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TON SONNTAG, «. AUGUST 195t
BIS SAMSTAG, 12. AUGUST 1950
Südwestfunk
Süddeutscher Rundfunk
Hessischer Rundfunk
Gleichbleibende Sendungen
Mittwoch, 9. August
7.00 Kath. Morgenandacht
Radio Frankfurt 208,47 m = 1439 kHz Gleichbleibende Sendungen
Gleichbleibende Sendungen
(W “werktags, S=sonntags)
5.00 Beginn. Frühmusik (W)
6.00 Nachr., Wetter, Musik (W)
7.00 Nachr. Wetter (W, S)
7.10 Vorschau und Musik (W, S) 7.20 Presseschau (W S)
7.30 Morgenmusik (W)
7.30 Morgenchoral (S)
0.00 Nachr., Wasserstände (W, S) 0.10 Eigenprogramm d. Studios (W)
8.30 Pressestimmen (W)
0.30 Aus der christlichen Welt (S) 6.40 Musikalisches Intermezzo (W) 9.00 F. d. Hausfrau od. Jugend (W) 9.15 Das Unvergängliche (S)
9.30 Eigenprogr der Studios (W)
10.30 Universitätsstunde (S)
11.00 Vormittagsmusik (W, S)
11.30 Eigenprogr. der Studios (W)
11.45 Für den Bauern (S)
12.20 Mittagskonzert (W)
12.45 Nachrichten, Vorschau (W, S) 13.00 Aus Paris (W, S)
13.15 Musik nach Tisch (W)
14.00 Für die Jugend (W)
15.00 Kinderfunk (S)
16.30 Stimme der Heimat (S)
17.45 Franz. Sprachunterricht (W)
18.15 Die Sportreportage (S)
18.20 Aus dem Zeitgeschehen (W)
18.30 Musik zum Feierabend (W) 19.00 Zeitfunk (W)
19.20 Kleine Abendmusik (S)
19.40 Tribüne der Zeit (W, S)
22.00 Nachrichten (W, S)
24.00 Spätnachrichten (W. S)
Sonntag, 6. August
8.45 Evang. Morgenfeier
9.15 Trier, Kobl., Kaiserslautern : Pontifikalamt i. Dom z. Trier
9.15 Freiburg Tübingen:
Kath. Morgenfeier
9.45 Freiburg -Tübingen : Der Freiburger Pilgerzug in Rom
11.00 Unterhaltungskonzert mit Berichten v. Großen Bergpreis am Schauinsland
12.20 J. S. Bach: Kantate Nr. 105 ,,Herr, gehe nicht ins Gericht“
13.30 ,.Bergpreis am Schauinsland “
15.30 Jedem d ^ Seine: Viel Musik und wen g Worte
16.30 Stimme dei Heimat 17.00 Das SWF -Orchester spielt
Leitung: Otto Gerdes 18.00 Kritik der Zeit
20.00 Symphoniekonzert des SWF - Orchesters
21.25 Das Buch der Woche
21.40 Wir tanzen i eute
22.15 Sport und Musik
23.00 H. J. Weitz Das Abenteuer des Übersetzens
23.30 Im Rhythmus der Freude
• Montag, 7. August
6.5Q Evang. Morgenandacht
15.30 Musik am Nachmittag (I)
16.15 Die Welt der Frau
16.30 Musik am Nachmittag (II) 17.00 Literatur der Landschaft
17.20 Solistenkcnzert 20.00 Musik für dich
20.50 Probleme der Zeit
21.00 Bericht v. der Schluß-Etappe der „Tour de France *: Dijon —Paris
21.15 Aus der Welt der Oper
22.20 Wirtschaftsfunk
22.30 Klaviermusik Rosenberg: Sonatine 19 '9 — Es spielt Iris Flodell
22.45 Samhabej.: Deutschlands wirtschaftliche Aussichten
