Seite

Montag, 15. August 1949

SAZ-Sport am Montag

Nummer 157 / Seite I

r

V

/

\

Ergebnisse

Fußball

VfB Mühlburg—Admira Wien 2:0

VfB Stuttgart —Admira Wien 1:3

FC Basel —Bayern München 4:1 Bor. Dortmund—Austria Wien 5:4 BC Augsburg—FC Grenchen 5:4 Hannover 96 —Vienna Wien 2:2 Worm. Worms —SC Graz 2:2

Phön. Karlsruhe —Nords! Basel 6:3 1. FC Köln—Austria Wien 4:7

Schalke 04—VfR Mannheim 2:1 HSV—1860 München 3:2

St. Pauli—SpVgg Fürth 0:2

FSV Frankfurt —Kick. Offenbach 2:2 VfL Osnabrück —Kick. Stuttgart 3:2 Darmstadt —Schweinfurt 05 4:3

Weisenau—Eintr. Frankfurt 2:4 FV Zuffenhausen —Mühlacker 6:2 Horst-Emscher—Neuendorf 4:2

Hertha BSC —KFV 0:4

Hess. Kassel —FC Kaiserslautern 0:5 Aufstieg zur West-Oberliga Fort Düsseldorf—Dellbrück 1:2 VfL Benrath—Leverkusen 1:0

Witten —Duisburg 08 0:1

Haben Sie richtig getippt?

Württemberg/Badischer Toto Schalke 04 — VfR Mannheim 2:1 1 Bor. Dortmund—Austria Wien 5:4 1 VfB Stuttg. —Admira Wien 1:3 2

VfL Osnabrück —Kick. Stuttg. 3:2 1

FSV Frankfurt — Offenbach 2:2 x HSV — 1860 München 3:2 1

St. Pauli — SpVgg Fürth 0:2 2

FC Basel — Bayern München 4:1 1 Mühlburg — Admira Wien 2:0 1

ASV Landau — Eintr. Frank! 1:3 SV Darmstadt — Schweinfurt 4:3 1 Straubing — Jahn Regensburg 1:1 x Wetzlar — FC Rödelheim — —

Blumenthal — 1860 München 3:2 J.

Bayerischer Toto

VfL Witten—Duisburg 08 0:1 2

Dellbrück—Fort. Düsseldorf 2:1 1

Benrath —Leverkusen 1:0 1

Schalke 04 —VfR Mannheim 2:1 1

St. Pauli—SpVgg Fürth 0:2 2 Bamberg —Oberschöneweide 0:0 x J. Regensburg—FC Grenchen 15. 8. Darmstadt —Schweinfurt 05 4:3 1

Osnabrück —Kickers Stuttg. 3:2 1 FSV Frkft.—Kick. Offenbach 2:2 x ASV Landau—Eintr. Frkft. 1:3 2 Wetzlar —Rödelheim ausgefallen

Idar/Oberstein—Schweinfurt 1:2 2 Weisenau—Eintr. Frankfurt 2:4 2

Schottland

Celtic—Rangers 3:2

Dundee—Clyde 1:1

Hibemian—Falkirk 1:0

Partick Thistle—Motherwell 2:0

Quen of the South—ThirdLanark 2:4 Raith Rovers—East Fife 0:3

Saint Mirren—Aberdeen 3:1

Stirling Albion—Hearts 1:5

Ringen

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft KSV Bambg.—„Heros“ Dortmund 4:4 Boxen

Germ. Karlsruhe —Heidelberg 46 2:14 SV Hamborn—SpVg Neckarsulm 12:4

Handball

HSV Mülheim—Pol. Hamburg 10:10 OL-Maixnsch. 1936—Oehnhausen 14:10 Deutsche Jugendmeisterschaft

Flensburg—Charlottenburg 16:1

Lintfort—Haßloch 12:6

Dietzenbach—Holsterhausen 6:6

Ketsch—Bremen 8:3

Der deutsche Handballmeister RSV

Mülheim wird noch in diesem Mo­nat in Österreich einige Spiele aus­tragen.

Wußten Sie

daß „Elte “ Rademacher insge­samt 60 deutsche Meistertitel errun­gen hat? Der Magdeburger holte sich 25 Titel in Einzelrennen, 28 Staffel­meisterschaften mit Hellas Magde­burg und stand sieben Mal in der Wasserball-Meister-Sieben. „Ete“ hat fünf Kinder, von denen insbe­sondere der 15jährige Peter und die 12jährige Dorothea gute Schwim­mer zu werden versprechen.

