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Das sensationellste Bild dürfte fraglos dieser Schnappschuß vom letzten Wechsel der australischen Mädel in der 4mal-100-m-Staffel sein, Cripps und Jackson , die» Schlußläuferinnen der australischen Mannschaft, verstanden sich beim letzten Wechsel nicht der Stab fiel zu Boden (unser Bild), und Australien verlor die Führung und die schon sichere Goldmedaille. USA siegte in 45,9 Sekunden; die gleiche Zeit wurde für die deut sche Staffel gestoppt.
Bildbericht von der Olympiade
Im Kugelstoßen der Frauen gewann Marianne Werner (Wuppertal ) überraschend für Deutschland mit 14,57 m eine Silbermedaille
Zu einem sensationellen Erfolg brachte es in Helsinki die siegreiche Jamaica -Staffel über ’4mal 400 Meter mit 3:03,9 Minuten. Der alte Weltrekord der USA (3:08,2) wurde damit erheblich verbessert. Unser Bild zeigt den ersten Wechsel. Vom links Wint und Laing (Jamaica ), rechts: Madson (Nr. 55) hat Cole (rechts am Rande) abgegeben. Zwischen den beiden Amerikanern: Soeben haben Geister und Steines (Dtschl.) gewechselt.
Der Held der Olympisdien Spiele ist fraglos der tschechische Wunderläufer Emil Zatopek , der nach seinen Gold• medaillen für den 10 000- und 5 000- Meter-Lauf die einmalige Leistung vollbrachte, auch den Marathonlauf an sich zu bringen und sogar neuen olympischen Rekord in 2:23:03,2 Stunden zu laufen. Zweiter wurde der Argentinier Como vor Jansson (Schweden ). Unser Bild zeigt das tschechoslowakische Laufwunder Zatopek beim Einlauf ins Olympiastadion .
Deutschlands Olympia-Fußballer besiegt
Jugoslawien gewann 3:1 und trifft im Endspiel auf Ungarn - Deutschland nun um die „Bronzene "
In der Vorschlußrunde des olympischen Fußballturniers unterlag Deutschland den Jugoslawen trotz einer großen zweiten Halbzeit mit 1:3 (1:3) Toren. Während sich die Jugoslawen mit ihrem Sieg für das Endspiel mit Ungarn am Samstag qualifizierten, bleibt den Deutschen als Trost der Kampf um den dritten Platz und die Bronzemedaille mit den Schweden , der am Freitag ausgetragen wird.
Cajkovski war der große „Einfädler“
Deutschland : Schönbeck; Eberle, Jäger; Sojnmar- latt, Schäfer, Gleixner; Mauritz, Stollenwerk, Zeltler. Schröder, Ehrmann.
.Jugoslawien : Beara; Stankovic, Cmkovic; Caj- loovski, Horvat, Soskow; Ognjanow, Mitic , Vukas. Bobek, Zzebec.
Die deutsche Mannschaft bevorzugte zunächst das Defensivspiel und ließ den Linksaußen Ehrmann, der für den verletzten Klug eingestellt worden war, in der Abwehr mit aushelfen. Trotz dieser vorsorglichen Sicherung konnten die energisch angreifenden Jugoslawen bereits in der 5: 'Minute nach einer Flanke des Halbrechten Mitic durch den Linksverbinder Bobek in Führung gehen. Schönbeck verpaßte den Ball und Bobek schoß ins leere Tor. Dieser Treffer war das Signal für zahlreiche Gegenangriffe des deutschen ' Vier-Mann-Sturmes, der unter den anfeuernden Zurufen der deutschen Anhänger ein gefährliches Kombinationsspiel entwickelte. Nach einem vergeblichen Schuß Schröders, der von dem jugoslawischen Verteidiger Stankovic an den Pfosten abgefälscht werden konnte, gelang dem Halbrechten Stollenwerk der Ausgleich in det 12. Minute. Die Deutschen drängten nun und erzwangen fünf Ecken. Zeitler verpaßte die Führungschance, als er freistehend eine Steilvorlage Schröders knapp vorbeischoß. Dann kam die große Viertelstunde der Jugoslawen, dabei entpuppte sich der großartige Außenläufer Cajkovski als geschickter Einfädler von Gegenangriffen. Die deutsche Elf wurde stark zurückgedrängt und mußte sich in der 25. Minute den zweiten Treffer durch Bobek gefallen
lassen Das dritte Tor fiel auf einen Querpaß aus dem Hinterhalt, den Cajkovski unhaltbar verwandelte. Alle Anstrengungen der später wieder aufkommenden Deutschen , das Ergebnis zu mildem, waren bis zur Halbzeit vergeblich.
