.vj.Das jor der welt..ijᵐdcxliij.Die liniechriſti.Phaleghat gelebt.ccxxxxix..ijᵐdlvj.ijᵐdcclxxiij.Reu od̓Ragau.cccij..ijᵐccccxxvj.Der phaleg ein ſun Heber alſo genant wen in den ſelben ziten geſchach die irrung derzungen alß ob er geſundert wer von dē andern wan in ſim hüß bleib die vorig ſprochalſo ouch Augꝰ ſeit dor in erſchein nit ein clein bildūg d̓ gereehtikeit. dz das hüß lidigwas d̓ pin alß ob es nit d̓ ſchuld teilhafftig geſin wer. vn̄ merck noch dē ſelbē dz die zalder ſprochē iſt noch d̓ zal der gebuͦrtē geſin. lxxij. aber die zal d̓ voͤlker iſt mher gemertwordē dē die zal d̓ ſprochē wē wir in einer ſproche vil voͤlker erkant hand.Alß mā ſeit ſo iſt zuͦ dyſen ziten adel vfferſtandē vn̄ wiß das adel vil ſatzenhalb vfgeſerztwordē iſt. die erſt iſt notdorffthalb wan alß anfing zuͦzuͦnemē dz menſchlich geſchlechtvn̄ die lüt zuͦ dē boͤſen geneigt worēt. muͦſt mā verſchaffen dz die guͦtē von de boͤſen nitgeleſtret od̓ übermuͤtiget werdēt. dor vm̄ erwelt mā ein mā d̓ gerechter vn̄ fürſiehtigerwer den die andern alß ein oͤbrer einer gemein. d̓ die tugētrichē erhoͤhet beſchirmt diemittelmeſign̄ vn̄ ſtrofft die boͤſē do vō ward d̓ ſelb edel geheiſſen alß über die andern intuͦgēt geecht do merck dz latin nobilis. ouch ſeit Ihero. ich ſich nüt das in dem adel zuͦbegerē ſige den das die edlen garnoch alß durch notdorff gezwūgē werdēt dz ſü nit wichent vō fromkeit irer eltern. die and̓ ſach was des volks grobikeit vn̄ vnkūnenheitdas kein recht erkantniß hat wie wol ſü nochdē fridlich vnd̓einand̓ lebtē wan ſü worent alſo tuͦm das ſü nichts groß geachten mochtēt dann was do lobt ein gemein opinion des volks dor vm̄ was not do mit das ſü in friden behaltē würdēt das ſü hettētein edlen fürſten. die dritt vrſach het von ſund̓licher ſterck ein vrſprung genūmen wanſo zuͦ wilē dy gemein beſchwert würdēt vō überual der fremdē ſo ließ mā vßrüffen weryemand d̓ das land vō ſolichen entſchuͤtzen mocht d̓ ſolt für ſich vnd ſinn erbern ewenklich habē gerechtikeit des adels alſo ſind vil geadelt wordē. die vierd vrſach würdgenūmen vō überfluſſigē richtuͦm wā zuͦ ziten geſchicht dz ſich das gemein volk groͤſerarmuͦthalb mit lib vnd guͦt vnd̓wuͦrffen eim richē. do mit das ſü miltretten dz boͤß d̓ armuͦt vnd in dor noch erkanttent alß ein edlē vnd herren. Mā findet ouch adel d̓ durchgoͤtlich wiſſagūg vffgeſatzt iſt des ouch wenig iſt. ſyn iſt ouch ein teil beliben aiß in Dauid ein teil bald zergangē alß in Saul Ieroboam vnd etlicher andren. man liſt ouch dasvil adelß vm̄broch iſt durch gewalt vnd tyrannē od̓ grimmikeit dor zuͦ glicherwiß etlich bald zerſtoͤrt vn̄ verdilgt wurdēt etlich ſtet verblibēt. vnd merck das ſeltē od̓ nyenoch inhalt der alten hyſtorien die geſchlecht d̓ edlen in der heydenſchafft lāgwirig geweſen ſind hoffart vnd tyranni halb. es ſind ouch vil vnd̓ den chriſtē de̓ ſelbē ſach halbverdilgt wordē noch dē alß do ſtot Eccle. am. x. der her hat zerbrochē die ſtuͤl d̓ hochfertigen hertzogē. vnd hat die milten heiſſenn ſitzen an ir ſtat merck ouch das adel nyekein menſch gehaſſet hat wan adel iſt ein guͦt dzdurch ſich ſelb begirlich iſt wie tuͦgētoder geiſtlicheit. doch hand vil heilgen den adel geflohen groſes ſchadens vnd wyderwertikeithalb die dor in verborgen lit vnd im anhangt das iſt gnuͦgſamlich ereſhinē indem ꝓpheten Dauid den got ſelbs alſo ſünd̓lich erwelt do durch wirt verſtanden daskem gar wenig zuͦ ſoͤlicher wird vnd erhebung geſchickt geweſen ſind.