UNSER RUNDFUNK
VON SONNTAG, 11. FEBRUAR 1951
%
BIS SAMSTAG, 17. FEBRUAR 1951
Von anderen Sendern
Südwestfunk
Radio Stuttgart
Gleichbleibende Sendungen 5.00 Musik, Nachr. (W)
6.30 Morgengymnastik (W)
6.40 SOdwestd. Heimatpost (W)
7.15 Morgenmusik (W, S)
7.55 Nadir.. Wetter (W, S)
8.00 Das gent alle an W)
8.10 Wasserstandsmeldungen (W)
8.15 Unterhaltende Klänge fW) 9.00 Nadir., Wetter, Musik (W) 8.45 Suchdienste (W)
10.15 Schulfunk <W>
12.00 Musik am Mittag (W, 8)
12.45 Nachr , Wetter (W. S)
13.00 Echo aus Baden fW)
13.10 Werbefunk mit Musik (W) 15.00 Schulfunk iW)
15.45 Aus der Wirtschaft (W)
17.45 Südwestd. Heimatpost (W) 18.00 Zum Zeitgeschehen (W)
19.30 Interessant und neu (W)
19.45 Nachr., Wetter (W)
21.45 Nachr., Wetter (W)
23.45 Letzte Nachrichten 'W)
Sonntag, 11. Februar
7.00 Andacht der Ev. Gemeinschaft 8.00 Landfunk mit Volksmusik
8.30 Aus der Welt des Glaubens
8.45 Evang. Morgenfeier
9.15 Geistliche Musik.
9.45 Worte u. Musik zum Sonntag
10.30 Melodien am Sonntagmorgen 11.00 Lebendige Wissenschaft
11.20 Das Meisterwerk 13.00 Musik nach Tisch
13.30 Aus unserer Heimat 14.00 Stunde des Chorgesangs
14.30 Kinderfunk
15.00 Frohes Raten — gute Taten 15.40 Melodien, die man gerne hört 17.00 „Der große Strom“. Ballade 17.50 Berühmte Kammermusikvereinigungen spielen 18.15 Willy Mattes dirigiert 18.55 Toto-Ergebnisse
19.30 Sport am Sonntag
20.05 „Paulus“, Oratorium von Felix Mendelssohn-Bartholdy 22.05 Nachr., Wetter, Sport
22.20 „Offen gesagt . . .“
22.30 Orchester Traversa-Sdiöner 23.00 Wenn ich allein bin — Besinnliches
23.30 Serenade für Streichorchester
523 m = 575 kHz
Mittwoch, 14. Februar
7.06 Evang. Morgenandacht
10.45 Die Krankenvisite
11.45 Landfunk
14.09 Unterhaltungsmusik
14.30 Kinderfunk
16.00 Johann Schuh: „Lessing zum 170. Todestag“
16.15 Zwei rechts — zwei links — Die Kaffeestunde für unsere Hausfrauen
17.00 Christentum und Gegenwart
17.15 Hausmusik. Werke von G. F. Händel und Max Reger
18.20 Musik zum Feierabend 20.00 „Sind Sie schon UKW-Hörer?“ 20.05 „Der Gigant“, Hörspiel von Richard Billinger 21.00 Lieder und Kammermusik
21.55 Wir denken an Mittel- und Ostdeutschland
22.05 Musik aus neuen Tonfilmen
22.30 Kräfte und Gestalten der Weimarer Republik
23.00 Orchesterkonzert
23.50 Zum Tagesausklang
Donnerstag, 15. Februar
7.00 Evang. Morgenandacht
10.45 Französische Orchestermusik;
11.45 Landfunk
12.00 Kulturelle Vorschau
15.30 Das Akkordeönduo Wörner-, Feinle
16.00 Konzertstunde
16.45 „Traum und Schatten ist das Dasein“ — Zum 125. Geburtstag von J. Victor von Scheffel
