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UNSER RUNDFUNK

VON SONNTAG, 11. FEBRUAR 1951

%

BIS SAMSTAG, 17. FEBRUAR 1951

Süddeutscher Rundfunk

Von anderen Sendern

Südwestfunk

Radio Stuttgart

Gleichbleibende Sendungen 5.00 Musik, Nachr. (W)

6.30 Morgengymnastik (W)

6.40 SOdwestd. Heimatpost (W)

6.55 Choral Tageswort (S)

7.15 Morgenmusik (W, S)

7.55 Nadir.. Wetter (W, S)

8.00 Das gent alle an W)

8.10 Wasserstandsmeldungen (W)

8.15 Unterhaltende Klänge fW) 9.00 Nadir., Wetter, Musik (W) 8.45 Suchdienste (W)

10.15 Schulfunk <W>

12.00 Musik am Mittag (W, 8)

12.45 Nachr , Wetter (W. S)

13.00 Echo aus Baden fW)

13.10 Werbefunk mit Musik (W) 15.00 Schulfunk iW)

15.45 Aus der Wirtschaft (W)

17.45 Südwestd. Heimatpost (W) 18.00 Zum Zeitgeschehen (W)

19.00 Stimme Amerikas (W, S)

19.30 Interessant und neu (W)

19.45 Nachr., Wetter (W)

21.45 Nachr., Wetter (W)

23.45 Letzte Nachrichten 'W)

Sonntag, 11. Februar

7.00 Andacht der Ev. Gemeinschaft 8.00 Landfunk mit Volksmusik

8.30 Aus der Welt des Glaubens

8.45 Evang. Morgenfeier

9.15 Geistliche Musik.

9.45 Worte u. Musik zum Sonntag

10.30 Melodien am Sonntagmorgen 11.00 Lebendige Wissenschaft

11.20 Das Meisterwerk 13.00 Musik nach Tisch

13.30 Aus unserer Heimat 14.00 Stunde des Chorgesangs

14.30 Kinderfunk

15.00 Frohes Raten — gute Taten 15.40 Melodien, die man gerne hört 17.00 „Der große Strom“. Ballade 17.50 Berühmte Kammermusikver­einigungen spielen 18.15 Willy Mattes dirigiert 18.55 Toto-Ergebnisse

19.30 Sport am Sonntag

20.05 „Paulus“, Oratorium von Felix Mendelssohn-Bartholdy 22.05 Nachr., Wetter, Sport

22.20 „Offen gesagt . . .“

22.30 Orchester Traversa-Sdiöner 23.00 Wenn ich allein bin — Be­sinnliches

23.30 Serenade für Streichorchester

523 m = 575 kHz

Mittwoch, 14. Februar

7.06 Evang. Morgenandacht

10.45 Die Krankenvisite

11.45 Landfunk

14.09 Unterhaltungsmusik

14.30 Kinderfunk

16.00 Johann Schuh: „Lessing zum 170. Todestag“

16.15 Zwei rechts — zwei links — Die Kaffeestunde für unsere Hausfrauen

17.00 Christentum und Gegenwart

17.15 Hausmusik. Werke von G. F. Händel und Max Reger

18.20 Musik zum Feierabend 20.00 „Sind Sie schon UKW-Hörer?“ 20.05 „Der Gigant“, Hörspiel von Richard Billinger 21.00 Lieder und Kammermusik

21.55 Wir denken an Mittel- und Ostdeutschland

22.05 Musik aus neuen Tonfilmen

22.30 Kräfte und Gestalten der Weimarer Republik

23.00 Orchesterkonzert

23.50 Zum Tagesausklang

Donnerstag, 15. Februar

7.00 Evang. Morgenandacht

10.45 Französische Orchestermusik;

11.45 Landfunk

12.00 Kulturelle Vorschau

15.30 Das Akkordeönduo Wörner-, Feinle

16.00 Konzertstunde

16.45 „Traum und Schatten ist das Dasein“ — Zum 125. Geburts­tag von J. Victor von Scheffel

17.15 Zür Unterhaltung: das Orche­ster Hoffmann-Glewe; das Quintett Werner Christ und Heinz Henkel, Violine.

18.25 Schöne Operninelodien V. Am- broise Thomas und Daniel Frangois Auber

20.05 Mein Herz ist voll Musik — Ein großes Unterhaltungskon­zert

21.55 Blick auf Europa 22.05 „Der Prozeß Danton“. Ein Be­richt aus zeitgenössischen Do­kumenten

23.00 Orchesterkonzert

23.30 Kleine Stücke großer Meister 21*50 Nacht-Feuilleton

0.05 Jazzorchester im Funk mit Dieter Zimmerle

Bayerischer Rundfunk (BR ) = 312,00 m; Kurzwelle = 48,70 m Hessischer Rundfunk (HR) = 208,47 m; Kurzwelle = 49,00 m Nordw. Rundfunk (NWDR ) = 309,00 m; Kurzwelle = 41,15 m