23 15 „Tausend bu^te Noten“
Dienstag, 8. August
6.50 Katholische Morgenandacht
15.30 Symphoniekonzert
10.15 Tami Oelfken : .Der Tag des heiligen Sebastiäno"
16.30 Sang und Klang im Volkston 17.00 Die Schweiz , das Museum
17.15 Musik zui Unterhaltung 20.00 Operettenkonzert des SWF -
Unterhaltungsoi Chesters
20.45 „Fahrt Ins Blaue“, Hörspiel 22.20 Probleme der Zeit
22.30 Musik der Welt
23.15 Kulturpolitische Glosse
23.25 Jazz 1950! Mary Lou Williams Pianistin, Arrangeurin, Komponistin
Mittwoch, 9. August
6.50 Evangelische Morgenandacht
15.30 Musikalische Teestunde (D 16.00 Stimme der Heimat
16.40 Musikalische Teestunde (II)
17.15 Solistenkonzert Grieg : Sonate f. Cello u. Klavier op. 36
20.00 Scheinwerfer auf! Die bunte klingende Filmschau des SWF
20.45 Um Ehe and Familie
21.00 J.S. Bach: Werke üb. B-A-C-H Liszt: Präludium und Fuge über das Thema B-A-C-H für Orgel. Honegger : Prälude — Arioso — Fughette über den Namen B-A-C-H für Streichorchester. Busoni : Fantasia contrapunctistiea f. zwei Klaviere
22.20 Aus Wissenschaft und Technik: Das telepathische Experiment. Ein Gespräd mit Nena Kara
22.30 Klaviermusik. Dvorak : Thema mit Variationen in As-dur op. 36. Er spielt Magda Busy
22.45 „Schreib das auf, Kisch!“ od. „Die Kunst der Reportage“
23.15 Tanzmusik z. Tagesausklang 0.10 Swing-Serenade: „Die Posaune in der Jazzmusik“
Donnerstag, 10. August
6.50 Katholische Morgenandacht
15.30 Nachwuchs stellt sich vor 16.00 „Die besiegt-n Siegreichen“,
von Paul Ems'
16.15 Nachmittagskonzert
17.15 Musik zur Unterhaltung 20.00 Ein Tanzabend im Südwestfunk mit dem Rias-Tanzor- chester
21.00 Stimme dei Gewerkschaften 21.10 Der Schallplattenfreund
22.15 Franz.-deutsches Gespräch
22.30 Die großen Meister Beetho ven: Symphonie Nr. 6 in F-dur op 68 (Pastorale )
23.15 Italien im Konzert der europäische > Großmächte
23.30 Für Kerne und Liebhaber: Rawsthorne : Thema und vier Studien für Klavier. Fortner: Sonate fü- Cello und Klavier
Freitag, 11. August
6.50 Evangelische Morgenandacht
15.30 Musik zui Teestunde
16.15 ,,Über den Kitsch“, von Wil helm Hausenstein
16.30 Klaviermusik. Rathaus: Dritte Sonate füi Klavier Es spielt Joachim Wallbaum
17.00 Max Herrmann , der Begründer der Theaterwissenschaft
17.15 Das Schlager-Intermezzo des SWF -Tanz-Orchesters
20.00 Werke v Felix Mendelssohn- Bartholdy . Variations s6rieu- ses für Klavier. Quartett für Klavier, Violine, Bratsche u. Cello in h-moll op. 3. Ausführende; Monique Haas und Hans Priegnitz (Klav.), Reinhold Barchet (Violine), Heinz Kirchner (Bratsche), Siegfried Barchet (Cello)
