Montag, 15. August 1949
SAZ-Sport am Montag
Nummer 157 / Seite I
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Ergebnisse
Fußball
VfB Stuttgart —Admira Wien 1:3
FC Basel —Bayern München 4:1 Bor. Dortmund—Austria Wien 5:4 BC Augsburg—FC Grenchen 5:4 Hannover 96 —Vienna Wien 2:2 Worm. Worms —SC Graz 2:2
Phön. Karlsruhe —Nords! Basel 6:3 1. FC Köln—Austria Wien 4:7
Schalke 04—VfR Mannheim 2:1 HSV—1860 München 3:2
St. Pauli—SpVgg Fürth 0:2
FSV Frankfurt —Kick. Offenbach 2:2 VfL Osnabrück —Kick. Stuttgart 3:2 Darmstadt —Schweinfurt 05 4:3
Weisenau—Eintr. Frankfurt 2:4 FV Zuffenhausen —Mühlacker 6:2 Horst-Emscher—Neuendorf 4:2
Hess. Kassel —FC Kaiserslautern 0:5 Aufstieg zur West-Oberliga Fort Düsseldorf—Dellbrück 1:2 VfL Benrath—Leverkusen 1:0
Haben Sie richtig getippt?
Württemberg/Badischer Toto Schalke 04 — VfR Mannheim 2:1 1 Bor. Dortmund—Austria Wien 5:4 1 VfB Stuttg. —Admira Wien 1:3 2
VfL Osnabrück —Kick. Stuttg. 3:2 1
FSV Frankfurt — Offenbach 2:2 x HSV — 1860 München 3:2 1
St. Pauli — SpVgg Fürth 0:2 2
FC Basel — Bayern München 4:1 1 Mühlburg — Admira Wien 2:0 1
ASV Landau — Eintr. Frank! 1:3 SV Darmstadt — Schweinfurt 4:3 1 Straubing — Jahn Regensburg 1:1 x Wetzlar — FC Rödelheim — —
Blumenthal — 1860 München 3:2 J.
Bayerischer Toto
Dellbrück—Fort. Düsseldorf 2:1 1
Schalke 04 —VfR Mannheim 2:1 1
St. Pauli—SpVgg Fürth 0:2 2 Bamberg —Oberschöneweide 0:0 x J. Regensburg—FC Grenchen 15. 8. Darmstadt —Schweinfurt 05 4:3 1
Osnabrück —Kickers Stuttg. 3:2 1 FSV Frkft.—Kick. Offenbach 2:2 x ASV Landau—Eintr. Frkft. 1:3 2 Wetzlar —Rödelheim ausgefallen
Idar/Oberstein—Schweinfurt 1:2 2 Weisenau—Eintr. Frankfurt 2:4 2
Schottland
Celtic—Rangers 3:2
Dundee—Clyde 1:1
Hibemian—Falkirk 1:0
Partick Thistle—Motherwell 2:0
Quen of the South—ThirdLanark 2:4 Raith Rovers—East Fife 0:3
Stirling Albion—Hearts 1:5
Ringen
Deutsche Mannschaftsmeisterschaft KSV Bambg.—„Heros“ Dortmund 4:4 Boxen
Germ. Karlsruhe —Heidelberg 46 2:14 SV Hamborn—SpVg Neckarsulm 12:4
Handball
HSV Mülheim—Pol. Hamburg 10:10 OL-Maixnsch. 1936—Oehnhausen 14:10 Deutsche Jugendmeisterschaft
Flensburg—Charlottenburg 16:1
Lintfort—Haßloch 12:6
Dietzenbach—Holsterhausen 6:6
Ketsch—Bremen 8:3
Der deutsche Handballmeister RSV
Mülheim wird noch in diesem Monat in Österreich einige Spiele austragen.
Wußten Sie
daß „Elte “ Rademacher insgesamt 60 deutsche Meistertitel errungen hat? Der Magdeburger holte sich 25 Titel in Einzelrennen, 28 Staffelmeisterschaften mit Hellas Magdeburg und stand sieben Mal in der Wasserball-Meister-Sieben. „Ete“ hat fünf Kinder, von denen insbesondere der 15jährige Peter und die 12jährige Dorothea gute Schwimmer zu werden versprechen.
