteidigung“ ist die Vorbereitung auf den dritten Weltkrieg

Amerikas Verteidigungsminister Johnsen zum Hauptziel gestellt hat, stehen sich ge- Ordnung entwickelt. Die sozialistische So­und Amerikas Oberbefehlshaber General genüber. Die führenden Kreise der Ver- wjetunion wurde zum Vorbild und zum Bradley kamen persönlich nach Europa , um einigten Staaten von Amerika und von Groß- mächtigen Freund aller unterdrückten Völ - ihren strategischen Plan durchzusetzen, britannien führen offen eine Politik des An- ker, die ihren eigenen antiimeprialistischen Die westeuropäischen Staaten haben darin griffs und der Vorbereitung eines neuen Weg gehen. Nachdem China sich befreite, die Aufgabe, die Landstreitkräfte zu stellen. Krieges. blieb Westdeutschland der entscheidende

Aber man weiß in Europa sehr gut, daß man Durch die siegreiche Oktober-Revolution Punkt, um nun in Europa eine Basis gegen damit von ihnen die Bereitschaft zu den verlor am Ende des ersten Weltkrieges der die Sowjetunion zu schaffen.

größten Blutopfem fordert, für einen Krieg, Weltkapitalismus ein Sechstel der Erdober- Es ist ein Lebensinteresse des deutschen „ - _ _ _ .

den die Völker Europas nicht wollen. Diese fläche, das sich seinem Einfluß entzog. Ob- Volkes, einen Krieg, gegen die Sowjetunion bewaffneten Aufstand. Lenin und Stalin sind brauchen wir?“, der die Massen aufrief, die

oberung der Diktatur des Proletariats ein.

Im August 1917 brach die Meuterei des General Vomilow aus, der den Zarismus in Rußland wiederherstellen wollte Die Bol­schewik! mobilisierten die Volksmassen zum Kampf gegen den Putsch des Generals. Die Niederwerfung des Kornilowpu tsches leitete eine neue Periode in der Geschichte der Re­volution ein: es begann die Periode der Or­ganisierung des Sturmes.

Lenin und Stalin führten die Partei und die Arbeiterklasse kühn und sicher, fest und umsichtig zur sozialistischen Revolution, zum

Zentralorgans der Partei, des „Rabotschi Putj“, an und entsandte Panzerautos zum Ge­bäude der Redaktion und der Druckerei des „Rabotschi Putj“. Aber um 10 Uhr morgens zwangen die Rotgardisten und die revolutio­nären Soldaten auf Anweisung des Genossen Stalin die Panzerautos zum Rückzug und stellten vor der Druckerei und der Redak­tion eine verstärkte Wache auf. Um 11 Uhr früh erschien der „Rabotschi Putj“ mit dem von Stalin geschriebenen Leitartikel „Was

wohl die junge Sowjetunion ein rückständi­ges, industriell unentwickeltes Land war, hat es sich unter der genialen Führung von Lenin und Stalin in kürzester Zeit aus eigener Kraft zu einem Industriestaat erster

KPD für Gleichberechtigung der Frau

Wo die anderen nur Deklamationen haben

„hohe Ehre“, für den Imperialismus im vor­dersten Schützengraben den Kragen zu ris­kieren, will man nach den amerikanischen Plänen den Deutschen zuweisen.

„Man muß den Atlantikpakt mit Zähnen versehen“, sagte man in London nach dem Pariser Treffen westalliierter Oberbefehls­haber und die Londoner „Daily Graphic“ be­richtet von einem Plan zur Aufstellung eines deutschen Söldnerheeres, den Aden­auer den Hohen Kommissaren vorgelegt habe. Präsident Truman gab eine auswei­chende Antwort, als man ihn in einer Presse­konferenz über die Remilitarisierung West­ deutschlands befragte. Sein Generalstabs­chef, General Bradley , sagte nur „für den Augenblick nicht“ — Montgpmery aber er­klärte pffen, daß „die Bildung einer kleinen deutschen Armee, die ihre Ausbildung von britischen oder amerikanischen Ofizieren er­hält und mit modernen ausländischem Ma­terial ausgerüstet würde, schon heute ins Auge gefaßt werden müßte, da es sich als unvermeidlich erweisen könnte.“

