Donnerstag, 15. Juni 1946

DER START

Nummer 28, Seite 3

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Baden siegte in i Vier-länder-Turnier

Das waren Pfingstgeschenke für die Mann­ heimer , die mit rund 3000 Zuschauern auf dem Waldhofplatz vertreten waren. 49 Tore. Bei­nahe wären es die Schwaben gewesen, die den 50. Treffer erzielten, doch Fortuna hatte ihr Gesicht ganz abgewandt. Wahrscheinlich ist die Glücksgöttin mit dem Rundfunk nicht ganz zufrieden.

Sie waren alle da, die Handball-Dirigenten der. einzelnen Länder. Lehmaier (Bayern ), Brümmer (Württb.), Ehmann (Baden) und Kopp (Hessen ), die alle ihre Mannschaften siegen sehen wollten.

Schon das erste Spiel am Sonntag wurde zur Sensation, als die Hessen dem von Anfang an mit Wucht vorgetragenen Angriff der Bayern mit 0:6, 1 : 7 in den ersten 15 Mi­nuten unterlagen, und zum Schluß 12 : 12 gleichzogen. In der Spielverlängerung ge­wannen die Hessen überzeugend mit 20 : 13 Toren.

Es muß noch gesagt werden, die Leistung des Schiedsrichters Siebeft war sehr gut, wie auch die Disziplin der Mannschaften vor­bildlich war.

Das zv/eite Spiel war eine badische Ange­legenheit. Die schwäbische Mannschaft zeigte ein ganz gutes Feldspiel, aber nur bis zum gegnerischen Strafraum. Und dann war's halt aus. Doppelt Pech. Ein Torwart wie Tripp­macher und Torschützen wie Sutter und Rein­hardt, gegen solche Besetzung wird noch manche Mannschaft den zweiten Pref* «r- Tingen.

Interessant war der Abend des ersten Spiel­tages. Es wurden manche Urteile des Vor­tages revidiert und anerkannt, was man vor­her abiehnte. Kreis-Sportbeauftragter, Stadt­rat Kaiser, sprach seine 'Anerkennung über die bis jetzt ritterliche Austragung der Spiele aus.

Es ist überhaupt verwunderlich, wie es der SV Waldhof fertig gebracht hat, in diesen Zeiten und bei diesen Verhältnissen alle die Gäste unterzubringeri. Das zeigt von einer sehr großen Sportbegeisterung und Opfer­bereitschaft eines ganzen Stadtteils. Hut ab, vor euch Waldhöfernl

erlebte aber in dieser Beziehung eine große Enttäuschung, da die badische Vertretung das Spielgeschehen eindeutig diktierte. Wohl kam auch Württemberg immer wieder zum Zug, doch spielte der Sturm zu systemlos und ohne jede Wucht, um gegen die gute Läuferreihe und Verteidigung der Badener zu einem gut angesetzten Schuß zu kommen. Was hier durchging, machte der sehr gute Torwart unschädlich, so daß nicht einmal das Ehrentor erzielt werden konnte. Der Badener Sturm mit dem unerreichten Internationalen Sutter in der Mitte zeigte ein schnelles und raurngrei/endes Stürmerspiel, das nur eine äußerst erfahrene und spielerisch hoch­stehende Hintermannschaft unterbinden kann. Bis Mitte der ersten Halbzeit stand das Spiel bereits 6 : 0. dann kam auch Württemberg etwas mehr zum Zuge, konnte aber am Haib- zeitstand von 7 : 0 nichts ändern. In der zwei­ten Spielhälfte änderte sich nichts am Spiel. Baden ist weiterhin auf Grund der guten Gesamtarbeit der Mannschaft im Vorteil, die immer wieder angesetzten Angriffe der Schwa­ ben kamen aber selten über die Strafraum­grenze ihres Gegners hinaus. In gleichen Ab­ständen fielen die weiteren Tore und 2 Mi­nuten vor Schluß hatten die Württemberger Gelegenheit, das Ehrentor zu erzielen, doch diesmal war es der Torpfosten, der sich mit den Badnern verbündet hatte.