*

.... daß sich ein Deutsch-Ameri­kaner aus Carlstadt in New Jersey «eine Badewanne in ein Motorboot umgebaut hat? Er stellte die Wanne auf eine hölzerne Plattform, unter­baute sie noch durch zwei Schwimm­körper aus Balsaholz und braust jetzt mit einem Außenbordmotor durch das Wasser nach der Devise:

In meiner Badewanne bin ich Kapi­tän ...

..., daß der größte Pechvogel al­ler Kanalsehwimmer der heute noch als Langstreckentrainer bekannte Jabez Wolffe ist? Bei 21 Versuchen, die Kanalenge zwischen Dover und Calais zu überqueren, scheiterte u. a. an einem ihn angreifenden Tinten­fisch, einem treibenden Wrack, das ihn in Lebensgefahr brachte und einem Begleitboot, das ihn bei ho­hem Seegang fast' überfahren hätte. Einmal mußte er 300 Meter vor dem

Schalke 04 besiegte VfR Mannheim

Bayern-München in Basel geschlagen— Dortmund gewann gegen Austria

Vor 45 000 Zuschauern erlitt der deutsche Fußballmeister VfR Mann­heim gegen Schalke 04 in der Gel- senkirchener Glückauf - Kampfbahn eine knappe 1:2-Niederlage. Die Mannheimer traten erstmalig mit dem früheren Essener Islacker als Halblinken an und hatten im übri­gen ihre etatsmäßige Mannschaft zur Stelle. Sämtliche Tore des Spiels fie­len bereits in den ersten 15 Minu­ten. Schalkes Führungstor in der 4. Minute durch den Rechtsaußen Mat- zek erzielt, machte Mannheims Sturmführer Loetke bereits im Ge­genzug wieder wett.

In der 11 Minute sicherte Links­außen Grzella den Schalker einen erneuten Vorsprung, den sie bis zum Schluß hielten.

Als Abschluß seines 50jährigen Vereinsjubiläums empfing der. FSV Frankfurt die Offenbacher Kickers . Der FSV spielte in der gleichen Aufstellung, in der er seine Erfolge gegen die Eintracht und den 1. FC Kaiserslautern erzielte, während die Offenbacher auf ihren bewährten

Norddeutschlands- Fußballmeister HSV schlug am Samstag vor über 20 000 Zuschauern München 1860 verdient mit 3:2 Toren.

Der KSV Hessen Kassel mußte auf eigenem Platz gegen den 1. FC Kai­ serslautern eine empfindliche 0:5- Niederlage hinnehmen. Während 'die Walter-Elf in guter Spiellaune war, konnte der Hessenmeister diesmal nicht überzeugen. Kaiserslautern ge­fiel besonders durch trickreiches Spiel und begeisterte die rund 12 000 Besucher.

Vor 20 000 Zuschauern schlug die Spielvereinigung Fürth im Waldsta­dion Harzburg St. Pauli 2:0. Die Fürther Kleeblätter bestimmten das Spiel von der ersten Minute an und gingen in der 12. Minute in Füh­rung.

Dies Spiel, VfL Osnabrück — Stuttgarter Kidcers 3:2, wurde sehr hart und unfair, was auf das völlige Versagen des unfähigen Schiedsrich­

ters zurückzuführen war. Osnabrück siegte mit viel Glück. Die Kickers waren vor allem in der zweiten Halbzeit überlegen.

Der SV Blumenthal siegte gegen 1860 München nach be.o gleichwertigen Leistungen verdient I mit 3:2.

FC Basel — Bayern München 4:1

Bayern München mußte beim er­sten Auslandsstart im Schützen-Matt- Stadion in Basel gegen die kom­plette Elf des FC Basel eine Nieder­lage hinnehmen. Bereits bis zur Pause hatten die Schweizer 4 Tore erzielt. Nach dem Wechsel konnte die Bayern-Elf die Angriffe der Ba­seler stoppen und durch Metz zum Ehrentor kommen. Die Deutschen wurden in der Schweiz freundschaft­lich empfangen. Trotz der Nieder­lage waren die 3200 Zuschauer mit der Spielweise der Bayernelf zufrie­den und spendeten mitunter auf of­fener Szene Beifall.