17.15 Zür Unterhaltung: das Orchester Hoffmann-Glewe; das Quintett Werner Christ und Heinz Henkel, Violine.
18.25 Schöne Operninelodien V. Am- broise Thomas und Daniel Frangois Auber
20.05 Mein Herz ist voll Musik — Ein großes Unterhaltungskonzert
21.55 Blick auf Europa 22.05 „Der Prozeß Danton“. Ein Bericht aus zeitgenössischen Dokumenten
23.00 Orchesterkonzert
23.30 Kleine Stücke großer Meister 21*50 Nacht-Feuilleton
Bayerischer Rundfunk (BR ) = 312,00 m; Kurzwelle = 48,70 m Hessischer Rundfunk (HR) = 208,47 m; Kurzwelle = 49,00 m Nordw. Rundfunk (NWDR ) = 309,00 m; Kurzwelle = 41,15 m
Sonntag,
8.00 Leichte und beschwingte Weisen am Vormittag (BR ) 9.05 Stimmen der Dichter (BR )
8.30 Unsere Volkshochschule (BR )
10.00 Musik der Romantik (HR )
10.30 Evang. Morgenfeier (BR )
10.30 Die stille Stunde (NWDR ) 11.00 Der hessische Ländbote (HR ) 11.00 Hans Bund spielt (NWDR ) 11.15 Unterhaltungsmatinee (HR ) 12.00 Volkstüml. Konzert (NWDR )
13.20 Sang und Klang (NWDR ) 14.00 Kinderfunk (NWDR )
14.30 Werke großer Meister (NWDR ) 14.30 Gute Bekannte (BR )
11. Februar
15.00 Heit. Brummelg’schichten (BR ) 15.00 Wer hört, gewinnt (NWDR )
15.15 Heimkehrerprogramm (HR )
15.30 Meister ihres Fachs (HR )
17.00 Die Sportreportage (NWDR ) 18.00 Sport und Musik (BR ) .
18.00 Das Meisterwerk (NWDR ) 18.00 Orchester der Welt (HR )
19.30 Wilhelm-Busch-Lieder (BR ) 20.00 Unser Sonntagabend (HR ) 20.05 Unterhaltungskonzert (BR ) 20.05 Musik aus Italien (NWDR )
22.30 Beliebte Orchester (BR )
22.30 Tanz- und Kabarettprogramm
Montag, 12. Februar
8.05 Melodien am Morgen (NWDR ) 11.00 Müsik am Vormittag (NWDR )
11.45 Der hessische Landbote (HR ) 15.00 WeltrohstoffberiCht (HR )
15.40 Unterhaltungskonzert (NWDR )
16.00 Tanzrhythm an — symph. (HR )
16.30 Melodische Rhythmen (NWDR ) 16.50 Wirtschaftsfunk (NWDR )
16.45 Erzählungen v. H. Bahr (HR ) 17.00 Musik der Werktätigen (HR ) 17.05 Bekannte Cellisten (NWDR ) 17.20 ; M. Moussorgsky (BR )