20.45 „Die Reise an den Oberrhein“ Manuskript nud Spielleitung Hermann Gaupp
21.30 Volksmusik und Chorgesang
22.30 Probleme der Zeit
22.30 Moderne Unterhaltungsmusik
Samstag, 12. August
6.50 Katholische Morgenandacht 14.00 Wir jungen Menschen
14.30 Frohes Wochenend 15.00 Der Rechtsspiegel
15.15 Opernmelc T en
15.45 Die Brief marken ecke 16.00 Unser Samstagnachmittag 17.00 Bücherschau
17.15 Sang und Klang im Volkston 20.00 „Badener Sömmermelodie“.
Eine leicht romantische Reise und eine klingende Thermalkur im Tai der Oos
22.15 Sportrundschau und Musik mit Berichter vom Start der „Deutschlandfahrt'
22.30 Wir machen Musik! Eineinhalb Stunden im modernen Rhythmus
0.10 Sie tanzen nach Ihren Wünschen — die Telefonsenduhg des SWF
(W “werktags, S=sonntags)
5.00 Beginn, Frühmusik (W)
6.00 Morgenchoral, Musik (W, S) 6.40 Südwestd. Heimatpost (W)
7.10 Programmvorschau (W, S)
7.15 Werbefunk mit Musik (W)
7.15 Sonntagsmusik (S)
7.55 Nachr., Wetter (W, S)
8.00 Allerlei vom Tage (W)
8.00 Landfunk mit Volksmusik (S)
8.10 Wasserstände (W)
8.15 Morgenmusik (W)
8.30 Aus der Welt d. Glaubens (S) 9.00 Nachrichten, Musik (W>
9.35 Suchmeldungen :W)
10.15 Schulfunk (W)
11.45 Kulturumschau od. Landf. cW) 12.00 Musik am Mittag (W, S)
12.45 Nachrichten, Wetter (W, 8) 13.00 Echo aus Baden .W)
13.00 Programmvorsch. u. Musik (8) 13.10 Werbefunk mit Musik (W)
13.30 Aus unserer Heimat (S)
14.00 Schulfunk (W)
14.30 IRO-Suchdienst W)
14.30 Kinderfunk <S)
15.45 Aus der Wirtschaft (W)
17.40 Südwestd. Heimatpost (W) 18.00 Allerlei aus unserer Zeit (W) 18.55 Toto-Ergebnisse (S)
19.00 Die Stimme Amerikas (W, S)
19.30 Wirtsch. od. Polit. (W), Sport (S)
19.45 Nachr., Wett., Komment. (W, S)
21.45 Nachr., Wetter (W, S)
23.45 Letzte Nachrichten (W, S)
23:50 Zum Tagesausklang (W)
Sonntag, 6. August
7,00 Kath. Morgenandacht
7.00 And. d. Evang. Gemeinschaft
8.45 Kath. Morgenfeier
9.45 „Sommerliches Pastorale“ um Fragmente von Emst Barlach
10.30 Melodien am Sonntagmorgen 11.00 „Von der Textilfaser zum
Stoffballen“
11.20 Musikalische Tagesfragen
11.30 J. S. Bach: Kantate Nr. 105. „Herr gehe nicht ins Gericht“
14.00 Stunde des Chorgesangs 15.00 Unterhaltungsmusik mit Reportagen von den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften 1950
17.30 „Das Diamantenhalsband", Hörspiel von G. Eich nach einer Erzählung von Guy de Maupassa. h
18.15 Werke von Richard Strauß : 20.05 Musik für jedermann
22.00 Meister ihres Fachs: Monique de la Bruehollerie (Klavier) und Yehudi Menuhin (Violine)
22.20 Im Rhythmus dei Freude 24.00 Tanzmus; *
Montag, 7. August
15.30 Kinderfunk
16.00 Nachmittagskonzert
16.45 Uber neue Bücher 17.00 Alte Mu-ii.c
20.00 Fröhlich fängt die Woche an, musikalische Abendunterhalt. 21.00 Sendung der Landeskommission für Wiüt.-Baden
21.15 Rendezvous am Montagabend 21.50 Schicksale dieser Zeit
22.00 Zeitgenössische Musik.
Honegger : Sonatine für zwei Violinen (Kar Heinz Lapp u. Horst Neumann). Karl Höller : 6. Streichquartett, op. 51 in e-moll (Das Freund-Quartett)
22.45 Wissenschaft als Symbol
23.15 Das Kammertsnzorchester H. Conzelmar n
Dienstag, 8. August
7.00 Kath. Morgenandacht
10.45 Chorkonzer*
11.15 Max Regel. Lieder f. Sopran, Klavierstücke aus ..Träume am Kamin' , op 143
16.00 Nachmittagskonzert 17.00 Frauenfunk
17.15 Heitere Stücke moderner
Komponiso-n ~
20.00 „Blume v Hawai“, Operette von Paul Abraham 22.00 Virtuose Musik.