Sonntag,

8.00 Orgelkonzert (NWDR )

8.00 Leichte und beschwingte Weisen am Vormittag (BR ) 9.05 Stimmen der Dichter (BR )

8.30 Unsere Volkshochschule (BR )

8.30 Evang. Morgenfeier (HR )

9.15 Für die Frau (HR )

10.00 Käth. Morgenfeier (BR )

10.00 Musik der Romantik (HR )

10.30 Evang. Morgenfeier (BR )

10.30 Die stille Stunde (NWDR ) 11.00 Der hessische Ländbote (HR ) 11.00 Hans Bund spielt (NWDR ) 11.15 Unterhaltungsmatinee (HR ) 12.00 Volkstüml. Konzert (NWDR )

12.20 Die Glückswelle (BR )

13.00 Musik nach Tisch (HR )

13.20 Sang und Klang (NWDR ) 14.00 Kinderfunk (NWDR )

14.30 Werke großer Meister (NWDR ) 14.30 Gute Bekannte (BR )

14.30 Kinderfunk (HR )

11. Februar

15.00 Heit. Brummelg’schichten (BR ) 15.00 Wer hört, gewinnt (NWDR )

15.15 Heimkehrerprogramm (HR )

15.30 Meister ihres Fachs (HR )

15.45 Was ihr wollt (NWDR )

16.00 Zur Kaffeestunde (HR )

16.45 Symphoniekonzert (BR )

17.00 Die Sportreportage (NWDR ) 18.00 Sport und Musik (BR ) .

18.00 Das Meisterwerk (NWDR ) 18.00 Orchester der Welt (HR )

19.30 Wilhelm-Busch-Lieder (BR ) 20.00 Unser Sonntagabend (HR ) 20.05 Unterhaltungskonzert (BR ) 20.05 Musik aus Italien (NWDR )

22.10 Sportberichte (HR )

22.10 Sportquerschnitt (BR )

22.30 Beliebte Orchester (BR )

22.30 Tanz- und Kabarettprogramm

am Abend (HR )

22.45 Tanzmusik (NWDR )

0.30 Tanz in den Montag (NWDR )

Montag, 12. Februar

8.05 Melodien am Morgen (NWDR ) 11.00 Müsik am Vormittag (NWDR )

11.45 Der hessische Landbote (HR ) 15.00 WeltrohstoffberiCht (HR )

15.30 Der Kurszettel (NWDR )

15.40 Unterhaltungskonzert (NWDR )

15.45 Deutsche Fragen (HR )

16.00 Tanzrhythm an — symph. (HR )

16.20 Walzer von Lehar (BR )

16.30 Melodische Rhythmen (NWDR ) 16.50 Wirtschaftsfunk (NWDR )

16.45 Erzählungen v. H. Bahr (HR ) 17.00 Musik der Werktätigen (HR ) 17.05 Bekannte Cellisten (NWDR ) 17.20 ; M. Moussorgsky (BR )

18.00 Gut aufgelegt (NWDR )

18.00 Für Kriegsversehrte (HR )

19.30 Die Gewerkschaft ruft (BR ) 20.00 „Retour “ von P. Richard (HR ) 20.09 Richard Wagner (NWDR )

20.00 „Nein, Herr Gimont“, Hörspiel

von Erna Weissenborn (BR )

21.20 Konzertante Tanzmusik (HR ) 22.10 Wirtschaftliches Theater (BR ) 22.15 Die bunte Folge (HR )

22.40 Leicht und beschwingt (BR ) 23.00 Unterhaltungsmusik von einst

(NWDR )