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.... daß sich ein Deutsch-Amerikaner aus Carlstadt in New Jersey «eine Badewanne in ein Motorboot umgebaut hat? Er stellte die Wanne auf eine hölzerne Plattform, unterbaute sie noch durch zwei Schwimmkörper aus Balsaholz und braust jetzt mit einem Außenbordmotor durch das Wasser nach der Devise:
In meiner Badewanne bin ich Kapitän ...
..., daß der größte Pechvogel aller Kanalsehwimmer der heute noch als Langstreckentrainer bekannte Jabez Wolffe ist? Bei 21 Versuchen, die Kanalenge zwischen Dover und Calais zu überqueren, scheiterte u. a. an einem ihn angreifenden Tintenfisch, einem treibenden Wrack, das ihn in Lebensgefahr brachte und einem Begleitboot, das ihn bei hohem Seegang fast' überfahren hätte. Einmal mußte er 300 Meter vor dem
Vor 45 000 Zuschauern erlitt der deutsche Fußballmeister VfR Mannheim gegen Schalke 04 in der Gel- senkirchener Glückauf - Kampfbahn eine knappe 1:2-Niederlage. Die Mannheimer traten erstmalig mit dem früheren Essener Islacker als Halblinken an und hatten im übrigen ihre etatsmäßige Mannschaft zur Stelle. Sämtliche Tore des Spiels fielen bereits in den ersten 15 Minuten. Schalkes Führungstor in der 4. Minute durch den Rechtsaußen Mat- zek erzielt, machte Mannheims Sturmführer Loetke bereits im Gegenzug wieder wett.
In der 11 Minute sicherte Linksaußen Grzella den Schalker einen erneuten Vorsprung, den sie bis zum Schluß hielten.
Als Abschluß seines 50jährigen Vereinsjubiläums empfing der. FSV Frankfurt die Offenbacher Kickers . Der FSV spielte in der gleichen Aufstellung, in der er seine Erfolge gegen die Eintracht und den 1. FC Kaiserslautern erzielte, während die Offenbacher auf ihren bewährten
Norddeutschlands- Fußballmeister HSV schlug am Samstag vor über 20 000 Zuschauern München 1860 verdient mit 3:2 Toren.
Der KSV Hessen Kassel mußte auf eigenem Platz gegen den 1. FC Kai serslautern eine empfindliche 0:5- Niederlage hinnehmen. Während 'die Walter-Elf in guter Spiellaune war, konnte der Hessenmeister diesmal nicht überzeugen. Kaiserslautern gefiel besonders durch trickreiches Spiel und begeisterte die rund 12 000 Besucher.
Vor 20 000 Zuschauern schlug die Spielvereinigung Fürth im Waldstadion Harzburg St. Pauli 2:0. Die Fürther Kleeblätter bestimmten das Spiel von der ersten Minute an und gingen in der 12. Minute in Führung.
Dies Spiel, VfL Osnabrück — Stuttgarter Kidcers 3:2, wurde sehr hart und unfair, was auf das völlige Versagen des unfähigen Schiedsrich
ters zurückzuführen war. Osnabrück siegte mit viel Glück. Die Kickers waren vor allem in der zweiten Halbzeit überlegen.
Der SV Blumenthal siegte gegen 1860 München nach be.o gleichwertigen Leistungen verdient I mit 3:2.
Bayern München mußte beim ersten Auslandsstart im Schützen-Matt- Stadion in Basel gegen die komplette Elf des FC Basel eine Niederlage hinnehmen. Bereits bis zur Pause hatten die Schweizer 4 Tore erzielt. Nach dem Wechsel konnte die Bayern-Elf die Angriffe der Baseler stoppen und durch Metz zum Ehrentor kommen. Die Deutschen wurden in der Schweiz freundschaftlich empfangen. Trotz der Niederlage waren die 3200 Zuschauer mit der Spielweise der Bayernelf zufrieden und spendeten mitunter auf offener Szene Beifall.