Würtlemberg - Bayern 7:11

Genau wie am Vortage stürmten die Bayern , und noch keine 8 Minuten waren um und drei Strafstöße waren zu Toren verwandelt. Doch diesesmal gaben die Schwaben sich nicht so leicht geschlagen. Nieß, der Mittelstürmer Württembergs, setzte einen Strafwurf gut plaziert, um gleich dar­auf aus anscheinend aussichtsloser Stellung zum zweiten Treffer einzusenden. Mutzenhardt, Bayerns Mittelstürmer, schoß kurz vor Halb-

zeij das vierte Tor für Bayern , und mit 4 : 2 ging es in die zweite Hälfte über. Vom An­spiel weg schossen die Bayern das 5. und die Schwaben das 3. Tor. Die nun noch fallenden Tore zum Teil Strafwürfe sigd nicht ganz regulär zu bewerten, da die Torleute zu sehr durch den Boden behindert waren.

Baden besiegt Hessen im Endspiel 14:4

Auf dieses Treffen war man besonders ge­spannt, denn nach den Leistungen des Vor­tages war zu erwarten, daß einerseits Baden in blendender Form sein wird, während die hessische Vertretung einen sehr starken Geg­ner abzugeben versprach. Es kam dann auch gleich zu Beginn zu einem sehr schnellen Spiel, das zunächst Hessen im Vorteil sah. Ueberraschend kommt Hessen zweimal durch die badische Abwehr und liegt mit 2:0 in Führung. Langsam findet sich die badische Mannschaft erreicht aber auch in ihrer besten Zeit nicht die Form des Vortages. Die überaus eifrigen und einsatzfreudigen Hessen setzen Badens Hintermannschaft unter schweren Druck, die sich mit der fortlaufenden Spiel­zeit auf den Gegner einstellt. Bei Halbzeit steht das Spiel 7:4 für Baden während in der zweiten Hälfte sich -Hessen nicht mehr so zur Geltung bringen konnte und keine Tore mehr erzielte. Der badische Sturm da­gegen konnte durch produktive Arbeit das Torverhältnis auf 14:4 stellen und damit einen klaren und überlegenen Sieg erringen.

Die badische Mannschaft spielte über das Turnier in der Besetzung: Trippmacher (Wald­ hof ); Müller, Kritter (Waldhof ); Morawetz (Neckarau ), Gebr. Braunwell (Waldhof ); Klotz (Waldhof ), Heiseck (Weinheira), Sutter (Nek- karau), Dr. Reinhardt (Waldhof ), Gropp (Sek- kenheim). Nach der Erkrankung von Hilpert (Beiertheim) waren es ausschließlich Spieler des Mannheimer Kreises. Trotz des großen 1 badischen Erfolges zeigten sich in der Mann-

i Schaft Schwächen, die es notwendig machen, der Badenmannschaft baldigst ein jüngeres Gesicht zu geben.

Der FC Freibutq eiittäws ehte

Bayern —Großhessen 13:20

nach Verlängerung

Im ersten Spiel des Vier-Länder-Handball- Turniers trafen sich auf dem Waldhofsport­platz die Mannschaften der Bayern und Hes­ sen und lieferten sich einen hochdramatischen Kampf, wie ihn die etwa 3000 Zuschauer nach den gezeigten Leistungen der Hessen in der ersten Viertelstunde nicht erwartet hatten. Bayern nimmt von Anfang an das Heft in die Han.dL.ttnd berennt das Tor seines Gegners, schließt aber zunächst viel daneben und erst in der 5. Minute fällt für die Bayern das erwartete Führungstor und haben die$e bereits eme 6 : 0-Führung erreicht, bis in der 13. Minute den Vertretern von Hessen das erste Tor gelingt. Bis dahin schien der Bayerntorhüter unüberwindlich und zeichnete sich durch hervorragende Abwehrparaden bei den nicht sehr zahlreichen, aber gefährlichen Torwürfen der Hessen aus. Bei diesen war es besonders die gesamte Hintermannschaft, die sich nicht finden konnte und große Schwä­chen zeigte. Mit dem ersten Gegentor trat im Spiel der Männer vom Main eine wesent­liche Besserung 'in ihrer Spielweise ein und langsam gewannen diese an Boden. Den neuen Vorsprung der Bayern von 7 : 1 verbesserten die Männer aus Hessen auf 7 : 4 und das Halbzeitergebnis von 9 : 6 (für Bayern ) be­stätigte ihre aufsteigende Form. Mit Wieder­beginn sieht man bei den Hessen gleich ein ganz großes Spiel, dem die schweren Män­ner aus Bayern nicht mehr das Anfangstempo entgegensetzen können. Bis zur 12. Minute steht das Spiel- 10:10, dann beginnt ein Kampf, bei dem jeder der 22 Spieler sein Letztes hergibt. Zum Schluß der regulären Spielzeit heißt es 12 : 12, was durchaus dem seitherigen Spielverlauf entspricht, einerseits auf Grund des guten Spiels der Bayern in der ersten Halbzeit und der hervorragenden Ab­wehr ihres Tormanns, andererseits als Aus­druck der großen Energieleistung der Hessen besonders in der zweiten Spielhälfte.

