18 Nicolai Vigelii ben/ biß endlich ein Artickel fůͤrkoͤmpt/ den ein Theil war ſaat/ das ander Theil aber verneint/ vnd er alſo ſtreittg wird. Darauff die Hauptſach beruhen wird/ vnd der Krieg befeſtigt. Solches alles noch weiter zu erklaͤren/ wollen wir ein ander Exempel fuͤrnehmen. Ein Edel⸗ man begehrt ein Gut als ſein Eygenthumb jhme einzuraumen: Vnd ob er wol ſeine Klag weit⸗ leufftig fuͤrbringt mit Beſchreibung des Guts⸗ vnd erzehlung anderer Vmbſtaͤnd/ ſo ſol ſie doch der Richter kurtz ſummirn/ alſo: Das ſtreittg Gut ſteht Klaͤgern eygenthuͤmblich zu. Derhal⸗ ben ſol es jhme zugeſtelt vnd eingeraumbt wer⸗ den. Nach dem dieſe Klage dem Rechten gemeß/ iſt es an dem/ was Beklagter darauff antwortet. Der Beklagt aber bringt excipiendo fuͤr: Das ſtreitig Gut ſey ſeinem Vater vnd deſſen Soͤh⸗ nen yon dem klagenden Junckheren zu ement Mannlehen angeſetzt/ wie im Fall der Roth koͤnt bewieſen vnd beygebracht werden. Auch werde klagender Junckherꝛ nicht verneinen koͤnnen/ daß Beklagter des Belehnten ehlicher Sohn fiy. Derwegen er auch billig Lehensfolter zu ach⸗ ten. Bittet derhalben ſich von angeſtelter Klag j Hepivirn/ ꝛc. In dieſer Antwort verneint der SE agt nicht wag in der Klag vorbracht wor⸗ den/ ſondern leſt es zu mit ſolchem Anhang: Wann O ba gtt ieii e dye anh D fief S: A Machte Wlages l faten doh:G Gerabah! fiiin G gei Siteiti Derogar dming ten Rindern Wftatigt Mid MNB otu lenih Keseli yeman ondrat T benn ain r ehen: We