Unter dem Vorgeben, daß man sich auf Verteidigung vorbereiten müsse, wird die Vorbereitung eines dritten Weltkrieges vor­wärtsgetrieben. Die Linie des demokrati­schen antiimperialistischen Lagers mit der Sowjetunion an der Spitze, des Lagers, das einen beharrlichen und konsequenten Kampf führt, t füf- den Völkerfrieden, für die Demo­kratie und die Linie des imperialistischen antideiftokratischen Lagers mit den führen­den Kreisen . der Vereinigten Staaten von Amerika an der Spitze, des Lagers, das sich die gewaltsame Aufrichtung der anglo-ame- rikanischen Beherrschung der Welt, der Un­terwerfung der anderen Länder und der an- . , _ , .

deren Völker, der Zerstörung der Demokra- macher hat das Wort zurückgenommen, das auf dem Petersberg .

zu verhindern. Gerade die Sowjetunion hat in dem Kampf um den Frieden, für die Wie­derherstellung der Einheit Deutschlands und für den Abzug der Besatzungstrupepn das ausgesprochen, was uns not tut!

Bonn . (SID) „Wenn man etwas für die Gleichberechtigung der Frau tun will, dann darf man es nicht bei Deklamationen be­wenden lassen, sondern muß der Gleichbe­rechtigung im Gesetz einen festen Boden schaffen“, stellte der bekannte Gewerk­schaftler und KPD -Abgeordnete Hermann Nuding in der. Debatte um den KPD -Antrag fest. In diesem Antrag fordert die KPD - Fraktion :m Fundestag ein Gesetz, der Frau gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu gewäh­ren. Vorher hatten FDP - und CDU -Ab- geordnete den Versuch unternommen, den Gewerkschaften die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, daß die Gleichberechti­gung der Frau im Produktionsprozeß noch nicht erreicht sei. Hermann Nuding geißelte diesen Versuch mit den Worten: „Sie haben es sich sehr einfach gemacht; Sie haben er­

klärt: Das ist Sache der Gewerkschaften. Warum haben Sie denn nicht an die Herren Unternehmer appelliert, an den anderen Sozialpartner, den Sie in diesem Haus ver­treten und ihnen gesagt, ihr Herren Unter­nehmer, befolgt endlich das Grundgesetz!“ Die Rechtsparteien benahmen sich nach diesen Worten wie ein aufgescheuchter Bie­nenschwarm und machten sich besonders dadurch lächerlich, daß die Sowjetunion , in der es mehr weibliche Minister gibt als in der ganzen übrigen Welt zusammengenom­men, mangelnde Fürsorge für die Frauen vorwarfen. Der Antrag der KPD -Fraktion ist in den Ausschuß überwiesen worden und es wird der ganzen Kraft der Gewerkschaf­ten und der Frauen bedürfen, daß die Gleichberechtigung der Frau am Arbeits­platz endlich erreicht wird.

Wer ^ers^hnte sich mit Adenauer?

Nicht die sozialdemokratischen Arbeiter und Funktionäre

Also die Sache ist beigelegt, nachdem man zwischen Dr. Adenauer und Dr. Schumacher, sich die Nacht vom Donnerstag zum Freitag hervorgerufen, nicht nur in Paris , sondern hindurch darüber unterhalten hat. Dr. Schu- auch in New York und in der Fortsetzung

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Der OKTOBER-AUFSTAND in Moskau

