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Sieben und zwanzigſte Sizung vom 24. July. 61s
der Landmann nur Wallache zur Arbeit behaͤlt, welches in ſo mancher Hinſicht der Landwirthſchaft großen Nachtheil bringen muß.
Wem ift e unbekannt, welche vortreffliche Pferde zu al⸗ lem Dienſte, vor dem Kriege in Deutſchland , gezogen wurden?
Das Geſtuͤt von Zweybruͤcken lieferte die ſchoͤnſten Pferde von edler Rage, die, wenn ſie auch in der Folge ausrangirt waren, doch noch geſucht wurden.
In dem Kurfuͤrſtlich Trieriſchen Geſtuͤte in der Eifel wurde ein trefflicher Schlag Pferde gezogen, welche wegen ihrer guten Bildung und Dauer zu Kutſch⸗ und Reutpfer⸗ den beruͤhmt waren.
In dem Herzogthum Juͤlich und dem Koͤllniſchen Sau⸗ erlande kaufen die Fuhrleute, welche mit ſchweren Fracht⸗ karren die Meſſen zu Frankfurt , Leipzig , Hamburg ꝛc. be⸗ fahren; ihre Pferde um hohe Preifes
Die ehemals Pfaͤlziſchen Reuterregimenter bezogen ihre Remonte von Dinsburg, welches Geſtuͤt nebſt dem noch eine betraͤchtliche Zahl Pferde jaͤhrlich verkaufte.
Zu Lichtenau in dem kurmainziſchen Antheile des Speſſarts, wurde eine Racçe Pferde gezogen, mit welcher ſich wenige meſſen konnten. Dauerhaft auf den Knochen, und fein von Hufwerk, hatten dieſe Thiere eine Geſtalt und Kraͤfte, welche jeden Kenner an die edle Abſtammung er⸗ innerte.
Der Herr Fuͤrſt von Oettingen Wallerſtein hatte ei⸗ nen der koſtbarſten Marſtaͤlle, welche man in Deutſchland ſehen konnte.
Man konnte dort aͤchtengliſche Pferde zur Zucht wahr⸗ nehmen, zwar immer von der dritten, vierten Kreuzung, allein dieß war eben gut uͤberdacht, denn hievon zog man gu unferm Gebrauhe ſtarke, dauerhaft