I a Beſchluß. Beſchluſ⸗. Nach dem in der Zeit/ da dieſes Wercklein zuſannmmen gettagen und gedruckt worden/ das iſt vom Anfang des Octobris, 1674. biß wieder zum Anfang deß Monats Febr: 1675. ſich lim nachleſen etliche Sachen gefunden/ die zum Theil einer Erinnerung und Verbeſſerung bedoͤrffen/ zum Theil auch in vorhergehendem unverſehens außgelaſſen ſeyn: als hat man ſolche Erinnerungen und Obſervationes, allhier am Ende nach angefangener Ordnung/ hinzu ſetzen wollen. Adolsffhoffen. Iſtvor Zeiten ein beſonderes Dorff geweſen/ welches port haiiare tages mit Schilcken oder Schiltigheim vereinbahret iſt; der Anfang deſſelbigen Dorffs iſt in Schilcken umb die gegend da der Hoff/ ſo zu dem Stifft zu St. Stephan in Straßburg gehoͤret/ gelegen: vor Zeiten hat Adolffshoffen und Schiltig⸗ beim jeder feinen befi ondern Schultheiſſen und Gericht gehabt/ jetzo aber iſts in dem Schiltigheimiſchen Gerichte mit incoworirt/ doch dergeſtalt daß jederzeit von dieſen Adolffshoffiſchen Burgern in ſelbigem Schiltigheimiſchen Gericht einer mit ſitze/ wie ſte ſich dann ſelber in Adolsheimiſch und Schiltigheimiſche Bur⸗ ger/ ohnerachtet jene faſt alle in Schiltigheim wohnen/ zu unterſcheiden wiſſen; das Adolffshoffen hat ſich vor Zeiten zimlich weit erſtrecket/ ſintemaln nicht allein über obbemeltem St. Stephans Hoff auch E. Ehrw. Domcapitel zu St. Thoman in Straßburg annoch einen Sinckhoff darinn ligen hat/ ſondern das Schlodͤßlein Hegle genannt/ welches mit einen Graͤblein umbgeben/ und hier⸗ oben im() Erinnerung geſchehen/ hat auch zu dieſem Adolshoffẽn gehoͤret. In etlichen ERemplarien der Landtaffel ſtehet allein dieſes Hegle in etlichen aber das Adolffshoffen/ welches von dem Kupfferſtecher nicht allerdings recht iſt beobachtet worden/ dann in denſelben Exemplarien wo man das Hegle findet/ da ftehet Darunter schiefrein welches nicht daher ſondern in dem Plaͤtzlein wo die 7. ſtehet/ hingehört/ und an ſtatt des Worts Schiefrein håtte ey Adolfshofen hinmachen ſollen ſo waͤrees richtig geweſen. Wo nun aber das Adolsffhof⸗ fen in der Carte gefunden Wid/ DA folte Hegle, md unden darunter ber Schileln ſolte Aolffoholſen hingemacht worden ſeyn. Alltenheim zur Dauben.-o Hat zuvor dem Prelaten von Maurßmuͤnſter gehoͤrt/ jetzo aber nicht mehr/ ſondern es iſt jetzo in das Neue Ampt Zabern gehoͤrig. St. Arbogaſt. Bernh. Herzogen angezogene Wort Lib. IIl tol.29. lauten alſo: Anno 666. was St. Arbogaſt Hiſchoff zn Straßburg/ der machte eine Capell und Betthauß in der Wildnüs/ bey der Ill bey Straßburg/ da jetz St. Arbogaſt Kloſter ſtehet; von dieſem Biſchoffe wird ins gemein geſagt/ daß Er unter dem Galgen begraben ſeye/ ſolches iſt zwar wahr/ aber gedachter Auctor ſaget Lib. IV.fol.7. daß/ als St. Arbogaſt/ der aus Aquitanien buͤrtig/ oder wie et⸗ liche gewolt haben/ aus Irland oder Hibernien/ und bey dem Könige Dasoberto⸗ wegen ſeiner uͤbertrefflichen Tugenden und Chriſtlicheim Leben in groſſen Hul⸗ denund Heimlichkeiten war/ alſo/ daß Er nicht allein ſeines Raths pflegete/ ſon⸗ dern Ihn auch zu einein Biſchoff zu Straßburg gne woſelbſt Er viel Jahr Gottſeelig gelebt/ und in deſſen die Kirchen woh erbauet/ und aoei ha⸗ ben folle. As Er dann kranck ward/ ſprach Er zu ſeinen Unterthanen; Es waͤre unſer D Err Chriſtus gemartert/ geſtorben und begraben worden/ außerhalb der Statt Jeruſalem/ an dem Ort/ da nan andere Ubelthaͤter yorto wolte f i h W 6 M m ti u N y J N Ca= y h PEA