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richtigen, als nach Dcrmuthungen, welches andere Wort, als Buriach, in der Quelle geschrieben sie, hen möchte, und wie cs zugcgangcn seyn könne, daß Cluver solches in Buriach mißgestaltet habe. Nähme man aber an, daß in der Quelle: Durlach, ge­schrieben stehe, so ließe sich das Problem, wieder Irrthum im Lesen entstanden seyn möchte, mit ei­ner einleuchtenden Wahrscheinlichkeit lösen-

Bekanntlich hätten die Schristzüge im Laufe der Jahrhunderte sich merklich verändert. Man finde auf der, am Ende des vierten Jahrhunderts, ver­faßten Peutinger'schen Tafel das v vielfältig, wie das heutige L geformt; man sehe die Worte: öle- tliomstriei, im zweiten Segmente oben; 8inus Na- ceclonious, im siebenten Segmente in der Mitte; Hosti.-l llumini« Q.inubii , im achten Segmente; cam­pt clcseni, im zehnten Segmente auf der rechten Seite in der Mitte. Don ebendieser Gestalt, so, daß es von unsermL nicht unterschieden werden könne, sehe man es auch unter den großen Buchstaben, (bder msjusoules) eines Alphabets des zwölften Jahr­hunderts in I-r üloixr diplomaligue ^ratigne, und fer­ner inBarin g's elaviseliplomatiea in einem, aus einer Urkunde von 1257 gezogenen Alphabete, "lab. 14. Sodann könne Cluver leicht für ein 1 angesehen ha­ben, was ein I war.

In der Steinschrift und Urkundenschrift der al- tern und Mittlern Zeit, finde man das i meist ohne Punkt, wie das zuvor genannte Buch des l-e, kleine bezeuge:

"ln i355 et 1 38/, on inet eommunement lies aeeon8 8ur le r vo^elles, et 8ur Iv8 -

I)epnl5 or> a 8ub8lituv 1e8 point8 anx acecn8, mal8 tonjonr8lort rarement, ju8gu'a1at1n ein r6.'"° 8leelv.»

Das I habe fich alsovom i anders nicht, als durch