Deutsche Elf unterlag ehrenvoll Die zweite Halbzeit gehörte mit Ausnahme der ersten 15 Minuten der deutschen Elf. Gleich nach Anstoß legten sich die Jugoslawen noch einmal für kurze Zeit energisch ins Zeug, scheiterten aber an der Sicherheit der deutschen Spieler, die durch das doppelte Stoppersystem noch erhöht worden war. Wie auf ein Signal leiteten die Deutschen plötzlich Gegenangriffe ein, so daß die jugoslawische Abwehr wiederholt in Verlegenheit geriet, obwohl die Verteidiger die deutschen Stürmer beinahe um Haupteslänge überragten. Nur selten kamen die Jugoslawen aus ihrer 'Hälfte heraus, aber glückte ihnen ein Vorstoß ihrer schnellen Stürmer, dann wurde es auch sehr brenzlig vor dem deutschen Tor. Einmal hatte Schönbeck Glück, als er bereits überspielt war und der Verteidiger für ihn rettete. Sommerlatt und Schroeder hatten mit ihren Schüssen Pech. Bei einem indirekten Freistoß vor dem Tor Jugoslawiens prallte der Schuß von der Unterkante der Latte wieder ins F’eld zurück. So blieb es bei dem bereits zur Pause bestehenden 3:1 für Jugoslawien , obwohl die Deutschen in der zweiten Halbzeit, reichlich Gelegenheit gehabt hätten, dieses Ergebnis zu korrigieren. Das Spiel der Jugoslawen, die im Angriff sehr schnell und auch schußsicher waren und über eine kräftige Abwehr verfügten, entsprach den Erwartungen. Deutschland hat gegen einen großen Gegner
Zweiter Tag im olympischen Boxturnier
Wieder erfolgreiches Abschneiden der deutschen Boxer - Lediglich 2 Niederlagen zu verzeichnen
Mit einem Abbruchsieg in der zweiten Runde über den Inder Ward qualifizierte sich der Nürnberger Karl Kistner für die zweite Runde im Halbschwergewicht. Der Nürnberger mußte den Kampf mit einer stark entzündeten rechten Wange bestreiten und%ar deshalb zunächst vorsichtig. Bereits in der ersten Runde ging der Inder nach einem rechten Haken und einigm Lebertreffem zu Boden. Kistner boxte den Inder, der wie der Nürnberger ein ausgesprochener Distanzboxer ist, in der zweiten Runde klar aus. Noch zweimal mußte er zu Boden, und nach einem dritten Niederschlag brach der italienische Ringrichter den Kampf ab.
Auch Edgar Gor gas aus dem Rennen
Als zweiter deutscher Boxer schied nach Europameister Herbert Schilling der Essener Schwergewichtler Edgar Gorgas aus dem olympischen Wettbewerb aus. Er wurde von dem Südafrikaner Nieman klar nach Punkten geschlagen. Nieman schlug einen ausgezeichneten linken Haken, der in der ersten Runde sehr kurz kam und den Gorgas jedesmal voll nehmen mußte. Nach 120 Sekunden ging der Essener nach einem Leberhaken zu Boden. Vergeblich versuchte Gorgas in der zweiten Runde, seinen in Deutschland so gefürchteten rechten Haken an den Mann zu bringen. Durch einfaches Zurücknehmen des Kopfes vermied Nieman jedes Getroffenwerden. In der Schlußrunde hatte Gorgas noch eine große Chance, den Kampf zu gewinnen. Mit drei schnell hintereinander geschlagenen Rechtshaken erschütterte er den Südafrikaner, hatte aber nicht mehr die Kraft, eiiergisch nachzusetzen.