VfB Stuttgart — Admira Wien 1:3
Nach Vienna und Austria gab am Samstag auch Admira Wien in Stutt gart seine Visitenkarte ab und besiegte den VfB vor 10 000 Zuschauer durch zweckmäßige und rationelle Spielweise, mit schnellen Steildurchbrüchen operierend, verdient. Die Platzelf wirkte zeitweilig zweitklassig und nahm das Spiel offensichtlich auf die leichte Schulter. Admira gefiel in der Hauptsache durch kern’ge Torschüsse von der Strafraumgrenze aus. Der Nationalspieler und Schützenkönig Habitzl war der treibende Mann seiner Elf. Er verstand cs meisterhaft, seinen Mittelstürmer Hansy geschickt in Szene zu setzen. Hansy war es auch, der durch seine prachtvollen Weitschüsse bis zur Halbzeit durch einen hat trick den 3:0-Stand erzielte. Nah der Pause setzten sih die Stuttgarter besser ein und verlegten ihre Angriffe auf die Flügel. Sie hatten jedoh in dieser Drangperiode großes Peh, so daß es lediglih bei zahlreihen Torchancen und einigen Latten- und Pfostenschüssen blieb. Erst ein Foulelfmeter konnte durch Barufka zum Ehrentor verwandelt werden.
von Cramm Deutscher Tennismeister
Spieler Buthz verzihten mußten.
Mit Harper zusammen auch Doppel-Meister — Frau Weiss (ArgenbV'en)gewann den Titel im Damen-Ei.izel
Bereits nah fünf Minuten gingen die Blau-Shwarzen durch Hermann in Führung, aber Baas shoß in der 38. Minute däs Ausgleihstor. Bei diesem Stand blieb es bis zur Pause. Drei Minuten nah Wiederbeginn verwandelte Shuhardt einen Elfmeter. Dann spielten die Kickers, angekurbelt von dem Außenläufer Shmidt und Wirshing, etwas überlegen, jedoh gelang ihnen erst in der 73. Minute durh Schreiner aus einem Gedränge heraus der Ausgleich.
Am Samstagnahmittag fielen in Hamburg am Rothenbaum vor mehreren tausend Zuschauern die ersten Vorentsheid ungen. Im Herreneinzel shlug Buhholz den Argentinier Weiß 6:4, 4:6, 6:3, 6:4, und kam damit ins Endspiel. Weiß hatte Mühe, sih auf die harten und schnellen Drives des Gegners einzustellen. Die Entscheidung fiel, als Buhholz im vierten Satz beim Stand von 3:3 den Aufshlag des Argentiniers durhbrah, anschließend seinen eigenen Aufshlag gewann und. nahdem er dann noch ein Spiel abgegeben hatte, zwei Netzbälle erkämpfte, von denen er den
Nah den jüngsten Erfolgen gegen HSV und St. Pauli sahen Karlsruher Fußballanhänger dieser zweiten Begegnung mit einer namhaften österreichischen Mannshaft mit besonderem Interesse entgegen. Galt es .doch, einmal die 0:5-Scharte vom Juni gegen Vienna auszuwetzen und zum anderen den Beweis dafür anzutreten, daß die einheimishe Mannshaft inzwischen jene Form erreiht hat. um der kommenden Oberliga-Saison mit Ruhe entgegenzusehen. Zwar schien auh über diesem Spiel ein unglücklicher Stern zu stehen, da Mühlburg auh diesmal gegen die Donaustädter mit Ersatz für Rastetter, Seeburger und Roth antreten mußte. Umso überraschter waren die Zushauer, als die blauweißen „Ersatzleute“ im Sturm vom Anstoß weg aufspleiten, daß man seine helle Freude daran haben konnte. Blitzshnell lief das Leder von Mann zu Mann, wurde die etwas langsame Verteidigung der Admira ausgespielt und wiederholt war Altmeister Zimmermann im Admlrator der letzte Retter. In ausgezeihneter Form war wieder M. Fisher, der sih allmählich zum herausragenden Spieler der Mühlburger Mannshaft entwickelt. Unermüdlih fütterte er den Angriff mit Vorlagen, um shon im nähsten Moment erfolgreih in eine meist von dem Ballkünstler Habitzl eingeleitete Aktion des Wiener Sturmes zu fahren und zu zerstören. Da auh die übrigen Deckungsleute voll und ganz auf dem Posten waren, gelang dem Gästesturm nur höhst selten ein gefahrdrohender Vorstoß, dem jedoh der krönende Abschluß durh
die Shußunsiherhelt aller Stürmer fehlte.