22.30 „Das Ei des Columbus", eine heitere Lektion über Scharfsinn und Schlagfertigkeit, gegeben von Helmut Will
23.00 Die Rundfunktanzkapelle
15.15 Kinderfunk 16.00 Von Dichtern und Dichtung. H. M. Braem: „Wladimir So- lovjew zu sein 50 Todestag"
15.15 Konzertstunde. Hans Pfitzner : Klavierquinte*t C-dur, op. 25
17.00 Für Eltern uni Erzieher
17.15 Volksweisen im Jahreslauf Jetzt fahr’n wir über'n See“
20.00 „Das zweite Ich“, ein Hörspiel von L Neuhaus und W. Jensen
20.45 Symphomeorchester spielen Unterhaltungsmusik. Londo ner Symphonieorchester, Ber liner Philharmoniker , NBC - Orchester Columbia-Symphonieorchester Orchester Suisse Romande, Großes Hamburger Rundfunkorchester BBC -Or- chester, Symphonieorchester des Süddeutschen Rundfunks
21.50 Wir denken an Mittel- und Ostdeutschland
22.00 Meister des Quartettspiels: Karl Wendling zum 75. Geburtstag
22.30 Programm nach Ansage 23.00 Tanzmusik
Donnerstag, 10. August
7.00 Kath Morgenandacht
10.45 Alexander Glasunow zum 85. Geburtstag am 10. August: Symphonie Nr. 4; Violinkonzert a-moll; Ballettszenen — Scherzino, Marionetten
16.00 Nachmittagskonzert
16.50 Allerheiligen im Schwarzwald 17.10 Fr. Chopin : Klaviertrio pp. 8
in g-moll 'Reinhold Barchet, Violine, Siegfried Barchet , Violoncello , Hans Priegnitz , Klavier).
20.00 Frohes Raten — gute Taten
20.45 Musik aus beliebten Filmen
„Der Dorf monarch": „Ga
briela“; „Maharadscha wider Willen"; „Adoptiertes Glück“;
22.00 Solzburger Festspiele 1950; Orchester-Serenade Ausführ.: Französisches Bläserquartett; Das Mozarteuro-Orchester; Dirigent: Bernh Paumgartner 23.00 Tanzmusik
0.05 Jazz im Funk mit Dieter Zimmerle
Freitag, 11. August
7.00 Andacht der Altkatholiken
15.30 Kinderfunk
16.00 Neue unterhaltsame Orchestermusik
16.45 Über neue Bücher
17.00 Froh und heiter. Die Rund- funktanzkapelle
20.00 Ein Tanzabend mit den Kapellen Kurt Hohenberger, Juan Llossas, Erw Lehn, Eugen Henkel , Be-.ny de Wellie, Heinz Huppertz u dem Wiener Tanzorchester