In der nun folgenden Spielverlängerung von 2mal 10 Minuten zogen die Hessen wie­derum gleich tüchtig davon und beendeten die ersten 10 Minuten mit 13 : 16 und blieben zum finde mit 13 : 20 sicherer Sieger.

Baden - Württemberg 16.0

Auch von diesem Spiel hatte man einen schönen und wechselvollen Kampf erwartet,

Reinhard erzielt für den Turnier dungsspiel gegen Hessen .

VfB Mfihlburg — Ti

VfB Mühlburg: Beck; Huck, Held; 0 burger, Rastetter, Kunkel.

PC Freiburg : Dold; Keller, Fluck; I Nägele, Kopp. Zuschauer: 2000.

Die Pflichtspiele ruhten an den Feiertagen, und schon deshalb war der Besuch des tra­ditionsreichen Freiburger FC zu begrüßen. Durch die Zonengrenze gelangte hie und da eine spärliche Pressenachricht, die aber nicht

Die Parade des vorzüglichen Freiburger Torhüters kommt zu spät, aber der Kopf- ball Rastetters verfehlt knapp das Ziel.

Foto: Kanzleiter.

erschöpfend über den Spielstand der südbadi­schen Mannschaften unterrichtete. Da der FC Freiburg immer zu den besten badischen Mann­schaften zählte und in seinen Reihen noch einige Spieler aus den Zeiten der badischen Gauliga mitwirken, freute man sich besonders über diesen Spielabschluß.

Besonders gespannt war man auf den Schüt­zenkönig Lichty, der in den vergangenen Spie­len als Torschütze mit Abstand die meisten

Sieger Baden das 6. Tor im Entschei-

Foto: Kanzleiter.

Freiburg 3:2 (2:0)

tarn, Wünsch, Deck; Treutlein, Fischer, See- ich, Zeltner, Braun; Dehner, Scherer, Wernet,

Erfolge erzielte. Er wohnte dem Spiel leider nur als Zuschauer bei, da er durch ein rheu­matisches Leiden zum Pausieren verurteilt war. Auch er hätte das allgemeine Niveau nicht wesentlich verbessern können. Nach dem seit­herigen Abschneiden -hielt- man den FC für stärker. Die Freiburger hatten allerdings das Pech, auf einen in bester Spiellaune befind­lichen VfB zu stoßen und waren vielleicht auch durch die Reise nicht in bester Ver­fassung. Die Erwartungen erfüllte lediglich die Verteidigung einschließlich des Schlußmannes. Keller, der zwar an Beweglichkeit eingebüßt hat, zeigte sich auch jetzt wieder als Turin in der Schlacht. Er stellt als Trainingsleiter seine reiche Erfahrung zur Verfügung. Eine ausgezeichnete Figur gab auch der Schluß­mann Dold ab, dem es vornehmlich zu ver­danken ist, daß die Niederlage nicht höher ausfiel. Daran änderte auch die Tatsache nichts, daß er bei den beiden ersten Toren durch Stellungsfehler nicht ganz schuldlos war. Auch Zeltner erwies sich als Stopper sehr nützlich, während das Spiel der Seitenläuter zu sehr auf Abwehr sieh erstreckte und im Aufbau Wünsche offan ließ. Der Sturm, von dem man am meisten erwartete, blieb ein Fragment Die Versuche Scherers und auch des Mittelstürmers Wernet waren und blieben Teilaktionen. Das Können der übrigen Stür­mer war schwacher Durchschnitt