Vom Anspiel weg überraschten die Gastgeber durh ihr planvolles und zielstrebiges Spiel, so daß bereits nah 7 Minuten das erste Tor fiel. Der offensive Mittelläufer Klacl verfehlte in der Spielfeldmitte das Leder. Geschickt setzte Lehmann den in die Gasse gelaufenen Bechtel ein, der überlegt und unhaltbar einshoß. Gleih darauf hatte Zimmermann bei einem Lattenschuß von M. Fisher Glück. Auf der Gegenseite parierte Sheib einen harten Shuß von Weisenböck. Immer wieder leitete M. Fisher :m Verein mit den glänzend aufgelegten Halbstürmern Lehmann und Dannenmeier, der erstmals nah seiner Verletzung wieder mit von der Partie war, erfolgversprechende Angriffe ein, doh dauerte es bis zur 37. Minute, ehe Traub den Verteidiger Gerhart überlistete, das Leder an den besser stehenden Behtel abgab, der den herauslaufenden Zimmermann mit einem plazierten Shuß überrashte.
Mit umgestelltem Angriff erschien Wien nah dem Wehsei. Aber auh jetzt hatten die Gastgeber zunähst mehr vom Geshehen und einmal verfehlte Kunkel das le"»"< Tor nur um wenige Zentimeter. Das Tempo des in der ersten Halbzeit sehr schnellen Spieles ließ immer mehr nah und zerfiel in Einzelaktionen. Eine große Chance vergab der frei vor Sheib stehende Hansy in der 82. Minute, und kurz vor dem Abpfiff des ausgezeichneten Schiedsrihters Piroth (Frank furt ) traf der durhgekommene Danne- meier nur den Pfosten des Admira- tores.
zweiten mit shönem Angriffsstil zum Sieg • verwandelte.
Von Cramm shlug Fornstedt 9:7. 2:6, 6:1, 6:3. Damit wurde die Endrunde des Herren-Einzels zwishen v. Cramm und Buhholz eine rein deutsche Angelegenheit, und außer Frau Weiß im Dameneinzel und Parker im Herren Doppel konnte sih kein ausländischer Spieler für die Endrunde qualifizieren.
Das Endspiel im Herren-Einzel der internationalen deutshen Tennismeistershaften gewann am Sonntagnahmittag vor 4000 Zuihauern Gottfried v. Cramm in 45 Minuten gegen den enttäuschenden Kölner Buhholz mit 7:5. 6:1, 6:0. Nur der erste Satz hielt, was man sih versprühen hatte. Es standen sih zunähst gleihwertige Gegner gegenüber, die abwehselnd ihre Aufschlagspiele gewannen. Beim Stande von 3:3 durhbarh der Kölner den Aufshlag v. Cramm, aber dieser revanhierte sih und zog wieder gleih. Beim Stande von 6:5 holte v. Cramm gegen den Aufshlag von Buhholz eine 40:0-Führung und damit drei Satzbälle heraus, aber Buhholz erzwang noh einmal den Einstand und verlor den Satz erst beim fünften Satzball durh Doppelfehler. Dann aber versagte der Kölner völlig. So gut wie er am Vortage gegen den Argentinier Weiß gespielt hatte, so enttäuschend wirkte er gegen den in guter Form befindlichen Meister.
Damit errang v. Cramm zum 6. Male den internationalen deutshen Meister- ~tite! Er bewies damit, daß er an Zuverlässigkeit und Siherheit immer
noh der erste Spieler Deutschlands ist. Allerdings hatte er am Sonntag keinen ernsthaften Gegner vor sih.
Das Endspiel im Herren-Doppel gewannen v. Cramm Harper gegen Buch- holz/Koh 6:3, 7:5, 5:7, 6:4. Buhholz hatte sih nah seinem Versagen ira Einzel wieder gefunden. An die Klasse v. Cramms und Harpers kamen die beiden Westdeutschen niht heran.