21.15 „Der gute Deutsche“, eine kleine Lektion
21.50 Die Woche in Bonn 22.00 Unterhaltungskonzert.
22.45 Zurück zur Natur! Kabarett.
23.15 Robert Schumann ; Intermezzo h-moll, op. 4 (Rudolf Müller- Chappuis Klavier). Streichquartett, op. 41 Nr. 2 in F-dur (Das Frehse-Quartett)
Samstag, 12. August
7.00 Junge Christen sprechen
10.45 Ungarische Lieder aus drei Jahrhunderten
11.00 Konzertstunde. Junge Künstler vor dem Mikrophon
13.45 Sportrundschau 14.00 Der Zeitfunk
15.00 Unsere Volksmusik 15.40 Jugendfunk 16.00 Nachmittagskonzert
16.45 Filmprisma
17.00 Frohes Raten — gute Taten 19.35 Salzburger Festspiele 1950:
„Capriccio “. Oper von Rieh. Strauß. Die Wiener Philhar moniker . Dil Karl Böhm
22.30 Tanzmusik aus der Deutschen Gartenschau. Es spielt die Kapelle Hubert Deuringer
23.00 Melodie zur Mitternacht
23.50 Wir tanzen in den Sonntag
(W=werktags, S—sonntags)
5.30 Wetter, Nachr., Musik (W) 6.00 Wetter, Morgenmusik (S)
6.30 Nachr., Wetter (W)
6.40 Morgenständchen (W)
7.00 Nachrichten, Wetter (S)
7.15 Frühkonzert (W)
7.20 Musik, Progr.-Hinweise (8) 8.00 Nachrichten, Wetter (W)
8.10 Wasserstände (W, 8)
8.15 Morgenmusik (W)
8.15 Aus dem religiösen Leben (8) 9.00 Nachr., Wetter, Musik (W)
9.15 Für die Frau (S)
11.00 Hess. Landbote (S)
11.15 Schulfunk (W)
11.45 Hessischer Landbote (W)
12.00 Musik am Mittag (W)
12.30 Vorschau u. Rundschau (8) 12.35 Hessen-Rundschau (S)
12.45 Nachr., Wetter (W, S)
13.00 Musik nach Tisch (W. S)
13.30 Unsere Wiederhol.sendung (S) 13.50 Pressestimmen (W)
14.00 Interessantes und Musik (W)
14.15 Schulfunk (W)
14.30 Kinderfunk (S)
15.15 Börsenberichte rS)
17.45 Nachrichten (W)
18.00 Was alle angeht iW
18.30 Abendmusik (W)
19.00 Die Stimme Amerikas (W, S) 19.00 Die Stimme Amerikas |W, S)
19.30 Nachr. (W, St Sport S)
22.10 Sportberichte (S)
24.00 Spätnachrichten tW, S)
22.00 Nachrichten, Wetter (W, S)
7.10 Vorschau und Musik (W, S)
Sonntag, 6. August
8.30 Evang. Morgenfeier
9.15 Die Aufgaben der Frau heute
9.30 „Die Liebende“, Zeugnisse durch Jahrhunderte
10.00 Kammermusik-Matinäe. Kurt Thomas : Eichendorff -Kantate
11.15 Volkstümliches Konzert
15.00 Der gemeinsame Weg — für Alt- und Neubürger
15.15 Stunde des Chorgesangs
15.45 „Das Freigericht v. Alzenau " 16.00 Tanztee mit Willy Berking 17.00 Gute Unterhaltung, liebe Hörer! Musikalischer Zeitvertreib mit Sportreportagen
20.00 „Teure Heimat, sei gegrüßt“, musikalische Hörfolge z. „Tag der Heimat“
21.15 Wilhelm Furtwängler dirigiert die Berliner Philharmoniker . W.A. Mozart : Symphonie in g-moll K.V. 550. Rieh. Strauß:
