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VON SONNTAG, 17. SEPTEMBER 19 5 0

BIS SAMSTAG, 23. SEPTEMBER 1950

Südwestfunb

Baden-Baden , Freibg.' 363 m - Koblenz : 295 m - Reutlg.: 195 m

Süddeutscher Rundfunk

Radio Stuttgart 522 m = 575 kHz

Hessischer Rundfunk

Radio Frankfurt 208,47 m = 1439 kHz

Gleiebbleifeende Sendungen

(W - werktags, S — sonntags) 5.00 Beginn, Frühmusik (W)

6.00 Nadir., Wetter, Musik (W)

7.00 Nachr., Wetter (W. S)

7.10 Vorschau und Musik (W, S) 7.20 Presseschau (W, S)

7.30 Morgenmusik (W)

7.30 Morgenchoral (S)

8.00 Näcnr., Wasserstände (W, S)

8.10 Eigenprogramm d. Studios (Wi

8.30 Pressestimmen (W)

8.30 Aus der christlichen Welt «) 8.40 Musikalisches Intermezzo (W) 9.00 Für Hausfrau od. Jugend (W) 9.15 Das Unvergängliche (S)

9.30 Eigenprogramm d. Studios fW) 10.36 Universitätsstunde (3)

11.00 Vormittagsmusik (W, S)

11.30 Eigenprogramm d. Studios (W)

11.45 Für den Bauern (S)

18.20 Mittagskenzert (Wi

12.45 Nachrishtrr. Vorschau (W, S) 13.00 Aus Paris (W, S)

M.15 Musik nach Tissh (W)

H.0» Für die Jugend (W)

15.00 Kinderfunk (S)

15.15 Für Alt- und Neubürger (8)

16.30 Stimme der Heimat (S)

17.46 Franz. Sprachunterricht (W)

18.15 Die Sportreportage (S)

18.20 Aus dem Zeitgeschehen (W)

18.30 Musik zum Feierabend (W) 19.00 Zeitfunk (W)

19.20 Kleine Abendmusik (S)

19.40 „Hier spricht Deutschi.“ (W,S) 22.80 Nachrichten (W, S)

24.00 SpätnaChrichten CW. S)

Sonntag, 15. September 8.45 Evangelische Morgenfeier 111.00 Katholische Morgenfeier ft.30 Deutscher Weinhaukongreß M50 Erölänungsfeier 30 Musik zum Sonntegvormittag .20 Bach: Kandate Nr. 100 .15 Frohe Melodien 30 Viel Musik und wenig Worte .00 Das SWF - Unterhaltungsor­chester spielt

00 Politische Betrachtungen 15 Die Sportreportage .00 Donauesehinger Musiktage 1950 Sinfoniekonzert des SWF-Or- chesters. Hartmann: 2. Sin- ie (Adagio) (Uraufführg.) — ehe: Die Zwilschermaschine rauäührung) — Honeaaer: incerto da camera für Frote, ingUschhorn u. Streichorche- :er — Fortner: Fantasie über A-O-H für 2 konzertante iviere und orahester (Ur- lUfführung: Itompositionsauf- tag des Südwestfunks — Stra- Sinsky: Feuervoflel-Suite Neue Fassung) (Deutsche Erstaufführung)

Sport und Musik üidrct Maurois : Kursus über Siaaliiek (m)

.80 Fröhlicher AusMang

J8.I

Montag, W. September

6.50 Evangelische Moraenandacht

t äO Musik am Nachmittag (I)

SO Musik am Nachmittag (II)

00 Clemens Brentano „Aus den Bhaiamärchen“

TI.20 Weilmann: Kammermusik für Klavier (Uraufführung). Es spielt da: Komponist 80.00 „Mein Handwerk fällt mir 1 schwer“. Bin Volksliederspiel I m. d. Funkorchester u. Sollst. M..00 „Die weiße Dame “. Komische f Oper von Boildieu j 22.30 Cembalomüsik. Werke von Händel

122.45 „Wandlungen und Stetigkeit des Gentes“ in memonam Richard Strauß 28.15 „Tausend bunte Noten“

Dienstag, 17. September

tOO Katholische Morgenandacht U.M Sinfoniekonz.

