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den Balkanfeldzug gewonnenen neuen Gebiete sind in der Hand der Bundesgenossen, ausgenommen die Gegend von dem rechten Ufer der Tscherna bis zur bulgarischen Grenze östlich des Wardar . Nach den amtlichen Meldun­gen ist ja auch Monastir von den Bulgaren besetzt. Als Preußen 1806 vor Napoleon erlag, folgte dem Schlach­tenerfolge von Jena und Auerstedt die berühmte Ver­folgung des geschlagenen Heeres bis Lübeck und Ostpreu­ ßen , doch beim Waffenstillstand hielten sich Kolberg und Graudenz noch, und der Rest der preußischen Armee hatte auf dem blutigen Feld von Pr. Eichau noch einmal sogar einen Sieg erfochten. Zwar war dSr Willle fei­nes Verbündeten, des russischen Zaren Alexander, durch die dauernden Niederlagen gebrochen, aber die Rücksicht auf ihn verhinderte doch die völlige Zertrümmerung des Staates durch Napoleon . Diese Gunst des Geschicks ist den Serben nicht geworden, die Mächte des Vierverbands, die das Königreich in seinem frechen Trotz gegen die berechtigten Forderungen Oesterreich-Ungarns bestärkt und dann in den Weltkrieg getrieben haben, konnten statt tatkräftiger Hilfe nur schwächliche Unterstützung gewäh­ren, und so vollzog sich wie ein Trauerspiel nach den Gesetzen des antiken Dramas die Katastrophe. Wie in Mazedonien die Bevölkerung mit lautem Jubel die ein­rückenden Bulgaren als Retter aus der Knechtschaft be­grüßte und Tausende ihrer Landsleute mit den Befreiern Mammen kämpfen, so fechten im alten Sandschack die Moslim und in Albanien die Bergstämme neben den Truppen unseres Bundesgenossen. Das Spiel der Kara- dschordschewitsche ist ausgespielt, König Peter irrt in den albanischen Bergen umher, von dem Verbleib des Kronprinzen und Heerführers weiß man nichts. Auf den Saumpfaden nach Montenegro muß sich aufs tiefste erschüttert zurückziehen, was noch von serbischen Solda­ten bei den Fahnen geblieben ist und ausharren will, um im besten Falle einen Bandenkrieg, soweit der Winter ihn gestattet, zu beginnen.

Daß Monastir in absehbarer Zeit fallen würde, 'war nach dem Gang der Operationen zu erwarten. Sie glichen durchaus den Bewegungen der serbischen Heer« beim ersten Balkankrieg, als die Türken nach der Schlacht von Kumanowo den Rückzug in das Becken von Mona­stir angetreten hatten. Damals umfaßte serbische Rei­terei den rechten türkischem Flügel von Osten «her. süd­lich von Monastir und nahm die Verbindung mit den Griechen auf, die an der Bahn von Salonik her vor­gingen. Das osmanische Heer wurde auf die Straße nach Ochrida und Durazzo abgedrängt, und vielleicht ist dieser Weg jetzt auch von den Truppen,gewählt wor­den, die in vergeblicher Hoffnung auf Hilfe,durch das Landungskorps von Salonik Widerstand zwischen Prilep und Monastir geleistet hatten. Ist dies der Fall, so wäre die heikle Frage ausgeschaltet, was Griechenland tun solle, wenn serbische Heeresteile über seine Grenze ge­worfen würden. Darüber werden die nächsten Tage Klar­heit bringen. Mit Monastir haben die Serben ihren letz­ten städtischen Mittelpunkt verloren, einen Vorposten, der weit vorgeschoben war in eine Gegend hinein, her zum größten Teil von Bulgaren und Moslim bewohnt war. Er sollte als Ausgang zur Straße nach der Adria wer­den, denn an ein dauerndes Bestehen eines selbständigen Albaniens glaubte niemand von den serbischen Staats­männern. Sie mochten sich über die Willfährigkeit Ita­ liens , einen neuen Mitbewerber an der Küste erscheinen zu lassen, vielleicht dadurch täuschen, daß in dem Ränke- spiel zur Zeit der türkischen Herrschaft in Mazedonien die italienischen Konsuln die serbischen Bestrebungen je- derzeit kräftig gefördert hatten. Wer an Ort und Stelle in die Verhältnisse hineinsah, war erstaunt, mit welcher geradezu schamlosen Offenheit die italienischen Vertre­ter sich an allen Umtrieben beteiligten, die nicht nur gegen die Pforte, sondern vor allem auch gegen Oesterreich- Ungarn angezettelt wurden. Die Herren machten auch Fremden gegenüber kein Hehl aus ihrem leidenschaftlichen Haß gegen den Kaiscrstaat, dessen Verbündeter auf dem Papier ihr König und seine Regierung waren. Aller­dings hatten sie bei ihrem Vorgehen gewisse Ziele im Auge, die den Wünschen der Serben weniger entspra­chen. Die Freiheit der Adria haben sie stets nnr so aufgefaßt, daß Italien in den Besitz der Schlüssel deS Eingangs kam und keine andere Macht sich dort sestsetzte. Zur Wiedergewinnung serbischen Gebiers die Hand zu rei­chen, liegt den Italienern fern, selbst wenn sie jetzt nicht Hekatomben von Menschen opfern müßten, ahne nur ir­gendeinen nennenswerten Erfolg an der Grenze zu er­ringen. Sie mögen Besatzungen in Wollona und pu­dern Häfen halten, vielleicht den hungernden Flüchtlin­gen Lebensmittel entgegenschicken, aber ein italienische- Landungskorps, das darf man sagen, tritt nicht den Marsch durch die tief verschneiten Gebirgspässe an. die Reste des geschlagenen Heeres auszunehmen.

