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•Das neue Baden*

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die Hühnerhaltung zu erschweren! Mit dem' oben wietiergegebenen Antrag wollte die dt mckratäsche Fraktion zunächst wenigstens erreichen, daß wieder mehr Junggeflügel auf­gezogen wird, damit in diesem Jahr ein grö­ßerer Hü hnerbestand und damit mehr Eier für oie Versorgung vorhanden wären. Unsere An­sicht teilte sich mit der des Landesverbandes südbadischer Rassegeflügelzüchter, der mir am 23. Juli 1948 u. -a. schrieb: „Die Bestrebungen aer 'Rassegeflügelzüchter, den Hühnerhaltern in Stadt und Land leistungsfähiges Rassege­flügel zu liefern, finden durch Ihr Vorgehen eine wesentliche Unterstützung, denn unter den bisherigen harten Bedingungen ist es fast unmöglich gewesen, die Mitglieder unseres Verbandes dazu zu bewegen, mehr als das an Junggeflügel aufzuziehen, was sie unbe­dingt zur Erhaltung ihrer dezimierten Be­stände gebraucht haben.“ i Diese Hoffnung, die jener Antrag auch bei den Geflügelzüchtern weckte, hat aber leider getrogen. Die Tatsache, daß das Ministerium nicht sofort nach der Annahme des An­trages kurz und bündig bekanntgab, daß für 1949 jeder hühnerhaltende Betrieb ein Huhn von der Eierabgabe befreit bekommt, brach­te erneute Unsicherheit unter die Hühner­

halter und machte alle guten Vorsätze, die Hühnerbestände zu vermehren, zunichte.

In bester Absicht, nur um der gesamten Er­nährungswirtschaft etwas helfen zu wollen, nahm der Landtag jenen Antrag der Demo­kratischen Partei an. Er war in meinen Augen nur eine Zwischenlösung, die gesucht werden mußte, da die von uns heute mehr denn je vertretene Forderung, der Zwangsbewirt­schaftung der Eier auch im Interesse der damit verbundenen Beendigung des Papierkrieges ob dieser Sache und der Kostenersparung für Staat und Gemeinden, die die Erfassung der Eier in personeller wie auch sachlicher Be­ziehung nach sieh zieht, • aufzuheben auf Widerstand des Ministeriums gestoßen wäre.

Aber selbst diese kleine gute Absicht, im Sinne der Zwischenlösung einen Weg aus dem abgefahrenen Geleise der abgewirtschafteten Zwangsbewirtschaftung zu gehen — von allen Abgeordneten des Landtages be­jaht —, scheiterte an der Eigenmächtigkeit des „hohen“ Ministeriums. Was aber sagt unser Herr Staatspräsident dazu, daß sich eines seiner Ministerien einfach über den Landtag und da­mit den Willen des Volkes b i n - wegsetzt?

Dritte Lesung des Grand^esetzentwurfes

„Fall Reimann“ vor dem Hauptausschuß — Beschränkte Redezeit soll Arbeiten am Grund­gesetz beschleunigen

sion, des Redaktionsausschusses und dem bis­herigen Entwurf des Hauptausschusses. Die Lesung wird fortgesetzt

Bonn . Der Hauptausschuß des Parlamen­tarischen Rates beschäftigte sich am Dienstag nach dreiwöchiger Pause zunächst mit dem „Fall Reimann“. Er bürgte gegen die Stimme des KPD -Abgeordneten Heinz Renner ei­nen Antrag des SPD -Abgeordneten Wag­ner, wonach der Parlamentarische Rat an den zuständigen britischen Beamten heran-r treten soll, „um zu veranlassen, daß der Abge­ordnete Max Reimann fre gelassen wird, um seine Verpflichtungen als Abgeordneter des Parlamentarischen Rates erfüllen zu können“. Ein weitergehender Antrag des Abgeordneten Renner, in dem die Freilassung Re manns „ge­fordert“ werden sollte, wurde abgelehnt

Zu Beginn der Sitzung hatte Vorsitzender Prof. Carlo S c h m i d das Schreiben der bri­ tischen Militärregierung bekanntgegeben, wor­in erklärt wird, der Bitte um Haftentlassung Reimanns könne nicht stattgegeben werden, da seine Mitgliedschaft im Parlamentarischen Rat keine Immunität vor den Gesetzen der Militärregierung bedeute.

