Freitag, den 4. August ls.>ü
paters Riccardo Lombardi . Dompräbendar Dr. Karl Becker, Freiburg , ließt am Samstag. 5., 12., 19. und 26. August jeweils von 6.50—7.00 Uhr Stellen aus den Absprachen des berühmten Kanzelredners. Gesänge des Freiburger Domchors, der Schola Gregoriana - der Katholischen Studentengemeinde in Freiburg und des Kirchenchores Heilig-Kreuz, Offenburg , umrahmen die Lesungen.
Odenwaldklub. Wir macken nochmals auf die 6. Programmwanderung am Sonntag, 6. August, über den Schattengraben nach Gondels heim aufmerksam. Die Teilnehmer treffen sich um 13.30 Uhr beim Gasthaus Prinz Max.
Süddeutsche Klassenlotterie. In der 4. Zwischenklasse der Süddeutschen Klassenlotterie wurden folgende größere Gewinne gezogen: 1 Gewinn zu DM 100 000.— auf die Nr. 11 916,
1 Gewinn zu DM 30 0000.— auf die Nr. 96 456,
2 Gewinne zu DM 10 000.— auf die Nr. 7 757 und 78 596, 4 Gewinne zu DM 5 000.— auf die Nr. 12 730, 38 780, 165 046 und 168 204.
Sonderzüge der Bundesbahn. Neben den gestern bekanntgegebenen Sonderzügen der Bundesbahn nach Stuttgart zur Gartenbauausstellung, nach. Bühl zum Zwetschgenfest und an den Bodensee , verkehren am Sonntag, 6. August noch zwei weitere Sonderzüge. Der eine zu den Passionsspielen nach Oetigheim , Bruchsal ab 8.07 Uhr, Oetigheim an 8.48 Uhr, Rückfahrt Oetigheim ab 19.40 Uhr, Bruchsal an 20.22 Uhr. Die Fahrpreisermäßigung beträgt 60 Prozent, d. h. die Fahrt Bruchsal — Oetigheim kommt hin und zurück auf 2.30 DM zu stehen. Der andere Sonderzüg ist für das Flüchtlingstreffen in Stuttgart bestimmt. Bruchsal ah 6.30 Uhr, Stuttgart an 9.00 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt in den Abendstunden! Stuttgart ab 20 Uhr, Bruchsal an 22.09 Uhr. Der Fahrpreis ab Bruchsal beträgt 3.90 DM. Der Zug hält auf allen Unterwegsbahnhöfen.
Erlauschtes in einem Postamt
Die Deutsche Bundespost
Betritt, lieber Leser, mit mir ein Postamt eines größeren Ortes oder gar einer Stadt, so bieten sich Deinem Auge Eindrücke mannigfacher Art. Durch die Türen flutet unaufhörlich von morgens bis abends ein großer Men- schenstrom. Vor sämtlichen Schaltern herrscht ein geschäftliches Kommen und Gehen. An den zahlreichen Schreibpulten der weiten Halle stehen die Menschen und schreiben. Herzensregungen werden zu Papier gebracht, in einen Briefumschlag gesteckt und verschlossen der Post zur Beförderung an ferne Liebe — „an Sie oder Ihn“ treuhänderisch überantwortet, eiligst unaufschiebbare Korrespondenz.
Regsten Zuspruchs erfreut sich die öffentliche Fernsprechzelle.. — Kaum vermag das unruhig pochende Herz den Augenblick zu erwarten, da man sich über weite Strecken hinweg liebe Worte zu sagen wünscht. Gar viele bedienen sich der Telegrammübermittelung. So berichtet der Geschäftsmann über perfekt gewordene Geschäftsabschlüsse bei „sofortiger Lieferung“, Anweisungen über weitere Reiseroute werden erbeten — Reklamationen wie Berichtigungen Im Auftragseingang sind auf schnellstem Wege zu machen. Manches Telegramm weiß über schwere Erkrankungen oder Todesfälle zu berichten. Eifrige Sammler erstehen mitunter für den letzten Rest ihres Geldes die soeben erschienenen neuesten Briefmarkensätze. Vn* dem Schalter für „Postlagernde Sendungen“ warten ungeduldig jene eiligen Geschäftsleute, die sich auf ihrer Geschäftstour gerade an diesem Orte befinden, nennen dem Beamten ihren Namen, um schon im nächsten Augenblick mit einem Bündel Briefe im nahen Gasthof zu verschwinden. Der ganze Vorgang ist mit Gewohn-
das Mädchen für alles heit und Gleichmut verbunden. Die eingegangene Post ist Richtungsweiser, sind laufende Bestätigungen für gut funktionierendes Ge- schäftsgebahren.