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Die Erfolge des A-Boot-Krieges im Mittelmeer .

Tie Lage der Vierverbandstruppen aus dem Balkan wird von Tag zu Tag schwieriger. In der Erkenntnis lassen werden in den Kammern in England und Frankreich die Stimmen lauter, die eine tat­kräftige Unterstützung der schwer bedrängten Heere for­dern. Wir wissen heute, daß auch die Reise KitchenerS nach dem „nahen" Osten zu diesem Zwecke unternommen wurde. Trotzdem ist aber nirgends eine Beschleunigung der Saloniki -Expedition wahrzunehmen. Die Lösung des Rätsels liegt nun nicht etwa auf politischem Gebiete, denn es steht fest, daß England sich wenig um bestehende völkerrechtliche Abkommen kümmert, wenn sie seinen In­teressen hinderlich sind. Es unterliegt wohl keinem Zwei­fel, daß die langsame und zögernde Ausführung der Cäko- niki-Exvedition nicht zum wenigsten der erfolgreichen Tä­tigkeit der deutschen und österreich-ungarischen Untersee­boote im Mittelmecr znzuschreiben ist. Aus der nach­stehend anaeiübrten Liste der reit Beginn der Saloniki -

Expedition von U-Booten die Mittelmächte im Mittelmeer versenkten feindlichen Darupfer mit Truppen und Kriegs­material ist ersichtlich, daß man, abgesehen von den direk­ten Verlusten an Truppen, nie sicher war, mit einem wie großen Bruchteil des nach Saloniki unterwegs befindli­chen Kriegsmaterial man dort schließlich rechnen konnte. Dies muß große Verwirrung geschaffen haben die auch heute noch unvermindert anhält, da unsere U-Boote weiterhin eifrig an der Arbeit sind.

Sekt Beginn der Saloniki -Expedition find durch U« Boote vernichtet worden:

ä.. Hilfskreuzer uno Transportdampfer.

1) Ramazan, englisch, 3477 T., 500 Mann indische Truppen uno Kriegsmaterial, 17. 0. 315 Mann ertrunken.

2) Transsylvania, englisch , 14 000 T-, Truppen, Mu­nition und Kreigsmatreial, 4. 10.

3) Admiral Hamelin, französisch, 5051 T., 1 Aütg. französische Feldartillerie mit Kanonen,. Mmüttons- wogen und 360 Pferden, 7. 10.

4) Marauette, englisch, 7050 T-, 1000 weiße englisch ? Soldaten, 500 Maultiere, Munition und Krankenpfle­ger, 23. 10. 83 Mann gerettet.