18.18 „Rudolf Schneider - Schelde: junger Wan "

16.30 Sang und Klang im Volkston 17.80 Üb er das Arzneimittelunwesen 17.18 „Schöne Stimmen“.

20.48 Hörspiel: „Indizien", von F.

E. Bettauer 22.38 Musik der Welt 23,18 Kulturpolitische Glosse 4M.2S Jazz 1950! Roy ElOrige

Mittwoch, 18 . September

6.50' Evangelische Morgenandacht

15.30 Musikalische Teestunde

17.00 Bücherschau

17.15 Solistenkonzert. Ausf.: Sybilla Plate-Vogt (Alt), G Feldmann (Klavier)

20.00 Scheinwerfer auf! Die bunte klingende Filmschau des SWF

20.45 Um Ehe und Familie: „Helft den überlasteten Müttern“

21.00 Konzert des t SWF-Orchesters.

22.20 Strahlen aus dem Weltall — Reportage aus der Forschungs­stelle ln Weissenau bei Ra­ vensburg

22.30 Klaviermusik. Genzmer: Prä­ludium, Intermezzo und Fuge C und As aus dem zweiten Teil des Klavierbuchs 1945

22.45 Leben und Werk des Dichters Jules Supervielle

23.15 Tanzmusik aus Italien

0.10 Swing-Serenade

Donnerstag, 19. September

0-30 Katholische Morgenandacht

15.30 Nachwuchs stellt sich vor

— L

.S)

.yrik

18.00 Stimmen des Meeres fremder Völker

16.15 Nachmittagskonzert

17.00 Blick ln deutsche Musikzelt­schriften

17.16 Musik zur Unterhaltung. Rlx- per: Rhapsodie Nr. 1. Grothe- Hlusion, Valse lente. Winkler: Blumen aus Florenz , Serens . Miehalski: Dunkelblauer Samt, Konzerttango. Fischer: Groß­stadtromantik.

20.00 Ein Tanzabend Im Südwest­funk

i.00 Stimme der Gewerkschaften .10 Unterhaltungsmusiker von heute: „Werner Eisbrenner “

22.15 FranzöslsCh-deutsChes Ge­spräch

22.30 Die großen Meister: Debussy : Prelude ä l’apräs-midi dun fpune. Roussel: Konzert für Klavier und Orchester, Ravel : Rhapsodie Espagnole

23.15 Deutschland und Europa : Bis­ marck

23.30 Für Kenner und Liebhaber: Peragallo: Musik für zwei Streichquartette. Htartinet: Sfelude und Fuge in G für zwei Klaviere

Freitag, 20. September

Evangelische Morgenandacht Musik zur Teestunde Schopenhauers Pessimismus und seine Nachwirkung Klaviermusik. Werke von Ha­ vel und Strawinsk-y Sind Träume Schäume?

Dqs SChlagerlntermezzo des SWF -Tanzorchesters Kammermusik, Werke von Franz Schubert „Die schöne tyttlllerin" Liederzyklus Teil n, Streichquartett g-moll op. posth. Ausf.: Walther Ludwig (Tenor) Hubert Giesen (Kla­vier) das Freund-Quartett „Vom Bodensee bis an des Maines Strand“, Hörfolge v. Badner Land

Volksmusik und Ohorgesang Probleme der Zeit „SuAe Frau, zwecks Ehe", Funkette v. R. Wimmer Musik zur Nacht

8.50

16.30

16.15

16.30

17.00

17.15

30.00

20.45

21.30

22.20

22.30

23.15

Samstag, 21. September

Katholische Morgenandacht Wir jungen Menschen Frohes Wochenend mit dem SWF-Tanzorchester Und der Streichergruppe Der Rechtsspiegel Opernmelodien Die Briefmarkenecke Unser Samstagnachmittag BüChersehau

Sang und Klang im Volkston Bad Kreuznach : Unser Sams­tagabend — „Jahrgang 1950“ Ajn Herzen des romantischen Mittelrheins eine Sendung d. SWF zur Eröffnung der inter­nationalen Weinbautage -22.15 Sportrundschau mit Musik 42.30 Der SWF bittet zum Tanz 0.10 So tanzt man in Paris