18.00 Für Kriegsversehrte (HR )
19.30 Die Gewerkschaft ruft (BR ) 20.00 „Retour “ von P. Richard (HR ) 20.09 Richard Wagner (NWDR )
20.00 „Nein, Herr Gimont“, Hörspiel
21.20 Konzertante Tanzmusik (HR ) 22.10 Wirtschaftliches Theater (BR ) 22.15 Die bunte Folge (HR )
22.40 Leicht und beschwingt (BR ) 23.00 Unterhaltungsmusik von einst
Donnerstag, 15. Februar
8.05 Musik am Morgen (NWDR ), 11.00 Bunte Melodien (NWDR )
16.00 Unterhaltungsmusik (HR )
16.05 Was Frauen interessiert (HR )
17.00 Das vergessene Lied (HR ) 17.05 Werke von Kodaly (NWDR )
17.20 Beschwingte Weisen (BR )
17.25 Lieder von Kowalski (NWDR ) 18.00 Paul Hörbiger singt (HR )
20.00 Weltstadtbilder in Musik (HR ) 20.05 „Ein Mann im Zwielicht“, Funkkomödie (NWDR )
21.10 Klavierwerke Mozarts (HR )
21.45 Passiert — glossiert (HR )
22.40 Zärtliche Weisen (NWDR )
23.00 Stegreifgeschichten (BR )
Bad-Bad., Freibg., 363 m - Rheinsender 295 m - Reutlg.: 195 m
Gleichbleibende Sendungen
5.00 Beginn. Musik, Nachr (W)
6.10 Marktberichte. Musik (W>
7.00 Nachr. Wetter Musik (W, S>
7.10 Gymnastik und Musik (W) 7.20 Presseschau, Musik (W)
8.00 Nachrichten (W. S)
8.10 Eigenprogr. d. Studios (W, S)
8.40 Musikalisches Intermezzo (W) 9.00 F d Hausfrau od Jugend (W)
9.30 Allerlei vom Tage fW)
11.00 Vormittagsmus<k (W. S)
11.30 Eigenprogramm d Studios (W.)
12.20 Mittagskonzert (W S)
12.45 Nachr , Vorschau 7W, S) 13.00 Hier spricht Frankreich (W S!
13.15 Musik nach Tisch (W).
14.00 Für die Jugend (W)
14.30 Franz Sprachunterricht (W)
17.40 Eigenprotramm d Studios (W)
18.20 Aus dem Zeitgeschehen (W)
18.30 Musik zum Feierabend (W) 19.00 Der Zeitfunk (W)
19.40 Tribüne dei Zeit (W S) 22.00 Nachrichten (W. S)
24.00 Letzte Nachrichten >W. S)
Sonntag, 11. Februar
7.30 Morgenchoral
8.30 Evang. Morgenfeier
9.00 Aus der christlichen Welt
9.15 Kath. Morgenfeier
9.45 Das Unvergängliche
10.30 Stunde der Universitäten 11.45 Für den Bauern
12.00 Eigenprogramm der Studios
13.30 Musik nach Tisch
14.00 „Das nicht erbetene Geschenk“ — „Worte in den Wind“
14.15 Viel Musik und wenig Worte 15.00 Kinderfunk
15.30 Der SWF bittet zum Tanztee!
16.30 Stimme der Heimat 17.00 Was euch gefällt i
18.20 Aus Literatur u. Wissenschaft
18.30 Sportberichte 19.00 Sportnachrichten
19.20 Kleine Abendmusik
20.00 Konzert. Dallapiccola : Suite aus dem Ballett „Marsyas “ (Erstauff.); Mozart : Konzert für Violine und Orchester A-dur, KV 219 ; Beethoven : Symphonie Nr. 2 D-dur op. 36
22.15 Sport und Musik
22.50 Kulturpolitische Glosse 23.00 Fröhlicher Ausklang
Mittwoch, 14. Februar
6.50 Evang. Morgenfeier 15.00 Nachmittagskonzert 16.00 Aus Wissenschaft u. Technik
16.20 Eigenprogramm der Studios
16.50 Paris entdeckt Georg Trakl
17.10 Sang und Klang im Volkston 20.00 Musikalisches Stelldichein
Klingende Rhythmen aus Frei burg mit: Kary Barnet , Ruth Bruch, Maria Mucke , Bully Buhlan , Horst Uhse (Gesang), Helmut Zacharias (Violine) und dem SWF-Tanzorchester, Leitung: Carl-Friedr. Homann
21.30 Stimme der Gewerkschaftern
21.40 „Montmartre und die Liebe“.
Ein Spiel rings um die Place Pigalle von Toni Gregor-Mor- genroth. Musik: Daniel White , Leitung: Guy Walter
22.20 Maria Bergmann , Klavier
22.30 Tamara Ramsay : „Der Jude, den wir nicht kennen“
23.00 Eine bunte Schlager-Revue 0.10 Tanzmusik
Donnerstag, 15. Februar
6.50 Kath. Morgenfeier 15.00 Wirtschaftsfunk
15.15 Nachwuchs stellt sich vor
15.45 Dora Tatjana Söllner: „Verklungen ist das Taggeschrei"
16.00 Eigenprogramm der Studios
16.45 Der Chemiker Freiherr Justus von Liebig
17.00 Klaviermusik. MussorgskJ: Bilder einer Ausstellung
17.30 Der Rechtsspiegel *
20.00 Operettenklänge. Es spielt das SWF-Unterhaltungs-Orchester, Leitung: Otto Gerdes 21.00 „Die begnadete Angst", von Georges Bernanos .
