hoͤcht mein weg von eüern wegen. vn̄ mein gedenck voneüern gedencken. vn̄ wie der regen vn̄ der ſchnee abſteigtvon dē himel vn̄ dahin nit wid̓ kōmt ſund̓ er trenckt vndgeuſt das erdtreich vnd macht das gruͦnē. vnd er gibt dēſamen dē ſaͤendē. vnd dz brot dē eſſendē. alſo wirt dz wortdas außgeen wirt von meinem mund.¶ Euangelium.¶ In. i. t. D. j. tur. in. Ego ſum lu mundi ⁊cͣ. Iohan. viij.¶ In der zeit/ ſprach iheſus zuͦ dē ſchare der iudē. ich bin dzgliecht der welt wer mir nachuolget der wandelt nit in dervinſternuß ſunder ee wirt haben das liecht des lebens. darumb ſprachen die gleißner czuͦ ÿm. du gibſt gezeügnuß vōdir ſelber dein gezeügnuß iſt nit war. Do antwurt jh̓s vn̄ſprach czuͦ yn/ vn̄ ob ich geczeügnuß gib von mirſelb ſo iſtmein gezeügnuß war. wann ich waiß wānen ich bin kōmēvnd wa ich hingee. aber ir wiſt nit wānen ich kōme vndwa ich hingee. wan ir richtent nach dē fleiſch. aber ich vrteÿl memāt. vn̄ ob ich vrteÿl ſo iſt mein vrteÿl war. waich bin nit allein ſund̓ ich vn̄ der mich geſand hat d̓ vaterVn̄ in eüerm geſecz iſt geſchriben das zwaier menſchē ge/czeügnuß war iſt. ich bin d̓ ich zeügnuß gib von mir ſelbervn̄ auch czeügnuß von mir gibt der mich geſandt hat dervater. Do ſprachen die judē. wa iſt dein vater. jheſus antwurt/ weder mich wiſſent ir noch mein vater. wā wiſtētyr mich. villeicht wiſtent ir auch mein vater. Diſe worteredt iheſus in d̓ ſchaczkamer lerend in dē tēpel. vn̄ niemātbegriff ÿn. wan ſein ſtūd was nochnit kūmen.¶ An dem fünfften ſuntag judica Epiſtel.¶ Frēs. Criſtus exiſtens pontifex futurorū. ad Hebre. ix.IRuder. Criſtus iſt weſenlich biſchoff derkünfftigen guͦter vil mer vnd volkōmenlicher tabernackel. nit mit d̓ hādt gemacht.das iſt nitt diſes geſchoͤpffes. noch auchedurch das bluͦt d̓ boͤck od̓ der kelber. ſund̓durch ſeineigen bluͦt iſt er jngangē eineſtiij