Im Damen-Einzel kamen Weiß-Poh- mann ins Endspiel. Nah einem dramatischen Zweistundenkampf gewann die Argentinierin Frau Weiß mit 6:2, 6:8, 9:7 gegen Frau Pohmann (Rheydt ) den Titel im Dameneinzel. Frau Weiß konnte sih damit für die bisherigen drei Niederlagen revanhieren, die sie bei den Turnieren in Velbert , Düssel dorf und Köln gegen Frau Pohmann eritten hatte. Als Frau Pohmann im letzten Satz mit 3:0 und dann 4:0 in Führung lag, shien ihr Sieg festzustehen, aber nun begann Frau Weiß mit einer bewunderungswürdigen Energie aufzuholen und ihre großen tehnishen Fähigkeiten auszuspielen.
Im Damen-Doppel gewannen von Tarnay'Zehden (Münhen) das Endspiel gegen das favorisierte Hamburger Paar Dietz/Hamel-Heldtmann 6:1. 6:4. Der Sieg ist das Verdienst von Frau Tarnay, die sih in blendender Verfassung befand.
Als letztes Spiel des sechstägigen Turniers wurde das gemischte Doppel ausgetragen. Das westdeutsche Paar Frau Pohmann / Koch besiegte Fräulein Zehden ' Brandt (München - Wuppertal ) mit 6:4, 2:6, 6:0.
Im Rückkampf um die deutsche Meisterschaft im Mannschaftsringen, der auf Bamberger Matte vor etwa 3 000 Zuschauern stattfand, trennten sich der süddeutsche und der westdeutsche Meister KSV Bamberg und „Heros“ Dortmund mit einem Gesamtergebnis von 4:4 Pkt Da Dort mund im Vorkampf mit 5:3 gesiegt hatte, wurde es mit 9:7 Pkt. deutscher Meister.
Süddeutscher Meister im Halb- schwergewichtsringen wurde Max Leichter von der SG Eckenheim. Den zweiten Platz belegte Heindl, Sprendlingen .
Schwergewicht: Leichter, Ek- kenheim; Schwergewicht: Maier, Göppingen .
Freistil: Fliegengewicht:
Wagner, Oestringen ; Bantamgewicht: Sturm, Schifferstadt ; Federgewicht: Bischoff, Göppin gen ; Leichtgewicht: Schweik- kert, Wiesental; Weltergewicht: Schlagmüller, Eckenheim ; Mittelgewicht: Henze, Frank furt ; Halbschwergewicht: Leichter, Eckenheim ; Schwerge: wicht: Wittner, Wiesental.
schon . ..
Ziel, dem Casino von Calais , wegen Erschöpfung aufgeben.
«
..., daß die Gage ausländischer Steher auf deutschen Radrennbahnen zwischen 800 und 1500 DM liegt? Noch etwas teuerer ist Bartali , der „radelnde Mönch“ aus Italien . Für einen Deutschland -Start, der nach neuen Meldungen erst im Oktober zustande kommt, verlangt er ca. 5000 DM.
■5 *
..., daß Münchens Winter-Radrennbahn in Hannover eingetroffen ist und vorläufig „auf Eis“ gelegt wurde? Erst drehte man auf ihr in Laatzen bei Hannover Szenen eines großen Films und dann meldete sich ein Interessent, der rund um die Bahn nun auf dem ehemaligen Reitplatz hinter der Stadthalle einen Rie- sen-Sportpalast bauen will. Hier wird es wahr: Die Hupe hab ich schon, mm kommt bald das Auto..,
..., daß die Gesamtsumme der Sportwetten in England im Jahre 1948 auf “650 Millionen Pfund herunterging? Ja, man war dort verwöhnt, denn 1947 waren es noch 791 Millionen Pfund, die von den wettlustigen Engländern durch die Kassen geschleust wurden. Was wurde mm gewettet? 350 Millionen beim Hunderennen. 60 Millionen beim
Fußball und „nur“ 21 Millionen in anderen öffentlichen Glücksspielen.