22.15 Franz.-deutsches Gespräch
22.30 Konzert des SWF-Orchesters, Leitung: Hubert Reichert; Solistin: Christa Ludwig (Alt). Mendelssohn : Ouvertüre „Die Hebriden “: Reger : An die Hoffnung für Alt mit Orchesterbegleitung op. 124; Verdi: Ballettmusik aus der Oper „Don Carlos '.; Sutermeister : Marche fantasque, (deutsche Erstaufführung).
23.30 Rezepte zum Glücklichsein
Montag, 12. Februar
Freitag, 16. Februar
7.00 Evang. Morgenandacht
10.45 Die Krankenvisite
11.45 Kultur-Umschau
15.30 Kinderfunk
16.00 Nachmittagskonzert. — Das Rundfunkunterhaltungsorchester. Leitung: Heinz Schröder .
16.45 Über neue Bücher
17.90 Französische Kammermusik
18.25 Musik zum Feierabend
20.05 Musik für jedermann
21.00 Präsident Abraham Lincoln
21.15 Rendezvous am Montagabend mit Peter Igelhoff, Maria v. Schmedes, Hans Rauch, dem Orch. Sigi Stenford . Es spricht Thadd. Troll „Ganz unter uns“
22.05 Verdi-Zyklus: Verdi u. Wag ner , von Dr. Ruppel
22.35 Zeitgenössische Musik
23.15 Warum schreibt die junge Generation so wenig Romane?
7.00 Andacht der Altkatholiken
10.15 Schulfunk. — Deutsche Landschaften im Lied: Die Ostsee
10.45 Die Krankenvisite
11.45 Kultur-Umschau
15.30 Kinderfunk
16.00 Nachmittagskonzert. — Jules Massenet : Marsch und Fete Bohöme aus „Pittoreske Szenen“. Richard Trunk : Serenade f. Streichorchester op. 55, Jul. Weismann: Tanzfantasie
16.45 Über neue Bücher
17.00 Frohe und heitere Weisen
18.20 Musik zum Feierabend
19.30 Im Namen des Gesetzes — •Herrmann Mostar spricht
20.05 Symphoniekonzert
21.15 Es spielt der Leierkastenmann
22.05 Die neue Weltschau
22.35 Tanzmusik
23.20 Die kleinen Freuden
23.50 Zum Tagesausklang
Dienstag, 13. Februar
Freitag, 16. Februar
8.05 Fang's fröhlich an (NWDR )
15.40 Musik aus aller Welt (NWDR ) 16.00 Kammermusik (BR )
17.15 Klingende Landschaft (HR ) 18.00 Für einsame Mädchen (HR )
18.25 Das kleine Ensemble (HR )
19.25 Hier spricht Berlin (NWDR ) 20.00 Tanzmusik (HR )
20.35 Großer Tanzabend (NWDR )
8.30 G. Gregor an der Hamond- Orgel (NWDR )
15.40 Schlag auf Schlag (NWDR ) 16.00 Lieder u. Kammermusik (HR ) 16.00 Orchesterkonzert (BR )
16.35 Sinn und Unsinn über die Reifeprüfung (NWDR )
16.40 Alte Meister volkstüml. (HR )
17.40 Alte Meister volkstüml. (HR ) 18.00 Melodien am Abend (NWDR )
20100 „Abu Hassan“, Oper von
20.00 Ihre Lieblingsmeiodien (HR ) 20.00 „Ein Maskenball “, Oper von Verdi (NWDR )
21.15 Melodien von Dostal (BR )
22.45 Wir schallplatteln (BR )
Montag, 12. Februar
6.50 Evang. Morgenfeier
15.00 Am Montag fängt die Woche an
16.30 Albrecht Goes , Lyriker und Erzähler
17.00 Solistenkonzert. Brahms : Fünf Lieder. Dittersdorf: Streichquartett D-dur