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vielsagende und tiefgründige: „Bundeskanz­ler der Alliierten!“ Er hat es in aller Form getan, und zum Schluß wurde es protokolliert. . Wer hat den ersten Anstoß zu dieser Ver­söhnung gegeben? Das wird schwer festzu- stellen sein. Unzweifelhaft aber haben die hohen Kommissare das entscheidende Wort gesprochen. Ein offizieller Schritt war dazu

tie und der Entfesselung eines neuen Krieges

Randbemerkungen

Der Lux im Westen

Ex Oriente lux! Aus dem Osten kommt

das Licht lautet ein prophetischer Aus- nicht notwendig Die"Mitteilung,'daß McCloy fremdes Vo'lkzTunterdSe^SJdRiToloS- spruch im Lateinischen. Es gibt aber auch die Beilegung des Konflikts wünsche, hat tremaes VolK zu unterdrücken und In Kolon!

Das schlimmste, was das einheimische Mo­nopolkapital zu fürchten bat, ist die einheit­lich kämpfende, die geeinte Arbeiterklasse. Das Schlimmste, was das fremde Monopol­kapital zu fürchten hat, ist die um die Arbei­terklasse sich bildende nationale Front.

Es ist auf längere Sicht unmöglich, ein

irri Westen e ; n lux oder richtiger- gesagt, einen Lux. Dieser Lux hat aber mit dem Licht, mit der Erleuchtung rein gamichts zu tun und vom Osten will er auch nichts w’®s:.n. Es ist ein politischer Lux und dazu noch ein kleiner Gernegroß. Als bescheide­ner „Benelux“ begann er; aber er wollte nicht recht gedeihen, weil sich seine Väter nicht darüber einigen konnten, was aus ihm werden sollte. Nun will man einen „Frita- lux“ aus ihm machen. Wovon aber soll dieser Fritalux leben und gedeihen? Im Westen hat er nicht genug Futter und vom Osten will oder darf er nichts wissen. Neuerdings wurde von Interessenten der

allein schon ihre Wirkung getan. Hinzu ka-

aler Abhängigkeit zu halten, wenn dieses Volk, von der Arbeiterklasse geführt, ge-

mein’sam um seine nationale Befreiung

Konfliktes zwischen Regierung und Opposi­tion“ auf maßgebende Kreise in Paris , über die Dr. Adenauer durch den Fraktionsvor­sitzenden der CDU , Dr. von Brentano , aus­drücklich unterrichtet war.

Der Grund für die Wünsche des Vertreters von Wallstreet auf dem Petersberg und für die Bestürzung in Paris ist leicht zu erkennen. Die Kampfansage Schumachers an den „Kanzler des Besitzbürgertums“ war in den Massen der sozialdemokratischen Arbeiter und Funktionäre ernst genommen worden.

kämpft. Das letzte große Beispiel dafür ist China . Die Lektion, die dort erteilt worden ist, hat man sich überall gemerkt, wo Kolo­nialpolitik gemacht wird. Vor allem am Sitze der Unmittelbar Betroffenen, in der Wall­ street und in New York .

Den Anfängen wehren, das bedeutet schon die Schlacht zu einem guten Teil gewonnen zu haben. Gewiß, man sichert sich mit admini­strativen Mitteln, wie das eben auf dem Pe­ tersberg verkündete Gesetz eines ist, das, un­bekümmert um die Bestimmung der Bonner

Dia Große sozialistische Oktoberrevolution bildet einen Wendepunkt in der Weltgeschichte. Die besten Geister der Welt hatten Jahrhunderte von einem Goldenen Zeitalter, einer besseren sozialen Ordnung in ferner Zukunft geträumt und damit den Wünschen und Hoffnungen großer Massen Ausdruck gegeben. Die Wege und Mittel zu diesem besseren Leben wurden von Lenin und Stalin aufgezeigt. Sie entwickelten die großen Ideen des wissenschaftlichen Sozialismus von Marx und Engels weiter und führten das russische Volk praktisch auf den Weg zum Sozialismus.