Da steht ein Mann, bepackt mit seiner gesamten spärlichen Habe. Viele Tage schon mag er unterwegs sein, Straßenstaub bedeckt die Kleidung und Schuhe. Seine vorgewiesene Ausweiskarte verschafft ihm die Freude eines Paketes. Freudestrahlend nimmt er es entgegen. Bald sitzt er still in einer Ecke der Halle, fiebrig nesteln seine Hände an der Verschnürung. Saubere Wäsche, Kuchen und andere Dinge kommen zum Vorschein. Ein Brief bringt das von Leid durchfurchte Antlitz zum Lächeln. Dann verläßt er den Raum, seine Schritte gehen ins Ungewisse — Heimatlos — ein Bild unserer Zeit. Berge von Paketen und Päckchen werden von Arm und Reich aufgegeben. Sie mögen allen denen, die als Opfer uns feindlicher Willkür nicht in einem gemeinsamen Hause mit uns leben dürfen, leibliche Stärkung und Grüße des „Vergessenseins“ bringen, at.
Im Sonntag Glodienbazar In Ottenheim
Im Zuge der Erweiterung der St. Michaelskirche im Jahre 1909/11 erhielt die Pfarrge- meinde ein neues Geläute, das aus 5 Bronce- glocken im Gewicht von ca. 100 Zentnern bestand. Schon im ersten Weltkrieg drohte die- Doch, gelang es dem damaligen Erbauer der sem Geläute die Gefahr der Einschmelzung. Kirche, Geistl. Rat Josef Siebold, heute Pfarrer in St. Märgen im Schwarzwald , das wertvolle und klangschöne Geläute vor der Einschmelzung zu bewahren. Der zweite Weltkrieg machte auch voj den Odenheimer Glok- ken nicht halt. Glocken, die dazu bestimmt waren, der Menschheit Frieden zu künden, wurden zu Tod und Verderben bringenden Geschossen umgeformt.
Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges ging man auch hier bald ans Werk, um die nötigen Geldmittel für ein neues Geläute zu beschaffen. Dank der bisherigen, alle Erwartungen übertreffenden Gebefreudigkeit der Einwohnerschaft sind nunmehr bereits 90 Prozent der Geldmittel beisammen. Der am Sonntag stattfindende Glockenbazar soll die Beschaffung der restlichen Geldmittel für das neue Geläute sicherstellen. Sämtliche Vereine haben ihre Unterstützung zugesagt. Die Einwohnerschaft sei darauf hingewiesen, daß in den nächsten Tagen eine Sammlung für die Gabenverlosung sowie eine Sammlung von Weißmehl und Weizen für die Beschaffung von Brötchen und Brezeln durchgeführt wird.
Bei der Bestellung des neuen Geläutes gab man wiederum Bronceglocken den Vorzug. Ein Unterschied gegenüber dem alten Geläute besteht darin, daß die größte Glocke 12 Ztr. schwerer wird i'"d damit ein Gewicht von 48
Zentnern bekommt. Für diese Aenderung hatte man sich auf Anraten von Fachmänner» entschlossen, da die Töne der zwei alten großen Glocken zu nahe beieinander lagen. Die Lieferung der neuen Glocken erfolgt durch eine Heidelberger Firma. Nur noch \ l Ä Monate trennen uns von dem Tag der Glocken weihe. Die ganze Gemeinde freut sich schon jetzt auf diesen Festtag.