17.30 Der Kreis um das Kind. Kinder in den EntwicklungsJahren
20.00 Der Schallplattenfreund
20.50 Probleme der Zelt
21.00 Hans Rosbaud dirigiert Wag-
, ner. Das SWF-Orchester. Solisten: Magda Läszlo, Hans Braun , Eduard de Decher
22.20 Klaviermusik, castelnuovo- Tedesco:: „Tänze des Königs David“, Rhapsodie über alte hebräische Themen
22.30 Unbekanntes von und über Adelbert Stifter
23.00 Moderne Operettenklänge
23.30 „Ganz leis' erklingt Musik“
Freitag, 16. Februar
6.50 Evang. Morgenfeier 15.00 Musik am Nachmittag
15.45 Ein junges Mädchen, ein Sechzigjähriger und Knigge
16.00 Chormusik. Werke von Jakob Obrecht , Johannes Ockeghem und Perotinus Magnus
16.30 Dichtung im Kinderbuch
16.45 Musik zur Unterhaltung
17.30 Welt und Wissen
20.00 Die bunte klingende Filmschau 21.00 Die großen Meister. — Werke von Nicolai, Dvorak u. Liszt .
20.45 Elternsorgen — Jugendnöte 21.00 Die großen Meister: Nicolai,
22.20 Probleme der Zeit
22.30 Für Kenner und Liebhaber: ’ Zum Gedächtnis von Julius Weismann , gest.' am 22. 12. 1950
23.15 Krisis des gegenwärtigen Geschichtsbewußtseins
23.30 Musik zur Nacht
Dienstag, 13. Februar
7.00 Evang. Morgenandacht
10.45 Alte und neue Liebeslieder 11.05 Konzertstunde. Rachmaninoff :
Suite für 2 Klav., H. Pfltzner: Lieder für Alt
11.45 Landfunk
15.30 Das Heinz-Lucas-Sextett 16.00 Nachmittagskonzert. — Das
Rundf.-Symphonieorchester.
16.50 Frauenfunk
17.05 Ludwig van Beethoven : Zwei italienische Arietten, Sonate op. 47, A-dur (Kreutzer-Son.)
18.20 Klänge der Heimat und Gartenfunk
20.05 Land hinterm Strom
20.45 Richard Wagner 113. 2.1883 Szenen aus „Tannhäuser*
21.55 Blick in die Welt 22.05 Tanzmusik vom NWDR 23.00 „Schüchterne aller Länder, vereinigt euch!“
23.30 Kleine Barmusik
Samstag, 17. Februar
7.00 Christen im Alltag
10.45 Haydn , Mozart und Beethoven
11.45 Landfunk
13.45 Sportrundschaü 14.00 Der Zeitfunk
14.55 Programmvorschau
15.40 Jugendfunk
16.45 Filmprisma
17.00 Kostproben aus d. Programm der kommenden Woche
17.15 Kleines Konzert am Abend
17.45 Mensch und Arbeit 18.00 Die Woche in Bonn
18.20 Operettenmelodien
18.45 Südwestdeutsche Heimatpost 19.00 Tanzplatten-Hörerwünsche 20.05 „Familie Staudenmaier“
20.45 5 Rundf.-Tanzkapelien spielen 22.05 Künstler d. WUrtt. Staatsoper
22.30 Tanz in den Sonntag
23.55 Nachrichten
24.00 Das Nachtkonzert
Mittwoch, 14. Februar
14.35 Volkstümliche Weisen (BR )
15.40 Orchesterkonzert (NWDR )
16.00 Unterhaltungskonzert (BR )
16.15 Unterhaltungskonzert (HR )
16.20 Allerlei Filmmusik (NWDR )
20.05 Wie es euch gefällt (NWDR )
21.45 Gegen Kinderlähmung (HR )