Die Sozialistische Oktoberrevolution zerstörte die alte ausbeuterische Gesellschaftsordnung der Ka­pitalisten und Feudalherren. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde nach der Weisung Lenins ein Staat der Sozialistischen Sowjetrepubliken errichtet, eine Gesellschaftsordnung ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung in brüderlicher Freundschaft der Völker.

die Inspiratoren und Organisatoren des Sie- bürgerliche Frovisorische Regierung zu stür- ges der Großen Sozialistischen Oktoberrevo- zen. Gleichzeitig wurden auf Anweisung des lution. Stalin war der nächste Kampfgefährte Parteizentrums schleunigst Abteilungen der Lenins . Er leitete unmittelbar die gesamten revolutionären Soldaten und Rotgardisten Vorbereitungen zum Aufstand. Seine rieh- zum Smolny herangezogen. Der Aufstand lunggebenden Artikel wurden in den bolsche- führte schon am ersten Tage zum Siege Am wistischen Gebietszeitungen nachgedruckt. Abend des 25. Oktober wurde der IL Sowjet-

Stalin ließ Vertreter der Bezirks- und Ge­bietsorganisationen zu sich kommen, instru­ierte sie und legte die Kampf auf gaben für

kongreß eröffnet, der die ganze Macht den Sowjets in die Hände' legte.

(Fortsetzung folgt)

lament geführt werden kann. Und weil sie immer es den Hohen Kommissaren gefällt.

Das Trauerspiel in Deutschland

Walter Reuther , der Präsident der ame­ rikanischen Automobilarbeiter-Gewerkschaft und Vizepräsident der Gewerkschaltsorga- nisation CIO, befindet sich zur Zeit auf einer „Inspektionsreise“ in Deutschland und hat das Ergebnis seiner Wahrnehmungen auf einer Pressekonferenz in die Worte zu­sammengefaßt: „Die gleichen Männer, die Hitler zur Macht verholten und der Nazi- Partei die Mittel gegeben haben, sind in Deutschland wieder am Ruder.“ Wenn Reuther weiterhin Deutschland „ein wahres Trauerspiel“ nennt, so kann man ihm un­bedingt zustimmen, doch sollte Mr. Reuther auch wissen, wo die Regisseure dieses Trauerspiels sitzen und unter wessen Pro­tektorat die deuts"ben Akteure d’eses Trauerspiels, die Gehilfen, stehen. Die letz­ten Vorgänge in Bonn und die Vermittiungs- aktion hinter den Kulissen in dem Kon­flikt Adenauer gegen Schumacher haben ia deutlich gezeigt, von wo Bonn gelenkt wird.

Kanonenfutter für Atombomben

Deutschlands Rolle im „Verteidteungs- plan der Atlantik -Mächte ist für die Strate­gen dieses Planes bereist festgelegt. Das deutsche Volk soll die Infanterie liefern. Der Generalstabschef der amerikanischen Armee erklärt, daß gegenwärtig „die Mög­lichkeiten für den Einsatz von Atombomben gegen Infanterie-Einheiten eingehend ge prüft würden.“ Daher also: Deutsche Infan­terie vor!

Rechte Sozialdemokraten — das Trojanische Pferd der Kapitalisten.

Das Trojanische Pferd in England sind die rechten Führer der Sozialdemokraten, erklärte Arthur Homer, der Sekretär der englischen Bergarbeitergewerkschaft auf dem 21. Kongreß der Kommunistischen Partei Englands.

In diesem Pferd verbergen sich die Ver­räter der Einheit der Arbeiterklasse und ihrer wahren Interessen.

Auf .dem Kongreß waren Delegierte aus Frankreich , Holland , Spanien , Italien , Nord- Irland anwesend.

