El
mum
VON SONNTAG, 17. SEPTEMBER 19 5 0
BIS SAMSTAG, 23. SEPTEMBER 1950
Süddeutscher Rundfunk
Radio Stuttgart 522 m = 575 kHz
Hessischer Rundfunk
Radio Frankfurt 208,47 m = 1439 kHz
Gleiebbleifeende Sendungen
(W - werktags, S — sonntags) 5.00 Beginn, Frühmusik (W)
6.00 Nadir., Wetter, Musik (W)
7.00 Nachr., Wetter (W. S)
7.10 Vorschau und Musik (W, S) 7.20 Presseschau (W, S)
7.30 Morgenmusik (W)
7.30 Morgenchoral (S)
8.00 Näcnr., Wasserstände (W, S)
8.10 Eigenprogramm d. Studios (Wi
8.30 Pressestimmen (W)
8.30 Aus der christlichen Welt «) 8.40 Musikalisches Intermezzo (W) 9.00 Für Hausfrau od. Jugend (W) 9.15 Das Unvergängliche (S)
9.30 Eigenprogramm d. Studios fW) 10.36 Universitätsstunde (3)
11.00 Vormittagsmusik (W, S)
11.30 Eigenprogramm d. Studios (W)
11.45 Für den Bauern (S)
18.20 Mittagskenzert (Wi
12.45 Nachrishtrr. Vorschau (W, S) 13.00 Aus Paris (W, S)
M.15 Musik nach Tissh (W)
H.0» Für die Jugend (W)
15.00 Kinderfunk (S)
15.15 Für Alt- und Neubürger (8)
16.30 Stimme der Heimat (S)
17.46 Franz. Sprachunterricht (W)
18.15 Die Sportreportage (S)
18.20 Aus dem Zeitgeschehen (W)
18.30 Musik zum Feierabend (W) 19.00 Zeitfunk (W)
19.20 Kleine Abendmusik (S)
19.40 „Hier spricht Deutschi.“ (W,S) 22.80 Nachrichten (W, S)
24.00 SpätnaChrichten CW. S)
Sonntag, 15. September 8.45 Evangelische Morgenfeier 111.00 Katholische Morgenfeier ft.30 Deutscher Weinhaukongreß M50 Erölänungsfeier 30 Musik zum Sonntegvormittag .20 Bach: Kandate Nr. 100 .15 Frohe Melodien 30 Viel Musik und wenig Worte .00 Das SWF - Unterhaltungsorchester spielt
00 Politische Betrachtungen 15 Die Sportreportage .00 Donauesehinger Musiktage 1950 Sinfoniekonzert des SWF-Or- chesters. Hartmann: 2. Sin- ie (Adagio) (Uraufführg.) — ehe: Die Zwilschermaschine rauäührung) — Honeaaer: incerto da camera für Frote, ingUschhorn u. Streichorche- :er — Fortner: Fantasie über A-O-H für 2 konzertante iviere und orahester (Ur- lUfführung: Itompositionsauf- tag des Südwestfunks — Stra- Sinsky: Feuervoflel-Suite Neue Fassung) (Deutsche Erstaufführung)
Sport und Musik üidrct Maurois : Kursus über Siaaliiek (m)
.80 Fröhlicher AusMang
J8.I
Montag, W. September
6.50 Evangelische Moraenandacht
t äO Musik am Nachmittag (I)
SO Musik am Nachmittag (II)
00 Clemens Brentano „Aus den Bhaiamärchen“
TI.20 Weilmann: Kammermusik für Klavier (Uraufführung). Es spielt da: Komponist 80.00 „Mein Handwerk fällt mir 1 schwer“. Bin Volksliederspiel I m. d. Funkorchester u. Sollst. M..00 „Die weiße Dame “. Komische f Oper von Boildieu j 22.30 Cembalomüsik. Werke von Händel
122.45 „Wandlungen und Stetigkeit des Gentes“ in memonam Richard Strauß 28.15 „Tausend bunte Noten“
Dienstag, 17. September
tOO Katholische Morgenandacht U.M Sinfoniekonz.
