Söchſtdieſelben die Baukoſten aus der Staatskaſſe beſtreiten laſſenund der Durchl. Großherzog Selbſt als dominus litis zu betrachteniſt.“ Schmidt iſt dann im Vergleichsweg mit 200 fl abgefundenworden.Zum Aufziehen der großen gehauenen Steine und des Bau—holzes hat laut Zuſchrift des ökonomieverwalters Hoyer an dasgroßh. Bauamt vom 20. Aug. 3807 die öGkonomieverwaltungHottesaue bisher 2 Paar Zugochſen abgegeben. Da man aber wegenBeſtellung des Feldes zur Winter-Saat die Gchſen brauchte, wurdedas Bauamt erſucht,„Baufuhr Stallpferde zu acquirieren. ImFalle von Zeit zu Zeit ein Tag große Steine aufgezogen werdennüſſen, welche Laſt den Pferden nicht anzuvertrauen iſt, wird manmit Zzugochſen aushelfen.“ Am 27. Juni 383o0 verfügt das Staats—virtſchafts- und Domainendepartement des Finanzminiſteriums:Da der zuſtand der herrſchaftlichen Kaſſen die Beſchränkung derDerwendungen auf den Bau Etat gebieteriſch fordert, und ſomituch die Summe von booo fl, welche durch Söchſte Reſolution vom). Februar d. J. zu Fortſetzung des Gräflich v. HochbergiſchenHalais-Baues für dieſes Jahr ausgeſetzt worden iſt, ſchlechterdingsnicht wieder überſchritten werden darf die vorhergehenden Jahrewaren jeweils j§s ooo fl für dieſen zweck der jährlichen Summe von5o ooo fl entnommen worden, die zur Verſchönerung der Reſidenz—ſtadt ausgeworfen war), ſo wird Gberbaudirektor Weinbrennerhiermit aufgefordert, ſich in ſeinen Dispoſitionen genau danach zuachten.“ Unterm 28. Vov. 383o iſt„von Seiner Soheit dem Erb—großherzog“ der unterdeſſen an der Regierung ſeines altersſchwachenGroßvaters beteiligt worden iſt, gnädigſt genehmigt worden, daß„die für Vollendung des Gräfl. v. Sochbergiſchen Pallaſtes noch auf—zuwendenden, auf 3)2832 fl 37 Kr. berechneten Koſten auf 3 Jahrealſo einzutheilen ſind, daß die auf Herſtellung der Chaiſenremiſe unddes Pferdeſtalles überſchlagenen 3864 fl noch auf den Bau Etat fürdieſes Jahr übernommen und ſodann für die folgenden Jahre jähr—lich nur 36 o000 fl dazu verwendet werden“. Bis dahin waren ſeit803 325 33) fl 58 Kr. ausgegeben worden, wobei natürlich die Wa—turalleiſtungen nicht eingerechnet ſind. Valdenaire“ gibt als Geſamt—aufwand ohne Möblierung 266746 fl an. Am 26. Marz 181 machtdas Direktorium des Pfinz- und Enzkreiſes in Durlach dem Bauamtà Friedrich Weinbrenner. Karlsruhe 1919.— 3)—