0.15 Musik aus Amerika (BR )

Donnerstag, 15. Februar

8.05 Musik am Morgen (NWDR ), 11.00 Bunte Melodien (NWDR )

12.30 Landfunk (NWDR )

15.40 Tangomusik (NWDR )

16.00 Unterhaltungsmusik (HR )

16.00 Symphoniekonzert (BR )

16.05 Was Frauen interessiert (HR )

16.50 Wirtsehaftsfunk (NWDR )

17.00 Das vergessene Lied (HR ) 17.05 Werke von Kodaly (NWDR )

17.20 Beschwingte Weisen (BR )

17.25 Lieder von Kowalski (NWDR ) 18.00 Paul Hörbiger singt (HR )

18.30 Weißblau kariert (HR )

19.30 Aktuelle Fragen (BR )

20.00 Sie wünschen? (BR )

20.00 Weltstadtbilder in Musik (HR ) 20.05 „Ein Mann im Zwielicht“, Funkkomödie (NWDR )

21.00 Blick auf Europa (HR )

21.10 Klavierwerke Mozarts (HR )

21.45 Passiert — glossiert (HR )

21.50 Blick auf Europa (BR )

22.40 Zärtliche Weisen (NWDR )

22.45 Nachwuchskabarett (HR )

23.00 Stegreifgeschichten (BR )

23.20 Kammermusik. (Beckerath, SChanzara) (BR )

0.15 Im Dreivierteltakt (BR )

Bad-Bad., Freibg., 363 m - Rheinsender 295 m - Reutlg.: 195 m

Gleichbleibende Sendungen

5.00 Beginn. Musik, Nachr (W)

6.10 Marktberichte. Musik (W>

7.00 Nachr. Wetter Musik (W, S>

7.10 Gymnastik und Musik (W) 7.20 Presseschau, Musik (W)

8.00 Nachrichten (W. S)

8.10 Eigenprogr. d. Studios (W, S)

8.40 Musikalisches Intermezzo (W) 9.00 F d Hausfrau od Jugend (W)

9.30 Allerlei vom Tage fW)

11.00 Vormittagsmus<k (W. S)

11.30 Eigenprogramm d Studios (W.)

12.20 Mittagskonzert (W S)

12.45 Nachr , Vorschau 7W, S) 13.00 Hier spricht Frankreich (W S!

13.15 Musik nach Tisch (W).

14.00 Für die Jugend (W)

14.30 Franz Sprachunterricht (W)

17.40 Eigenprotramm d Studios (W)

18.20 Aus dem Zeitgeschehen (W)

18.30 Musik zum Feierabend (W) 19.00 Der Zeitfunk (W)

19.40 Tribüne dei Zeit (W S) 22.00 Nachrichten (W. S)

24.00 Letzte Nachrichten >W. S)

Sonntag, 11. Februar

7.30 Morgenchoral

8.30 Evang. Morgenfeier

9.00 Aus der christlichen Welt

9.15 Kath. Morgenfeier

9.45 Das Unvergängliche

10.30 Stunde der Universitäten 11.45 Für den Bauern

12.00 Eigenprogramm der Studios

13.30 Musik nach Tisch

14.00 „Das nicht erbetene Geschenk“ — „Worte in den Wind“

14.15 Viel Musik und wenig Worte 15.00 Kinderfunk

15.30 Der SWF bittet zum Tanztee!

16.30 Stimme der Heimat 17.00 Was euch gefällt i

18.20 Aus Literatur u. Wissenschaft

18.30 Sportberichte 19.00 Sportnachrichten

19.20 Kleine Abendmusik

20.00 Konzert. Dallapiccola : Suite aus dem Ballett „Marsyas “ (Erstauff.); Mozart : Konzert für Violine und Orchester A-dur, KV 219 ; Beethoven : Symphonie Nr. 2 D-dur op. 36

22.15 Sport und Musik

22.50 Kulturpolitische Glosse 23.00 Fröhlicher Ausklang

Mittwoch, 14. Februar

6.50 Evang. Morgenfeier 15.00 Nachmittagskonzert 16.00 Aus Wissenschaft u. Technik

16.20 Eigenprogramm der Studios

16.50 Paris entdeckt Georg Trakl

17.10 Sang und Klang im Volkston 20.00 Musikalisches Stelldichein

Klingende Rhythmen aus Frei­ burg mit: Kary Barnet , Ruth Bruch, Maria Mucke , Bully Buhlan , Horst Uhse (Gesang), Helmut Zacharias (Violine) und dem SWF-Tanzorchester, Leitung: Carl-Friedr. Homann

21.30 Stimme der Gewerkschaftern

21.40 „Montmartre und die Liebe“.