6.50

14.00

14.30

15.00

15.18

15.45

16.00

17.00

17.15

20.00

urieicnuieiDenae aenaungen 5.00 Beginn,.Frühmusik (W)

5.50 Marktberichte (W)

6.00 Morgenchoral. Musik (W, S) 6.40 „Hier spricht Deutschi.“ (W.S)

6.55 Nachrichten (S) 7.10‘Werbefunk mit Musik (W)

7.15 Sonntagsmusik (S)

7.55 Nachr., Wetter (W, S)

8.00 Landfunk mit Volksmusik (S) 8.10 Wasserstände (W)

8.15 Morgenmusik (W)

8.30 Aus der Welt des Glaubens (S) 9.00 Nachrichten, Musik (W)

9.35 Suchmeldungen (W)

10.15 Schulfunk (W)

11.45 Kulturumschau od. Landf. (W) 12.00 Musik am Mittag (W, S)

12.45 Nachrichten, Wetter (W,

13.00 Echo aus Baden (W)

13.10 Werbefunk mit Musik (W)

13.30 Aus unserer Heimat (S)

14.00 Schulfunk (W)

14.00 Stunde des Chorgesangs (S)

14.30 IRO-Suehdienst (W)

14.30 Kinderfunk (S)

15.45 Aus der Wirtschaft (W)

17.40 Südwestd. Heimatpost (W)

18.00 Allerlei aus unserer Zeit (W) 18.55 Toto-Ergebnisse (S)

19.00 Die Stimme Amerikas (W.S)

19.30 Wirtseh. od. Polit. (W), Sport (S)

19.45 Nachr., Wett., Komment. <W,S)

21.45 Nachr., Wetter (W, S)

23.45 Letzte Nachrichten (W, S)

23.50 Zum Tagesausklang (W)

Sonntag, 15. September

Andacht d. Evang. Gemeinsch. Evangelische Morgenfeier Geistliche Musik Belgien im Dichterwort Melodien am Sonntagmorgen Lebendige Technik „Die In­dustrie der Reinlichkeit“

Das Meisterwerk. A. Horneg­ger: Liturgische Symphonie.

I. Dies irae (Allegro marcato).

II. De profundis clamavi (Ada­gio). III, Dona nobis pacem (Andante). (Das Symphonie­orchester. Leitung: Hans Mül­ ler-Kray )

Ein vergnügter Nachmittag „Der Gigant“, Hörspiel von R. Billinger Unterhaltungskonzert Musik u. Dichtung der Völker Das Württembergische Lan­desmuseum

Im Rhythmus der Freude Tanzmusik

Montag, 16. September

Katholische Morgenandacht Kinderfunk Nachmittagskonzert Über neue Bücher Französische Kammermusik Fröhlich fängt die Woche an — musikalische Abendunter- haltuifg

„Der Frieden und die Kom­ munistische Partei “ Vortrag von Mr. L. Hannon. (Sendung der Landeskommission für Württemberg-Baden ) Rendezvous am Montagabend mit Lys Assia , Steffi Meiz, Franz Schuh , Anton Karas u. dem Orch. Adalbert Lutter Kommentar

Zeitgenössische Musik . Staufische Dichtung aus Ital. Kleines Konzert zur Nacht

7.00

8.45 9.15

9.45 10.30 11.00

11.20

15.00

17.00

18.05

20.05

22.00

22.20

24-.00

7.00

15.30

16.00

16.45

17.00

20.06

21.00

21.15

21.50

22.00

22.45

1.15

Dienstag, 17. September

.00 Katholische Morgenandacht .45 Alte und neue Madrigale ,10 Kleines Konzert 00 Nachmittagskonzert des Symphonieorchesters 00 Frauenfunk

,15 Musik altitalienischer Meister .00 „Brüderiein fein“, zum 25. Todestag des Komponisten der Operette, Leo Fall ,50 Alt-Wiener Melodien .05 Gespräch über die Grenze .50 Blick in die Welt .00 Die Rundfunktanzkapelle 1.45 „Endlich einmal früh ins Bett“, eine heitere Reportage vom sanften Ruhekissen .15 Barmusik mit Helmut Zacha­ rias und - Freddy Brocksieper