Samstag, 17. Februar 9.05 Erich Börschel spielt (HR ) 11.00 Operettenweisen (NWDR )
14.00 Freut euch d. Lebens (NWDR )
14.15 Vergnügen mit Musik (HR ) 15.00 Volkstümliche Musik (BR )
16.00 Eine heitere Motorrevue (HR ) 16.00 Bunter Nachmittag (NWDR )
17.15 Tempo, Tempo! Musik (HR ) 20.00 Sportberichte (BR )
20.05 Musikal. Lexikon (NWDR )
20.30 Kabarett am Wochenende (BR )
20.45 Familie Hesselbach (HR )
22.10 Film-u.Operettenmelodien(BR )
22.25 Symphoeiekonzert (NWDR ) 23.00 Tanz am Wochenende (HR ) 23.05 Tanz a. Wochenende (NWDR ) 0.05 Beliebte Künstler (BR )
Dienstag, 13. Februar
6.50 Kath. Morgenfeier
15.00 Für die Schuljugend
15.15 Sang und Klang im Volkston
15.45 Luise Rinser : ..Mitte des Lebens“, Erzählung
16.00 Konzert des Cleveland Orche stra . Leitung: George Szell
16.45 Arzt und Kosmetik
17.00 Musik zur Unterhaltung ,
20.00 Volksmusik und Chorgesang
20.30 „Der Familientag“, Hörspiel von T. s. Eliot
21.30 Kleines Zwischenspiel
22.20 Probleme der Zeit
22.30 Text und Stil ln der neuen Musik. — Eine überraschende Untersuchung von Siegfried Borris mit Musik von Rudi Stephan , Arnold Schönberg und Paul Hlndemith
23.30 Jazz 1951! Zwei moderne Jazzpianisten: George Shearing — Oscar Peterson
Samstag, 17. Februar
6.50 Kath. Morgenfeier
14.30 Allerhand Schlager
14.50 Die Briefmarkenecke
15.00 Schöne Stimmen. Amerikani sche Künstler singen Arien aus Opern von Nicolai, Mo zart , Bizet , Mussorgsky, Me- notti, Mascagni , Rimsky-Kors- sakow, Diaz, Verdi, Gouncjd und Donizettl. — Es singen: Anne Bollinger, Ellen Faull , Lois Hunt, Maria Kurenko (Sopran) u. a.
16.00 Orient ohne Schleier — Skizzen aus der Türkei
16.30 Unser Samstagnachmittag
17.30 Bücherschau
20.00 Musik, die unsere Hörer wünschen
22.15 Sportrundschau
[22.30 Der SWF bittet zum Tanz — sechs Orchester spielen 0.10 Und weiter geht der Tanz!
Tanz durch fünf Jahrhunderte
Zu Beginn sei unumwunden bekannt: kaum etwas erfreut sich seit seiner Entstehung so großer Beliebtheit und machte sieb bei allen Völkern der Erde und in allen Schichten eines Volkes so breit, wie der Tanz.
17./ 18. Jahrhundert. Die Zeit der Könige und Fürsten , die Zeit der rauschenden Feste an kleinen und großen Höfen, die Zeit der großen Bälle. Jung und alt tanzte unter dem Szepter einer pathetischen „Sarabande “, einer mäßig schnellen „Gavotte“ und der am meisten beliebten „Musette “. „Menuett“, „Quadrille“ und „Chaconne“ fehlten bei keinem Feste; als dann die auch heute noch zum mindesten bei jedem TanzstundenbaU wieder auferstehende Polonaise dazukam, glaubte man, das Ende der Entwicklung des Tanzes in den Füßen zu haben.