Ein Spiel rings um die Place Pigalle von Toni Gregor-Mor- genroth. Musik: Daniel White , Leitung: Guy Walter

22.20 Maria Bergmann , Klavier

22.30 Tamara Ramsay : „Der Jude, den wir nicht kennen“

23.00 Eine bunte Schlager-Revue 0.10 Tanzmusik

Donnerstag, 15. Februar

6.50 Kath. Morgenfeier 15.00 Wirtschaftsfunk

15.15 Nachwuchs stellt sich vor

15.45 Dora Tatjana Söllner: „Ver­klungen ist das Taggeschrei"

16.00 Eigenprogramm der Studios

16.45 Der Chemiker Freiherr Justus von Liebig

17.00 Klaviermusik. MussorgskJ: Bilder einer Ausstellung

17.30 Der Rechtsspiegel *

20.00 Operettenklänge. Es spielt das SWF-Unterhaltungs-Orchester, Leitung: Otto Gerdes 21.00 „Die begnadete Angst", von Georges Bernanos .

22.15 Franz.-deutsches Gespräch

22.30 Konzert des SWF-Orchesters, Leitung: Hubert Reichert; So­listin: Christa Ludwig (Alt). Mendelssohn : Ouvertüre „Die Hebriden “: Reger : An die Hoffnung für Alt mit Orche­sterbegleitung op. 124; Verdi: Ballettmusik aus der Oper „Don Carlos '.; Sutermeister : Marche fantasque, (deutsche Erstaufführung).

23.30 Rezepte zum Glücklichsein

Montag, 12. Februar

Freitag, 16. Februar

7.00 Evang. Morgenandacht

10.45 Die Krankenvisite

11.45 Kultur-Umschau

15.30 Kinderfunk

16.00 Nachmittagskonzert. — Das Rundfunkunterhaltungsorche­ster. Leitung: Heinz Schröder .

16.45 Über neue Bücher

17.90 Französische Kammermusik

18.25 Musik zum Feierabend

20.05 Musik für jedermann

21.00 Präsident Abraham Lincoln

21.15 Rendezvous am Montagabend mit Peter Igelhoff, Maria v. Schmedes, Hans Rauch, dem Orch. Sigi Stenford . Es spricht Thadd. Troll „Ganz unter uns“

21.55 Zur Lage in Ostasien

22.05 Verdi-Zyklus: Verdi u. Wag­ ner , von Dr. Ruppel

22.35 Zeitgenössische Musik

23.15 Warum schreibt die junge Generation so wenig Romane?

7.00 Andacht der Altkatholiken

10.15 Schulfunk. — Deutsche Land­schaften im Lied: Die Ostsee

10.45 Die Krankenvisite

11.45 Kultur-Umschau

15.30 Kinderfunk

16.00 Nachmittagskonzert. — Jules Massenet : Marsch und Fete Bohöme aus „Pittoreske Sze­nen“. Richard Trunk : Sere­nade f. Streichorchester op. 55, Jul. Weismann: Tanzfantasie

