258 Morgenroͤhte im Auffgang. hen. Irre dich nicht/ Gott laͤſt ſich nicht ſpotte (Gal.6...) Es iſt fuͤrwahr ein enger Steg/ der da wil durch der Hoͤlen Pforten zu Gott dringen/ er muß ma chen druck und auelſch de lg lei Jal das menſchliche Fleiſch iſt gar jung und zart/ der Teuffel raud und hart darsu finfter hinia, ter/ herb und kalt/ die zwey fuͤgen ſich uͤbel zuſam⸗ f Sefer trenticdy gemarnet h ben/ als wie mit einer Vorrede über dieſe groſſe heimnis/ ob er diß ding nicht verſtůnde/ und doch gern verſtehen wolte/ daß er GOTT umb feinen| í Heiligen Geiſt bitte/ daß er ihn wolle mit demſel⸗ ben erleuchten. Ohne erleuchtung deſſelben wirſtu dieſe Geheim⸗ nis nicht verſtehen/ dann es iſt in des Menſch Geiſt ein feſt Schlo dafuͤr/ das mug von echea geſchloſſen werden: und das kan kein Menſch thi dann der H. Geiſt iſt allein der Schluͤſſer darzu. Darumb/ wiltu eine offene Pforte in die Go heit haben/ ſo muſtu in Gottes Liebe wallen/ das hab ich dir zur Nachrichtung hieher geſetzt. 8 Nun mercke: idn jeder Engel iſt geſchaffen in dem ſiebenden Anellgeiſte/ welcher iſt die NATURA, darauß gen/ wilſtu kaͤmpffen/ ſonſt ſiegeſtu nicht/ ſo du aber nicht ſiegeſt/ ſo laß mein Buch mit frieden/ und blei⸗ be bey dem alten/ oder du wirſt boſen Lohn empfa, iſt ſein Leib zuſammen corporiret, und iſt ihm ſein Leib zum Eigenrhumb gegeben worden/ und veng