Ein weiterer Antrag des KPD -Abgeordne­ten Renner auf Einstellung der Arbeiten des Parlamentarischen Rates, „falls die Westmäch­te nicht auf das Friedensangebot Stalins ein­gehend wurde ebenfalls gegen eine kommu­nistische Stimme abgelehnt.

Der Hauptausschuß trat dann in die dritte Lesung des Grundgesetzen! wurfs ein und.be- ' schloß gegen die Stimme des KPD -Abgeord­neten Renner, GroOberlin in der Präarifeel als. zwölften Mitgliedsstaat des westdeutschen Bundes aufzuführen. Adenauer bezeich­net diesen Beschluß als „einen weiteren Schritt auf dem Wege zur deutschen E nhe.t“.

Um die Arbeiten am Grundgesetz nicht un­nötig zu verzögern, nahm der Hauptausschuß mit allen gegen eine Kf’D-Stimme einen An­trag des CDU -Abgeordneten Dr. Süster- h.enn an, der d e Redezeit der Abgeordneten auf fünf M nuten beschränkt, falls der Haupt­ausschuß nicht in besonderen Fällen eine Ver­längerung beschließt.

Der vom Hauptausschuß in dritter Lesung verabschiedete Katalog der Grundrechte ba­siert auf den Vorschlägen der Fünferkommis-

OstsLDP wünscht Vertretung in Bonn

Berlin . Kreise der Ost-LDP fordern in einem an den „Tagesspiegel “ gerichteten Schreiben „trotz aller juristischen Bedenken“ eine Vertretung der Sowjetzone im Parlamen­tarischen Rat in Bonn . Zu diesem Zweck wird der Zusammenschluß geflüchteter ostdeutscher Politiker vorgeschlagen, die sich zum Spre­cher für die zum Schweigen verurteilte Be­völkerung der Sowjetzone machen sollen. Auch die Regierungen Polens , Norwegens , Hollands und Frankreichs hätten, wie es in dem Schreiben heißt, während des Krieges ihre besetzten Länder in der Freiheit ver­treten. Görlitz und Stralsund gehörten eben­so zu Deutschland wie Breslau , Köln und Hamburg . Die aus der Tyrannei des Ostens geflohenen Politiker könnten sicher sein, daß sie die Gesamtheit der unterdrückten Be­völkerung in . der Sowjetzone hinter sich hätten.

Treuhandbetriebe verstaatlicht

Berlin . Die sofortige Uebergabe aller deut­ schen Betriebe und anderer deutschen Ver­mögen, die bisher im sowjetischen Sektor sequestiert waren, an den Berliner Ost­magistrat wurde vom Kommandanten des sowjetischen Sektors von Groß-Berlin, Ge­neralmajor Kotikow , befohlen.

120000 Ostpreußen verhungert?

Berlin . Von den noch in Ostpreußen ver­bliebenen 220 000 Deutschen sollen mehr als 120 000 verhungert sein, teilte die „Kampf­ gruppe gegen Unmenschlichkeit “ mit. Wäh­rend man weite Gebiete Ostpreußens von der Zivilbevölkerung geräumt habe, seien die dort befindlichen Lager, der deutschen Li­nierten und Strafgefangenen beibehalten wor­den. Die größten dieser Lager, deren Insassen angeblich oft nur wegen geringfügiger Ver­fehlungen gefangengehalten werden, seien in

Königsberg , der Festung Rothenstein bei Königsberg , in der Fabrik Steinfurt -Schichau , in Insterburg in den Bernstein -Bergwerken Palmnicken sowie in Tilsit .

