2 Beſchreibung umb StraßburgDas Cloſter ſolle von dem Graffen von Dagſpurg geſtifftet worden ſeyn/wie Mart. Zeillerus in ſeiner Topographia Alſatiæ auß deß Hertzogs ſeiner Edelſaßi⸗ſchen Ehronick Lib ll. fol. 25. berichtet/ und ſaget angezogener Hertzog daß er uͤberangewendten fleiß/ weder die tunddation noch den Caralogum der Prælaten, nicht er⸗pa moͤgen. Der jetzige Abt des Cloſters Altorff ſo des S. Benedicti Ordens iſt/eiſſet Beda.[Gleichmaͤſſiges Iorenturn hat vorbemelter Martinus Zeillerus in Beſchreibung ſeines Reiß⸗buchs durch Hoch⸗und Nieder. Teutſchland gehabt/ hat aber auch nicht allerdinas zu ſeinem Zweck ge⸗langen moͤgen/ indeme er in dem Beſchluß ſeiner Continuationoder Anhangs deß teutſchen Reißbuchs/welches in eben dieſem 1674. Jahr zu Straßburg wieder von newem auffgelegt worden/ ſich beklaget/und ſaget: wann ihme/ wie er gebůhrend darumb gebetten/ beſſer und mehrers waͤre an die Hand gan⸗gen worden/ ſo moͤchte man auch ein mehrers von etlicher Fuͤrſtlicher Haͤuſer Genealogien und denennoch lebenden Herren/ auch andern Laͤndern und Orten gruͤndlicher Gelegenheit/ und dieſer Zeit Beſchaffenheit haben/ haͤt aber dafuͤr gehalten/ daß viel/ an welche er aeſchrieben/ oder durch andere umbBericht anhalten laſſen/ entweder geſtorben ſeyn oder die Muͤhe nicht haben moͤgen/(wie dann derZwantzigſte dergleichen Sachen/ und wie cs umb fein Vatterland bewand/ nicht achtetoder etwas Unkoſten ſich tauren laſſen.Weilen aber in der Vorrede deß Verlegers deß Itinerarii Germaniæ wegen deß kuͤnfftigen III.Theils Vertroͤſtung gegeben worden/ moͤchte tan etwan noch der Hoffnung geleben/ daß da demſelbigenhierinnen die Hand gebotten wird/ daß man nicht allein zu dieſer Herren Prælaten Serie/ ſondern auchzu andern nutzlichen und merckwuͤrdigen Sachen und Begebenheiten mit der Beit gelangen mågte.]Hetzelius der 28. Biſchoff zu Straßburg/ ein gebohrner Graff von Dagſpurſo hernacher Bapſt zu Rom worden/ hat das St. Stephans Altar und Capellim Cloſter Altorff ſelbſt geweyhet/ und hat gelebt 1066:M Z eillerus erzehlet etliche Biſchöͤff von Straßburg im I. Theil der Reif-beſchreibung fol. 212. und in der Continuation fol. 115. Die annoch biß zu derſelbenErgaͤntzung fehlen/ werden mit der Zeit in dem II. Theil einverleibet werden.Anno 1262. wurde dieſes Altorff in dem Krieg den der Biſchoff/ Herr Wal⸗ter mit der Statt Straßburg gefuͤhret/ von den Straßburgernverbrandt.Ben dieſer gegenwaͤrtigen Kriegs/ unruhe hat man dis Dorff wuͤrcklich an-gefangen abzubrechen/ weilen die Soldaten ſich deß Holtzes zum brennen be⸗dienet haben.--L St. Arbógaft. aJi ein der Statt Straßburg gehoͤriger Paß/ allernaͤchſt bey der Statt ander Ill gelegen.St. Arbogaſt ein Biſchoff zu Straßburg ſolle Anno 666. in der damahli⸗gen Wildnuß daſelbſt cine Capell und Betthauß da nach der Zeit noch vor etlichJahren das Cloſter St. Arbogaſt geſtanden/ gemacht haben/ wie Bernh. HertzogLib Iil. fol. 20. meldet/ aber Matt. Zeillerus im l. Theil der Reißbeſchreibung durchTeutſchland im s. Cap. fol. 21 x faget/ daß S. Arbogaſtus fý S. Amandum dem erſtenBiſchoffen von Straßburg ſuccedixet habe/ geſtorben ſeyn 658. und in der Conti-nuation der Reißbeſchreibung fol. uß. ziehet er an/ daß B. Hertzog dieſen Arboga⸗a pun FA da peer ae Juſtum zum Sechſten Biſchoff machen/machez heutiges Tages ſtehet daſelbſt/ wo die Capell geweſen/ ein Wirtshfind etliche Bleichen daherumb gelegen. vam TEin offenes Dorff ligt ci i ue ADE Moltzheimlí es Dorff/ ligt eine kleine halbe Meil von Moltzheimb und 2. groſſevon Straßburg/ zwiſchen der Breuſch und der Moſig/ ae ins KE)ins Ampt Dachſtein. Daſelbſt ſolle der aͤltiſte Thurn im Undern Elſaß ſeyn/dahero man zu einem alten verriſſenen Dinge im Sprichwort ſaget/ es ſtehetoffen wie Avelsheim/ weilen der Thurn zinlich durchlöchert und zerfallen.venheim/