18.18 „Rudolf Schneider - Schelde: junger Wan "
16.30 Sang und Klang im Volkston 17.80 Üb er das Arzneimittelunwesen 17.18 „Schöne Stimmen“.
20.48 Hörspiel: „Indizien", von F.
E. Bettauer 22.38 Musik der Welt 23,18 Kulturpolitische Glosse 4M.2S Jazz 1950! Roy ElOrige
Mittwoch, 18 . September
6.50' Evangelische Morgenandacht
15.30 Musikalische Teestunde
17.00 Bücherschau
17.15 Solistenkonzert. Ausf.: Sybilla Plate-Vogt (Alt), G Feldmann (Klavier)
20.00 Scheinwerfer auf! Die bunte klingende Filmschau des SWF
20.45 Um Ehe und Familie: „Helft den überlasteten Müttern“
21.00 Konzert des t SWF-Orchesters.
22.20 Strahlen aus dem Weltall — Reportage aus der Forschungsstelle ln Weissenau bei Ra vensburg
22.30 Klaviermusik. Genzmer: Präludium, Intermezzo und Fuge C und As aus dem zweiten Teil des Klavierbuchs 1945
22.45 Leben und Werk des Dichters Jules Supervielle
0.10 Swing-Serenade
Donnerstag, 19. September
0-30 Katholische Morgenandacht
15.30 Nachwuchs stellt sich vor
— L
.S)
.yrik
18.00 Stimmen des Meeres fremder Völker
16.15 Nachmittagskonzert
17.00 Blick ln deutsche Musikzeltschriften
17.16 Musik zur Unterhaltung. Rlx- per: Rhapsodie Nr. 1. Grothe- Hlusion, Valse lente. Winkler: Blumen aus Florenz , Serens . Miehalski: Dunkelblauer Samt, Konzerttango. Fischer: Großstadtromantik.
20.00 Ein Tanzabend Im Südwestfunk
i.00 Stimme der Gewerkschaften .10 Unterhaltungsmusiker von heute: „Werner Eisbrenner “
22.15 FranzöslsCh-deutsChes Gespräch
22.30 Die großen Meister: Debussy : Prelude ä l’apräs-midi dun fpune. Roussel: Konzert für Klavier und Orchester, Ravel : Rhapsodie Espagnole
23.15 Deutschland und Europa : Bis marck
23.30 Für Kenner und Liebhaber: Peragallo: Musik für zwei Streichquartette. Htartinet: Sfelude und Fuge in G für zwei Klaviere
Freitag, 20. September
Evangelische Morgenandacht Musik zur Teestunde Schopenhauers Pessimismus und seine Nachwirkung Klaviermusik. Werke von Ha vel und Strawinsk-y Sind Träume Schäume?
Dqs SChlagerlntermezzo des SWF -Tanzorchesters Kammermusik, Werke von Franz Schubert „Die schöne tyttlllerin" Liederzyklus Teil n, Streichquartett g-moll op. posth. Ausf.: Walther Ludwig (Tenor) Hubert Giesen (Klavier) das Freund-Quartett „Vom Bodensee bis an des Maines Strand“, Hörfolge v. Badner Land
Volksmusik und Ohorgesang Probleme der Zeit „SuAe Frau, zwecks Ehe", Funkette v. R. Wimmer Musik zur Nacht
8.50
16.30
16.15
16.30
17.00
17.15
30.00
20.45
21.30
22.20
22.30
23.15
Samstag, 21. September
Katholische Morgenandacht Wir jungen Menschen Frohes Wochenend mit dem SWF-Tanzorchester Und der Streichergruppe Der Rechtsspiegel Opernmelodien Die Briefmarkenecke Unser Samstagnachmittag BüChersehau
Sang und Klang im Volkston Bad Kreuznach : Unser Samstagabend — „Jahrgang 1950“ Ajn Herzen des romantischen Mittelrheins eine Sendung d. SWF zur Eröffnung der internationalen Weinbautage -22.15 Sportrundschau mit Musik 42.30 Der SWF bittet zum Tanz 0.10 So tanzt man in Paris