VfB Stuttgart — Admira Wien 1:3

Nach Vienna und Austria gab am Samstag auch Admira Wien in Stutt­ gart seine Visitenkarte ab und be­siegte den VfB vor 10 000 Zuschauer durch zweckmäßige und rationelle Spielweise, mit schnellen Steildurch­brüchen operierend, verdient. Die Platzelf wirkte zeitweilig zweitklas­sig und nahm das Spiel offensichtlich auf die leichte Schulter. Admira ge­fiel in der Hauptsache durch kern’ge Torschüsse von der Strafraumgrenze aus. Der Nationalspieler und Schüt­zenkönig Habitzl war der treibende Mann seiner Elf. Er verstand cs meisterhaft, seinen Mittelstürmer Hansy geschickt in Szene zu setzen. Hansy war es auch, der durch seine prachtvollen Weitschüsse bis zur Halbzeit durch einen hat trick den 3:0-Stand erzielte. Nah der Pause setzten sih die Stuttgarter besser ein und verlegten ihre Angriffe auf die Flügel. Sie hatten jedoh in dieser Drangperiode großes Peh, so daß es lediglih bei zahlreihen Torchan­cen und einigen Latten- und Pfo­stenschüssen blieb. Erst ein Foulelf­meter konnte durch Barufka zum Ehrentor verwandelt werden.

von Cramm Deutscher Tennismeister

Spieler Buthz verzihten mußten.

Mit Harper zusammen auch Doppel-Meister — Frau Weiss (ArgenbV'en)gewann den Titel im Damen-Ei.izel

Bereits nah fünf Minuten gingen die Blau-Shwarzen durch Hermann in Führung, aber Baas shoß in der 38. Minute däs Ausgleihstor. Bei diesem Stand blieb es bis zur Pause. Drei Minuten nah Wiederbeginn verwandelte Shuhardt einen Elf­meter. Dann spielten die Kickers, angekurbelt von dem Außenläufer Shmidt und Wirshing, etwas über­legen, jedoh gelang ihnen erst in der 73. Minute durh Schreiner aus einem Gedränge heraus der Aus­gleich.

Am Samstagnahmittag fielen in Hamburg am Rothenbaum vor meh­reren tausend Zuschauern die ersten Vorentsheid ungen. Im Herreneinzel shlug Buhholz den Argentinier Weiß 6:4, 4:6, 6:3, 6:4, und kam damit ins Endspiel. Weiß hatte Mühe, sih auf die harten und schnellen Drives des Gegners einzustellen. Die Entschei­dung fiel, als Buhholz im vierten Satz beim Stand von 3:3 den Aufshlag des Argentiniers durhbrah, anschlie­ßend seinen eigenen Aufshlag ge­wann und. nahdem er dann noch ein Spiel abgegeben hatte, zwei Netz­bälle erkämpfte, von denen er den

VfB Mühlburq weiterhin erfolgreich

Admira Wien wurde 2:0 geschlagen

Nah den jüngsten Erfolgen gegen HSV und St. Pauli sahen Karlsruher Fußballanhänger dieser zweiten Be­gegnung mit einer namhaften öster­reichischen Mannshaft mit besonde­rem Interesse entgegen. Galt es .doch, einmal die 0:5-Scharte vom Juni ge­gen Vienna auszuwetzen und zum an­deren den Beweis dafür anzutreten, daß die einheimishe Mannshaft in­zwischen jene Form erreiht hat. um der kommenden Oberliga-Saison mit Ruhe entgegenzusehen. Zwar schien auh über diesem Spiel ein unglück­licher Stern zu stehen, da Mühlburg auh diesmal gegen die Donaustädter mit Ersatz für Rastetter, Seeburger und Roth antreten mußte. Umso über­raschter waren die Zushauer, als die blauweißen „Ersatzleute“ im Sturm vom Anstoß weg aufspleiten, daß man seine helle Freude daran haben konnte. Blitzshnell lief das Leder von Mann zu Mann, wurde die etwas langsame Verteidigung der Admira ausgespielt und wiederholt war Alt­meister Zimmermann im Admlrator der letzte Retter. In ausgezeihneter Form war wieder M. Fisher, der sih allmählich zum herausragenden Spie­ler der Mühlburger Mannshaft ent­wickelt. Unermüdlih fütterte er den Angriff mit Vorlagen, um shon im nähsten Moment erfolgreih in eine meist von dem Ballkünstler Habitzl eingeleitete Aktion des Wiener Stur­mes zu fahren und zu zerstören. Da auh die übrigen Deckungsleute voll und ganz auf dem Posten waren, ge­lang dem Gästesturm nur höhst sel­ten ein gefahrdrohender Vorstoß, dem jedoh der krönende Abschluß durh

die Shußunsiherhelt aller Stürmer fehlte.