16.45 Über neue Bücher

17.00 Frohe und heitere Weisen

18.20 Musik zum Feierabend

19.30 Im Namen des Gesetzes — •Herrmann Mostar spricht

20.05 Symphoniekonzert

21.15 Es spielt der Leierkastenmann

22.05 Die neue Weltschau

22.35 Tanzmusik

23.20 Die kleinen Freuden

23.50 Zum Tagesausklang

Dienstag, 13. Februar

Freitag, 16. Februar

8.05 Fang's fröhlich an (NWDR )

12.30 Landfunk (NWDR )

15.30 Der Kurszettel (NWDR )

15.40 Musik aus aller Welt (NWDR ) 16.00 Kammermusik (BR )

16.00 Opernkonzert (HR )

16.20 Kinderfunk (NWDR )

17.00 Bücherstunde (HR )

17.05 Klaviermusik (NWDR )

17.15 Klingende Landschaft (HR ) 18.00 Für einsame Mädchen (HR )

18.15 Gewerkschaftsfunk (HR )

18.25 Das kleine Ensemble (HR )

19.25 Hier spricht Berlin (NWDR ) 20.00 Tanzmusik (HR )

20.00 Die Glückswelle (BR )

20.35 Großer Tanzabend (NWDR )

21.15 Bunte Weisen (BR )

22.15 Das Abendstudio (HR )

22.15 Bekannte Chanson (BR )

22.40 Die Bücherstunde (BR )

23.00 Moderne Komponisten (BR )

0.05 Gute Bekannte (BR )

9.05 Hans Bund spielt (HR )

8.30 G. Gregor an der Hamond- Orgel (NWDR )

15.40 Schlag auf Schlag (NWDR ) 16.00 Lieder u. Kammermusik (HR ) 16.00 Orchesterkonzert (BR )

16.35 Sinn und Unsinn über die Reifeprüfung (NWDR )

16.40 Alte Meister volkstüml. (HR )

16.45 Am Rande bemerkt (HR )

17.05 Kammermusik (NWDR )

17.40 Alte Meister volkstüml. (HR ) 18.00 Melodien am Abend (NWDR )

18.15 Ein Tanzpotpourri (HR )

20100 „Abu Hassan“, Oper von

C. .M. v. Weber (BR )

20.00 Ihre Lieblingsmeiodien (HR ) 20.00 „Ein Maskenball “, Oper von Verdi (NWDR )

21.15 Melodien von Dostal (BR )

22.45 Wir schallplatteln (BR )

23.00 Froher Tagesausklang (NWDR )

23.15 Der Jazzklub (HR )

Montag, 12. Februar

6.50 Evang. Morgenfeier

15.00 Am Montag fängt die Woche an

16.30 Albrecht Goes , Lyriker und Erzähler

17.00 Solistenkonzert. Brahms : Fünf Lieder. Dittersdorf: Streich­quartett D-dur

17.30 Der Kreis um das Kind. Kin­der in den EntwicklungsJahren

20.00 Der Schallplattenfreund

20.50 Probleme der Zelt

21.00 Hans Rosbaud dirigiert Wag-

, ner. Das SWF-Orchester. So­listen: Magda Läszlo, Hans Braun , Eduard de Decher

22.20 Klaviermusik, castelnuovo- Tedesco:: „Tänze des Königs David“, Rhapsodie über alte hebräische Themen

22.30 Unbekanntes von und über Adelbert Stifter

23.00 Moderne Operettenklänge

23.30 „Ganz leis' erklingt Musik“

Freitag, 16. Februar

6.50 Evang. Morgenfeier 15.00 Musik am Nachmittag

15.45 Ein junges Mädchen, ein Sech­zigjähriger und Knigge

16.00 Chormusik. Werke von Jakob Obrecht , Johannes Ockeghem und Perotinus Magnus

16.30 Dichtung im Kinderbuch

16.45 Musik zur Unterhaltung

17.30 Welt und Wissen

20.00 Die bunte klingende Filmschau 21.00 Die großen Meister. — Werke von Nicolai, Dvorak u. Liszt .

20.45 Elternsorgen — Jugendnöte 21.00 Die großen Meister: Nicolai,

Dvorak , Liszt

22.20 Probleme der Zeit

22.30 Für Kenner und Liebhaber: ’ Zum Gedächtnis von Julius Weismann , gest.' am 22. 12. 1950

23.15 Krisis des gegenwärtigen Ge­schichtsbewußtseins

23.30 Musik zur Nacht

Dienstag, 13. Februar

7.00 Evang. Morgenandacht

10.45 Alte und neue Liebeslieder 11.05 Konzertstunde. Rachmaninoff :

Suite für 2 Klav., H. Pfltzner: Lieder für Alt

11.45 Landfunk

15.30 Das Heinz-Lucas-Sextett 16.00 Nachmittagskonzert. — Das

Rundf.-Symphonieorchester.

16.50 Frauenfunk

17.05 Ludwig van Beethoven : Zwei italienische Arietten, Sonate op. 47, A-dur (Kreutzer-Son.)

18.20 Klänge der Heimat und Gartenfunk

20.05 Land hinterm Strom

20.45 Richard Wagner 113. 2.1883 Szenen aus „Tannhäuser*

21.55 Blick in die Welt 22.05 Tanzmusik vom NWDR 23.00 „Schüchterne aller Länder, vereinigt euch!“

23.30 Kleine Barmusik

Samstag, 17. Februar

7.00 Christen im Alltag

10.45 Haydn , Mozart und Beethoven

11.45 Landfunk

13.45 Sportrundschaü 14.00 Der Zeitfunk

14.55 Programmvorschau

15.40 Jugendfunk

16.00 Musik aus London

16.45 Filmprisma

17.00 Kostproben aus d. Programm der kommenden Woche

17.15 Kleines Konzert am Abend

17.45 Mensch und Arbeit 18.00 Die Woche in Bonn

18.20 Operettenmelodien

18.45 Südwestdeutsche Heimatpost 19.00 Tanzplatten-Hörerwünsche 20.05 „Familie Staudenmaier“

20.45 5 Rundf.-Tanzkapelien spielen 22.05 Künstler d. WUrtt. Staatsoper

22.30 Tanz in den Sonntag

23.55 Nachrichten

24.00 Das Nachtkonzert

Mittwoch, 14. Februar

9.10 Solistenkonzert (HR ).

14.00 Klaviermusik (HR )

14-20 Das Schachspiel (BR )

