e s3 fen und waͤre daher nur noͤhtig/ in Nieder⸗Teutſchland eben der⸗ gleichen aufzurichten. Anno 1429. wiederholete er ſeine Be⸗ muͤhung zu Preßburg/ wohin er die Staͤnde beſchieden hatte und gebeten/ daß ſie ihm wollten helffen raten/ wie Friede und Gnade in Dutſchen Landen zu beſtellen ſey/ dann ſo fern vor⸗ hien ein gemeiner Friede in Dutſchen Landen beſtalt und groue were/ deſter baß mocht man darnach die unglau⸗ higen Ketzer zu Beheim getilgen und Widerſtand geben. Als aber ſich die Geſandten der Fuͤrſten und Herren entſchul⸗ digten/ daß ſie von ihren Prineipalen keine volle Gewalt haͤt⸗ ten/ uͤber dieſer Sache zu tractiren oder etwas zu ſchlieſſen/ ohngeachtet die Deputirten derer Staͤdte zu Schlieſſung eines Land⸗Friedens Luſt und Vollmacht hatten; ſo hielte er denen Stãͤnden in einer langen Rede nochmahls vor/ daß es vor al⸗ len Dingen not were/ daß ein gemeiner Friede in Dutſchen Landen beſtalt wuͤrde und daß alle die da teden wider Ge⸗ rechtigkeit/ Dafi Die nach ihr getat geſtrafft wirden in eint jglichem Circkel nach ſime Rechten: er koͤnne nicht allezeit nach Teutſchland kommen/ zumal da er oͤffters vergebens den Frieden zum Stande zu bringen geſucht: ſeine Meinung waͤre/ die Staͤnde ſolten ſich erſt unter ſich bereden und der Punckte und Artickul eins werden/ hernach wolle er kommen/ und den Frieden vollends zum Schluß bringen helffen: Er ſuche nichts als einen guten Nahmen bey ſeiner Regierung mit ins Grab zu nehmen/ er habe ſchon oͤffters dem Reich reauntiiren wollen/ weil er Brodt in Ungern zu eſſen habe/ wollte auch lieber denen Churfuͤrſten das Reich auffagen als daß er zuſehe/ daß lauter lin⸗ fricd im Reiche waͤre: Endlich erklaͤrte er ſich/ er wolt die Boͤr⸗ de auf ſich laden md ein Verzeigenuͤſſe machen off den ge⸗ meinen Frieden/ doch off unſere Herren der Curfl. Fuͤrſten und Stette verbeſſern/ ſin Notel mogen kurtzen und len⸗ gern/ abe und zuſetzen/ und hat alſo dergleichen Aufſatz denen Staͤnden uͤbergeben. Wencker p. 323.ſqq. Darauf ma zu rn⸗