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..., daß der „internationalste Fußballklub“ der „United Nations Soccer Club“ ist? Ihm gehören 45 Mitglieder aus 20 verschiedenen Nationen an, die als Verständigung nur das eine kennen: ihren geliebten Fußball. Vorsitzender ist der Engländer John Clarke , Stellvertreter Sotirof-Bul- garien.
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..., daß ein 66jähriger Turner noch heute in alter Frische die Riesenwelle, ,Saltis und waghalsige Luftrollen beherrscht? Es ist der bayeri sche Altersturner Eugen Fuchs vom Turnverein Memmingen , der im Laufe eines halben Jahrhunderte an ungezählten Turnfesten teilnehmend, immer ein so prächtiger Turner und Kamerad war, daß ihn jetzt der Bayerische Landessport verband mit der Goldenen Ehrennadel auszeichnete.
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daß der „Motorflitz“ augenblicklich das regste Interesse der Kleinwagen-Freunde beansprucht? Eine niederrheinische Firma hat mit dem Flitzer eine Neukonstruktion auf den Markt gebracht, die nur 2700 DM kostet. Rund 75 Std/krn kann man mit dem Wagen fahren, der vier Liter auf 100 km verbraucht Das pontonähnliche Fahrzeug ist 3.80 m lang, 1,40 breit und 1,37 m hc%
Mit der Ermittlung des Halb- sehwergewichtsmeisters stehen nunmehr alle süddeutschen Titelträger fest. Es sind dies: Griechich-römi- scher Stil: Fliegengewicht: Weber, Göppingen ; Bantamgewicht: Spatz, Feudenheim ; Federgewicht: Bischoff, Göppin gen ; Leichtgewicht; Fink, Göppingen ; Weltergewicht: Hahn, Göppingen ; Mittelgewicht: Henze. Frankfurt ; Halb-
Lohmann gewann Europa -Preis Vor über 20 000 Zuschauern gewann der deutsche Stehermeister W. Lohmann, Bochum , am Sonntag in Köln , den mit guter internationaler Besetzung ausgetragenen „Europapreis“ über eine Stunde mit 64,9 km. Kilian folgte mit 10 m Abstand. Von den ausländischen Fahrern war der Schweizer Besson der Beste, der mit 50 m Rückstand vor Schorn, Köln , dem französischen Stehermeister Lesueur und dem Italiener Froscio durchs Ziel ging.
Im Vorlauf über 20 km war Besson erfolgreich. Mit 17 und 37,2 Min. stellte er einen neuen Bahnrekord auf. In diesem Rennen belegte Kilian den zweiten und Lohmann den dritten Platz.
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Walcott ko-Siegcr über Tandberg Jersey-Joe Walcott schlug den schwedischen Schwergewichtler Olle Tandberg in der fünften Runde ko.
Der deutsche Handballmeister RSV Mülheim und sein Endspielgegner Polizei Hamburg trennten sich vor 10 000 Zuschauern nach einem schnellen mit einem für Mülheim glücklichen 10:10 (4:7) Unentschieden. Dem Gastgeber gelang erst Sekunden vor dem Schlußpfiff der Gleichstand, nachdem er gegen die Norddeutschen nach einer eigenen 1:0- und 2:1-Führung bereits mit 3:7, 6:9 und 7:10 im Rückstand gelegen hatte.
deutscher Jugenöhandballmetstcr
Im Entscheidungsspiel um die deutsche . Jugend - Handballmeisterschaft-besiegte TuS Lintfort die Elf' des Tbd Flensburg verdient mit 10:6 Toren. An dritter Stelle plazierte sich die Elf des TSV Ketsch.
Am Freitag gab es bei den Handballspielen zur Deutschen Jugendmeisterschaft folgende Ergebnisse: TB Flensburg — SC Charlottenburg 16:1, Lintfort — SG Haßloch 12:6, SG Dietzenbach — TuS Holsterhausen 6:6, SV Ketsch — SGO Bremen 8:3. ( -
Hammerwerfer Wolf ln Hochform
Bei den süddeutschen Rasenkraft- sportmeisterschaften in Oßweil erzielte der Karlsruher Hammerwerfer Wolf mit 56,38 m eine neue deut sche Jahresbestleistung. Er warf 50 Zentimeter weiter als bei den deutschen Meisterschaften in Bremen .