DEE EEES s g a Aie ora A E E e a Mit- Frend und Mit⸗leiden. éli ter fromme Jacoby der anfangs nichts hatte als ſeinen Stab/ daran er uͤber den Jordan gieng/ aber ſo reichlich von Gott geſegnet worden/ daß er wie zwet groffe Seer anzuſehen geweſen/ 1. Moſzꝛ. Oder GOtt der HErt hilfft ihm| wun derlich in maucherley Befahr/ behuͤtet ihn vor ſchweren Suͤnden/ erhaͤlt iip ihn in Kriegs⸗Sterbens⸗und Hungers⸗in Feur⸗ und Waſſers⸗Noth⸗erloͤſt po iha auß der Hand ſeiner Feinden/ bringt ihn auß dem Elend heim zu den Seini mi gen ſtͤrckt und erhaͤlt ihn bey guter Geſundheit/ reiſt ihn herauß und macht ihn zuEhren ſaͤttiget ihn mit langem Leben/ und zeiget ĩhm das Heil GOttes/ wie er den Seinigen verſpricht/ Pſ.or. Wanns ſo hergehet/ ſo ſoll ein Chriſt mit demſelbigen ſeinem Nechſten ſich freuen/ ſagt Paulus: Freuet euch mit den Froͤlichen Ein Chriſt ſoll ſolches alles ſeinem Naͤchſten/ ſo wol als ihm ſelbſten nnen/ ſoll ihm darzuGluͤck waͤnſchen/ ſoll ſeinetwegen G Ott dem HEren Harfte daucken/ und mit ſeinem eyferigen Gebett/ auch ſonſten mit Rath und AN That dazu helfen dah da Nådhftefamt denGeinigen aud forthin in folches fiti erwunſchtem Wolſtand moͤge erhalten werden. Deſſen haben wir ſchöne Erenhe. N L Exempeli heiliger Schrifft/ da Moſes nach dem Außzug auß Egypten ſeinem Aat Sopi) Schweh Jetheo ertzehlet/ alles was der. HErꝛ Pharao und den Egoytern ge⸗| mO than hatte Iſraels halben/da freuet ſich Jethro alles deß Guten/ das der. HEre efin Iſrael gethan hatte und ſie errettet von der Egyter Hand/ 2. Moſ 18. Da ntah Eldad und Medad die zwey Elteſten auß deß H. Geiſtes Anregung im Lager weiſſageten/ gonnet ibnen Moſes nicht allein ſolche Gnad und Ehre wol/ ſon⸗ dern wuͤnſcht auch und ſagt: Wolte GOtt/ das alle das Volck deß HEren weiſſaget/ und der HErꝛ ſeinen Geiſt ůber ſie gebe/ 4. Moſ.tu. Jonathan der Soßhn deß Koͤnigs Saul/ war der nechſte/ der nach ſeinem Vatter das Koͤnig⸗ reich huͤtte antretten ſollen/ weil er aber geſehen/ daß der HErꝛ den David jüt Koͤnig erkoren/ goñet er ihm ſolche Ehr ſowol als ihm ſelbſt/ wuͤnſcht ihm nod darzu Gluͤck und ſagt: Der⸗OEr: ſey mit dir/ wie er mit meinem Vatter ge⸗ weſen iſt. ‚Sam. 20. Da Hiram der Koͤnig zu Tyro gehoͤrt/ daß Salome nach ſeines Vatters Davids Tod zum Koͤnig uͤbe: Jſrael geſalbet wordẽ freuet er ſich hoch und ſprach: Gelobet ſey der. HErꝛ heut/ der dem David einen wei⸗ ſen Sohn gegeben hat uͤber das groſſe Volck.. Koͤn.J. Da die Tugendſame Ruth dem Boas einen Sohn geboren/ ſprachen die Weiber zu ihter Schwi⸗ per der Naemi: Gelobet ſey der HEre/ der dir nicht hat laſſen abgehen einen Erben zu dieſer geit/ der wird dich erquicken und dein Alter verſorgen. Ruth.4. Da der alte Tobias ſein Geſicht wider bekommen/ und der junge Tobias einen ſoehrlichen/ reichen Heurath gethan kamen Tobiaͤ Vetter/ Achior und Nabath zu ihm/ wůnſcheten ihmGlůck und freueten ſich mit ihn alles deß Bluͤcks/ das ihmG Ott gegeben hatte. Tob. r. Alſo iſt der HErꝛ Chriſtus ſelbſten im ver⸗ wichenen Sonntaͤglichen Evaugelio bey der Hochzeit zu Cana in Halilea ſamt Maria ſeiner Mutter und ſeinen Singen mit den Froͤlichen froͤlich ah N err 2 A