14.35 Volkstümliche Weisen (BR )

14.45 An zwei Klavieren (HR )

15.00 Börsenberichte (HR )

15.25 Kinderfunk .(HR )

15.40 Orchesterkonzert (NWDR )

16.00 Unterhaltungskonzert (BR )

16.15 Unterhaltungskonzert (HR )

16.20 Allerlei Filmmusik (NWDR )

16.50 Wirtschaftsfunk (NWDR )

17.05 Klaviermusik (NWDR )

17.45 Bücherstunde (NWDR )

19.30 Politik vom Tage (BR )

20.00 Symphoniekonzert (HR )

20.00 Bunte Bühne (BR )

20.05 Wie es euch gefällt (NWDR )

21.30 Tönende Leinwand (BR )

21.45 Gegen Kinderlähmung (HR )

22.10 1. Symphonie v. Brahms (BR )

0.05 Neuer Jazz (BR )

0.35 Tanzmusik (NWDR )

Samstag, 17. Februar 9.05 Erich Börschel spielt (HR ) 11.00 Operettenweisen (NWDR )

13.15 Sportvorschau (BR )

14.00 Freut euch d. Lebens (NWDR )

14.15 Vergnügen mit Musik (HR ) 15.00 Volkstümliche Musik (BR )

15.30 Chormusik (NWDR )

16.00 Eine heitere Motorrevue (HR ) 16.00 Bunter Nachmittag (NWDR )

17.10 Werke von Mozart (BR )

17.15 Tempo, Tempo! Musik (HR ) 20.00 Sportberichte (BR )

20.00 Funkkarussell (HR )

20.05 Musikal. Lexikon (NWDR )

20.10 Bunte Weisen (BR )

20.30 Kabarett am Wochenende (BR )

20.45 Familie Hesselbach (HR )

22.10 Film-u.Operettenmelodien(BR )

22.10 Sportergebnisse (HR )

22.25 Symphoeiekonzert (NWDR ) 23.00 Tanz am Wochenende (HR ) 23.05 Tanz a. Wochenende (NWDR ) 0.05 Beliebte Künstler (BR )

Dienstag, 13. Februar

6.50 Kath. Morgenfeier

15.00 Für die Schuljugend

15.15 Sang und Klang im Volkston

15.45 Luise Rinser : ..Mitte des Lebens“, Erzählung

16.00 Konzert des Cleveland Orche­ stra . Leitung: George Szell

16.45 Arzt und Kosmetik

17.00 Musik zur Unterhaltung ,

20.00 Volksmusik und Chorgesang

20.30 „Der Familientag“, Hörspiel von T. s. Eliot

21.30 Kleines Zwischenspiel

22.20 Probleme der Zeit

22.30 Text und Stil ln der neuen Musik. — Eine überraschende Untersuchung von Siegfried Borris mit Musik von Rudi Stephan , Arnold Schönberg und Paul Hlndemith

23.30 Jazz 1951! Zwei moderne Jazz­pianisten: George Shearing — Oscar Peterson

Samstag, 17. Februar

6.50 Kath. Morgenfeier

14.30 Allerhand Schlager

14.50 Die Briefmarkenecke

15.00 Schöne Stimmen. Amerikani­ sche Künstler singen Arien aus Opern von Nicolai, Mo­ zart , Bizet , Mussorgsky, Me- notti, Mascagni , Rimsky-Kors- sakow, Diaz, Verdi, Gouncjd und Donizettl. — Es singen: Anne Bollinger, Ellen Faull , Lois Hunt, Maria Kurenko (Sopran) u. a.

16.00 Orient ohne Schleier — Skiz­zen aus der Türkei

16.30 Unser Samstagnachmittag

17.30 Bücherschau

20.00 Musik, die unsere Hörer wün­schen

22.15 Sportrundschau

[22.30 Der SWF bittet zum Tanz — sechs Orchester spielen 0.10 Und weiter geht der Tanz!

VOM MENUETT ZUM OHIO

Tanz durch fünf Jahrhunderte

Zu Beginn sei unumwunden bekannt: kaum etwas erfreut sich seit seiner Entstehung so großer Beliebtheit und machte sieb bei allen Völkern der Erde und in allen Schichten eines Volkes so breit, wie der Tanz.

