14 Beſchreibung umb Straßburgdulch die Flucht ſalvirr. 450. aber(Darunter der Ms arquis de Sable als ihr Obriſterbegriffen) fmd von z200.{0 fth auff den Kirchhoff von dn 700: begeben hatten/mit den Lotharingern zum Treffen kommen/ haben ſich mit guter relolution2. ſtunden tapffer gewehret/ und als ſie ſich ubermannet zu werden/ und allbereits5o. der ihrigen verlohren geſehen/ haben ſie ſich ergeben muͤſſen/ und ſind gefangengenommen worden. Dargu wird dieſes annoch glaubwuͤrdig erzehlet/ daß et⸗liche der Frantzoſen/ ſo ſich in die Haͤuſer retirirt hatlen/ ſo relolut und faſt unglaub⸗lich gewehrt haben/ daß fre viel lieber ihnen ihre Kleider an den Leibern haben an⸗ſtecken/ und ſich dadurch lebendig verbrennen lafen/ ale dafi fie Quartier anneh⸗men wollen/ welches obbemeldter Marquis, Mons". de Cruſſol auch nicht thun wol⸗len; dahero nachdem Er erſchoſſen/ von den Alliirten balſamiret/ nach Gewonheitbekleidet/ und den 26. Odt.in einem Sarck auff Befehl Ihr C hurfuͤrſtl. Durchl. zuBrandenburg/ dem Hn. Marſchall von Turenne in ſein Laͤger zugeſchicket worden.Auch iſt dieſes merckwurdig daß einer der obbemelten Edelleuthe/ ſo mit ſeinemDiener unten in einen Keller/ da oben das Hauß wuͤrcklich im Brand ſtunde/ſich/ biß er er aus 4. Piſtolen und einem Carabiner ſo ſein und ſeines Dieners ge⸗weſen/ und der Diener cing umb das andere wann der Herr geſchoſſen/ wiederladen muͤſſen/ gaͤntzlich verſchoſſen gehabt/ auffs euſerſte gewehrt/ und als ernachgehend ſich uͤbermannet geſehen/ dennoch kein Quartier hat annehmen/ ſon⸗dern viel lieber mit aller Gewalt niederhauen und ertoͤdten laſſen wollen.Die eroberte Beute ſo man auch mit einer zimlichen Anzahl Maulẽeſel be-kommien/ wird auff 200000. fl. geſchaͤtzet/ was durch den Brand verlohren gan⸗gen/ iſt unſchaͤtbar. Ein mehrers ſoll hernacher bey Innenheim erzehlet werden.Keine geringe Beute hat gleich nach dieſer Adion ohnweit Zabern/ auff 6.Maul⸗eſeln der Herr Obriſt Lieut. Hennicke von dem Brandenburgiſchen Re⸗giment bekommen/ indeme er des Hñ. Mrelchal de Crequi ſeine Bagage unter au⸗dern auch ſeine gantz filberne Service im Parthey gehen erobert hat.Von dieſen beyden Rencontres gelebet man in guter Hoffnung mit nechſtemauch eine gewiſſe und ausfuͤhrlige Relarion zu uͤberkonunen/ zumahln es auff unter⸗ſchiedliche weiſe/ wie es darmit hergangen/ erzehlet wird.Damit wir aber in Erzehlung unſers Enſisheim ein ende machen/ ſo iſtauch dieſes zu berichten/ daß nach obbemeldtem Treffen derer beyden Armeen/ erſtbey wenig Tagen auch daſſelbige in brand gerahten.Ergersheim/Ein Dorf bey Dachſtein/ zwo meilen von Straßburg an der Moſig gele⸗gen/ gehoͤrt ins Biſthumb.Dieſes Adeliche Geſchlecht von Ergersheim iſt Anno 1412. ohngefehrausgeſtorben. Erlenburg/ öDas Schloß zu Rommes weiler/ ligt z meilen von Straßburg an der Mo⸗ſig/ gehoͤrt Herrn Baron Haͤndel zu/ welcher Erlenburg genant wird.Eernoltzheim⸗/Ein Dorff und Schloß bey Dachſtein/ zwo kleine Meilen von Straßburgan der Preuſch gelegen/ gehoͤrt zum in das Ampt Dachſtein.Eſchau⸗Hiebevor ein Jungfrawen⸗Cloſter und Dorff/ ein groſſe meil von Straß⸗burg zwiſchen den beeden Waſſern die Krafft und Ill gelegen/ das Dorff gehoͤrtdem Herrnvon Rahtſamhauſen zu Ehenweyer. Ohnerachtet Mart 2eill.in feiner Topographia Alftiæ berichtet/ daß in der Verzeichnuß der Rahtſamb⸗hauſiſchen Guͤter vom Jahr 1653. ſolches Eſchau nicht geſtanden/ ſo iſt zu wiſſen/dafi in angezogenem Ritter⸗Matricul ſeye nur Wybelsheim geſetzt/ weilen ſolchesmitQà gg-me ġe Fo 2aeDa a= z= 2=a 2.=ae—"e enS S