Mittwoch, 18. September

7.00 Katholische Morgenandacht

15.15 Kinderfunk

16.00 Von Dichtem und Dichtung: „Emil Belzner “

16.15 Konzertstunde.

17.00 „Der Mannheimer Plan“ — ein Beitrag zur Diskussion um die Schulreform

17.15 Robert Volkmann : Serenade in d-moll für Violoncello und

- Streichorchester

17.30 Feierstunde zum jüdischen Versöhnungsfest, gestaltet von der Israelitischen Kultusver­einigung Württemberg

20.00 „Die Bürger von Calais“, Hörspiel von Lutz Neuhaus nach dem gleichnamigen Ro­man von Marianne Lange - wiesche

20.55 Lieder und Kammermusik aus aller Welt

21.50 Wir denken an Mittel- und Ostdeutschland

22.00 Tanzmusik

28.30 Programm nach Ansage 23.10 „Tanz der Spröden“. Ballo

delle ingrate in genere repre- sentativo di Claudio Monte- verdi (1608) in freier Neuge­staltung von Carl Orff

Donnerstag, 19. September

7.00 Katholische Morgenandacht

10.45 Luigi Boccherini : Konzert für Violoncello u. Orch. in B-dur (Solist: Rudolf Metzmacher ). Luigi Cherubini : Klavierso­nate in B-dur (Solist: Her­mann Loux); Symphonie in D-dur

16.00 Nachmittagskonzert

16.50 Das Karlsruher Theater 1T.10 Alte und neue Hausmusik 20.00 Frohes Raten — gute Täten

20.45 Beliebte Tanzkapellen spielen

21.50 Blick auf Europa

22.00 Einführung in die Bachsche Klaviermusik Teil I. Es spielt und spricht Jürgen Uhde

22.30 Gerhard Prager: „Die Oran­gerie“, eine Novelle

23.00 W. A. Mozart: Sonate Es-dur, N-V. 481. L. van Beethoven : Trio-Serenade, op. 25 f. Flöte, Violine und Bratsche 0.05 Jazz im Funk mit Dieter Zimmerle

Freitag, 20. September

7.()0 Andacht der Baptisten 16.09 Nachmittagskonzert. Tänzeri­sche Musik

16.45 Uber neue Bücher

17.00 Froh u. heiter mit der Rund­funktanzkapelle

20.00 Symphoniekonzert. Das Sym­phonieorchester. Leitung Hans Müller-Kray . — Franz Schu­ bert : Symphonie in B-dur. Max Reger : Klavierkonzert (Solist: Karl Weiß)

21.15 „Die Pfälzer Weinreise", Friedrich Burschell liest aus seinem Roman „Beaufort"

21.50 Die Woche in Bonn

22.00 Drei Rundfunktanzorchester spielen

22.45 „Die Schmunzelecke“

23.15 Tanzmusils. Hans Alt u. seine Solisten. Es singt Rudi Schu- ricke

Samstag, 21. September

7.00 Junge Christen sprechen

10.45 Konzertstunde mit Werken badischer Komponisten

13.45 Sportrundschau 14.00 Der Zeitfunk

14.55 Programmvorschau 15.00 Unsere Volksmusik 15.40 Jugendfunk

16.00 Nachmittagskonzert

16.45 Filmprisma

17.00 Frohes Raten — gute Taten 20.00 „Gute alte Zeit“. Eine Sen­dung zum 65. Todestage von Carl Spitzweg a.00 Liebe alte Welsen 22.00 Schöne Stimmen. Walter Lud­ wig , K. Schmitt-Walter , Lore Wlßmann