Vom Anspiel weg überraschten die Gastgeber durh ihr planvolles und zielstrebiges Spiel, so daß bereits nah 7 Minuten das erste Tor fiel. Der offensive Mittelläufer Klacl ver­fehlte in der Spielfeldmitte das Leder. Geschickt setzte Lehmann den in die Gasse gelaufenen Bechtel ein, der überlegt und unhaltbar einshoß. Gleih darauf hatte Zimmermann bei einem Lattenschuß von M. Fisher Glück. Auf der Gegenseite parierte Sheib einen harten Shuß von Weisenböck. Immer wieder leitete M. Fisher :m Verein mit den glänzend aufgelegten Halbstürmern Lehmann und Dannen­meier, der erstmals nah seiner Ver­letzung wieder mit von der Partie war, erfolgversprechende Angriffe ein, doh dauerte es bis zur 37. Minute, ehe Traub den Verteidiger Gerhart überlistete, das Leder an den besser stehenden Behtel abgab, der den herauslaufenden Zimmermann mit einem plazierten Shuß überrashte.

Mit umgestelltem Angriff erschien Wien nah dem Wehsei. Aber auh jetzt hatten die Gastgeber zunähst mehr vom Geshehen und einmal ver­fehlte Kunkel das le"»"< Tor nur um wenige Zentimeter. Das Tempo des in der ersten Halbzeit sehr schnellen Spieles ließ immer mehr nah und zerfiel in Einzelaktionen. Eine große Chance vergab der frei vor Sheib stehende Hansy in der 82. Minute, und kurz vor dem Abpfiff des ausgezeich­neten Schiedsrihters Piroth (Frank­ furt ) traf der durhgekommene Danne- meier nur den Pfosten des Admira- tores.

zweiten mit shönem Angriffsstil zum Sieg • verwandelte.

Von Cramm shlug Fornstedt 9:7. 2:6, 6:1, 6:3. Damit wurde die End­runde des Herren-Einzels zwishen v. Cramm und Buhholz eine rein deutsche Angelegenheit, und außer Frau Weiß im Dameneinzel und Par­ker im Herren Doppel konnte sih kein ausländischer Spieler für die End­runde qualifizieren.

Das Endspiel im Herren-Einzel der internationalen deutshen Tennis­meistershaften gewann am Sonntag­nahmittag vor 4000 Zuihauern Gott­fried v. Cramm in 45 Minuten gegen den enttäuschenden Kölner Buhholz mit 7:5. 6:1, 6:0. Nur der erste Satz hielt, was man sih versprühen hatte. Es standen sih zunähst gleihwertige Gegner gegenüber, die abwehselnd ihre Aufschlagspiele gewannen. Beim Stande von 3:3 durhbarh der Kölner den Aufshlag v. Cramm, aber dieser revanhierte sih und zog wieder gleih. Beim Stande von 6:5 holte v. Cramm gegen den Aufshlag von Buhholz eine 40:0-Führung und da­mit drei Satzbälle heraus, aber Buh­holz erzwang noh einmal den Ein­stand und verlor den Satz erst beim fünften Satzball durh Doppelfehler. Dann aber versagte der Kölner völlig. So gut wie er am Vortage gegen den Argentinier Weiß gespielt hatte, so enttäuschend wirkte er gegen den in guter Form befindlichen Meister.

Damit errang v. Cramm zum 6. Male den internationalen deutshen Meister- ~tite! Er bewies damit, daß er an Zu­verlässigkeit und Siherheit immer

noh der erste Spieler Deutschlands ist. Allerdings hatte er am Sonntag keinen ernsthaften Gegner vor sih.

Das Endspiel im Herren-Doppel ge­wannen v. Cramm Harper gegen Buch- holz/Koh 6:3, 7:5, 5:7, 6:4. Buhholz hatte sih nah seinem Versagen ira Einzel wieder gefunden. An die Klasse v. Cramms und Harpers kamen die beiden Westdeutschen niht heran.