Der VfB Mühlburg präsentierte sich in guter Spielform. Der Jugendtorhüter Beck zeigte Anlagen, es fehlt ihm aber noch die Entschlossenheit im Eingreifen. Die Verteidi­gung einschließlich dem Stopper Wünsch hatte es bei dem gegnerischen Slurm nicht allzu schwer. Die Läufer Joram und Deck bauten planvoll auf und schufen damit dem Sturm Be­wegungsmöglichkeiten. Der Angriff zeigte ein flüssiges, trickreiches Spiel. Rastelter und Fi­scher ragten besonders hervor. Auch Kunkel auf Linksaußen schaltete sich geschickt in die Aktionen ein. Die Aufgabe von Seeburger als zurückgezogener Stürmer war undankbar. Er hätte bei der überlegenen Spielweise, im Angriff eingegliedert, mehr genützt, und wahr­scheinlich wäre damit eine klarere Tor­differenz möglich gewesen. Das erste Tor fiel in der 11. Minute durch Fischer, der eine Flanke einlenkte. Der Freiburger Tor­hüter hätte den Treffer verhüten können, wenn er in die Schußrichtung gelaufen wäre. Die Ueberlegenheit Mühlburgs hielt weiter .an. Der Freiburger Schlußmann konnte durcii schöne Paraden sein Tor bis zur 43. Minute reinhalten, als Fischer auf ähnliche Art den zweiten Treffer erzielte. In der zweiten Hälfte zeigten sich die Gäste lebhafter und konnten nach einer Viertelstunde Spiel, nachdem der Torhüter Beck einen Eckball verfehlt hatte, durch Kopfball des Linksaußen Kopp auf 2 : 1 verringern. In der 25. Minute lenkte der Mit­telstürmer Wernet eine Flanke von links plaziert ein. Die Bemühungen des VfB wur­den erst 2 Minuten vor Schluß von Erfolg gekrönt. Rastetter gab an Seeburger, der den verdienten Siegestreffer garantierte. Schiedsrichter Sinn, Grötzingen , hatte bei der fairen Spielweise ein leichtes Amt.

Weingarten — FC Freiburg 0:2 (0:0)

Am zweiten Feiertag gastierte der FC Freiburg in Weingarten und konnte nach bes­serem Spie! einen verdienten Sieg erringen. Die Leistungen der Freiburger waren reifer und konnten durch erhöhten Eifer des Gast­gebers nicht ausgeglichen werden. Immerhin konnten sie die erste Hälfte torlos gestalten, mußten dann zwei unhaltbare Tore hinneh­men, die dem Spielverlauf qerechterwelse entsprechen. -er,

Erfolgreicher KTSV 4 6

Frl. G ä n s 1 e (KTSV 46) wurde mit im Hochsprung.

Annähernd 200 Sportler der 46er waren wäh­rend der Pfingstfeiertage in- und außerhalb Karlsruhes erfolgreich tätig. Die Kunsttur­ner nahmen In Feuerbach am Geräte-Wett- kampf (Barren, Boden, Ringe und Reck) und Mannschaftskampf teil. Heinz Baschnagel und Gustav Jenne belegten hinter Willi Stadel , Theo Wied , Eugen Göppel, Erich Wied , Fritz Pittner und Karl Strobel den 7. und 8. Platz. Im Mannschaftsturnen mußten sich die Karls­ruher mit nur 4 Punkten den Feuerbachern beugen. Geturnt wurde an Barren und Reck . Die Mannschaft mit Baschnagel, Fischer, Jenne, Jung und Schöps hielt sich gegen die Meister* klasse sehr gut.

