D 4turmis& cuneis obſervirt auch GRorius de antiqu. Reip.Batavicae p. 30. tales turmas cuneorque e vicinis& con-fanguineis în plerisque Batavorum oppidis hodieque inveni-as excedente omnem memoriam inflisuto, ind fan leichtſeyn/ wie Herr Ludewig muthmaſſet daß die Scribentenſolche ſtarcke Familien vor Voͤlcker angegeben: maſſen ſie ſichohnfehlbahr unter einem beſondern Nahmen von andern werdendiſtinguiret haben/ wie Herr MEINDERS nicht unrechtſchlieſſet 4e nominibus& cognominibus Germanorum& inMiscell, Lipf. T. VL p. 31,§. TIWie es aber Familien machten/ fo ergieng es and bey gan⸗gen Voͤlckern: dieſe thaten ſich ebenfalls mit andern zuſammen/um ſich wieder feindſeelige Nachbarn in gute poſitur zu ſtellen.Und wenn ſie in eine ſolche kriegeriſche Geſellſchafft zuſammengetreten/ gaben ſie ihr einen beſondern Nahmen/ westwegen einefo ungeheuere Menge Benennungen der Voͤlcker in Teutſchlandvon einer kurtzen Zeit ſich befindet/ die ſich bald wieder veraͤn⸗dert/ daß man nicht weiß/ wo ſo viel Voͤlcker geblieben. Alleinſolches ruͤhrte meines erachtens daher/ weil dieſe Benennungennicht unterſchiedene Voͤlcker/ ſondern unterſchiedene Buͤndniſſeund Societates bellicas bezeichneten/ welche wenn das Buͤnd⸗niß getrennet wurde/ auch wiederum vergiengen und mit nenenBuͤndniſſen in neue Nahmen verwandelt wurden/ velche die Ge⸗legenheit des Ortes/ ihrer intention und viele andere Umſtaͤn⸗de an die Hand gaben und find die federa nicht fo rar unter desnen Teutſchen/ als fie dem Heren Hertio Notit, vet, Germ,pop. p. 66. gefhienen, 3u viefer Muhtmaffung giebt tein ge⸗ringes fundament). Das bekandte Buͤndniß der Francken:denn nachdem die Teutſchen ſo wol wider einander ſelbſt als wi⸗der die Roͤmer erfahren/ wie ihnen nichts mehr ſchadete/ als daßſie nicht ſtaͤrcker zuſammen traͤten: Nöbe ſetzt TACITUs L. 12.A f- Annak,