Um Besafzunpkosten und Schiedsgericht

London . Die Dre'mäehtebesprechungen über das deutsche Besatzungsstatut wurden am Dienstag in einer Vollsitzung fortgesetzt. Die Konferenz erörterte, w e aus gut unterrichte­ten Kreisen verlautet, die Machtbefugnisse des obersten Schiedsgerichts für Deutschland , nachdem ein britischer Komprom'ßvorschlag kürzlich von der amerikan sehen Delegation abgelehnt worden war. Bis jetzt ist zwischen der amerikanischen Ansicht, daß ein deutscher Vertreter gleichberechtigt in diesem Gerichts­hof vertreten sein soll, und dem Standpunkt .Großbritanniens und Frankreichs , daß d e deutschen Vertreter nur als Beobachter an­wesend sein sollen, keine Einigung erzielt worden.

Es wird angenommen, daß sich die Verei­ nigten Staaten im Verlauf der Dienstagsit­zung zu einigen Konzessionen bereit zeigten, angesichts der Tatsache, daß die deutschen Behörden selbst keinen besonderen Wert dar­auf legen, e'nen deutschen Vertreter als voll­berechtigtes Mitglied in d.esem Schiedsgericht zu haben.

Zur Frage jder Erhebung der Besatzungs­kosten verlautet von britischer Seite, daß Fortschritte erz eit wurden, während nach französischen Berichten dieser Punkt als noch immer sehr schwierig angesehen wird. Frank­ reich ist nicht einverstanden, daß d e Erhebung der Besatzungskosten zentral durch die zu­künftige Bundesregierung erfolgt, obgleich dieses Verfahren von Großbritannien und den USA befürwortet wird.

Sonderverwaltung für Kehler Hafen?

Frankreichs Vorschlag soll einer Annektion dieses Gebietes gleichkommen

Paris . Der aus Vertretern der Benelux- Staaten. Frankreichs und Großbritanniens be­stehende Ausschuß zur Revision der deutschen Westgrenzen tagt seit gestern in Paris . Der französische Außenminister Schonun er­klärte laut Dena zu der Frage der Grenz­stadt "Kehl , daß Frankreichs Vorschlag einer Annektion dieses Gebietes gleiehkäme. Schu- mans Antwort wird dahingehend ausgelegt, daß Frankreich eine Sonderverwaltung des Rheinhafens anstrebt.

Kahlfläche in Bizone zehnmal so groß wie vor dem Kriege

Die Entwaldung Deutschlands

Krefeld . Nach einer Mitteilung des Vor­sitzenden des Forstwirtschaftsverbandes von Nordrhein-Westfalen wurde der Holzeinschlag der Bizone für 1949 auf 25,5 Millionen Fest­meter festgesetzt.

Von 1946 bis 1948 betrug der . Einschlag,;, 103,7 Millionen Festmeter, 224 Prozent des;y) normalen Einschlags. Die Holzvorräte ir< der i S Bizone gingen von 205 Millionen Festmeter‘1 im Jahre 1934 auf 124,58 Millionen Festmetei im Jahre 1948 zurück. 12 Millionen Fest- m§ter, die als Grubenholz hätten verwendet werden können, wurden in den letzten drei Jahren verheizt.

Die Kahlflächen in der Doppelzone sind heute -zehnmal so groß wie vor dem Kriege. Erst in 40—60 Jahren werden sich die Auf­forstungsarbeiten auswirken.

- kurz berichfel

Deutsche Erfindungen an Sowjetunion aus­geliefert. Für Erfindungen, die von deutschen Angestellten der Sowjet-Aktiengesellschaften gemacht werden, besteht Anmeldepflicht bqi der SMA. Auf diese Weise werden von Deutschen gemachte Erfindungen an die Sowjetunion ausgeliefert.