Im Damen-Einzel kamen Weiß-Poh- mann ins Endspiel. Nah einem dra­matischen Zweistundenkampf gewann die Argentinierin Frau Weiß mit 6:2, 6:8, 9:7 gegen Frau Pohmann (Rheydt ) den Titel im Dameneinzel. Frau Weiß konnte sih damit für die bisherigen drei Niederlagen revanhieren, die sie bei den Turnieren in Velbert , Düssel­ dorf und Köln gegen Frau Pohmann eritten hatte. Als Frau Pohmann im letzten Satz mit 3:0 und dann 4:0 in Führung lag, shien ihr Sieg festzu­stehen, aber nun begann Frau Weiß mit einer bewunderungswürdigen Energie aufzuholen und ihre großen tehnishen Fähigkeiten auszuspielen.

Im Damen-Doppel gewannen von Tarnay'Zehden (Münhen) das End­spiel gegen das favorisierte Hambur­ger Paar Dietz/Hamel-Heldtmann 6:1. 6:4. Der Sieg ist das Verdienst von Frau Tarnay, die sih in blendender Verfassung befand.

Als letztes Spiel des sechstägigen Turniers wurde das gemischte Dop­pel ausgetragen. Das westdeutsche Paar Frau Pohmann / Koch besiegte Fräulein Zehden ' Brandt (München - Wuppertal ) mit 6:4, 2:6, 6:0.

Dortmund Deutscher Meister im Ringen

Max Leichtei; süddeutscher Meister im Halbschwergewicht

Im Rückkampf um die deutsche Meisterschaft im Mannschaftsringen, der auf Bamberger Matte vor etwa 3 000 Zuschauern stattfand, trennten sich der süddeutsche und der west­deutsche Meister KSV Bamberg und „Heros“ Dortmund mit einem Ge­samtergebnis von 4:4 Pkt Da Dort­ mund im Vorkampf mit 5:3 gesiegt hatte, wurde es mit 9:7 Pkt. deut­scher Meister.

Süddeutscher Meister im Halb- schwergewichtsringen wurde Max Leichter von der SG Eckenheim. Den zweiten Platz belegte Heindl, Sprendlingen .

Schwergewicht: Leichter, Ek- kenheim; Schwergewicht: Maier, Göppingen .

Freistil: Fliegengewicht:

Wagner, Oestringen ; Bantamge­wicht: Sturm, Schifferstadt ; Fe­dergewicht: Bischoff, Göppin­ gen ; Leichtgewicht: Schweik- kert, Wiesental; Welterge­wicht: Schlagmüller, Eckenheim ; Mittelgewicht: Henze, Frank­ furt ; Halbschwergewicht: Leichter, Eckenheim ; Schwerge: wicht: Wittner, Wiesental.

RSV Mülheim — Pol. Hamburg 10:10

schon . ..

Ziel, dem Casino von Calais , wegen Erschöpfung aufgeben.

«

..., daß die Gage ausländischer Steher auf deutschen Radrennbah­nen zwischen 800 und 1500 DM liegt? Noch etwas teuerer ist Bartali , der „radelnde Mönch“ aus Italien . Für einen Deutschland -Start, der nach neuen Meldungen erst im Oktober zustande kommt, verlangt er ca. 5000 DM.

■5 *

..., daß Münchens Winter-Rad­rennbahn in Hannover eingetroffen ist und vorläufig „auf Eis“ gelegt wurde? Erst drehte man auf ihr in Laatzen bei Hannover Szenen eines großen Films und dann meldete sich ein Interessent, der rund um die Bahn nun auf dem ehemaligen Reit­platz hinter der Stadthalle einen Rie- sen-Sportpalast bauen will. Hier wird es wahr: Die Hupe hab ich schon, mm kommt bald das Auto..,

..., daß die Gesamtsumme der Sportwetten in England im Jahre 1948 auf “650 Millionen Pfund her­unterging? Ja, man war dort ver­wöhnt, denn 1947 waren es noch 791 Millionen Pfund, die von den wettlustigen Engländern durch die Kassen geschleust wurden. Was wurde mm gewettet? 350 Millionen beim Hunderennen. 60 Millionen beim

Fußball und „nur“ 21 Millionen in anderen öffentlichen Glücksspielen.