17./ 18. Jahrhundert. Die Zeit der Könige und Fürsten , die Zeit der rauschenden Feste an kleinen und großen Höfen, die Zeit der großen Bälle. Jung und alt tanzte unter dem Szepter einer pathetischen „Sarabande “, einer mäßig schnellen „Gavotte“ und der am meisten beliebten „Musette “. „Menuett“, „Quadrille“ und „Chaconne“ fehlten bei kei­nem Feste; als dann die auch heute noch zum mindesten bei jedem TanzstundenbaU wieder auferstehende Polonaise dazukam, glaubte man, das Ende der Entwicklung des Tanzes in den Füßen zu haben.

19. Jahrhundert Hohe Zeit der Tanz­neuschöpfungen. Jahrhundert der Entstehung einer Reihe von heute noch gepflegten Tänzen. Zeitalter zahlreicher berühmter Komponisten, Jahre des Aufkommens der „Tanz- und Un­terhaltungsmusik“. Lebhaft kam aus Polen die Polka und brachte ihre teilweise in Un­ garn beheimatete Freundin Mazurka mit. Diese Geschöpfe, denen man heute noch nicht ihr hohes Alter ansieht, feiern immer wieder, nicht zuletzt an Fasching, fröhliche Urständ, und vor allem die älteren Semester folgen gerne dem Ruf: „Wir tanzen wieder Polka, wie früher Tante Olga.“ Und dann kam der Tag, desseh Datum leider nicht genau fest­steht, der Tag, an dem es zum ersten Mal ging: „Eins, zwei, drei; eins, zwei, drei!“ Im Dreivierteltakt reihten ein Johann Strauß , Vater und Sohn, ein Lanner, Ziehrer und Waldteufel (Frankreich ) der Geschichte des Tanzes ein neues Kapitel an. Schnell entstan­den auch Abwandlungen des klassischen Wie­ ner Walzers, der langsame Walzer (English Waltz ) und der Boston . Wieder glaubte man, die tänzerischen Ausdrucksformen der Ge­

sellschaft seien erschöpft. Doch da meldete sich der Süden zum Wort. Kastagnettenklap­pemde Mädchen und Senores mit breitrandi­gen Hüten tanzten den Bolero und die Haba­nera vor, verhalten ihnen zu großem Auf­schwung und fügten dann noch den weniger bekannten Fandango an.

19. /20. Jahrhundert. Fast unmerklich gleitet der Tanz in die Moderne über und be­ginnt, auf dem Gipfelpunkt angelangt, all­mählich wieder zu verflachen und in seiner künstlerischen Form abzugleiten. Glutäugige Balkanesinnen tanzten zum ersten Male „Friska“ und „Lassan “, das eine lebhaft schnell, das andere langsam, vermengten bei­des und hoben damit den „Csardas “ aus der Taufe. Seit jener Zeit läßt sich Ungarn schlicht mit vier Worten definieren: Csärdäs und Julika, Tokayer und Paprika. Dann über­schritten die Völker tanzend die Schwelle ins neue Jahrhundert.

20. Jahrhundert. Die erste Hälfte die­ser, nicht nur auf dem Gebiete des Tanzes, allzu erregten 100 Jahre ist verstrichen. Was brachten sie dem- Tanzfreund? Ein rundes Dutzend moderner Tänze, die fast alle heule noch „gepflegt“ werden. Der 1. Weltkrieg wurde abgelöst vom Sammelbegriff „Fox­trott“, desseh verschiedene Abkömmlinge teils eingingen, teils in veränderter Form noch ge­tanzt oder gestampft werden. Shimmy, Char­ leston und Onestep, teils importiert, teils imi­tiert, machen in den Zwanziger Jahren aus solidem Tanzparkett Bühnen rhythmischer Tanzkunst. Der langsame Fox und der noch langsamere Blues bremsten für einige Zeit das Tempo der auch seinerzeit mit Kreppsohlen und Hochwasserhosen swingenden Jünglinge. Apropos swingen: Swing ist eine Tanzform, die, außer Tanzlehrern, niemand beherrscht, die aber als Bezeichnung für jede Art rhyth­mischen Tretens verwendet werden kann. Be­vor in das Furioso unserer Tage übergeblendet wird, sei noch rühmend ein Tanz erwähnt, der sich glücklicherweise in seiner alten Form erhalten hat und wohl der eleganteste und

schönste Tanz unserer Tage ist: der Tango. Aus der Habanera erstanden, wird er nur von Könnern richtig beherrscht und ist in seiner Vollendung nicht nur ein Genuß zum Tanzen, sondern auch zum Zusehen.