26 West mark = 100 Ostmark. In Hannover wurde jötzt eine Wechselstube zum Umtausch von Ost- und West-D-Mark eröffnet. Der Kurs wird jeweils dem Berliner Kurs ange­glichen. Er beträgt zur Zeit für 100 Ostmark 26 Westmark. Pro Kopf dürfen bis zu 100 D-Mark Ost umgewechselt werden.

100 000 amerikanische Rädiogeräte für Westdeutschland . Eine Stuttgarter Radio­handelsfirma führte Vertretern des württem­ berg -badischen Kultusministeriums und der. ■Presse,- ämörikahisehe Fünfröhren-Empfangs-.. gerate Vor. Die Geräte' sollen zu einem Ver­kaufspreis. von .75 bis 78,50-DM abgegeben , werden. Dieser Import- würde ohne Belastung des deutschen Devisenfonds erfolgen und dem Zweck dienen, im Hinblick auf spätere Ver­gebungen von Lizenzierungsaufträgen an deutsche Firmen preissenkend auf die deut­ sche Produktion zu wirken.

Besprechung westdeutscher Bischöfe über Grundgesetz. Am Freitag findet in Bonn eine vom Kölner Erzbischof Kardinal Frings einberufene Konferenz der . westdeutschen Bischöfe über das Grundgesetz statt. .

Garry Davis kommt nicht nach Stuttgart , Wie Garry Davis , der Weltbürger Nr. 1, in einem Telefongespräch mitteilte, besteht für

ihn zur Zeit infolge Paß-Schwierigkeiten keine i! Möglichkeit, der Einladung der Stuttgarter . Weltbürger Folge zu leisten: Er habe jedochl die feste Absicht, später nach Deutschland z»| kommen.

Nicht einmal Platzpatronen sind erlaubt, |

400 deutsche Clowns und Trapezkünstler pro-| testierten bei der internationalen Artisten- Vereinigung gegen das vom Kontrollrat er lassene Verbot, bei ihren Auftritten Platzt Patronen zu benützen. „Ohne die Abgabe vori$ Schüssen ' verlieren die Nummern teilweise?] ihre Wirkung“, begründeten sie ihre Ein­gabe. ■:$

Eisenhower militärischer Berater.- General " Eisenhower wird in den nächsten zwei Mo- naten den Posten eines Ratgebers für Fragen '■ der nationalen Verteidigung bei der ameri­ kanischen Regierung' bekleiden. Die Colum- bia-.Universität, deren PräsidefilF et 1 ist^ ha^ ihn vorläufig 'von Steiften Amtspttr^ffei‘e«i->' bundten,

Italien anerkennt Israel . Italien hat Israel am Dienstag de facto anerkannt.

Markos gibt Rücktritt bekannt. Genera! Markos gab am Dienstag in einem Tagesbe- ,! fehl seinen Rücktritt als Oberkommandierejj- ‘‘i der der Guerilla-Streitkräfte bekannt. Seiny| „Gesundheitszustand“ . habe sich seit' der>;| Grammos-Schlaeht sehr verschlechtert. '

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„DAS NEUE BADEN 9 : 'P'

Verantwortlicher Redakteur: Günter Aßmann "* Anschr. dei Redakt.: LahriSchw., Postf. 270 Tel 2365,8 Verlag Demokratische Verlagsges mbH Lahr S«ä»Wj| Druck: Moritz Schauenburg , Lahr > Schwarzwald '

A. Reiff und Cie., Offenburg (Baden )

Keine Meisterschaftsspiele in Südbaden

am Fastnachtssonntag .

Wie der stidbadische Fußballverband mitteilt, wurden die Funktespiele in Südbaden am 27. Fe­bruar (Fastnachtssonntag) vom Spielplan abgesetzt.

