ae m SAppliciret/ mit denen man einen Land⸗Frieden geſchloſſen hatte.Es wird auch in dem prooemio gemeldet/ der Käyſer habe die⸗ſen Frieden gemachet: Dem allmechtigen Got und ſiner wer⸗pen Mutter Marta zu lobe und den gemeinen Landen nentlichen unſerm und des H. Richs Unterthanen und Getrue⸗wen ze Friede und gemache und dafi wir denfelben defter baffurgeſtein und ſie auch by ihren Friheiten und Rechten be⸗halten/ handhaben und geſchirmen moͤgen. Welche For⸗mul das gange Reidh betrifft ungeachtet der Friede ſelbſt nurmit denen Staͤdten in Elſaß aufgerichtet iſt. Aus dieſem Land⸗Irieden iſt nichts von einer Eintheilung in Partheyen zu ſchlieſ⸗ſen/ das aber iſt bereits oben angefuͤhret worden/ da man dagWort Kreyſſe von venen Begriffen des Land⸗Friedens ſehr häuf⸗ſig gebrauchet und in ſolcher Bedeutung ſchon damahls gaͤngeund gebe geweſen. puUnter Kaͤyſer Sigismundo aber/ der ſich den Land⸗Frie⸗den eyfrigſt angelegen ſeyn laſſen/ finden ſich mehrere Nachrich⸗ten von der wieder herfurgeſuchten Eintheilung des Reiches ingewiſſe Claſſen und Partheyen. Im Jahr 1415. ließ er auf demConcilio zu Coſtnis desiwegen ein Proiect machen/ welchesHerr Wencker publiciret und woraus zur Gnůge erhellet/Daf man fidh vabey auf Wenceslai Cintheilung bezogen: Zuwiſſen daß unſer gnaͤdiger Herre der Roͤmiſche KunigSygmund mit Herrn und Staͤdten/ die by im jtzunt hie zůCoſtentz geweſen ſint/ gered hat von Fryden wegen in denLanden des Riches zu machen und iſt ſin Meynunge uf ſo⸗liche Artickele/ als hernach geſchrieben ſtet. Item daß mandie Lande in vier Den ete als dann fur Zyten auch me gewe⸗ſen iſt. Nemlig daß die Herren und Stedte auf dem Ry⸗ne/ zu Elſaß und in der Wederawe geſeſſen ein Teyl we⸗ren und einen Hauptmann von des Riches wegen hetten.Item und daß Herren und Stede in dem Lande Sdwaen