Günther Heidemann wurde knapp Punktsieger
Von den fünf deutschen Boxern, die am zweiten Tag des olympischen Box-Turniers in die Kämpfe P in gr iffen kletterte der Berliner Weltergewichtler Günther Heidemann als erster in den Ring. Nach drei ausgeglichenen Runden mit dem Ungarn Pal Budai sprach das Kampfgericht dem Deutschen den äußerst knappen Punktsieg zu. Die drei Kampfrichter hatten die Runden mit 59:57, 59:59 und 57:59 bewertet. Lediglich die größere Aktivität des Berliners war ausschlaggebend für seinen Erfolg. In der ersten Runde konnte Heidemann zwar einige linke Haken landen, vernachlässigte aber beim Nachschlagen mit der Rechten seine Deckung, so daß er die kurz geschlagenen rechten Haken des Ungarn nehmen mußte. In der zweiten Runde kam Heidemann mit der Linken besser durch, aber auch sein Gegner sammelte eifrig Punkte. In der Schlußrunde wurde die rechte Augenbraue des Ungarn aufgeschlagen. Heidemann war weiterhin der offensiver kämpfende Boxer.
Unglückliche Niederlage Schidans
seinen Kampf gegen den farbigen Amerikaner Moore recht unglücklich Nachdem er zunächst nicht die richtige Einstellung zu seinem starken Gegner fand, konnte er das Treffen noch vor Ende der ersten Runde ausgeglichen gestalten und einen knappen Punktvorsprung erzielen. Eine Verwarnung wegen schlagens mit offener Hand brachte den Deutschen um den bereits sicheren Sieg.
Scboeppner eine Runde weiter
Halbmittelgewichtsmeister Erich Schoeppner (Wit ten ) kam gegen den Schweizer Buch! durch einen Aufgabe-Sieg eine Runde weiter. Zunächst mußte der Westfale im Kampf gegen den Rechtsausleger in der ersten Runde auf einen linken Haken zu Boden. In der 2. Runde griff Schoeppner ununterbrochen an, brachte seine linken Geraden und rechten Aufwärtshaken ins Ziel, so daß der Schweizer bereits stark angeschlagen in die Pause ging. In der dritten Runde konnte sich der Schweizer nicht mehr von den pausenlosen Angriffen des Deutschen retten. Völlig erschöpft gab er in der Mitte der letzten Runde den Kampf auf.
ehrenvoll verloren. Der Sieger knüpfte an die Lei- Die bisher Vergebenen Medaillen
stungen der voraufgegangenen Olympischen Spiele in London an, wo er sich den zweiten Platz im Fußballturnier erkämpfte und die silberne Medaille errang.
Inoffizielle NaUonen-Punktwertung
Die inoffizielle Nationenwertung der XV. Olympischen Spiele hat nach den Entscheidungen des Dienstag folgendes Aussehen:
1. Sowjetunion 420,5. 2. USA 324,5. 3. Schweden
186.5. 4. Ungarn 184,0. 5. Deutschland 124,5. 6. Finn land 117,5. 7. England 94,0. 8. Frankreich 85,8. 9.