22.30 Das Kammertanzorchester Hans Conzelmann 23.00 Melo.die zur Mitternacht

23.50 Tanzmusik aus aller Weit

Gleicbbleibende Sendungen

5.30 Wetter, Nachr., Musik (W) 6.00 Wetter, Morgenmusik iS)

6.30 Nachr., Wetter (W)

6.40 Morgenständchen (W)

7.00 Nachrichten, Wetter (S)

7.10 Vorschau und Musik (W, S)

7.15 Frühkonzert (W)

7.20 Musik. Progr.-Hinweise (S) 8.00 Nachrichten, Wetter (W)

8.10 Wasserstände (W, S)

8.15 Morgenmusik (W)

8.15 Aus dem religiösen Leben (S' 9.00 Nachr., Wetter, Musik (W)

9.15 Für die Frau (S)

11.00 Hess. Landbote (S)

11.15 Schulfunk (W)

11.45 Hessischer Landbote (W)

12.00 Musik am Mittag (W)

12.30 Vorschau u. Rundschau (S) 12.35 Hessen-Rundschau (S)

12.35 Hessen-Rundschau (S)

12.45 Nachr., Wetter (W, S)

13.00 Musik nach Tisch (W, S)

13.30 Unsere WiederhoLsendung(S). 13.50 Pressestimmen (W)

14.00 Interessantes und Musik (W)

14.15 Schulfunk (W)

14.30 Kinderfunk (S)

15.16 Börsenberichte (W)

15.15 Stunde des Chorgesangs (S)

17.45 Nachrichten (W)

18.00 Was alle angeht (W)

18.30 Abendmusik (W)

19.00 Die Stimme Amerikas (W. S)

19.30 Nachr. (W, S) Sport (S)

22.00 Nachrichten, Wetter (W, S)

22.10 Sportberichte (S)

24.00 Spätnachrichten (W, S)

Sonntag, 15. September

8.30 Katholische Morgenfeier

9.30 Verse und Gedanken von Henry Benrath

10.00 Französische Kammermusik Roussel: 2. Violirisonate op. 28. Debussy : 3 Etüden

11.16 Unterhaltungsmatinöe aus Bad Vilbel

15.00 Kriegsgefangenen • und Heim­kehrerprogramm

15.45 Wie die Frankfurter vor Kronberg ihre Hiebe bekamen

16.00 Tanztee mit Willi Berking 17.00 Gute Unterhaltung liebe Hö­rer — dazwischen Sportrepor­tagen

20.00 Was wird hier gespielt? Ein musikalischer Denksport 21.00 „Das Genie“, satirische Kurz­geschichte v. William Saroyan

21.10 Richard Strauß : Drei Hölder­lin-Hymnen.

22.30 Ballonfahrt gegen Opernpre- miäre — Hörfolge um Carl Maria von Weber

23.15 Tanzmusik

Montag, 16. September

16.00 Das Instrumentalkonzert.

16.45 „Die Perle, die die Nacht durchleuchtet“ und „Babuk“. ?wel Erzählungen von W. M. Schede

17.00 Alt-fränkisches Volkslieder­spiel — musikalische Hörfolge 20.00 Zum Feierabend. Es spielt das Unterhaltungsorchester v. Ra­dio Frankfurt unter der Leit, von Erich Börschel 21.00 Probleme der deutschen Politik

21.15 Aus der Welt der Oper

22.15 Man lacht, man lebt, man liebt, eine bunte Sendung in Wort und Ton

23:00 Zärtliche Weisen

Dienstag, 17. September

16.00 Konzert am Nachmittag 17.00 Bücherstunde

17.15 „Singe wem Gesang gegeben" — Ausschnitte vom Liedertag in Klein-Auheim

20.00 Ein Tanzpotpourri mit Willi Berking .

21.00 Kommentar von Mr. Boerner 21.05 Musik für Streicher 21.20 Wir funken dazwischen! Ein Kabarett aus Werner Fincks „Mausefalle“. Kompositionen Hubert Deuringer

32.15 Das Abendstudio: Die ver­waltete Welt oder die Krisis des Individuums. — Musik der jungen Generation

Mittwoch, 18. September

15.00 Ständchen für die Hausfrau

15.45 Eine Sendung f. die Kleinsten 16.00 Der Dichter und sein Werk:

Der Lyriker Franz Werfel

16.15 Unterhaltungskonzert m. den Orchestern der Städte Bad Homburg , Marburg , Bad Nau­ heim und Wiesbaden

20.00 öffentl. Symphoniekonzert. L. van Beethoven : Symph. Nr. 4 in B-dur; Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 in c-moll; Symphonie Nr. 2 in D-dur. Rosl Schmid (Klavier) und das Symphonieorchester von Ra­dio Frankfurt unter der Lei­tung von Winfried Zillig