Der Kongreß wurde gestern fortgesetzt und die Teilnehmer nahmen eine Reso- Ruhrbehörde und des Ruhrstatutes richteten, berg und von Paris her. Dr. Adenauer hatte lution an, in der gegen Zurückhaltung eines

Vorschlag gemacht, ihm einen zwischen Sie verstanden sehr wohl, daß dieser Kampf Verfassung, die deutsche Rechtsprechung in Rhein und Elbe vegetierenden Hammel ein- Westdeutschland außer Kraft setzt, wann

zuverleiben. Der Hammel /äre wohl dumm genug, um sich das sogar zur Ehre angerei­chen zu lassen, zu seinem Glück aber konn­ten sich die Fritalux-Teilhaber bisher nicht einigen, wer den Hammel am meisten sche­ren soll und so scheint die Sache noch in der Schwebe zu bleiben.

sich durch den Ausschluß Dr. Schumachers von zwanzig Sitzungen des Bundestages sel­ber angegriffen fühlten, begannen sie sich selbst zur Wehr zu setzen in den Betrieben

Besser ist, wenn man solche offen diktatori­schen Maßnahmen nicht tagtäglich anzuwen­den braucht. Tut man es, dann ist man. selbst dem Einfältigsten im unterdrückten Volke

durch Entschließungen, die sie gemeinsam gegenüber bloßgestellt. Besser also, alles tun,

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mit den kommunistischen Arbeitern faßten

was die Spaltung der Arbeiterklasse auf-

Schließlich gab es in den letzten Wochen recht erhalten, was die Bildung und Aus- zahlreiche kurzfristige Streiks, die emdeu- b re itung der nationalen Front verhindern tig politischen Charakter hatten, sich gegen kann, die antinationale Politik Adenauers in der

Frage der Demontagen, in der Frage der So war der Wink gemeint, vom Peters-

Erste bescheidene Schritte einer sich bilden- verstanden, und Dr. Schumacher auch, und den Einheitsfront der Arbeiterklasse in West- das Versöhnungsfest von Bonn war das Er- deutschland! Die Vorstellung allein, daß auf gebnis davon. Desto notwendiger ist es, daß diesem Wege sozialdemokratische und kom- die Arbeiter, gleich welcher politischen oder munistische Arbeiter Schulter an Schulter religiösen Ueberzeugung, besonders die sozi- vorwärtssdireiten könnten, hat die „ver- aldemokratisdien und kommunistischen Ar- heerenden Auswirkungen des Konfliktes beiter, daß unser ganzes Volk es versteht.

zeichnet sind, wefden für 100 000 000 Dol­lar Munition an die Unterzeichnerstaaten verschickt werden und der Rest des Billiö- nen-Dollar-Programms wird sofort durch­geführt werden, nachdem Präsident Tru­ man die abgestimmten Verteidigungspläne Westeuropas gebilligt hat. In Beantwortung der Frage eines Journalisten, ob an eine Bewaffnung Westdeutschlands gedacht sei, erklärte Acheson , daß er nicht bereit sei, über die Möglichkeiten der Beteiligung Westdeutschlands an diesen Plänen Aus­kunft zu erteilen. Der Präsident habe be­reits erklärt, daß die Vereinigten Staaten keinen Plan zu einer beschränkten Wieder­aufrüstung Westdeutschlands hätten.

„New York Herald Tribüne“.

zwischen Regierung und Opposition“, d. h.,

„Versöhnung“ auch in Rheinland-Pfalz

Auch der Konflikt der CDU -SPD -Regierung von Rheinland-Pfalz ist in dem von Anfang an erwarteten Sinne gelöst worden: die SPD hat auf der ganzen Linie nachgegeben. Sie hat das Innenministerium preisgegeben, das die CDU durch Ministerpräsident Altmeier in e gene Regie nimmt, und auch auf einen Staatssekretär im Innenministerium mußte die SPD verzichten. Ob der bei Ausbruch des Konflikts mit seinen Kollegen zurück­getretene Arbeitsminister Bökenkrüger