*

..., daß der „internationalste Fuß­ballklub“ der „United Nations Soccer Club“ ist? Ihm gehören 45 Mitglie­der aus 20 verschiedenen Nationen an, die als Verständigung nur das eine kennen: ihren geliebten Fußball. Vorsitzender ist der Engländer John Clarke , Stellvertreter Sotirof-Bul- garien.

•

..., daß ein 66jähriger Turner noch heute in alter Frische die Riesen­welle, ,Saltis und waghalsige Luft­rollen beherrscht? Es ist der bayeri­ sche Altersturner Eugen Fuchs vom Turnverein Memmingen , der im Laufe eines halben Jahrhunderte an ungezählten Turnfesten teilnehmend, immer ein so prächtiger Turner und Kamerad war, daß ihn jetzt der Bayerische Landessport verband mit der Goldenen Ehrennadel auszeich­nete.

•

daß der „Motorflitz“ augen­blicklich das regste Interesse der Kleinwagen-Freunde beansprucht? Eine niederrheinische Firma hat mit dem Flitzer eine Neukonstruktion auf den Markt gebracht, die nur 2700 DM kostet. Rund 75 Std/krn kann man mit dem Wagen fahren, der vier Liter auf 100 km verbraucht Das pontonähnliche Fahrzeug ist 3.80 m lang, 1,40 breit und 1,37 m hc%

Mit der Ermittlung des Halb- sehwergewichtsmeisters stehen nun­mehr alle süddeutschen Titelträger fest. Es sind dies: Griechich-römi- scher Stil: Fliegengewicht: Weber, Göppingen ; Bantamge­wicht: Spatz, Feudenheim ; Fe­dergewicht: Bischoff, Göppin­ gen ; Leichtgewicht; Fink, Göppingen ; Weltergewicht: Hahn, Göppingen ; Mittelge­wicht: Henze. Frankfurt ; Halb-

Lohmann gewann Europa -Preis Vor über 20 000 Zuschauern gewann der deutsche Stehermeister W. Loh­mann, Bochum , am Sonntag in Köln , den mit guter internationaler Beset­zung ausgetragenen „Europapreis“ über eine Stunde mit 64,9 km. Kilian folgte mit 10 m Abstand. Von den ausländischen Fahrern war der Schweizer Besson der Beste, der mit 50 m Rückstand vor Schorn, Köln , dem französischen Stehermeister Lesueur und dem Italiener Froscio durchs Ziel ging.

Im Vorlauf über 20 km war Bes­son erfolgreich. Mit 17 und 37,2 Min. stellte er einen neuen Bahnrekord auf. In diesem Rennen belegte Ki­lian den zweiten und Lohmann den dritten Platz.

*

Walcott ko-Siegcr über Tandberg Jersey-Joe Walcott schlug den schwedischen Schwergewichtler Olle Tandberg in der fünften Runde ko.

Der deutsche Handballmeister RSV Mülheim und sein Endspielgegner Polizei Hamburg trennten sich vor 10 000 Zuschauern nach einem schnellen mit einem für Mülheim glücklichen 10:10 (4:7) Unentschieden. Dem Gastgeber gelang erst Sekun­den vor dem Schlußpfiff der Gleich­stand, nachdem er gegen die Nord­deutschen nach einer eigenen 1:0- und 2:1-Führung bereits mit 3:7, 6:9 und 7:10 im Rückstand gelegen hatte.

Lintfort

deutscher Jugenöhandballmetstcr

Im Entscheidungsspiel um die deutsche . Jugend - Handballmeister­schaft-besiegte TuS Lintfort die Elf' des Tbd Flensburg verdient mit 10:6 Toren. An dritter Stelle plazierte sich die Elf des TSV Ketsch.

Am Freitag gab es bei den Hand­ballspielen zur Deutschen Jugend­meisterschaft folgende Ergebnisse: TB Flensburg — SC Charlottenburg 16:1, Lintfort — SG Haßloch 12:6, SG Dietzenbach — TuS Holsterhau­sen 6:6, SV Ketsch — SGO Bremen 8:3. ( -

Hammerwerfer Wolf ln Hochform

Bei den süddeutschen Rasenkraft- sportmeisterschaften in Oßweil er­zielte der Karlsruher Hammerwer­fer Wolf mit 56,38 m eine neue deut­ sche Jahresbestleistung. Er warf 50 Zentimeter weiter als bei den deut­schen Meisterschaften in Bremen .