' Till Eulenspiegel 22.30 „Die Frau ist verreist“ — sommerliches Kabarett
33.15 Tanzmusik
Montag, 7. August
16.00 Musik von Frädäric Chopin.
16.45 „Die Stimme der Magd“, Erzählung von M. L. Fleisser
17.00 Unterhaltungskonzert 20.00 Llebesleute von gestern und heute - heiterer musikalischer Vergleich
21.15 Aus der Welt der Oper
22.15 Kleines Glück vor einer großen Stadt; Sommerliches ln Wort und Ton
28.00 Zärtliche Musik gesungen u. gespielt von Margarete Römer (Sopran), Kurt Reimann (Tenor), Geza Bachmann (Violine), den Orchestern Fried Walter , Franz Deuber und Hans Bund
Dienstag, 8. August
16.00 Konzert am Nachmittag
17.15 Fröhliches Spiel — Musik für Bläser
20.00 „Kinder, wie die Zeit vergeht", 20 Jahre Tonfilm mit Originalaufnahmen aus 50 bekannten und erfolgreichen Filmen
22.16 Das Abendstudio: Verfall der Feste? Der Weg des abendländischen Festes vom platonischen Symposion bis zum Presseball, in einer Untersuchung von Peter Coulmas . — „Bachpflege in Amerika “. Ein Beitrag zum Bachjahr 1950: Vortrag m. musikalischen Beispielen von Everett B. Helm
Mittwoch, 9. August
15.00 Ständchen für die Hausfrau 16.00 Der Dichter und sein Werk — Schiller’sche Balladen, vorgetragen von Paul Henckels
16.15 Unterhaltungskonzert m. dem Orchester der Stadt Wiesba den , Leitung Ernst Schalck
20.00 Aus den Salzburger Festspie len 1950: Zweites Orchesterkonzert. W. A. Mozart: Symphonie Nr. 48 in.D-dur, K.V. 504 („Pragei Symphonie“). B. Martinu : Doppelkonzert für zwei Streichorchester. Anton Dvorak : Sinfonie Nr. 2. Ausführende: Die Wiener Phil harmoniker unt. Leitung von Rafael Kubelik
22.15 „Die Kurbel“ Filmrevue aus aller Welt
23.00 Willy Berking spielt zum Tanz
Donnerstag, 10. August
15.30 Freistehende Künstler Hes sens vor dem Mikrophon
16.00 Hausfrauenkonzert z. Unterhaltung
17.00 Seltene Instrumente. Stücke für Alphorn, Hackbrett, Glasharfe und Trautonium
17.15 Unterhaltungskonzert. Es spielt das Unterhaltungsorchester v. Radio Frankfurt
18.00 Hörerlieblinge: Bing Crosby 20.00 „Der Wunschzettel“, wir spielen Ihre Lieblingsmelodien 21.00 Bück aui Europa
21.10 Moderne Unterhaltungsmusik
21.45 Passiert — glossiert
22.15 Klaviermusik und Lieder von Frädäric Chopin. Ausf.: Aga Joesten (Sopran), Marie-Aimee Warrot u. Marian Filar (Klavier)
23.00 Satirische Nadelstiche. Nachtkabarett von Thaddäus Troll
23.15 Tanzmusik mit Glenn Miller
Freitag, 11. August
16.00 Kammermusik. Franz Liszt : Lieder und Pathetisches Konzert für zwei Klaviere. Hans Gebhard : Lieder nach Texten von Hermann Hesse und R. M. Rilke . Es wirken mit: Cläre Frühling-Gerlach (Sopran), Traude und Josef Blo- ser (Klavie* • Klavierbegleitung: Wolfgang Rudolf
16.45 Für junge X«l“.:schen 17.00 Frohe und heitere Weisen
17.40 „Man spricht von ...“
20.00 Ein Tanzpotpourr* mit Willy Berking
20.30 Kommentar von Mr Boerner 20.35 „Der Mann mit dem Zylinder“, musikalische Komödie von Sehet.’ und Nebhut
22.15 Frankfurter Komponisten 23.00 Briefmarkenplauderei
23.15 Swing-Cocktail!
Tips für F' „ttensammler — Neuigkeiten aus der Jazzwelt
Samstag, 12. August
13.40 Sportvorschau
14.15 Klingendes Wochenendbrevier mit kleinen Winken für den Ausflügler
16,00 „Das aktuelle Interview“
15.10 Musik an zwei Klavieren
15.30 Volkstümliches Wissen
16.00 Charivari. Eine bunte Stunde 16.45 Unterhaltungskonzert 20.00 Operettenrevue. Alte u. neue Melodien von Oscar Straus , Oskar Nedbal , Emmerich Kal man , Eduard Künneke , Franz Lehar , Sidney Jones , Rudolf Kattnigg , Paul Abraham , Lud wig Schmidseder , Fred Ray mond , Nico Dostal und Jara Beues
21.00 1000 Worte Hessisch , herausgegeben von Wolf Schmidt , illustriert mit Musik
21.30 Im Volkston. Heimatlieder und Tänze
22.10 Sportergebnisse
22.20 „Gewogen und zu schwer befunden“, ein Abgesang auf die schlanke Taille 23.00 Zwischen heute und morgen, Tanz und Unterhaltung zum Wochenende
Mclftcr öer abfoluten Mufih
Zum 85. Geburtstag Alexander Glasunows
Spricht man von absoluter Musik, so muß man unbedingt Alexander Glasunow erwähnen, der — 1936 in Paris gestorben — in diesen Tagen 85 Jahre alt geworden wäre. Wehn man nur selten seine Werke im Konzertsaal oder Bundfunk hört, so ist das weder ein Zeichen von Unbeliebtheit des Künstlers noch von Vergessenheit, in die er geraten wäre, denn durch seine Symphonien setzte sich der Komponist ein bleibendes Denkmal. Vielmehr bedingt der hohe Schwierigkeitsgrad der Werke Glasunows , deren Aufführung straffe und feinfühlige Orchester erfordert, die selten« Wiedergabe dieser Kompositionen.