6.50
14.00
14.30
15.00
15.18
15.45
16.00
17.00
17.15
20.00
urieicnuieiDenae aenaungen 5.00 Beginn,.Frühmusik (W)
5.50 Marktberichte (W)
6.00 Morgenchoral. Musik (W, S) 6.40 „Hier spricht Deutschi.“ (W.S)
6.55 Nachrichten (S) 7.10‘Werbefunk mit Musik (W)
7.15 Sonntagsmusik (S)
7.55 Nachr., Wetter (W, S)
8.00 Landfunk mit Volksmusik (S) 8.10 Wasserstände (W)
8.15 Morgenmusik (W)
8.30 Aus der Welt des Glaubens (S) 9.00 Nachrichten, Musik (W)
9.35 Suchmeldungen (W)
10.15 Schulfunk (W)
11.45 Kulturumschau od. Landf. (W) 12.00 Musik am Mittag (W, S)
12.45 Nachrichten, Wetter (W,
13.00 Echo aus Baden (W)
13.10 Werbefunk mit Musik (W)
13.30 Aus unserer Heimat (S)
14.00 Schulfunk (W)
14.00 Stunde des Chorgesangs (S)
14.30 IRO-Suehdienst (W)
14.30 Kinderfunk (S)
15.45 Aus der Wirtschaft (W)
17.40 Südwestd. Heimatpost (W)
18.00 Allerlei aus unserer Zeit (W) 18.55 Toto-Ergebnisse (S)
19.00 Die Stimme Amerikas (W.S)
19.30 Wirtseh. od. Polit. (W), Sport (S)
19.45 Nachr., Wett., Komment. <W,S)
21.45 Nachr., Wetter (W, S)
23.45 Letzte Nachrichten (W, S)
23.50 Zum Tagesausklang (W)
Sonntag, 15. September
Andacht d. Evang. Gemeinsch. Evangelische Morgenfeier Geistliche Musik Belgien im Dichterwort Melodien am Sonntagmorgen Lebendige Technik „Die Industrie der Reinlichkeit“
Das Meisterwerk. A. Hornegger: Liturgische Symphonie.
I. Dies irae (Allegro marcato).
II. De profundis clamavi (Adagio). III, Dona nobis pacem (Andante). (Das Symphonieorchester. Leitung: Hans Mül ler-Kray )
Ein vergnügter Nachmittag „Der Gigant“, Hörspiel von R. Billinger Unterhaltungskonzert Musik u. Dichtung der Völker Das Württembergische Landesmuseum
Im Rhythmus der Freude Tanzmusik
Montag, 16. September
Katholische Morgenandacht Kinderfunk Nachmittagskonzert Über neue Bücher Französische Kammermusik Fröhlich fängt die Woche an — musikalische Abendunter- haltuifg
„Der Frieden und die Kom munistische Partei “ Vortrag von Mr. L. Hannon. (Sendung der Landeskommission für Württemberg-Baden ) Rendezvous am Montagabend mit Lys Assia , Steffi Meiz, Franz Schuh , Anton Karas u. dem Orch. Adalbert Lutter Kommentar
Zeitgenössische Musik . Staufische Dichtung aus Ital. Kleines Konzert zur Nacht
7.00
8.45 9.15
9.45 10.30 11.00
11.20
15.00
17.00
18.05
20.05
22.00
22.20
24-.00
7.00
15.30
16.00
16.45
17.00
20.06
21.00
21.15
21.50
22.00
22.45
1.15
Dienstag, 17. September
.00 Katholische Morgenandacht .45 Alte und neue Madrigale ,10 Kleines Konzert 00 Nachmittagskonzert des Symphonieorchesters 00 Frauenfunk
,15 Musik altitalienischer Meister .00 „Brüderiein fein“, zum 25. Todestag des Komponisten der Operette, Leo Fall ,50 Alt-Wiener Melodien .05 Gespräch über die Grenze .50 Blick in die Welt .00 Die Rundfunktanzkapelle 1.45 „Endlich einmal früh ins Bett“, eine heitere Reportage vom sanften Ruhekissen .15 Barmusik mit Helmut Zacha rias und - Freddy Brocksieper