22.15 „Die Kurbel", Filmrevue aus aller Welt

23.00 Willi Berking spielt zum Tanz

Donnerstag, 19. September

15.30 Freistehende Künstler -Hes­sens vor dem Mikrophon 16.00 Hausfrauenkonzert zur Unter­haltung

16.50 Was muß 'die Frau über die Sozialversicherung wissen?

17.00 Leichte Kost, Musik am lau­fenden Band

20,00 Der Wunschzettel. Wir spie­len Ihre Lieblingsmelodien 21.00 Blick auf Europa

21.10 Unterhaltungsmusik v. heute: Kompositionen von Ernst Fi­ scher . Es spielt das Unterhal- tungsorcäest. v. Radio Frank­ furt unter Erich Börschel

21.45 Passiert — glossiert

22.15 Liederstunde mit Kompositio­nen von Hugo Wolf , Othmar Schoeck , G. Faure , E. Wolf- Ferrari und J. Haas.

23.00 Nachtkabarett: „Lehrfach Humor“

23.15 Tanzmusik mit dem Wiener Tanzorchester, den Gibaks u. Peter Kreuder mit seinen So­listen.

Freitag, 20. September

16.00 Solistenkonzert. Scarlatti : So­naten; Beethoven : Rondo C- dur; Bela Bartok : 1. Rhapso­die aus dem „Mikrokosmos"

16.45 Für junge Menschen

17.00 Frohe und heitere Weisen 20.00 Operettenrevue mit alten und neuen Melodien

21.00 Kommentar von Mr. Boerner 21.05 „Konferenz der Tiere“, Hör­spiel von Erich Kästner

22.15 Frankfurter Komponisten: Lothar Jentseh: Streich-Trio; Wilhelm Mohr; Klavier-Trio. Es wirken mit: Frankfurter Streichtrio, (ts. Pattberg (Vio­line), R. Greif (Viola ), R. Net- tekoven (Violoncello),); Senta Bergmann (Violine), F. Kles- sascheck (Violoncello), Wilh. Mohr (Klavier)

23.00 Briefmarkenplauderei

23.15 Jazz aus Schweden im Swing Cocktail

Samstag, 21. Septemb )r

14.15 Klingendes Wochenendbrevier mit kleinen Winken für den Ausflügler

15.00 „Das aktuelle Interview“

15.10 Musik an zwei Klavieren 15.30 Volkstümliches Wissen 16.00 Bunter Nachmittag

Ausschnitte aus der Öffentli­chen Veranstaltung in Düssel­ dorf anläßlich der Funkaus­stellung 1950

20.00 Funk-Karussell. Von Melodie zu Melodie. Solisten; u. a. Maria Mucke , Nata Tüscher, Friedei Henseh und die Cy- prys, Betina Brücker, die Ni- colets, Renä Carol, Rudi Schu- ricke, Herbert Ernst Groh , Willy Schneider , das Deurin- ger-Quartett

21.00 Fußballpäqagogik —ein volks­tümliches Spiel

22.10 Sportergebnisse

22.20 Musik der Heimat. Lieder u. Tänze

23.00 Rias bittet zum Tanz!

0.30 Barmusik mit Detlev Lais u. den Gibaks ,

Mufti* aue Dem Orenzeniofen

Alfred Mombert — ein Vorläufer

tat der Seit vor da« ersten Weltkrieg wurde ja*Bäe die junge Generation von einer inne­ren Verzweiflung gepackt; ein tiefes Ahnen dar Dinge, die noch unter der morschen Ober­fläche ruhten und ihrer Entfesselung harrten, «faßte sie und sie glaubte, die endgültige Kata­strophe sei mit dein ersten Weltkrieg herein- gebrochen. Bs war die Generation, die in den 90er Jahren des vergangen Jahrhunderts ge­boren war. Alfred Mombert gehört nicht zu ihr, er ist älter, und doch müssen wir ihn, wenn wir vom lyrischen Expressionismus sprechen, noch mit au dieser Generation redmen, da die nachfolgende Epoche sehr 9tark in Mom- berts Versen vorbereitet ist. In vielen aller­dings spüren wir noch neuromantische Züge;wenn wir später einige Verse Momberts zitieren, wird, dies deutlich werden. Was ihn aber am meisten von der Generation der Ex-