Schweiz gewinnt Handball-Länderspiel gegen Finnland

Im Handball-Länderspiel Schweiz gegen Finn­ land siegte die Schweiz , sicherer als erwartet, mit 7:4 Toren. Die Schweizer Mannschaft zeigte ein hervorragendes Kombinationsvermögen und verfügte über schußstarke Spieler, die vor allem durch Weitschüsse auffielen. Obwohl die Finnen }m letzten Spieldrittel zusehends aufkamen und erheblich aufs Tempo drückten, konnten sie das Schlußergebnis nicht mehr korrigieren. Der fin­nische Torhüter zeigte sich weit unter dem er­warteten Format.

Deutschland -Turnriege in der Pfalz Die Turnabteilung des SV Kaiserslautern hatte die besten Meister-Kunstturner Deutschlands zu Gast. Das Schauturnen stand auf einem hohen . Niveau, und die gebotenen Darbietungen wurden mit reichem Beifall belohnt. Kurze Kürübungen nach freier Wahl fanden sogleich die vollste Zu­stimmung der Zuschauer. Anschließend sah man am Pferd hervorragende Leistungen. Besonders gut gefiel das Bodenturnen der Kunstturner, wo­bei Stangl (München ), Fantz (Speyer ) und Dickhut (Dortmund ) reichen Beifall erhielten und durch besondere Schönheit in der Ausführung hervor- slachen. Wie immer, so war auch hier der Höhe­punkt das Reektunen, und da gab die Riege den eindeutigen Bewejs der unveränderten Klasse der deutschen Turner. An diesem Schauturnen nab-

Der Sporttoto im Siidwcstfunk

Der Südwestfunk bringt jeweils sonntags um 19.30 Uhr in seiner Sendung „Tribüne der Zeit“ die Ergebnisse und Gewinnkolonnen der Sporttotos von Rheinland-Pfalz , Südbaden , Nordwürttemberg- Badert und Bayern . — Auch die Bekanntgabe der rf,!,^ nn 5 uoten .„l rfolgt sofort nach Mitteilung /J ie , amtlidien Toto-Zentralen • im Rahmen ^^‘/'■o^riirlchtendienstes. Wir weisen noch- SlfdwesUunks h!nf n der Sportsendungen ies Sonntags: 19.30 Uhr in der .Tribüne der Zeit“

^'\ n bis S ?2 3 .- d T e Th SP °^ ergebnisse des Fußballtotos, J'.I.I bis 22.30 Uhl-:. „Der Sport am Sonntag“-

montag: 19.15 bis 19.30 Uhr: „Musik und Soort“-

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woehlnfüde 8 “ 00 1815 ühr! “Sportvorschau zum

Außerdem bringt der Südwestfunk eine kurze Zusammenfassung des Sportgesehehenf^mntael

ueuei sma täglich drei Minuten Sport zum Ah. |chmß des Nachrichtendienstes Ab J

men u. a. teil: Stangl (München ), Bantz (Speyer ), Frenger (Wuppertal -Barmen), Dickhut, Doßler (Würzburg ), Quierbach (Koblenz ), Dilg (VilUngen), Hermann (Oppau), Reuther (Oppau), Kiefer (Frank­ furt ), Schnepf (Bad Kreuznach ). «

Tagung der Fachwarte im Landesturnverband x Südbaden

Am 12. und 13. Februar tagen in Freiburg unter Leitung des Oberturawarts Burg sämtliche Fach­warte der Turnabteüungen im Landesturnverband Südbaden . In den Inselgaststätten Feierling, Gerberau, beginnt am Samstag, 14 Uhr, die Aus­sprache über die Aufgaben, die uns das Jahr 1949 bringt. Das Erscheinen aller Fachwarte hierzu ist unbedingt erforderlich.