Auf dem eigenen Platze vwurde Handball gespielt und geboxt. Die Ispringer waren mit einem großen Aufgebot zu Gast. Vor den Wettspielen ergötzte sich die Jugend am Ring und Tischtennis. Im Handball waren die 46er in allen 4 Klassen erfolgreich. Die B-Jugend gewann mit 5 : 3 Toren; die Ar Jugend ge­wann mit 15 : 5 Toren? die 1. Mannschaft mit 10 : 2 Toren; die Frauen mit 8 : 2 Toren.

Bei den Paarungen der Boxer stieg der Nachwuchs des Vereins in den Ring. Die Er­gebnisse lauten: Stahl III, Sieger nach Punk­ten, gegen Seitei KTSV 46. Mültin, Sieger nach Punkten, gegen Gens Mühlburg . Stahl II, KTSV 46, Sieger nach Punkten, gegen Laible,

diesem Sprung mit 1,46 *> sfegerin

Foto: Kanzleiter.

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Mühlburg. Würz, KTSV 46 — Müller, Langen­ steinbach : Unentschieden. Rheintal, KTSV 46 — Rißle, Beiertheim, Sieger nach Punkten. König, KTSV 46 — Schätzte, Beiertheim, Sie­ger König (durch Aufgabe von Sch. in der 2. Runde), Harms, KTSV 46 — Fischer, Bei­ertheim: Unentschieden. Stahl I, KTSV 46, Sie­ger, gegen Lüttmann, KTSV 46 (durch Auf­gabe von L.). Stapf, KTSV 46, Sieger nach Punkten, gegen Kemmet, Beiertheim. Künzler, KTSV 46 — Damminger, Langensteinbach : Un­entschieden. • Göckel, KTSV 46, Sieger nach Punkten, gegen Rachel, Beiertheim.

Beim Stadion-Sportfest in Mannheim erran­gen sich die Leichtathleten sehr beachtliche Erfoige.

Werner Nenninger war im 100-m-Lauf der Senioren nicht zu schlagen. In 11,2 durchlief er vor Kickers Stuttgart und VfL München die Strecke. Bei der B-Jugend lief Wolfgang Rapp ein schönes Rennen. Er durchlief den 100-m- Lauf in 12,2 Sek. Die 200 m der Junioren ließ sich Werner Beck nicht nehmen. Bei 23,7 Sek. zerriß ex das Zielband. Den Sieg beim Hoch­springen holte sich Hilde Gänsle mit 1,46 m. Alle sechs Bewerberinnen ließ sie hinter sich. Beim Weitsprung wurde Werner Beck mit 6,25 m zweiter u. Willi-Reiß mit 6,00 m 3. Sieger. In der 4X!00-m-Staffel, A-Jugend mit RappT, Hofraann, Wolfraüller und Erich Beck wurde der 2. Platz hinter Eintracht Frankfurt belegt.

Nenninger (KTSV46) siegte im 100-m-Lauf gegen starke Konkurrenz überlegen und erzielte mit 11,2 Sek. eine beachtliche Zeit. (Foto Kanzleiter)

Pfinggtsportfest der Freien Sp.- u. SpVg. Karlsruhe

Vor einem halben Jahr ist die ehemalige Freie Turnerschaft Karlsruhe neu entstanden und der Verein hat alles darangesetzt, um seine einst so schöne Sportanlage an der Lin- kenheimer Allee wieder auf ihren alten Stand zu bringenfl Die sportliche Aus­beute war erfreulich. Im Fußball - Turnier der A-Jugend konnte ASV Hagsfeld Sieger werden, während bei den Senioren Frankonia die Sportgemeinschaft Mannheim im Endspiel 1 : 4 schlug. Im Jugend-Handball war Turn- und Sportverein Bulach erfolgreich, das Faust- ball-Turnier der Männer gewann erwartungs­gemäß KTSV 46. Die Leichtathletik-Dreikämpfe am Montag litten unter der Witterung? die Ergebnisse sind trotzdem recht beachtlich. Der KTSV 1846 stellte in 4 Klassen den Sieger, während bei den Männern über 32 Jahren Bdumstieger KFV überlegen war.