Der 1865 in Petersburg Geborene, den man wohl als einen der bedeutendsten russischen Komponisten um die Jahrhundertwende bezeichnen darf, war ein Schüler von Rimsky- Korsakow . Nachdem er dessen Schule durchlaufen und in der Austeilung der Musikauf- fassung Korsakows hohes Können verraten hatte, wandte er sich jedoch allmählich von der ihm zu programmatisch erscheinenden Richtung seines Lehrers ab und immer mehr der sogenannten „absoluten“ Musik zu.
Absolut^ Musik — das sind Tonwerke, denen keinerlei gedankliche Bindungen an Außermusikalisches (poetische Ideen, Tonmalerei) zugrunde liegen, ganz im Gegensatz zur Mu- tik der Romantik und des Barock. Jedoch erstarrt diese Musik nicht in totem Formenspiel, wenn auch die Freiheit von jeglichem geistigen und seelischen Ausdruck angestrebt ■wird. Absolute Musik ist am besten in einer Formulierung Schopenhauers charakterisiert, der sagte: „Diese Musik erreicht ihre Zwecke ganz aus eigenen Mitteln.“
Neben der Betonung des nationalen Elements sind vor allem Einflüsse von Richard Wagner und Bruckner bei Glasunow spürbar. Seine acht Symphonien, unter denen die sechste und siebte hervorraeen. verdienten
eine weit stärkere Beachtung, als dies gegenwärtig der Fall ist. Von den sonstigen zahlreichen Werken des Komponisten sind hervorzuheben die klangvolle Cameval-Ouver- türe, die harmonische Suite „Aus dem Mittel- alter“, die beiden Konzerte für Klavier und Violine, der elegante, kapriziöse Konzertwalzer und die mannigfachen Kammermusikwerke, vor allem die Novelletten, Suiten und die Quartette opus 64 und 70. Von den Klavierwerken werden opus 72, sehr schöne Variationen, und opus 74, eine feinfühlig stilisierte Sonate, gerne gehört und beim Spiel bevorzugt.
Der 85. Geburtstag des russischen Komponisten gibt verschiedenen Rundfunksendern Anlaß zur Aufführung seiner Werke. Es ist interessant, daß man Glasunow , der ausgeprägt nationale Musik schrieb, in seiner östlichen Heimat nicht den Rang zuerkennt, der ihm in der Reihe der Komponisten, die aus dem Osten stammen, unbedingt zustehen würde. Für den Musikfreund bilden Glasu nows Werke einen ausgezeichneten, leicht faßbaren Übergang von der Kompositionsweise alten Stils' zur modernen Musikform, als deren Hauptvertreter Strawinsky anzusehen ist Schon deshalb wäre es eine dankbare Aufgabe, sich des Werkes Glasunows mehr als bisher anzunehmen P. Stähle
Ein berühmtee Streichquartett
Das Wendling -Streichquartett genoß weit über die Grenzen Württembergs hinaus einen hervorragenden Ruf. Nicht nur die Werke der großen Meister der Klassik interpretierte es mit feinem klanglichen Einfühlungsvermögen und formeller Sauberkeit sondern auch die Kompositionen zeitgenössischer Komponisten bis Hindemith wurden von ihm in vollendeter Wiedergabe aufgeführt.