Mittwoch, 18. September
7.00 Katholische Morgenandacht
15.15 Kinderfunk
16.00 Von Dichtem und Dichtung: „Emil Belzner “
16.15 Konzertstunde.
17.00 „Der Mannheimer Plan“ — ein Beitrag zur Diskussion um die Schulreform
17.15 Robert Volkmann : Serenade in d-moll für Violoncello und
- Streichorchester
17.30 Feierstunde zum jüdischen Versöhnungsfest, gestaltet von der Israelitischen Kultusvereinigung Württemberg
20.00 „Die Bürger von Calais“, Hörspiel von Lutz Neuhaus nach dem gleichnamigen Roman von Marianne Lange - wiesche
20.55 Lieder und Kammermusik aus aller Welt
21.50 Wir denken an Mittel- und Ostdeutschland
22.00 Tanzmusik
28.30 Programm nach Ansage 23.10 „Tanz der Spröden“. Ballo
delle ingrate in genere repre- sentativo di Claudio Monte- verdi (1608) in freier Neugestaltung von Carl Orff
Donnerstag, 19. September
7.00 Katholische Morgenandacht
10.45 Luigi Boccherini : Konzert für Violoncello u. Orch. in B-dur (Solist: Rudolf Metzmacher ). Luigi Cherubini : Klaviersonate in B-dur (Solist: Hermann Loux); Symphonie in D-dur
16.00 Nachmittagskonzert
16.50 Das Karlsruher Theater 1T.10 Alte und neue Hausmusik 20.00 Frohes Raten — gute Täten
20.45 Beliebte Tanzkapellen spielen
22.00 Einführung in die Bachsche Klaviermusik Teil I. Es spielt und spricht Jürgen Uhde
22.30 Gerhard Prager: „Die Orangerie“, eine Novelle
23.00 W. A. Mozart: Sonate Es-dur, N-V. 481. L. van Beethoven : Trio-Serenade, op. 25 f. Flöte, Violine und Bratsche 0.05 Jazz im Funk mit Dieter Zimmerle
Freitag, 20. September
7.()0 Andacht der Baptisten 16.09 Nachmittagskonzert. Tänzerische Musik
16.45 Uber neue Bücher
17.00 Froh u. heiter mit der Rundfunktanzkapelle
20.00 Symphoniekonzert. Das Symphonieorchester. Leitung Hans Müller-Kray . — Franz Schu bert : Symphonie in B-dur. Max Reger : Klavierkonzert (Solist: Karl Weiß)
21.15 „Die Pfälzer Weinreise", Friedrich Burschell liest aus seinem Roman „Beaufort"
22.00 Drei Rundfunktanzorchester spielen
22.45 „Die Schmunzelecke“
23.15 Tanzmusils. Hans Alt u. seine Solisten. Es singt Rudi Schu- ricke
Samstag, 21. September
7.00 Junge Christen sprechen
10.45 Konzertstunde mit Werken badischer Komponisten
13.45 Sportrundschau 14.00 Der Zeitfunk
14.55 Programmvorschau 15.00 Unsere Volksmusik 15.40 Jugendfunk
16.00 Nachmittagskonzert
16.45 Filmprisma
17.00 Frohes Raten — gute Taten 20.00 „Gute alte Zeit“. Eine Sendung zum 65. Todestage von Carl Spitzweg a.00 Liebe alte Welsen 22.00 Schöne Stimmen. Walter Lud wig , K. Schmitt-Walter , Lore Wlßmann
22.30 Das Kammertanzorchester Hans Conzelmann 23.00 Melo.die zur Mitternacht
23.50 Tanzmusik aus aller Weit
Gleicbbleibende Sendungen
5.30 Wetter, Nachr., Musik (W) 6.00 Wetter, Morgenmusik iS)
6.30 Nachr., Wetter (W)
6.40 Morgenständchen (W)
7.00 Nachrichten, Wetter (S)
7.10 Vorschau und Musik (W, S)
7.15 Frühkonzert (W)
7.20 Musik. Progr.-Hinweise (S) 8.00 Nachrichten, Wetter (W)
8.10 Wasserstände (W, S)