19. Jahrhundert Hohe Zeit der Tanzneuschöpfungen. Jahrhundert der Entstehung einer Reihe von heute noch gepflegten Tänzen. Zeitalter zahlreicher berühmter Komponisten, Jahre des Aufkommens der „Tanz- und Unterhaltungsmusik“. Lebhaft kam aus Polen die Polka und brachte ihre teilweise in Un garn beheimatete Freundin Mazurka mit. Diese Geschöpfe, denen man heute noch nicht ihr hohes Alter ansieht, feiern immer wieder, nicht zuletzt an Fasching, fröhliche Urständ, und vor allem die älteren Semester folgen gerne dem Ruf: „Wir tanzen wieder Polka, wie früher Tante Olga.“ Und dann kam der Tag, desseh Datum leider nicht genau feststeht, der Tag, an dem es zum ersten Mal ging: „Eins, zwei, drei; eins, zwei, drei!“ Im Dreivierteltakt reihten ein Johann Strauß , Vater und Sohn, ein Lanner, Ziehrer und Waldteufel (Frankreich ) der Geschichte des Tanzes ein neues Kapitel an. Schnell entstanden auch Abwandlungen des klassischen Wie ner Walzers, der langsame Walzer (English Waltz ) und der Boston . Wieder glaubte man, die tänzerischen Ausdrucksformen der Ge
sellschaft seien erschöpft. Doch da meldete sich der Süden zum Wort. Kastagnettenklappemde Mädchen und Senores mit breitrandigen Hüten tanzten den Bolero und die Habanera vor, verhalten ihnen zu großem Aufschwung und fügten dann noch den weniger bekannten Fandango an.
19. /20. Jahrhundert. Fast unmerklich gleitet der Tanz in die Moderne über und beginnt, auf dem Gipfelpunkt angelangt, allmählich wieder zu verflachen und in seiner künstlerischen Form abzugleiten. Glutäugige Balkanesinnen tanzten zum ersten Male „Friska“ und „Lassan “, das eine lebhaft schnell, das andere langsam, vermengten beides und hoben damit den „Csardas “ aus der Taufe. Seit jener Zeit läßt sich Ungarn schlicht mit vier Worten definieren: Csärdäs und Julika, Tokayer und Paprika. Dann überschritten die Völker tanzend die Schwelle ins neue Jahrhundert.
20. Jahrhundert. Die erste Hälfte dieser, nicht nur auf dem Gebiete des Tanzes, allzu erregten 100 Jahre ist verstrichen. Was brachten sie dem- Tanzfreund? Ein rundes Dutzend moderner Tänze, die fast alle heule noch „gepflegt“ werden. Der 1. Weltkrieg wurde abgelöst vom Sammelbegriff „Foxtrott“, desseh verschiedene Abkömmlinge teils eingingen, teils in veränderter Form noch getanzt oder gestampft werden. Shimmy, Char leston und Onestep, teils importiert, teils imitiert, machen in den Zwanziger Jahren aus solidem Tanzparkett Bühnen rhythmischer Tanzkunst. Der langsame Fox und der noch langsamere Blues bremsten für einige Zeit das Tempo der auch seinerzeit mit Kreppsohlen und Hochwasserhosen swingenden Jünglinge. Apropos swingen: Swing ist eine Tanzform, die, außer Tanzlehrern, niemand beherrscht, die aber als Bezeichnung für jede Art rhythmischen Tretens verwendet werden kann. Bevor in das Furioso unserer Tage übergeblendet wird, sei noch rühmend ein Tanz erwähnt, der sich glücklicherweise in seiner alten Form erhalten hat und wohl der eleganteste und
schönste Tanz unserer Tage ist: der Tango. Aus der Habanera erstanden, wird er nur von Könnern richtig beherrscht und ist in seiner Vollendung nicht nur ein Genuß zum Tanzen, sondern auch zum Zusehen.