Wir wenden uns insbesondere an die sozi­aldemokratischen Arbeiter und Funktionäre, die angesichts der Unterwerfung Dr. Schuma­chers bestürzt sind und ratlos. Wir sagen ihnen, ihr habt euch nicht mit Dr. Adenauer ausgesöhnt. Und wir erinnern sie an die sozi­alen Forderungen aus dem 16-Punkte-Pro- gramm der Dürkheimer Programm-Erklä­rung der SPD . Sollen die Papier bleiben und in irgendwelchen Aktensdiränken ver­stauben als Preis für die Versöhnung in Bonn , die nicht die eure ist? Oder sollen sie lebendige Gestalt erhalten im Kampf der so­zialdemokratischen, kommunistischen

Einreisevisums für den rumänischen Dele­gierten durch die englische Regierung pro­testiert wird. „The Times“, London .

Waffenlieferungen der USA Die amerikanische Waffenhilfe an die Staaten des Atlantikpaktes wird beschleu­nigt werden, erklärte Außenminister Dean Acheson auf einer Pressekonferenz in Washington .

Sofort, nachdem die Abkommen unter-

Ums Ackerland in Italien

Rom . Die Polizei hinderte bei Surbo süd-

Konferenz der Gewerkschaften Asiens in Peking .

Die Konferenz der Gewerkschaften Asiens in Peking , die erste Konferenz dieser Art in der Hauptstadt der Chinesischen Volksrepublik hat ihren Willen erklärt, ihre ganze Kraft zur Unterstützung der nationalen Befreiungsbewegungen in den Kolonialländem in die Waagschale zu werfen.

Auf einer Massenversammlung in Peking erklärte Liu Shao-chi, der Generalsekretär der Chinesischen Gewerkschaften, daß die

italienische Bauern auf von ihnen beschlag- chinesische Arbeiterklasse die schwere Ver- T ~ antwortung für die Unterstützung der Ar­beiter in den kapitalistischen Ländern und Kolonialgebieten auf sich nehmen müsse. Die Einrichtung eines dauernden Verbin­

dungsbüros für diesen Zweck wurde den Delegierten sehr begrüßt.

von

nahmtes Land zurückzukehren. Bei St. Te ramo in der Nähe von Bari besetzten über 200 Bauern brachliegendes Ackerland und und teilten es auf, indem sie mit der Pflugschar christlichen Arbeiter. Der Kampf um diese Furchen zogen. In der Romagna wurde den Forderung wird auch, da er sich zugleich Bauern mitgeteilt, daß Anfang nächsten , c ™, ..., , . . „ , gegen die Interessen des ausländischen Mono- Jahres 1500 Landarbeiter nach pipom Ab-

f ^ K T rd ’ S n° U P olka pitals wendet, einen nationalen Cha- kommen zwischen der Landarbeitergewerk-

fia„lich sein, so daß also außer dem Ober- ra kter haben. Er wird so beitragen, daß schaft und dem Bauernverband dieser Pro-

regierungsprasidenten Bögler auch noch der schließlich der Westen Deutschlands , der vinz pachtfreie Bauernstellen

Arbeitsminister Bökenkrüger auf der Strecke nun noch mit Gewalt ausgeschlossen ist von sollen.

Reiben wird. Nach diesem „Notopfer - wer- der Deutschen Demokratischen Republik , mit Ein Gesetzentwurf über

w ;^c^ e 0l ander Sl ihr sich vereint in dem einen deutschen von 500000 Hektar Land unter besitzlose schwankenden Bourgeoisie und ihren’PÜ^

auf *re Sessel zuruckkehren und weiter mit Vaterlande. Bauern in Sila (Kalabrien ) stand zur Bera- teien anvertrauä

der CDU „mitregieren dürfen. L H. tung im italienischen Senat (Nach Reuter) „The Times“, London.

Liu Shao-chi forderte die Bildung über­nationaler Einheitsfronten, die um die erhalten Kommunistische Partei herum gebaut wer­den sollten und von ihnen geführt werden die Verteilung müßten. Die Führung dürfe man pi ch t der