aub erkni ei(e cht befi mahl o yel fon w (ehren ken yen ie Grah nim maly WBohnuny Begraͤbnüßs⸗Gedichte. 59 Ach Freundin! meine Zung erkennt zwar ihre Pflicht/ Es widerſtrebet dir auch meine Feder nicht/ Wo find' ich aber Krafft dich wuͤrdig zu bedienen? In dieſer Werckſtatt traͤgt die Jugend Kohlen zu. Mein Reim/ ſo niemahls reich an Funcken hat geſchienen/ Wird mit der Jahre Lauff faſt kaͤlter noch als du. Doch muß Gehorſam hier der Zierde ſtatt verwalten; So zeuchſt du nun von uns in das gelobte Land/ Verlaͤſt Egyptens Nacht und deſſen Truͤbe⸗Sand/ Und wilſt dich in den an von Milch und Honig halten? Ein Engel/ nicht ein Wurm/ ſpinnt itzt vor deinen Rock/ Die Sternen machen dir den Diamanten⸗Schmuck/ Es wil das groſſe Heer dir einen Krantz bereiten/ Der unfrer Blumen Glantz theils bleich/ heils ſcham⸗ roth macht/ Du kanſt in hoͤchſter Luſt den ſchoͤnen Saal mon: ten/(lacht. Der Jyrus Blut verdringt/ und Seres Schatz ver⸗ Es waͤſcht dien Vater zwar den Sarg mit tauſend Thraͤnen/ i Und dem Geſchwiſter preßt dein Tod die Seuffzer aus/ Es klaget ohne Maaß dein hochbetruͤbtes Hauß/ Man ſpuͤret uͤberall ein ungemeines Sehnen; Der ruͤhmt die Freundligkeit/ und jener deine Zucht/ Erhebt als Wirchin dich/ lobt deiner Anſtalt Frucht/ Vermeldet/ wie dein Witz den hoͤchſten Grad erreichet/ Der allzeit weniger verſprochen als gethan;(weichet/ Doch weil/ was irrdiſch iſt/ den Himmels⸗Schaͤtzen So weiß ich nicht/ wer dich mit Recht beweinen tan. : Dir