16 Beſchreibung umb Straßburg cher eine Semeinſchafft an dieſein Dorffe hat/ Herrn Vatter/ welcher/ wie allen gelehrten Leuten bekand auff der Unwerlität zu Straßburg Prol Hiſtor geweſen/ viel herrliche und nutzliche Bůcher geſchrieben und herauß gegeben hat/ wodurch deſſelben Nahme/ ſo lange die Welt etwan nach GOttes willen und Wohlgefal⸗ len noch ſtehen möͤchte/ nicht wird vergeſſen werden. Beyde dieſe ermelte Herren ſind bey den Handwerckern zuͤnfftig/ und zwar Herr Reißeiſen bey den Ger⸗ bern/ dieſer aͤber bey den Nlaurern Sberherrn/ von welchem Worte der Hand⸗ wercker wie ſolches ʒu Straßburg zu verſtehen/ erſtangezogener Herr Mat⸗ thias Berneggerus in deren von ſeinem aͤltiſten Sohn Hn. Johann Calp. jetztinals des beſtaͤndigen Regiments zu Strasburg der Hn. XIII hochanſehnlichem Beyſitzern/ rcvidirtem Exemplar, f. 38. die Erklaͤrung geſchiehet/ und mit dieſen Worten ſolche beſchlieſſet. Ideoque contradicendnm crrorl oοHNNS BODINI, qui in Lib. VI. cap 4. audacter aſſerit: Argentinenſes Legem tuliffe: ne quis fumos in Civitate Magi- Jiratusadipifèeretur, nifiàcerdonihus auttoriariis, aut id genus fordidis opifici, flirpem traxiffe. e. Heoch⸗Franckenheim, Ligt underhalb Gugenßeim gegen Hochfelden/ zwiſchen der Neugrab und Sorr/ drey kleine meilen von Straßburg/ ift ein Hanauiſches Dorff ins Ampt Buchs weiler gehoͤrig. Das Adeliche Geſchlecht§ ranckenheim genannt die Bleyweger ſind circi⸗ ter 147 c. geſtorben/ ob ſie fich aber vòn dieſem Hoch⸗Franckenheim oder folgen⸗ dem Klein⸗Francken hergeſchrieben/ iſt weder beym̃ Bernh. Herzogen, noch in der Ritterſtaͤndiſchen Matricu zu findenn Klein⸗Franckenheim/ Lieget zu euſerſt an einem aͤrmlein von der Sauuel/ bey.gemeiner meilen von Straͤßburg/ und gehoͤrt zum iſthumb// ins Ampt Cocherſperg. Fridelsheim/ Ein Dorff am Baͤchlein ſo aus der Rorbach fleuſt/ ligt drey gemeiner mei⸗ len von Straßburg/ gehört zum theil zum Biſthumb ins Ampt Cocherſperg/ zum theil aber auch der Statt Straßburg. ö Fulgrießhenn/ ſuche Pfulgrießheim/ St. Gallen/ ſuche St. Urbans/aw. Geéyöertheim/ o Ein Dorff/ nicht weit von Brumpt/ bey v. gemeinet Meilen von Straß⸗ burg/ an der Sorr gelegen/ gehoͤrt zu der Graffſchafft Fanauim Ampt Brumat⸗ ! Geydertheim hat ſeine beſondere voin Adel gehabt/ die von Geydert⸗ heim genant/ davon war Johannes von Geydertheim 365. im Regiment zu Straßburg. Es haben etwan die Edlen vón der Nagd/ item die von Weickersheim ihre Wohnungen allda gehabt: welche letztere/ vermoͤg mehr angezogener Ma⸗ tricul annoch r6f3. ein Hauß allda gehabt haben. Weleher geſtalt das halbe Dorff denen von Weickersheim/ vom Reich Pfandweiſe verſetzet geweſen/ und hernacher auff die Wurmen gekommen/ befindet ſich in ihrer de Wickers⸗ heimiſchen Genealogia des VI. Buüchs Bernh. Herzogen Edelſaßiſcher Chronick. fol.287. und fol. zo des lll. buchs vom Bezirck des Uindern Elſaßes. Es berichtet erſt angezogener Autor daß das halbe Dorff Hanauiſch/ das andere halbe Reichs⸗Lehen// welches zu ſeiner zeit die von Gottesheim zu Lehen getragen haben/ geweſt ſen; von welcher hochruͤhmlichen Familie hernacher bey Erzehlung Gottesheim etwas weiter berichtet wird. Wann aͤber das Adeliche Geſchlecht von Gottesheim abgeſtorben/ weis man nicht doch iſts gewiß/ daß es im vorigen teculo, wie in offt angezogener Ma- tricul zu erſehen/ geſchehen ſeye.