E ressionistea abhebt, ist sein Leben selbst.

lohtung und Leben waren bei ihm durchaus noeh getrennte Dinge, während die Jungen das private und das künstlerische Dasein zu einer Einheit verknüpfen wollten. Auch Mom- berts Leben entbehrt nicht der Tragik, obgleich sie bei ihm nicht — wie bei den Jüngeren — von innen kam, sondern von außen, von Sei­ten einer, anmaßenden Staatsgewalt; und so wollte es das Schicksal, daß er das, was die Expressionisten als Junge durchlitten batten, als Greis erleben mußte, wozu neben seiner Herkunft auch sein dichterisches Schaffen bei­getragen hatte: Alfred Mombert wurde im Jahre 1940 aus Heidelberg , wo er als Rechts­anwalt gelebt hatte, ausgewiesen. Freunde vwefaalfen ihm zur Flucht in die Schweiz , wo er im Jahre 1943 starb. Hans Carossa hatte sieh wiederholte Male für den greisen Dich­ter eingesetzt, aber auch seine Fürsprache hatte nichts aonütet.

Momberts Dichtung wird charakterisiert von schweifenden und schwebenden Tönen. Sie zieht die Seele hinauf in die weiten und blauen Sphären, wo sie trunken umherschweift-

des lyrischen Expressionismus

Seine Verse sind von einer starken Inner­lichkeit, die aber nicht abgeklärt und milde ist, sondern die in leidenschaftlichen Tönen aufwallt und aufbraust. Es sind heilige Feuer, die in ihm lodern. Die menschliche Seele be­rauscht sich in unendlichem Aufschwung ihrer selbst. Dämonische Kräfte beflügeln sie und treiben sie hinaus in den Weltenraum, sie Steigt vom Mensehen aus auf und wird zum Weltgeist.

Schon die Titel seiner Gedichtbände lassen uns einen Blick in seine lodernde Seele tun: „Tag und Nacht“ (1894), „Der Glühende“ (1896), „Die Schöpfung“ (1897), „Der Denker“ (1901). 1909 erschien dann eine Auswahl aus den eben genannten Bänden; sie trägt den bezeichnen­den Titel: „Der himmlische Zecher“. Bilder trunkenen Lebens treten vor unsere Augen und dionysischer Rausch reißt uns mit Visionen kühnster Phantasie sprengen in erregenden Rythmen die Formen und machen den Weg zum Expressionismus frei. Alles fließt und schwebt und zieht die Seele nach dem ewigen Kosmos hin. So wird er zwischen den extre­men Polen des Lebens hin und her gerissen: haute ist er der „himmlische Zecher“, der in dionysischer Ekstase Entrückte, und morgen schon liegt er nüchtern und zerschmettert auf dam harten Boden dieser Erde: neben dem Jubel hellster Entzückung steht tiefstes Leid und größte Verzweiflung.

Allmählich geht ihm in seinen kosmischen Phantasien die dingliche Wirklichkeit ganz verloren. Aber seine dichterische Kraft ist nicht so stark, einen neuen Mythos zu schaf­fen, wie etwa Hölderlin , und so bleibt man­ches unverständlich und wir begreifen es nicht immer, was sein unendlich hinströmen­der Gesang uns sagen will. Gewaltige Worte aus dem „Reiche der Mütter“ klingen uns bis­weilen entgegen, aber sie stehen einsam, es fehlt ihnen die Verbindung. Über allem aber spüren wir den Gluthauch einer leidenschaft­lichen Seele.

In Momberts Versen begegnet uns höchste lyrische Subjektivität, der auch das Gedank­liche zur Vision wird. Viele seiner Gedichte können nicht verstanden, sie müssen rausch­haft erfühlt werden. Sein Mythos aber blieb der Gesang eines Einsamen, ein gewaltiger Monolog.

