1V.Nuthbar keit.EMMA:784 Die LXXXII&X Tugend⸗ Predigt/V Auch darum/ weil groſſer Nutzen dabeyzuerhalten. Dem/ derden guten Rath gibt/ itt es rüůͤhmlichund ehrlich. Eines weiſen Manns Rathwird gelobet/ Spr. 12. Das Hertz freuet ſich der Salben und Rauchwerck/aber ein Freund iſt lieblich um Raths willen der Seelen/ Spr. 27. Reden undrathen bringt Ehre/ Syr..Ein weiſer Mann kan ſein Volck lehren/ und ſchaf⸗fet mit feinem Rath nuken und triffts/ Syr.37. Und dem der guten Rathannimmt und folgt/ iſt es dienlich und nutzlich. Cin guter Rath thut ſanfft/Spr. 13. guter Rath bewahret den Menſchen /Spr. 2. Gof und Silber er⸗alten einen Mann/ aber vielmehr ein guter Rath. Syr.40. Wo viel Rath⸗geber ſind/ da gehtes wohl zu/ wo aber nicht Rath iſt/ da geht das Volck un⸗ter/ Spruͤch. it. Und gebens im Gegentheil/ die Exempla und die taͤgliche Erzfahrung/ wann einer boͤfem Rath/oderfeinemeigenen Kopfffolget/ wie ubeles gemeiniglich pflegt außzugehen/ Rehabeam ward bey Antritt des Koͤnig⸗reichs von ſeinen Unterthanen erſucht“ erſolt ihnen ihr Joch leichter machen/und ſie nicht ſo ſehr beſchweren/ wie fein Batter gethan daruͤbtr hielt er Ratherſtlich mit den Clteften/ die fúr feinem Vatter Salomo geſtanden/ da er lebe⸗te; Darnach hielt er Rath mit den Jungen/ die mit ihm auffgewachſen wa:ren/legtlichoerlieh er den guten Rath der Stteſten und folget dem boͤſen Rathder Jungen/ ſagte zu ſeinen Unterthanen/ Mein kleinſter Finger ſoll dicker ſeynpenn meines Vatters Lenden/ mein⸗ atter hat euch mit Peitſchen gezůchtiget/ich aber roill euch mit Scorpionen zuchtigen dadurch bracht erſo viel zu wegen/daß das gantze Ifrgel von ihm abfiel/ und folget niemand Dem Haug Davidohn der Stamm Juda allein)“ 1. Pilati Weib gab ihrem Herennen guten Rath/ da er auff dem Richtſtuhl ſaß/ ſchicket ſie zu ihm und ließHabe du nichts unbillichs zu ſchaffen mit dieſem Gerechten/ nem⸗VBerklagten en war aber ſeinem Kopff/ und muſte daru⸗verderben/ Matth.27.nd/ ſo auff den Nechſten geht/ da wir gehoͤrt/ehls/ wegen der Exempel der Heiligen/ wegenbarkeit/ ein Chriſt dem andern treulich ra⸗m Rath treulich folgen ſolle/ nach den WortenGottsfuͤrchtigen Leuten/ ic.Gebrauch dieſer Lehr.Melcher um einen guten Rath angeſprochen wind/nNechſten nicht ſturmiſch anf ahren/ und da er wohl ei⸗A ßſchlag gebenkoͤnte/ hn dannoch ohne Rath von ſich abwei⸗ſen/ dann einem betruͤbten Hertzen ſoll man nicht mehr leides machen Syra.Soll ihm auch nicht vorſaͤtzlich einen boͤfen Rath geben: 7 wie Jonadab demIumon eingegeben/ er ſolte fich kranck ſtellen/ und ſagen er moͤchte o—4pyt—weliEftuldfytwMFathiApinviNidhWmaWl nihalwhathuigWholonlinnWiigangifle;JatiofemanifabhtitoMiorMafWhiYni