2Wann ich an ihre FreundligkeitGedenck in meinem Hertzen/Die ſie in Freud und SchmertzenMir hat bewieſen allezeitBeſtaͤndig am Gemuͤte/Auffrichtig von Gebluͤte/So flieſſen mir die aͤugeleinMit vielen heiſſen Thraͤnen/Das Hertz empfindet Angſt und PeinFuͤr vielem ſeufftz n und ſehnen.$Bey wem ſoll ich auff dieſer WeltRecht ſchaffne Liebe finden?Trew wilietzt gar verſchwinden:Wer iſt doch/ der nun Glauben haͤlt?Wem kan man ſich vertrawen?Auff wes Wort kan man bawensAuff keines: Ich redes ohn Schew/Wiewol nicht ohne Zaͤhren/Die beſt iſt doch getrewte Trew/Und der muß ich entbehren.4.Jetzt warlich ein ſehr ſcharffes SchwerdDurch meine Seele dringet/tnò= S<l ote a PTT E OOT=CO e2