Ergebnisse:

Fußball: C-Jugend: Südstern — Frankonia 0:5. B-Jugend: Südstern — Spgem. Mann­ heim 0:1 — Turnier: A - Jugend: ASV

Hagsfeld — Südstern 6 : 0. Frankonia — Spgem. Mannheim 2 : 3. ASV Hagsfeld — Spg. Mannheim 3 : 0 (Entscheidung). — Turnier: Senioren: Spgem. Mannheim B — Frankonia 0 : 3. Spgem. Mannheim A — FrSpu.SpVgg, Karlsruhe 6 : 0. Spgem. Mannheim A — Fran­konia 1 :4 (Endspiel). — AH.: Spgem. Mann­ heim A — FrSpuSpVgg. Karlsruhe 5 : 4. Spgem Mannheim B — FrTschft. Forchheim 2 : 7.

Handball: Turnier: Jugend; FrTschft. Forchheim

— FrSpuSpVgg. Karlsruhe 1 : 9. TuSpV Bulach

— Spgem. Mannheim 16 : 1. TuSpV Bulach — FrSpuSpVgg, Karlsruhe 9 :8 (Endspiel). — Ju­gend: KTSV 41 — FrSpuSpVgg. Kariaruh«

3:9. — Männer: TuSpV Bulach — FrSpuSp­Vgg. Karlsruhe 7:7. — Frauen: Spgem. Mann­heim I, — FrSpuSpVgg. Karlsruhe I. 0:4. Spgem. Mannheim II. — FrSpuSpVgg. Karls­ ruhe II. 2 : 3.

Faustball: Männer: Spgem. Mannheim — FrSpuSpVgg. Karlsruhe 45 : 48. Turnier: Män­ner: KTSV 46 — Spgem. Mannheim 46 : 38. TuSpV Bulach — FrSpuSpVgg. Karjsrune 3? : 29. KTSV 46 — TuSpV Bulach (Endspiel) 51 : 31. — Frauen: Spgem. Mannheim —»

FrSpuSpVgg. Karlsruhe 25 : 29.

4Xl00-m-Staffel: Männl. Jugend: 1. Spgem. Mannheim 52,5 Skd. 2. FrSpuSpVgg. Karlsruhe 53,9 Skd. Männer: 1. FrSpuSpVgg. Karls­ ruhe 50,2 Skd. 2. Spgem. Mannheim 53,2 Skd. — Weibl. Jugend: 1. FrSpuSpVgg. Karlsruhe I, 63,8 Skd. 2. FrSpuSpVgg. Karlsruhe II. 65,2 Skd. — Frauen: 1. KTSV 46 60,3 Skd. 2. Spgem. Mannheim 62,2 Skd.

Leichtathletik — Dreikämpfe: Männl Jugend: 1. Betz, Spgem. Mannheim , 82 Pkt. 2. Sonnen­wald, FrSpuSpVgg. Karlsruhe , 78 Pkt. 3. Schrei­ber, FrSpuSpVgg. Karlsruhe , 77 Pkt. — Män­ner: 1. Hille, KTSV 46, 66 Pkt. 2. Hassis. KTSV 46, 62 Pkt. 3. Schneider, TuSpV Bulach, 49 Pkt. — Männer über 32 Jahre: 1. Baum­stieger, KFV, 83 Pkt. 2. Reuter, KTSV 46, 67 Pkt. 3. Fritz, KTSV 46, 66 Pkt. — Weibl. Jugend: 1. Roser, KTSV 46, 63 Pkt. 2. Hauck, Spgem. Mannheim , 60 Pkt. 3. Karcher, FrSp­uSpVgg. Karlsruhe -58 Pkt. — Frauen: 1. Zhn- mermann, KTSV 46, 81 Pkt. 2. Wipfler, KTSV 46, 72 Pkt. 3. Kobler, Spgem. Mannheim , 66 Pkt. — Frauen über 30 Jahre: 1. Bohnert, KTSV 46, 73 Pkt. 2. Zick, Spgem. Mannheim . 66 Pkt

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