Schweiz 83,5. 10. Tschechoslowakei 79,5. 11. Italien 76,8. 12. Japan 54,5. 13. Australien 50,0. 14. Norwegen 42,0. 15. Iran 40,0. 16. Dänemark 39,0. 17. Argentinien
32.5. 18. Jamaika 31,0. 19. Türkei 29,8. 20. Holland
29.5. 21. Kanada 26,0. 22. Südafrika 25,5. 23. Aegypten 22,0. 24. Oesterreich 21,0. 25.-Rumänien 18,3. 26. Bra silien 15,0. 27. u. 28. Indien , Korea je 13,0. 29. Luxemburg 12,0. 30. u. 31. Libanon und Polen je 11,5. 32.
Neuseeland 11,0. 33. u. 34.. Jugoslawien , Trinidad je 8,0. 35. Portugal 7,0. 36. u. 37.*-Belgien , Spanien je 5,0. 38., 39. u. 40. Philippinen , Uruguay , Venezuela je 4,0. 41., 42. u. 43. Kuba , Mexiko , Pakistan je 3,0. 44. u. 45. Bahamas , Chile je 2,0. 46. Griechenland 1,5.
47. u. 48. Bulgarien , Singapur je 1,0. Die Wertung erfolgt nach dem System sechs, fünf, vier, drei, zwei ein Punkte für den ersten bis sechsten Platz.
Bronzemedaille für Deutschlands Reiter
War die Bewertung der Punktrichter in der Beiter dressur in allen Teilen zufriedenstellend f
Die drei deutschen Reiter Heinz Pollay (Güttingen ) auf Adular, Fritz Thiedemann (Elmshorn ) auf Chronist und Baronesse Ida. von Nagel (Vornholz) auf Afrika gewannen am Dienstag auf dem Turnierplatz in Ruskeasuo in der Dressurprüfung der XV. Olympischen Spiele in der Mannschaftswertung eine bronzene Medaille für Deutschland . Olympiasieger wurde' Schweden , das auch die Goldmedaille in der Einzelwertung davontrug.
Gold
Silber
Bronze
1. USA .
29
16
10
22
27
16
3. Schweden
0
12
7
8
15
6
5
1
6. Tschechoslowakei
6
3
7. Finnland
5
3
* 10
4
3
3
3
2
—
3
1
3
2
6
6
2
3
—-
2
1
2
2
—
1
1
5
3
16. Kanada
1
2
1
2
__
1
1
1
1
_
1
20. Neuseeland
1
1
21. Indien
1
__
1
22. Rumänien
1
—
1
23. Jugoslawien
1
_
_
24. Luxemburg
1
—
—
25. Deutschland
—
5
10
Im allgemeinen hatte man unter den am Dienstagmorgen reitenden neun Teilnehmern der dritten Gruppe (die beiden ersten mit Thiedemann und Ida von Nagel ritten bereits am Montag) den Olympiasieger erwartet. Ausgezeichnete Vorträge boten die Dänin Lis Hartei auf Jubilee und der Chilene Clavel auf Frontaler. Beide wurden aber in Schwung und persönlicher Note von Heinz Pollay (Göttingen ) auf Adular und dem französischen Oberst Jousseaume auf Harpagon noch übertroffen. Wie vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen in London löste die Entscheidung der Richter einige Verwunderung aus. War es 1948 der schwarze Hauptmann Moser, so war es diesmal der schwedische Major Saint Cyr, der von den fünf Richtern am besten beurteilt wurde. Aller Ehren wert ist der zweite Platz der 28 Jahre alten Dänin Lis Hartei, die vor einigen Jahren noch eine spinale Kinderlähmung erlitt und auch heute noch beim Gehen gestützt werden muß.
In der Mannschaftswertung herrschte in internationalen Fachkreisen die Ansicht vor, daß die deutsche Mannschaft die abgerundetste Leistung geboten habe. Die Noten für die Schweden und die Schweizer Portepeeträger-Mannschaft (zwei Wachtmeister, ein Feldwebel) fielen jedoch erhebliah höher aus als die der Deutschen .