8.15 Morgenmusik (W)
8.15 Aus dem religiösen Leben (S' 9.00 Nachr., Wetter, Musik (W)
9.15 Für die Frau (S)
11.00 Hess. Landbote (S)
11.15 Schulfunk (W)
11.45 Hessischer Landbote (W)
12.00 Musik am Mittag (W)
12.30 Vorschau u. Rundschau (S) 12.35 Hessen-Rundschau (S)
12.35 Hessen-Rundschau (S)
12.45 Nachr., Wetter (W, S)
13.00 Musik nach Tisch (W, S)
13.30 Unsere WiederhoLsendung(S). 13.50 Pressestimmen (W)
14.00 Interessantes und Musik (W)
14.15 Schulfunk (W)
14.30 Kinderfunk (S)
15.16 Börsenberichte (W)
15.15 Stunde des Chorgesangs (S)
17.45 Nachrichten (W)
18.00 Was alle angeht (W)
18.30 Abendmusik (W)
19.00 Die Stimme Amerikas (W. S)
19.30 Nachr. (W, S) Sport (S)
22.00 Nachrichten, Wetter (W, S)
22.10 Sportberichte (S)
24.00 Spätnachrichten (W, S)
Sonntag, 15. September
8.30 Katholische Morgenfeier
9.30 Verse und Gedanken von Henry Benrath
10.00 Französische Kammermusik Roussel: 2. Violirisonate op. 28. Debussy : 3 Etüden
11.16 Unterhaltungsmatinöe aus Bad Vilbel
15.00 Kriegsgefangenen • und Heimkehrerprogramm
15.45 Wie die Frankfurter vor Kronberg ihre Hiebe bekamen
16.00 Tanztee mit Willi Berking 17.00 Gute Unterhaltung liebe Hörer — dazwischen Sportreportagen
20.00 Was wird hier gespielt? Ein musikalischer Denksport 21.00 „Das Genie“, satirische Kurzgeschichte v. William Saroyan
21.10 Richard Strauß : Drei Hölderlin-Hymnen.
22.30 Ballonfahrt gegen Opernpre- miäre — Hörfolge um Carl Maria von Weber
23.15 Tanzmusik
Montag, 16. September
16.00 Das Instrumentalkonzert.
16.45 „Die Perle, die die Nacht durchleuchtet“ und „Babuk“. ?wel Erzählungen von W. M. Schede
17.00 Alt-fränkisches Volksliederspiel — musikalische Hörfolge 20.00 Zum Feierabend. Es spielt das Unterhaltungsorchester v. Radio Frankfurt unter der Leit, von Erich Börschel 21.00 Probleme der deutschen Politik
21.15 Aus der Welt der Oper
22.15 Man lacht, man lebt, man liebt, eine bunte Sendung in Wort und Ton
23:00 Zärtliche Weisen
Dienstag, 17. September
16.00 Konzert am Nachmittag 17.00 Bücherstunde
17.15 „Singe wem Gesang gegeben" — Ausschnitte vom Liedertag in Klein-Auheim
20.00 Ein Tanzpotpourri mit Willi Berking .
21.00 Kommentar von Mr. Boerner 21.05 Musik für Streicher 21.20 Wir funken dazwischen! Ein Kabarett aus Werner Fincks „Mausefalle“. Kompositionen Hubert Deuringer
32.15 Das Abendstudio: Die verwaltete Welt oder die Krisis des Individuums. — Musik der jungen Generation
Mittwoch, 18. September
15.00 Ständchen für die Hausfrau
15.45 Eine Sendung f. die Kleinsten 16.00 Der Dichter und sein Werk:
16.15 Unterhaltungskonzert m. den Orchestern der Städte Bad Homburg , Marburg , Bad Nau heim und Wiesbaden
20.00 öffentl. Symphoniekonzert. L. van Beethoven : Symph. Nr. 4 in B-dur; Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 in c-moll; Symphonie Nr. 2 in D-dur. Rosl Schmid (Klavier) und das Symphonieorchester von Radio Frankfurt unter der Leitung von Winfried Zillig