Heute. Nun begann die Epoche, deren Ende noch nicht abzusehen ist (viele sagen leider). Zwar ist der Rumba ein Originaltanz Südamerikas , der — richtig ausgeführt — nicht nur aus rhythmischem Schwenken eines gewissen Körperteils besteht, doch wurde er nur kurze Zeit — Tanzlehrer immer ausgenommen — echt getanzt Dann heulten auf einmal die Instrumente auf und den Schlagzeugern flatterten die Hände, denn der Conga zog ein. Aber er verblaßte in dem Augenblick, als mit einer geringen Anzahl von Figuren, aber mit der Forderung nach großer Ausdauer, die Samba ihren Einzug hielt. Wer ü gut mit diesem Tanz meint, der bedauert, daß ihm eine Raspa folgte, welche die Schuhschien bedeutend mehr verschleißt. Parallel zu dieser Reihe „romanischer“ Tänze kamen die „amerikanischen Tänze“ auf, die rasch größtenteils in einen rhythmischen Mischmasch verwandelt wurden. Wer schon einen richtigen Boogie- Woogie gesehen hat, der weiß, daß nicht nur akrobatische Verrenkungen das Grundelement dieses Tanzes sind. Beim Jitterbug scheint das Wort „Tanz“ schon nicht mehr ganz angebracht; zwar sieht man ihn von Laien -nie in seiner Urform getanzt, doch weiß man, daß er auch ursprünglich nur eine Folge rhythmischer, ja ekstatischer Bewegungen war. Jitterbug gehört zu der Gruppe von Tänzen, die man besser nur hören, als danach tanzen sollte. Boogie-Woogie und Jitterbug, im allgemeinen unter dem Sammelwort „Swing " rangierend, trieben eine seltsame Blüte, den „Ohio “. Niemand weiß genau, was Ohio ist, doch kann ihn jeder tanzen.
Morgen. Dem wilden Tanz, den Verrenkungen, dem Springen nach Synkopen, wurde im letzten Jahre in Stuttgart Einhait geboten,» als ein wirklicher Gesellschaftstanz entstand: der Quinto, Mit dem Quinto, der, wie schon
das Wort ausdrückt, ein Fünf-Takte-Tanz ist, soll eine neue, gemäßigte und doch elegante und beschwingte Form des Gesellschaftstanzes wieder eingeführt werden
Zum Schluß sei noch etwas unumwunden bekannt: die letzten Jahrhunderte brachten Krankheiten, Hungersnöte, Krieg und Verwüstungen; sie schenkten uns aber auch unvergängliche Werke der Literatur, Malerei und Musik, und sie gaben — last not least — dem Menschen ein Mittel, die Misere seiner Zeit gelegentlich zu vergessen, und sich von geistiger Arbeit zu entspannen — nämlich den Tanz. Rund 50 verschiedene Tanzformen in fünf Jahrhunderten —das ist zwar eine eigenartige, aber nicht unerfreuliche Bilanz. P. St.
Kritik am Bundfunkprogramm
Ein evangelischer Buchhändler aus Stutt gart kritisierte an einem an den Intendanten gerichteten Brief das Programm des Süddeut schen Rundfunks . Der Rundfunk, meinte der Buchhändler, sollte das bringen, was unter den Hörern die Kräfte des Geistes, des Herzens und des Gemüts stärke und sie zu eigenem Wesen erwecke, aber nicht ein „Ragout“ anderer Volksstämme, Zonen, Völker oder gar Erdteile. Ein Landessender solle sich volkstumsmäßig, nicht international gebärden. Besonders beanstandet der Buchhändler die Sendungen mit Tanzmusik.
Wiederum weisen die Salzburger Festspiele (27. Juli bis 31 August) Namen von Weltrang auf. In die Stabführung der Opern Zauber flöte , Idomeneo, Othello und Wozzek , der sieben Orchesterkonzerte, der Mozart-Mati- neai. Kammer- und Domkonzerte teilen sich als Dirigenten Karl Böhm , Edwin Fischer , Wilhelm Furtwängler , Rafael Kubelik , Georg Solti und Leopold Stokowski . Das Schauspiel umfaßt den traditionellen „Jedermann“, Kleists „Amphitryon “ und Shakespeares „Wie es euch gefällt “, unter Regie von Joseph Gielen, Herbert Graf, Gustaf Gründgens , O. F. Schuh, Helene Thimig und Berthold Viertel