5) Calvados, französisch, 6000 T., 800 Manu fran­zösische Kolonialtruppen, 4. 11. 53 Mann gerettet. Tara, englisch, 1862 T., Hilfskreuzer, 5. 11.

7) Moorina, englisch, 5000 T-, Truppen "und Trans­port von 500 Pferden, 7. 11.

6) Californian, englisch, 6223 T-, Kriegsmaterial und Truppen (Zahl unbekannt), 9. 11.

6. Kriegsmaterial — Tr ans po rtdampfe r.

9) Ravitailleur, französisch, 2800 T., Kohlen für frniv» Mische Flotte im Aegäischen Meer, 17. 9.

10) Linkmoor, englisch, 4300 T-, Kohlen nach Mudws für englische Flotte 20.9..

11) H. C. Henry, englisch , 4219 T-, Teeröl von Alexan­ drien nach Mudros, 28. 8.

12) Provincia, französisch, 3523 T, Kohlcndampfer für englisch -französische Flotte, 1. 10.

13) St. Marguerite, französisch, 3800 T., Vorratsdamp­fer 2. 10.

14) Heridia. englisch, 4944 T-, mit Stückgütern nach Saloniki , 2. 10.

15) Antonie, französisch, 2387 T., Vorratsdampfer, 3.10.

16) CraigSton, englisch, 2617 T., Kohlen von Cardiff nach Mudros, 4. 10.

17) BurxSfield, englisch, 4037 T., Kohlen, Torpedos, Stückgüter nqch Tenedvs, 5. 10.

Iß) Motorleichter X 30, englisch , 5. 10. Leichter für Lairdungszwecke.

19) SilveraH, englisch, 3753 T-, Vorratsdampser. 6,10.

20) Scowby, englisch, 3858 T-, Kohlen- und Vorrats- dampfcr, 6. 10.

ZI) Thorpwood, englisch. 3184 T., Kohlen für engl., französische Flotte, 8. 10.

22) Woodfielo, englisch, 3584 T-, Kriegsmaterial nach ' Saloniki , Laustautornobile, 33 Motorbahnwagen, 3.

' 11 .

23) Aafukuni Maru, japanisch, 5118 T.„Kriegsmate- , ' rial, Eisenbahnschienen, Petroleum, Stückgüter nach

Saloniki , 3. 11.

24) Buresk, englisch, 4350 T-, Vorratsschifs, 5. 11.

25) Lumina, englisch, 6200 T., Heizöl für englisch » französisch« Flotte, 6. 11.

.26) Clan Macalister, englisch, 4835 T-, Kohlen für englisch -französische Flotte, 6. 11.

2?) Caria, englisch, 3032 T-, Vorratsschiff. 6. 11.

28) Dagla, französisch, 5600 T., Kohlen für englisch »

' französische Flotte, 6.. 11. ' '

29) Sir Richard Awdry, englisch , 2234 T>, unbekannt.

.. ^ A 11. Da Dampffr von I Torpedofahrzeugen be­gleitet wurde, muß aus wertvolle Ladung geschLe^m werden.

30) France , französisch, 4025 T-, in Charter der fran- zösischen Regierung von Mudros nach Marseille ,

7. 11.

31) Alexandra, englisch, 4000 T-, Munition und Kriegs­material, 9. 11.

32) Unbekannt, englisch, 4000 T-, Munition, 14. 11.

33) Unbekannt, englisch, 4000 T., 15. 11.

34) Hallamshire, englisch, 4420 T., 2200 T. Kohlen für englisch -französische Flotte von Malta nach Mu­dros, 19. 11.

Zusammen: 147483 T.

Die Gesamtladefähigkeit der 34 vernichteten Schiffe beträgt etwa 200 000 Raumtonnen, oder 150000 Gewichtstonnen. Zur Fortbewegung dieser Ladung auf dem Landwege wären ungefähr 200 Eisenbahnzüge zu je 50 Güterwagen erforderlich. Die Namen der vernich­teten Schiffe sind in der feindlichen und neutralen Presse nur teilweise veröffentlicht worden, während die Art der Ladung in den meisten Fällen überhaupt nicht erwähnt wurde, ein Zeichen, wie schwerwiegend die Verluste in militärischer Beziehung für unsere Gegner gewesen sind.