Die innere Schau, die überquellende und vi­sionäre Phantasie, das Verlieren der Grenzen zwischen Mensch und Kosmos, das sind. die Züge, die Mombert deutlich zum Expressio­nisten stempeln; aber von der jüngeren, leid­erfüllten Generation der Expressionisten trennt ihn sein ans Romantische gemahnender My­stizismus seiner Verse, ihre jubelnde Ver­klärung, ihr märchenhafter Zug zum Schönen, was ja ein besonderes Kennzeichen der Neu­romantik ist.

Momberts Verse sind Klänge ohne Umrisse,

— „Ich bin Musik der Welt“, sagte er einmal

— es sind Klänge, die sich ins Grenzenlose verlieren. Im Gegensatz zu den Expressioni­sten besitzt Mombert noch die Fähigkeit, zur Hingabe an die Schöpfung und an die Natur. Es ist ein trunkenes Allumfassen von Erde und Kosmos. Einige Verse aus dem Gedicht „Hier ist ein Gipfel“ sollen alles bisher Ge­sagte deutlich machen. Es ist das Gedicht von dem Schiff, das auf den Wogen des Weltmeer» zwischen Höhen und Tiefen hin- und herge­rissen wird. Der Kapitän steht am Mast, „Der Herrliche“ — so heißt es wörtlich weiter — Höhe und Tiefe, Chaos und Welt-Triumph- Gesang stehen nebeneinander, beides in die Musik der Sprache gefaßt.

Diese Musik der Sprache ist es, die uns seit Mombert fast völlig verlorengegangen ist und die von den Späteren, vor allem von den Ver­tretern der „Neuen Sachlichkeit“, sogar in Acht und Bann getan wird. Obgleich bei Mom­bert die Grenze des ganz in Töne Zerfließens schon überschritt«! wird, so zeigt uns sein Werk doch, daß Musik der Sprache ein wesent­licher Bestandteil der lyrischen Dichtkunst ist und daß es sich lohnt, wenn wir uns biswei­len von diesen Tönen gefangennehmen lassen.

Otto Bantel

Vor 25 Jahren ftarb Leo Fall

Wem sagt der Name Leo Fall etwas? Die jüngere Generation weiß nicht viel von ihm, denn dieser Operettenkomponist gehörte zu den geächteten Künstlern, deren Werke in Deutschland nach 1933 weder gesungen noch gespielt werden durften. Vorher jedoch wa­ren seine heiteren Melodien Bestandteil des Pfeifrepertoires jedes Operettenliebhabers; die Weisen Falls sind prickelnd, fröhlich, springlebendig und rhythmisch ausgewogen. Sie wurden im Volke rasch und gern aufge­nommen und blieben bis heute dort haften Dies beweist der große Beifall bei den der­zeitigen Wiederaufführungen von Falls be­kanntester Operette, „Der liebe Augustin “.

Auf dieses geschmackvolle und erfolgreich« Werk griffen die deutschen Theater in den letzten Jahren vereinzelt zurück, ebenso auf die weiteren, gern gehörten Operetten „Der Adele Bauer “, „Die geschiedene Frau“, „Die Dollarprinzessin “ und nicht zuletzt „Die Rose von Stambul “. Durch das Singspiel „Brüder­ lein fein “ wurde Falls Name ebenfalls in Deutschland sehr bekannt.

Gewiß, Leo Fall ist kein großer Komponist, kein schöpferischer Musiker im Sinne eine» Richard Strauß oder Jacques Offenbach . Abei Falls oft schnurrige und gerade wegen de» „Operettenhaften“ so erfrischend wirkendes musikalischen Werke feiern immer wied« fröhliche Urständ. Fall, der 1873 in OlmütJ geboren wurde und 1925 in Wien starb, ist geglückt, was manchem Größeren mißlang: Seine Musik gibt uns stets Stunden der Ent­spannung und Fröhlichkeit, ja sogar Freude. Mehr wollte der Komponist nicht; die Fest­stellung, daß ihm sein Vorhaben glückte, ist wohl das schönste Denkmal, das man dem Komponisten Leo Fall setzen kann. P. St

Zeltlager für Radiotechnik. Ein radiotech­nisches Zeltlager wird der ARBD (Allgemei­ner Radio-Bund Deutschlands e.V., 22c Wahn- Rheinland). im Sommer 1951 veranstalten