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Jahren seines Lebens eine historische Abhandlung über Durlach schrieb eh' er ihn da fand, nichts bekannt gewesen.

In Urkunden, sagt er, komme er, seines Wis­sens, nicht vor, auch scheinen ihn die vaterländi­schen Schriftsteller über die Markgrafschaft, näm­lich : Franz Irenicus, (aus dein.nahe bei Dur­lach gelegenen Städtchen Ettlingen gebürtig,) in Lxcgesi I»5t. geim. ; der anonyme Verfasser der Le­bensbeschreibungen der durchlauchtigsten Markgra­fen von Baden, der von Durlach eine Beschreibung lieferte; Schöpflin in lvlst. 2arii>go-Laä., Sachs Inder Badischen Geschichte; v-Günderode in seinen Beiträgen zu einer Geschichte der Markgraf­schaft Baden, im zweiten Theile seiner sämtlichen Werke, nicht gekannt zu haben. Eben so seye, fährt Herzog fort, in H ü b n er's und B ü schin g's Erdbeschreibung. Jselin's historisch-geographischem Lexicon, demLexicon über Schwaben, Merian's schwäbischer Topographie, Sebastian Münstcr's und JohannRau's Cosmographien, Martin Zei, k er's deutfchcmNeifebuche, Go ttfried's Inventar. Suevlao, und in C ru si u s schwäbischen Annalen, wel­che alle von Durlach Nachricht geben, eine Erwähnung des besagten Namens nicht zu finden.

Es schien daher vorhin benanntem Staatsrath Herzog der Mühe nicht unwerth, diese Benennung Durlachs aus ihrer Verborgenheit hervor zu ziehen, und, diesem zufolge, nachzuspürcn, was sich et­wa weiter davon auffindcn lassen möchte..

Claudius P to lcmä us, der im zweiten Jahrhun­derte nach Christi Geburt lebte, habe, sagt Her­zog, in einem Verzeichnisse deutscher Städte das er in dem zweiten seiner geographischen Bücher gebe, ein'Budoris. Dieses Budoris seye nun auf