Am Sonntag, 7*9 Uhr, findet für alle Leiter und Leiterinnen von Tumabteilungen sowie die Vorturner ein Lehrgang statt, der sich mit der Durchführung der in Aüssieht stehenden Wett­kämpfe befaßt. Für die Turnerinnen findet der Lehrgang in der Zähringer Turnhalle statt, An­fahrt mit der Straßenbahn, Linie 4, in Richtung Güterbahnhof, Umsteigestelle Komturplatz, in Linie 2 nach Zähringen . Für die Turner ist die Turnhalle der Lessingschule vorgesehen. Fußweg: Wilhelmstraße—Kronenbrücke—Lessingstraße — Les­singschule (Turnhalle).

Winkler deutscher Zweier-Bobmeister ” Deutscher Meister im Zweierbob . wurde am Dienstag auf der Olympia-Bobbahn in Garmisch- Partenkirchen Hans Winkler mit seinem Bremser Wackerle (SC Rießersee ) mit der Gesamtzeit von 2:38,81 Minuten. Winkler stellte im ersten Lauf mit 1:18,76 Minuten einen neuen Bahnrekord auf. Die alte Bestzeit von 1:19,42 Minuten wurde von dem Schweizer Feyerabend im Jahre 1934 erzielt Den zweiten Platz: belegte Exweltmeister Hans Kilian (SC Rießersee ) mit 2:39.03 Minuten vor Andreas Ostler (SC Rießersee ).

Verbandstag des südbadischen Tennisverbandes In Hinterzarten fand unter .Leitung des Ver­bandsvorsitzenden Kretzer (Baden-Baaen) der erste Verbandstag des neugegründeten südbadi­schen Tennisverbandes statt. Wie bekanntge- geben wurde, stehen nunmehr für die kommende Spielzeit Tennisbälle. Tennisschuhe und Beklei­dung in genügender Menge zur Verfügung. Wer­ner wurde bekanntgegeben, daß in diesem Jahre die kleinen und die großen Medenspiele wieder ausgetragen werden. Das Verbands-Turnier um die südbadisehe Tennismeisterschaft wird vom 3 bis 6. Juni in Freiburg stattfinden. Zur Förderung des Nachwuchses ist für den 7. und 8 Juni in Hinterzarten ein Jugendturnier vorgesehen.

Karlsruher Schwimmer siegten in Freiburg

Nachdem gegen Ende des vergangenen Jahres der ehemals weit über die Grenzen seiner Hei­matstadt hinaus bekannte Sehwimmsportklub Freiburg neu gegründet worden war. trat er am vergangenen Wochenende mit einer Veranstaltung an die Oeffentliehkeit. Als Gegner war der Karls­ruher Turnverein 1846 verpflichtet worden. Wenn auch die Gäste in einem reichhaltigen Programm ihre Ueberlegenheit mit 50:39 Punkten klar heraus- stellen konnten, so zeigte der Verlauf der Kämpfe, daß sich der Freiburger Verein keine Nachwuchssörgen zu machen braucht- Ergebnisse: 8X50 m Brust, Männer: l. KTV. 5.09.6 Mm., 2. SSCF 5.15,0 Min.

50 m Kraul. Männer. Jugend: 1. Leopold, KTV,

33,1 Sek., 2. Brüekel. SSCF, 33,6 Sek.

50 m Rücken, Männer, Altersklasse: 1 Hertwi« KTV, 41,4 Sek.. 2. Bossart SSCF, 48,2 Sek 8X50 m Kraul, Männer: 1 , KTV, 4 29 5 Mir <> SSCF, 4.33,3 Min, ’ z ’

50 m Brust, Männer, Jugend: l. Beuerle ktv 37,7 Sek., 2. Brüekel, SSCF, 39,9 Sek. ’ ’

50 m Kraul, Männer, Altersklasse: t Braun K jy 7 „ 34 ’ 0 , Sek -' 2 - Fundinger, SSCF, 38,9‘sek ' 6X»0 m Lagen, Männer: 1 . KTV, 3.42 6 Min ■> SSCF, 3.49.6 Min. W 2 '

J ?vetgabe dev fegeh, Rudere und Motor»* boote durch die Militärregierung'