Nach Beendigung der Sommerpause empfängt am Sonntag der FC Viktoria den FV Ottenau zu einem Freundschaftsspiel. Sicherlich wird sich Altmeister Jakob Scheuring gerade über diese Begegnung besonders freuen, hatte er doch während seiner Glanzzeit in Ottenau seinen Wohnsitz. w -
Von Freitag bis einschließlich Montag bringen die „Gloria-Lichtspiele“ den herrlichen Film
„Rosen in Tirol“
mit Marte Harell , Johannes Heesters , Hans Moser , Theo Lingen usw. —
Eine echte Operettenhandlung mit einem Fürsten der auf Gemsen und fesche junge Ma- derln jagen möchte, mit der Fürstin die ihm inkognito nachreist, mit der charmanten Tänzerin, dem Techtelmechtel zwischen der falschen und der echten Fürstin und schließlich mit dem Schluß, der allen Operettenherzen wohltut und Karl Zellers Melodien noch einmal in hellstem Glanze erstrahlen läßt.
Ab Dienstag bis einschließlich Mittwoch "bringen wir jeweils 20,45 Uhr den Boxfilm: Walcott — ten Hoff.
Odd Nansen : Deutsche müssen auswandern Fr ei bürg (ids). Der Norweger Odd Nan sen , der sich gegenwärtig im Auftrag der UNESCO auf einer Studienreise durch Deutsch land befindet, betonte in Freiburg , das Flüchtlingsproblem sei ohne eine Auswanderung großen Stils nicht zu lösen. Allerdings dürfe sich die Auswanderung nicht wie bisher auf jugendliche, arbeitskräftige Männer beschränken, sondern müsse auf eine menschliche Basis gestellt werden, die auch Alte und Krgpke
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Kindergarten und Sdiulltans in Waghänsel
Einstimmige Beschlüsse des Gern einderats in öffentlicher Sitzung
Wie nutzbringend das am 20. Juli abgehaltene Forum für die Gemeinde Waghäusel war,, zeigte sich bei der letzten öffentlichen Sitzung des Gemeinderats. Bürgermeister Endres hatte die beim Forum behandelten Fragen, Kindergarten, Schulhausneubau, ■ Kanalisation, auf die Tagesordnung gesetzt. Ueber die alsbaldige Errichtung des Kindergartens herrschte im Gemeinderat volle Einmütigkeit. Von der beabsichtigten Erstellung eines Gebäudes, dem ein Kindergarten angeschlossen sein soll, durch private Hand, nahm der Gemeinderat beifällige Kenntnis. Sofort aufzunehmende Verhandlungen sollen eine Klärung z. Zt. noch bestehender Zweifel bringen. Der Gemeinderat erklärte sich gee°h°n“nfalls mit der Hergabe
Veranstaltungen in Karisitorf
Die katholische Kirchengemeinde beging am Sonntag ihr Patrozinium, das Fest des hl. Jakobus, in der gewohnten Weise. Pfarrer Hermann zeichnete in seiner Festpredigt ein anschauliches Bild vom Leben und Sterben des Apostels. Dem feierlichen Hochamt gab der Kirchenchor unter Leitung von Herr Westermann mit einer Rheinberger -Messe ein eindrucksvolles Gepräge.
An der Prozession durch die reich geschmückten Straßen beteiligten sich sämtliche Vereine mit ihren Fahnen. Auf dem Mühlenplatz war ein Altar errichtet, wo die Hilfe des Heiligen für die ganze Gemeinde erfleht wurde. Wie immer stellte sich der Musikverein in den Dienst der Pfarrgemeinde und wartete mit hervorragenden Gaben seiner Kunst auf.
Am Abend fand iiü Reichsadler eine Kundgebung der Pfarrgemeinde statt. Prot Bürgte« rdt -Pforzheim sprach hierbei über die Aufgaben des echten Christen in der heutigen Zeit. Jeder müsse dem andern in all seinem Tun und Lassen ein Vorbild sein!
In einer lebhaften Aussprache in der Krone legten die Sänger der,Diederhalle“ die Grundsätze ihres gesangl. Strebens fest. Vorstand H. Huber leitete die Tagung und gab eine Reihe wertvoller Anregungen. Wie bisher, soll auch in Zukunft die Pflege der Geselligkeit, der Kameradschaft oberstes Gebot sein.
Viel debattiert wurde über das Thema! Freundschafts -, Wertungs- und Preissingen. Manche vom Badischen Sängerbund getroffenen Maßnahmen bedürften einer gewissen Lockerung. -Für die Auswahl des Liedgutes wurde ein Ausschuß gebildet, der eventuelle Meinungsverschiedenheiten zwischen Chorleiter und Sänger auszugleichen hat.