Heute. Nun begann die Epoche, deren Ende noch nicht abzusehen ist (viele sagen leider). Zwar ist der Rumba ein Originaltanz Südamerikas , der — richtig ausgeführt — nicht nur aus rhythmischem Schwenken eines gewissen Körperteils besteht, doch wurde er nur kurze Zeit — Tanzlehrer immer aus­genommen — echt getanzt Dann heulten auf einmal die Instrumente auf und den Schlag­zeugern flatterten die Hände, denn der Conga zog ein. Aber er verblaßte in dem Augenblick, als mit einer geringen Anzahl von Figuren, aber mit der Forderung nach großer Ausdauer, die Samba ihren Einzug hielt. Wer ü gut mit diesem Tanz meint, der bedauert, daß ihm eine Raspa folgte, welche die Schuhschien be­deutend mehr verschleißt. Parallel zu dieser Reihe „romanischer“ Tänze kamen die „ame­rikanischen Tänze“ auf, die rasch größtenteils in einen rhythmischen Mischmasch verwandelt wurden. Wer schon einen richtigen Boogie- Woogie gesehen hat, der weiß, daß nicht nur akrobatische Verrenkungen das Grundelement dieses Tanzes sind. Beim Jitterbug scheint das Wort „Tanz“ schon nicht mehr ganz ange­bracht; zwar sieht man ihn von Laien -nie in seiner Urform getanzt, doch weiß man, daß er auch ursprünglich nur eine Folge rhythmischer, ja ekstatischer Bewegungen war. Jitterbug gehört zu der Gruppe von Tänzen, die man besser nur hören, als danach tanzen sollte. Boogie-Woogie und Jitterbug, im allgemeinen unter dem Sammelwort „Swing " rangierend, trieben eine seltsame Blüte, den „Ohio “. Nie­mand weiß genau, was Ohio ist, doch kann ihn jeder tanzen.

Morgen. Dem wilden Tanz, den Verren­kungen, dem Springen nach Synkopen, wurde im letzten Jahre in Stuttgart Einhait geboten,» als ein wirklicher Gesellschaftstanz entstand: der Quinto, Mit dem Quinto, der, wie schon

das Wort ausdrückt, ein Fünf-Takte-Tanz ist, soll eine neue, gemäßigte und doch elegante und beschwingte Form des Gesellschaftstanzes wieder eingeführt werden

Zum Schluß sei noch etwas unumwunden bekannt: die letzten Jahrhunderte brachten Krankheiten, Hungersnöte, Krieg und Ver­wüstungen; sie schenkten uns aber auch un­vergängliche Werke der Literatur, Malerei und Musik, und sie gaben — last not least — dem Menschen ein Mittel, die Misere seiner Zeit gelegentlich zu vergessen, und sich von geistiger Arbeit zu entspannen — nämlich den Tanz. Rund 50 verschiedene Tanzformen in fünf Jahrhunderten —das ist zwar eine eigen­artige, aber nicht unerfreuliche Bilanz. P. St.

Kritik am Bundfunkprogramm

Ein evangelischer Buchhändler aus Stutt­ gart kritisierte an einem an den Intendanten gerichteten Brief das Programm des Süddeut­ schen Rundfunks . Der Rundfunk, meinte der Buchhändler, sollte das bringen, was unter den Hörern die Kräfte des Geistes, des Her­zens und des Gemüts stärke und sie zu eige­nem Wesen erwecke, aber nicht ein „Ragout“ anderer Volksstämme, Zonen, Völker oder gar Erdteile. Ein Landessender solle sich volks­tumsmäßig, nicht international gebärden. Be­sonders beanstandet der Buchhändler die Sendungen mit Tanzmusik.

Vorschau auf Salzburg

Wiederum weisen die Salzburger Festspiele (27. Juli bis 31 August) Namen von Weltrang auf. In die Stabführung der Opern Zauber­ flöte , Idomeneo, Othello und Wozzek , der sieben Orchesterkonzerte, der Mozart-Mati- neai. Kammer- und Domkonzerte teilen sich als Dirigenten Karl Böhm , Edwin Fischer , Wilhelm Furtwängler , Rafael Kubelik , Georg Solti und Leopold Stokowski . Das Schauspiel umfaßt den traditionellen „Jedermann“, Kleists „Amphitryon “ und Shakespeares „Wie es euch gefällt “, unter Regie von Joseph Gielen, Her­bert Graf, Gustaf Gründgens , O. F. Schuh, Helene Thimig und Berthold Viertel