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Die Beste ornng der Kriegsgewinne im Hauptausfchntz des Reichstags.

WTB. Berlin , 7. Dez. Ter tzauptausschuß de« Reichstags nahm heute die zweite Lesung des Gesetzes über vorbereitende Maßnahmen zur Besteuerung der Kriegsgewinne vor. Der Staatssekretär des Reichsschatz» amtes stellte fest, daß das vorliegende Gesetz lediglich eir Sperrgesetz für Aktien- und andere Gesellschafter zur Sicherung der späteren Kriegsgewinusabgaben fei Dem kommenden Besteuerungsgesetz für Kriegs gewinn, soll damit keineswegs vorgegriffen werden. Das Prin zip des Gesetzes sei, den Gewinn da zu erfassen, wo ei in Erscheinung trete. Bei Doppelbesteuerungen in über mäßiger Höhe solle im envgiltigen Gesetz Entgegenkom­men gezeigt und geprüft werden, inwieweit die Steuei herabgesetzt werden könne. 8 1 wurde in der Regie­rungsfassung wieder hergestellt. Jn> 8 2 wurde bestimmt daß als Kriegsgeschäftsjahre die drei aufeinanderfolgen- den Geschäftsjahre gelten, deren erstes noch den Monai

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August 1914 mit umfaßt. 8 5 wurde in seinem erster Absatz wie folgt gefaßt: Der Durchschnitt früherer schäftsgewinne ist nach den Ergebnissen der fünf der Kriegsgeschäftsjahren vorangegangenen Geschäftsjahren, «oder, wenn eine Gesellschaft noch nicht so lange besteht nach den Ergebnissen der kürzeren Zeit, für die Jahres, beschlösse vorliegen, zu berechnen. Besteht eine Gesell schast schon 5 Jahre, so hat für die Berechnung d^ Durchschnittsgewinne das Geschäftsjahr mit den beste, und den^ schlechtesten Geschäftsergebnissen auszuscheiden.

Die Gefangennahme zweier engl. Offiziere.

WTB. Rom, 7. Dez. Die „Agenzia Stefani" mel- wt ergänzend zu der Havasmeldung über die Gefangen- lahme zweier englischer Offiziere von dem griechischen Kampfer „Spetsai": Hauptmann Wilson ist Abgeord- reter des Unrerhauses, Oberst Na Pier Militärattache in Zofia. Ein dritter englischer Offizier konnte an Bord bleiben, da er nachwies, daß er dem .Roten Kreuz «r? gehört. Große Säcke mit sehr bedeutenden Korresponde» zen, die man versucht hatte, verschwinden zu lassen, ß dem man sie ins Meer warf, wurden von den Oeste, reichern beschlagnahmt- -----

Der erste Krregsrat der Alliierten.

WTB. Paris, 7. Dez. (Agence Havas.) Unter wm Vorsitz Joffres wurde gestern vormittag der erste lkriegsrat der Alliierten abgehHten., Es nahmen daran eil der frühere Chef des russischen Generalstabs. Gene- :al Gilinski, der Unterchef des italienischen General - kabs General Porro und Oberst Stefanowitsch ils Vertreter Serbiens . Auch England und Belgien wo- :en vertreten.

Die engere militärische Zusammenarbeit.

WTB. London , 7. Dez. (Reuter.) Asquith 'eilte gestern im Unterhaus mit, daß Maßregeln tzu mgerer militärischer Zusammenarbeit mit Frankreich ge-

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rossen worden seien, wogegen über das Zusammengehen nit den anderen Verbündeten noch verhandelt wer- w. Es sei nicht im öffentlichen Interesse gelegen, Ein­tel Herten mitzuteilen, die für den Feind wertvoll ^ein könnten.