Der Ehrenvorstand der „Liederhalle“, Bürgermeister Schlindwein, hob in seiner Ansprache auf die Leistungen in der Vergangenheit ab. Man dürfe jetzt nicht stille stehen, sondern müsse emsig weiterstreben und dem deutschen Lied immer neue Freunde zuführen.
Um der Bevölkerung eine besondere Freude zu bereiten, veranstaltet die „Liederhalle“ am Sonntag in acht Tagen, den W. August, ein großes Sängertreffen. Als Festplatz wurde der „Saalbachstrand“ entlang des Saalbachweges bestimmt, der im Falle sengender Sonnenhitze kühlenden Schatten spendet.
In einer Bauernversammlung im „Kaiserhof“, die außerordentlich gut besucht war, referierte Dr. Gaul über die Haferemte im Gewann „Neureuthe“ und Fachschaftsleiter Huber über den Tabakbau. Ein besonderes Au
genmerk müsse der Erzeugung von Qualitätsware zugewandt werden.
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eines Geldbetrages zu den Baukosten einverstanden.
Der Schulhausneubau wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Mit den Bauarbeiten soll sofort begonnen werden. Das Schulhaus wird nach den neuesten Richtlinien für Kleinschulhausbauten in einstöckiger Bauweise ausgeführt. Es enthält neben zwei großen geräumigen Unterrichtsräumen mit großen weiten Fenstern einen Aufenthaltsraum für den Schulleiter sowie Wasch- und Toilet- tenanlagen. Ein größerer Schulhof wird sich dem Gebäude anschließen.
Punkt 3 der Tagesordnung, Entwässerung, führte zu einer lebhaften Debatte. Der Gemeinderat wird sich nach Eintreffen der Entwürfe und Kostenanschläge vom Wasserwirtschaftsamt in Heidelberg nochmals mit dem ganzen Projekt befassen müssen. Es ist zu hoffen, wenn keine unvorhergesehene Schwierigkeiten auftreten, daß das Fehlen einer Abwasseranlage bald behoben sein dürfte.
Außerhalb der Tagesordnung genehmigte der Gemeinderat DM 300.— pro Jahr für Instandhaltungsarbeiten des Klosterhofes an der Gärtnerei des Kapuzinerklosters. Mit Dankesworten an die Gemeinderäte wie die erschienene Einwohnerschaft durch den Bürgermeister, schloß die Sitzung. at.
Spielplan füt 4. - 10. August
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Am Donnerstag, 3. August, 20.30 Uhr, findet im Rathaus wieder ein öffentliches Forum statt. Die Bevölkerung wird gebeten, sich recht zahlreich an der Veranstaltung zu beteiligen. U. a. sollen gemeindepoldtische, kreispolitische Fragen besprochen werden. Neuenbürg
Prof. Karl Hubbuch von der Kunsthochschule in Karlsruhe malte für die Kraichgau * Bruhrain-Ausstellung ein Szenenbild aus dem Neuenbürger Jedermannspiel. Das Gemälde hat ein Ausmaß von 2,50/1,80 m und stellt ungemein packend den Höhepunkt dieses Volksspiels dar. Kein Besucher wird sich der Ausdruckskraft dieses Bildes entziehen können. Damit wirbt Neuenbürg für seine Volks- Spiele.
Der in ganz Süddeutschland bekannte Begründer und Leiter der Oetägfaeimer Volksschauspiele, Geistl. Rat Josef Saier , teilte der Gemeinde Neuenbürg mit, daß er am Neuen bürger Jedermannspiel sehr interessiert sei, und daß er trotz seines hohen Alters, den Weg nach Neuenbürg nicht scheue, um sich dieses Spiel anzusehen.
Neuenbürg tätigte seit Bestehen der Oetig- heimer Volksschauspiele in diesem Jahr den größten Kostümausleih. Ueber 250 Kostüme werden gebraucht Kronau
Am 5., 6. und 7. August hält der Mannergesangverein 1872 „Armin“ ein großes Gartenfest mit Brillantfeuerwerk ab. Der Verein steht in gesanglicher Hinsicht auf einer bemerkenswert hohen Stufe. Er wartet mit einer ganzen Reihe unserer schönsten Lieder auf. Auch eine Anzahl auswärtiger eVreine haben ihre Beteiligung zugesagt. Am Sonntag findet eine Ehrung verdienter Sänger durch den Vorsitzenden des Sängerkreises Bruchsal , Pieloth, statt. Eine besondere Note erhält das Fest durch die Teilnahme des beinahe 100jährigen Sängers Hillenbrand, der schon bei der Gründung vor drei Vierteljahrhunderten dabei war. Das eigentliche Volksfest entwickelt sich am Sonntagmittag, wozu jedermann aus Nah und Fern freundlichst eingeladen ist.