22.15 „Die Kurbel", Filmrevue aus aller Welt
23.00 Willi Berking spielt zum Tanz
Donnerstag, 19. September
15.30 Freistehende Künstler -Hessens vor dem Mikrophon 16.00 Hausfrauenkonzert zur Unterhaltung
16.50 Was muß 'die Frau über die Sozialversicherung wissen?
17.00 Leichte Kost, Musik am laufenden Band
20,00 Der Wunschzettel. Wir spielen Ihre Lieblingsmelodien 21.00 Blick auf Europa
21.10 Unterhaltungsmusik v. heute: Kompositionen von Ernst Fi scher . Es spielt das Unterhal- tungsorcäest. v. Radio Frank furt unter Erich Börschel
21.45 Passiert — glossiert
22.15 Liederstunde mit Kompositionen von Hugo Wolf , Othmar Schoeck , G. Faure , E. Wolf- Ferrari und J. Haas.
23.00 Nachtkabarett: „Lehrfach Humor“
23.15 Tanzmusik mit dem Wiener Tanzorchester, den Gibaks u. Peter Kreuder mit seinen Solisten.
Freitag, 20. September
16.00 Solistenkonzert. Scarlatti : Sonaten; Beethoven : Rondo C- dur; Bela Bartok : 1. Rhapsodie aus dem „Mikrokosmos"
16.45 Für junge Menschen
17.00 Frohe und heitere Weisen 20.00 Operettenrevue mit alten und neuen Melodien
21.00 Kommentar von Mr. Boerner 21.05 „Konferenz der Tiere“, Hörspiel von Erich Kästner
22.15 Frankfurter Komponisten: Lothar Jentseh: Streich-Trio; Wilhelm Mohr; Klavier-Trio. Es wirken mit: Frankfurter Streichtrio, (ts. Pattberg (Violine), R. Greif (Viola ), R. Net- tekoven (Violoncello),); Senta Bergmann (Violine), F. Kles- sascheck (Violoncello), Wilh. Mohr (Klavier)
23.00 Briefmarkenplauderei
23.15 Jazz aus Schweden im Swing Cocktail
Samstag, 21. Septemb )r
14.15 Klingendes Wochenendbrevier mit kleinen Winken für den Ausflügler
15.00 „Das aktuelle Interview“
15.10 Musik an zwei Klavieren 15.30 Volkstümliches Wissen 16.00 Bunter Nachmittag
Ausschnitte aus der Öffentlichen Veranstaltung in Düssel dorf anläßlich der Funkausstellung 1950
20.00 Funk-Karussell. Von Melodie zu Melodie. Solisten; u. a. Maria Mucke , Nata Tüscher, Friedei Henseh und die Cy- prys, Betina Brücker, die Ni- colets, Renä Carol, Rudi Schu- ricke, Herbert Ernst Groh , Willy Schneider , das Deurin- ger-Quartett
21.00 Fußballpäqagogik —ein volkstümliches Spiel
22.10 Sportergebnisse
22.20 Musik der Heimat. Lieder u. Tänze
Mufti* aue Dem Orenzeniofen
Alfred Mombert — ein Vorläufer
tat der Seit vor da« ersten Weltkrieg wurde ja*Bäe die junge Generation von einer inneren Verzweiflung gepackt; ein tiefes Ahnen dar Dinge, die noch unter der morschen Oberfläche ruhten und ihrer Entfesselung harrten, «faßte sie und sie glaubte, die endgültige Katastrophe sei mit dein ersten Weltkrieg herein- gebrochen. Bs war die Generation, die in den 90er Jahren des vergangen Jahrhunderts geboren war. Alfred Mombert gehört nicht zu ihr, er ist älter, und doch müssen wir ihn, wenn wir vom lyrischen Expressionismus sprechen, noch mit au dieser Generation redmen, da die nachfolgende Epoche sehr 9tark in Mom- berts Versen vorbereitet ist. In vielen allerdings spüren wir noch neuromantische Züge;wenn wir später einige Verse Momberts zitieren, wird, dies deutlich werden. Was ihn aber am meisten von der Generation der Ex-
E ressionistea abhebt, ist sein Leben selbst.