Englisch » Kritik an der Führung des Krieges

WTB. London, 7. Dez. Die Presse kritisiert die Führung des Krieges durch die Regierung nach »erschiedenen Richtungen. Die „Times" finden den'Man­tel an Energie darin begründet, daß der mene Kriegs-,^ msschuß des Kabinettes noch zu abhängig von dem Ge- Antinos amtministerium sei, in dem keine Einigkeit über ' ^ ^

ne zu erstrebenden Ziele herrsche. Auch „Daily Chrom- lle" verlangt mehr Selbständigkeit für den krregsausschuß, mehr Konzentration, Einigkeit und Ent- chlossenheit. Von den verschiedenen militärischen Kriegs­ielen, die nach Meinung des Blattes in Hem sranzö- isch-englischen Kriegsrat zu Calais beraten sein dürf­en, müsse eines ausgewählt und mit aller Kraft verfolgt »erden. Das Blatt hält es für fraglich, ob es sich ver- ohne, gerade gegen die Türkei so viele Kräfte aufzuwen- >en. „Daily Mail" tadelt die Vergeudung von Ener­gie im Kampfe gegen die Türkei , die gegen die Deut- chen aufgewendet werden sollte. Dieses Blatt stellt zwei Ziele aus: Zurückdrängung der Deutschen iber den Rhein und Verteidigung des Suezka- lals. Neben diesen schweren Aufgaben könne England ich nicht noch kleine Teilkriegc leisten.

Die Rekrntierungsfrage in England.

WTB. London , 7. Dez. Ter parlamentarische Mit- rrbeitcr der „Daily News" meldet: Das Ministerium Hat ürzlich begonnen zu erörtern, wie groß die Gesamtstärke ws Heeres während des Krieges sein solle- Erst wenn das iestimmt ist, wird sich zeigen, ob das Ergebnis des Werbe- eldzuges genügt

Die russischen Truppen in Persien in die Fluß geschlagen.

WTB. Konstantinopel, 7. Dez. Ter Vertrete der Agentur Milli in Bagdad meldet, daß die duck den persischen Nationalausschuß ausgestellte Miliz ztvi schen Hamadan und Kaswin russische Streitkräst« die auf 5000 Mann geschätzt wurden, angegriffe»

1000 Mann getötet und die übrigen indie Fluchtge schlagen habe. Me glänzenden Erfolge, die dis ^ manischen Truppen im Irak über die Engländer ei rungen haben, haben in Persien große Freud erregt.

Die Bedeutung des Snezkanals für England

WTB. London, 7. Dez. Lovat Fraser sagt« einem Artikel der „Daily Mail": Tie Hauptaufgab im Orient ist, Aegypten zu behaupten. Aegyprn und der Suezkanal sind für uns und deshalb aB für die Alliierten weit wichtiger als der Balkan , dl Dardanellen, Konstantinopel und Bagdad . Unser rm sehen im ganzen Osten hängt nicht von einem Erst» oder Mißerfolg an den Dardanellen von den Aden teuern auf dem Balkan , oder den kleinen Unternehwun gen bei Bagdad und in Syrien ab, sondern ^ allem von unserer Fähigkeit, den Suezkanal zu behauM Wir müssen ihn behaupten, oder wir si.^ verloren. Me Unfähigkeit, ihn zu halten oder w uneinnehmbar zu machen, würde sofort UnruhenU Indien Bestürzung in Australien und den sostf^ gen Zusammenbruch unseres Ansehens r» fernen Osten Hervorrufen. Unsere Lage wäre wenn wir uns zu Kriegsbeginn entschlossen hätten, d«

Weg durch das Mittelmeer nicht zu benutzen, aber, E dem wir den Suezkanal 16 Monate behauptet had^ dürfen wir jetzt dort nichts aufs Spiel setzen. schließt: Die Grundsätze des Krieges sind unveränder!^

Kriege werden durch Schlachten gewonnen. Dieser wird wahrscheinlich in Frankreich entschieden wer«

Englisches Lob für -ie Türkei . .

WTB. London , 7. Dez. Der militärische MitarA ter der „Morning Post" schreibt: Es ist klar, dar heutige türiksche Armee an Zahl, Kriegstücktigkeit um waffnung sehr verschieden ist von der cm Balkankrieg- Türkei kämvft auf drei Fronten, auf Gallips

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