Zu Beginn dieser Woche herrschte ein reges Treiben im Dorf. Wagen mit Hausrat und Möbel rollten durch die Straßen und gaben Kunde, daß die Siedler der „Neuen Heimat“ ihre Wohnungen beziehen. All die vielen schweren Stunden wurden vergessen, die man geopfert hat. 20 Familien fanden Unterkunft in den 5 Doppelhäusern und wenn die begonnenen Neubauten im Laufe der nächsten Monate beendigt werden, wird die Wohn- raumfrage auch in unserer Gemeinde günstig gelöst werden.
Bei den am Mittwochnachmittag niedergegangenen Wolkenbrüchen, verbunden mit Ha» gelschlag, wurde der Tabak in einzelnen Gewannen sehr in Mitleidenschaft gezogen und manche Hoffnung frühzeitig enttäuscht.
Rot
Am Sonntag fand im Gasthaus zum Hirscl. ein wohlgelungener bunter Abend statt. Nach den Begrüßungsworten des Herrn Bürgermeisters Vetter gab der ehemalige Rektor Weiß eine sinnvolle Einführung in das darauffolgende „Weihespiel.“ Das Stück hinterließ bei allen Anwesenden einen tiefen Eindruck. Die Spielschar der Flüchtlingsgruppe setzte das Programm mit einem wohlgelungenen Volksliederpotpourri „vom Böhmerland bis zum Riesengebirge “ fort. Die streitbare Nachbarin, ein kurzes Lustspiel, setzte die Lachmuskeln bei allen Zuhörern in Bewegung. Während der Pause ließ es sich der anwesende Herr Geistl. Rat nicht nehmen, einige Dankesworte an alle zu richten und bat gleichzeitig, mitzuhelfen, die Außenrenovierung der Kirche zu ermöglichen. Der Roter Musikverein, der sich ebenfalls in den Dienst der Allgemeinheit gestellt hatte, füllte den Rest der Pause mit Unterhaltungsmusik aus. Zwei kleine Volkstänze der Mädchen der 7. Klasse eröffneten den zweiten Teil. Das darauffolgende Luststück! „Du trägst die Pfanne fort“, brachte die Stimmung auf den Höhepunkt Den Spielern mag der reichlich gespendete Beifäll der beste Dank gewesen sein. — s —
ln letzter Zeit wurden im»Oberrheingebiet umfangreiche Bohrversuche nach Erdölvorkommen durchgeführt. Auf der hiesigen Gemarkung wurde im Gebiet der Salbach gebohrt
Der Bürgermeister macht auf die vom Gemeinderat genehmigte neue Friedhofsordnung aufmerksam. Die Grabeinrahmungen sollen in Zukunft einheitlich sein und dürfen die Länge von 1,85 m nicht überschreiten.
Nach dreiwöchigen Emteferien hat am Mittwoch in der Volksschule der Unterricht wieder begonnen. Gleichzeitig wurden die „ABC-Schützen“ in die Schule aufgenommen. Es waren 15 Knaben und 14 Mädchen.
■ Die Ehe haben geschlossen, Arbeiter Mathias Köhler, Hauptstraße, und Helene geb. Misch, Brühlerstraße.
Heute Freitag, vollendet Frau Franziska Böser geb. Krämer, Hauptstraße 60, ihr 75. Lebensjahr. Der Jubilarin die besten öfiück- und Segenswünsche und einen recht langen sorgenfreien Lebensabend! k.
RheinwMMMttiMle
Konstanz r ’6 (+8), BMufeldea 248 (+20), Bredsach 19G (+86), Straßburg 236 (+11), Karlsruhe 384 (±j!L Mannheim 223 (+3), Mainz 211 (—2). Pinv~n 138 (—1), Caub 144 (—1).