lohtung und Leben waren bei ihm durchaus noeh getrennte Dinge, während die Jungen das private und das künstlerische Dasein zu einer Einheit verknüpfen wollten. Auch Mom- berts Leben entbehrt nicht der Tragik, obgleich sie bei ihm nicht — wie bei den Jüngeren — von innen kam, sondern von außen, von Seiten einer, anmaßenden Staatsgewalt; und so wollte es das Schicksal, daß er das, was die Expressionisten als Junge durchlitten batten, als Greis erleben mußte, wozu neben seiner Herkunft auch sein dichterisches Schaffen beigetragen hatte: Alfred Mombert wurde im Jahre 1940 aus Heidelberg , wo er als Rechtsanwalt gelebt hatte, ausgewiesen. Freunde vwefaalfen ihm zur Flucht in die Schweiz , wo er im Jahre 1943 starb. Hans Carossa hatte sieh wiederholte Male für den greisen Dichter eingesetzt, aber auch seine Fürsprache hatte nichts aonütet.
Momberts Dichtung wird charakterisiert von schweifenden und schwebenden Tönen. Sie zieht die Seele hinauf in die weiten und blauen Sphären, wo sie trunken umherschweift-
des lyrischen Expressionismus
Seine Verse sind von einer starken Innerlichkeit, die aber nicht abgeklärt und milde ist, sondern die in leidenschaftlichen Tönen aufwallt und aufbraust. Es sind heilige Feuer, die in ihm lodern. Die menschliche Seele berauscht sich in unendlichem Aufschwung ihrer selbst. Dämonische Kräfte beflügeln sie und treiben sie hinaus in den Weltenraum, sie Steigt vom Mensehen aus auf und wird zum Weltgeist.
Schon die Titel seiner Gedichtbände lassen uns einen Blick in seine lodernde Seele tun: „Tag und Nacht“ (1894), „Der Glühende“ (1896), „Die Schöpfung“ (1897), „Der Denker“ (1901). 1909 erschien dann eine Auswahl aus den eben genannten Bänden; sie trägt den bezeichnenden Titel: „Der himmlische Zecher“. Bilder trunkenen Lebens treten vor unsere Augen und dionysischer Rausch reißt uns mit Visionen kühnster Phantasie sprengen in erregenden Rythmen die Formen und machen den Weg zum Expressionismus frei. Alles fließt und schwebt und zieht die Seele nach dem ewigen Kosmos hin. So wird er zwischen den extremen Polen des Lebens hin und her gerissen: haute ist er der „himmlische Zecher“, der in dionysischer Ekstase Entrückte, und morgen schon liegt er nüchtern und zerschmettert auf dam harten Boden dieser Erde: neben dem Jubel hellster Entzückung steht tiefstes Leid und größte Verzweiflung.
Allmählich geht ihm in seinen kosmischen Phantasien die dingliche Wirklichkeit ganz verloren. Aber seine dichterische Kraft ist nicht so stark, einen neuen Mythos zu schaffen, wie etwa Hölderlin , und so bleibt manches unverständlich und wir begreifen es nicht immer, was sein unendlich hinströmender Gesang uns sagen will. Gewaltige Worte aus dem „Reiche der Mütter“ klingen uns bisweilen entgegen, aber sie stehen einsam, es fehlt ihnen die Verbindung. Über allem aber spüren wir den Gluthauch einer leidenschaftlichen Seele.
In Momberts Versen begegnet uns höchste lyrische Subjektivität, der auch das Gedankliche zur Vision wird. Viele seiner Gedichte können nicht verstanden, sie müssen rauschhaft erfühlt werden. Sein Mythos aber blieb der Gesang eines Einsamen, ein gewaltiger Monolog.