Es ist vielleicht nicht genügend bekannt, daß das Wendling-Quartett auf ausgedehnten Tourneen in ganz Europa wahre Triumphe
feierte und in allen Ländern, die es besuchte, mit großem Beifall von Publikum und Kritikern aufgenommen wurde Ähnlich dem Stutt garter Kammerorchester unter Karl Münchin- ger, heimste das Wendling-Quartett außerhalb Deutschlands mehr Erfolge ein als im Inland, wo die kostbaren musikalischen Gaben, in meisterhafter Form dargeboten, oft als Selbstverständlichkeit hingenommen wurden.
Karl Wendling , der dem Quartett d«n Namen gab, wurde am 10. August 1875 in Straß burg geboren. Bei dem hervorragendsten Geiger seiner Zeit, dem 1907 verstorbenen Joseph Joachim , studierte der ausgezeichnete Violinist und Kammermusiker in Berlin und kam im Jahre 1903, also noch verhältnismäßig jung,
Johann Sebaftian
Auch große Persönlichkeiten sind nur Menschen, haben die Vorzüge und Fehler anderer und so viele Schwächen, wie sie jeder von uns sein eigen nennt. Geschieht ihnen daher etwas, was bei anderen Menschen nicht besonders erwähnenswert ist, so beweist das nur, daß es Dinge gibt, die vor niemand Halt machen und alle Menschen gleichermaßen betreffen.
Johann Sebastian Bach war seit 1708 am Weimarer Hofe. Obwohl er als Hoforganist und Kammermusiker, später sogar als Konzertmeister sowie ob seiner Konzertreisen in weiten Kreisen Ruhm und Ansehen genoß, wurde ihm doch der Aufenthalt am Weimarer Hofe verleidet. Er wurde, ohne es zu wollen, mit dem Musikunterricht, den er Angehörigen des Hofes erteilte, auch in die internen Streitigkeiten des Fürstenhauses hineingezogen.
Als der alte Hofkapellmeister von Weimar starb, lag es nahe, dem sehr befähigten Bach diese Stelle zu geben. Jedoch erhielt der Sohn des - Verstorbenen, ein unbedeutender Musiker, den begehrten Posten. Bach fühlte sich übergangen, war empört und machte aus sei-
über das berühmte Meiningen nach Stuttgart In der schwäbischen Metropole wirkte er 20 Jahre lang als erster Konzertmeister im Hof- opemorchester. Einige Zeit später folgte er dem ehrenvollen Ruf als Direktor der Hochschule für Musik.
Ein stets stiller, zurückhaltender Mensch von starker Sensibilität, ein Lyriker der Musikauffassung, lebt Karl Wendling heute in ruhiger Zurückgezogenheit in Ehingen an der Donau. Sein Leben gehörte der Musik und auch seinen Lebensabend, für den ihm alles Gute gewünscht sei, will der Künstler in der Hingabe an musikalische- Schönheit- und Güte verbringen. s.
Bach mußte fitjen
nem Unmut kein Hehl. Er plauderte nebenbei auch über Dinge, die er besser für sich behalten hätte, denn der Weimarer Fürst galt als sehr empfindlicher und rachsüchtiger Mann.
Als Bach die Möglichkeit hatte, in dem benachbarten Anhalt-Köthen die Stelle des Hofkapellmeisters zu bekommen, und darum sein Entlassunggesuch einreichte, wurde dieses abgeschlagen. Der Meister wiederholte sein Gesuch mehrmals, doch der Fürst blieb hartnäckig. Schließlich gewährte er Bach eine Audienz. Dabei kam es zu einem erregten Wortwechsel, in dessen Verlauf es Bach an dem damals üblichen und wichtigen „nötigen Respekt“ fehlen ließ.
Die Aufzeichnungen eines Archiv-Revisors melden den weiteren Ablauf der Angelegenheit: „Am 6. November ist der bisherige Konzertmeister und Organist Bach wegen seiner halsstarrigen Bezeugung von zu erzwingender Demission auf der Landrichterstube arretiert und endlich am 2. Dezember darauf mit an- geeeigter ungnädiger Demission des Arrestes befreyet worden.“
J. S. Bach vier Wochen im Arrest — so geschehen im Jahre 1717. W.