Alle Segel-, Ruder- und Motorboote für Sparf t und Vergnügen wurden vom 1. F r ebrüar 1949 ab) ihren Eigentümern wieder zur Verfügung gestellt,’! mit Ausnahme derjenigen, die vom Contröle deij Sports Nautiques in Konstanz zur Betriedlgung), des Bedarfs der Besatzungsstreitkräfte für erfor- ; it derlich gehalten werden. ’ ,j,;

Unsere kleine Sportrundsthau

Schalke 04 unterlag in einem Freundschaftsspiel 1 Union Gelsenkirehen mit 0:2 Toren.

Der Trainer Karl Fink hat seinen Vertrag mit j.8 Fortuna Düsseldorf gelöst.

Der vorjährige Cup-Sieger Manchester United ;!| besiegte die zweitklassige Bradford am Montag:! vor 70 000 Zuschauern im zweiten Wiederholungs- spiel det englischen Pokalrunde mit 5:0, nachdem,? die beiden vorhergegangenen Treffen jeweils nacSRL Verlängerung unentschieden endeten. Manchesters! Utd. trifft nunmehl in der fünften Runde, am® Samstag auf den Favovitenschreck Yeovil Town.

Im ersten Spiel seiner Aegypten-Reise kam Ra~$ pid Wien gegen Alexandrien zu einem 6:2-SiegV ®

Rapid Wien besiegte auf seine: Aegypten-ToutWä uee eine Fußballauswahl der Kanalzone mit 2:1,® Toren. : ‘

Richard Rau , der neunmalige Deutsche Meister? tm 100- und 200-Meter-Lauf in den Jahren von'vj 1909 bis 1920. soll nach einer Mitteilung eines L8-, . 1 gerkameraden im Winter 1945/46 in russischer Kriegsgefangenschaft gestorben sein.

Dr. Carl Diem , Köln , wurde zum ersten VOiSCjä! sitzenden des rheinischen Turnerbundes gewählt.*

Bayrischer Meister im Spezialsprunglauf am Sonntag auf der großen Wehrmann.-Schanze -iru - Warmenstemach Sepp Weiler , Oberstdoil. mit *4= Sprüngen von 63 und 62 Metern und Note 233» g Auf dem zweiten Platz landete der in Leistlings-d; Klasse UI gestartete Toni Steinmüller, Sonthofen , v mit zweimal 63 Metern und Note 223. fl

Der neugegründete Eissportklub Oberstdorf blieb 1 in seinem Eishockey-Gastspiel beim VfL Schwen- ® tungen ohne Sieg. Während am 5. Februar die Schwennmger mit 5:1 (0:0, 2:0, 3:1) die Oberhand V. behielten, siegten sie im Rückspiel am 6. Februar '£ knapp mit 3:2.

Mit 7 Goldmedaillen war die Tschechoslowakei i 0l ,f, rel . chste Nati °n bei den achten studen- Wm i® rs P° rt -Weltmeisterscha£ten in Spin- ■ ? luhle ^Tschechoslowakei ). Ungarn gewann . sechs. Polen fünf und Finnland eine Goldmedaille ;

’ ffbtlonder Marius Strijbis stellte am Mon- tag m Haraar mit 32 660 Meter einen neuen Welt-, ' lekord im Eisschnelläufen über eine Stunde auf- . '7 ° er bisherige Rekord seines Landsmannes Kö -', ni iwr? US - dem J ? hre . 1906 sta nd auf 32 370 Meter.

eln p m _, 18:1 ' sie S' über den Flensburget TB : ?,? U ? der deute ehe Handballmeister Hasse-'/

wmterbek die schleswig-holsteinische Meister-, ,

Schaft. Dahlmger schoß das 250. Tor. 32:0 Punkte ■ und ein Torergebnis von 254:48 bei noch zwei/ ausstehenden Begegnungen verdeutlichen dl«' Spielstärke des Meisters,