Die innere Schau, die überquellende und visionäre Phantasie, das Verlieren der Grenzen zwischen Mensch und Kosmos, das sind. die Züge, die Mombert deutlich zum Expressionisten stempeln; aber von der jüngeren, leiderfüllten Generation der Expressionisten trennt ihn sein ans Romantische gemahnender Mystizismus seiner Verse, ihre jubelnde Verklärung, ihr märchenhafter Zug zum Schönen, was ja ein besonderes Kennzeichen der Neuromantik ist.
Momberts Verse sind Klänge ohne Umrisse,
— „Ich bin Musik der Welt“, sagte er einmal
— es sind Klänge, die sich ins Grenzenlose verlieren. Im Gegensatz zu den Expressionisten besitzt Mombert noch die Fähigkeit, zur Hingabe an die Schöpfung und an die Natur. Es ist ein trunkenes Allumfassen von Erde und Kosmos. Einige Verse aus dem Gedicht „Hier ist ein Gipfel“ sollen alles bisher Gesagte deutlich machen. Es ist das Gedicht von dem Schiff, das auf den Wogen des Weltmeer» zwischen Höhen und Tiefen hin- und hergerissen wird. Der Kapitän steht am Mast, „Der Herrliche“ — so heißt es wörtlich weiter — Höhe und Tiefe, Chaos und Welt-Triumph- Gesang stehen nebeneinander, beides in die Musik der Sprache gefaßt.
Diese Musik der Sprache ist es, die uns seit Mombert fast völlig verlorengegangen ist und die von den Späteren, vor allem von den Vertretern der „Neuen Sachlichkeit“, sogar in Acht und Bann getan wird. Obgleich bei Mombert die Grenze des ganz in Töne Zerfließens schon überschritt«! wird, so zeigt uns sein Werk doch, daß Musik der Sprache ein wesentlicher Bestandteil der lyrischen Dichtkunst ist und daß es sich lohnt, wenn wir uns bisweilen von diesen Tönen gefangennehmen lassen.
Otto Bantel
Vor 25 Jahren ftarb Leo Fall
Wem sagt der Name Leo Fall etwas? Die jüngere Generation weiß nicht viel von ihm, denn dieser Operettenkomponist gehörte zu den geächteten Künstlern, deren Werke in Deutschland nach 1933 weder gesungen noch gespielt werden durften. Vorher jedoch waren seine heiteren Melodien Bestandteil des Pfeifrepertoires jedes Operettenliebhabers; die Weisen Falls sind prickelnd, fröhlich, springlebendig und rhythmisch ausgewogen. Sie wurden im Volke rasch und gern aufgenommen und blieben bis heute dort haften Dies beweist der große Beifall bei den derzeitigen Wiederaufführungen von Falls bekanntester Operette, „Der liebe Augustin “.
Auf dieses geschmackvolle und erfolgreich« Werk griffen die deutschen Theater in den letzten Jahren vereinzelt zurück, ebenso auf die weiteren, gern gehörten Operetten „Der Adele Bauer “, „Die geschiedene Frau“, „Die Dollarprinzessin “ und nicht zuletzt „Die Rose von Stambul “. Durch das Singspiel „Brüder lein fein “ wurde Falls Name ebenfalls in Deutschland sehr bekannt.
Gewiß, Leo Fall ist kein großer Komponist, kein schöpferischer Musiker im Sinne eine» Richard Strauß oder Jacques Offenbach . Abei Falls oft schnurrige und gerade wegen de» „Operettenhaften“ so erfrischend wirkendes musikalischen Werke feiern immer wied« fröhliche Urständ. Fall, der 1873 in OlmütJ geboren wurde und 1925 in Wien starb, ist geglückt, was manchem Größeren mißlang: Seine Musik gibt uns stets Stunden der Entspannung und Fröhlichkeit, ja sogar Freude. Mehr wollte der Komponist nicht; die Feststellung, daß ihm sein Vorhaben glückte, ist wohl das schönste Denkmal, das man dem Komponisten Leo Fall setzen kann. P. St
Zeltlager für Radiotechnik. Ein radiotechnisches Zeltlager wird der ARBD (Allgemeiner Radio-Bund Deutschlands e.V., 22c Wahn- Rheinland). im Sommer 1951 veranstalten