Schwer erkämpfter deutscher Fechtersieg
Die deutsche Säbelmannschaft mußte den 9:7-Sieg über die Sowjetunion , der ihr den Eintritt in die zweite Runde ermöglichte, hart erkämpfen. Die Russen waren überraschend stark und gingen vorüberge-
Kraulstaffel der Männer für die USA
Amerikanische 200-m-Krauistaffel schwamm neuen olympischen Bekord
Die USA holte sich am Dienstagnachmittag die dritte Goldmedaille. Sie gewannen die 4 mal 200 m- Kraulstaffel in der neuen olympischen Rekordzeit von 8:31,1 Min. Den alten olympischen Rekord von 1948, mit 8:46,0, ebenfalls von den USA gehalten, hatte bereits Japan am Montag auf 8:42,1 verbessert. Japan , das die silberne Medaille vor Frankreich gewann, blieb mit 8:33,5 ebenfalls unter seiner Zeit vom Montag. Der Weltrekord steht auf 8:29,4 und ist im Besitz der Universität Yale .
Im Beisein des Herzogs von Edinburgh und hoher Ehrengäste entspann sich in der 4 mal 200 m-Kraul- staffel der Männer bereits auf den ersten 200 m der erwartete scharfe Kampf zwischen den USA und Ja pan . Nach dem ersten Wechsel führte Japan mit 2 m vor den USA und Frankreich . Den gleichen Vorsprung hielten die Japaner auch nach dem zweiten Wechsel- vor den USA , während sich Schweden vor Frankreich placiert hatte. Der dritte Amerikaner verringerte dann den Vorsprung Japans . Außerordentlich spannend verliefen dann die letzten 200 m zwischen dem amerikanischen Spitzenschwimmer McLa- ne und dem Schlußmann der Japaner, Tanikawa. Un -
nen Gegner nieder. Bei der letzten Wende hatte er bereits einen geringen Vorsprung, den er bis zum Ziel auf etwa eine halbe Länge ausbaute. Frankreich hatte Schweden ebenfalls nach dem letzten Wechsel wieder auf den vierten Platz verweisen können.
Zweite Goldmedaille für Ungarn
Nach den 100 m Kraul holte sich Ungarn mit dem Sieg über 200 m Brust die zweite cfoldmedaille im Schwimmen. Siegerin wurde Eva Szekely in der neuen olympischen Rekordzeit von 2:51,7 Min. Den von Nelly van Vliet (Holland ) 1948 in London mit 2:57,2 Min. aufgestellten olympischen Rekord hatte bereits Eva Novak (Ungarn ) im Vorlauf auf 2:54,0 Minuten gedrückt. Eva Novak ist auch Weltrekordhalterin in dieser Disziplin mit 2:48,5 Min.
Deutschlands Wasserballer unterlagen der UdSSB
Deutschlands Wasserball-Sieben verlor am Dienstag auch ihr drittes Spiel in der Gruppe B des olympischen Wasserball-Tumiers gegen die Sowjetunion mit 2:6 Toren Damit liegt die deutsche Mannschaft abgeschlagen am Tabellenende und kann sich nicht mehr für die nächste Runde qualifizieren.
hend mit 3:1 und 5:2 in Führung. Der Deutsche Meister Hans Esser (Düsseldorf ) konnte jedoch der deut schen Mannschaft mit vier Siegen einen knappen Vorsprung geben, den Liebscher (Hannover ) im letzten Gefecht zum Gesamtsieg ausbaute. Nach Esser, der seine vier Gefechte gewann, waren Liebscher und Fascher mit je zwei Siegen die erfolgreichsten Deut schen . Der Hannoveraner Roßner kam zu einem Erfolg. Für die zweite Runde qualifizierten sich von 19 Bewerbern die Mannschaften von Oesterreich , Däne mark , Ungarn , England, Argentinien , Aegypten , Ita lien , Belgien , Frankreich , Polen , den USA und Deutschland .
Schießwettbewerbe abgeschlossen
Die Schießwettbewerbe der XI. Olympischen Spiele wurden am Dienstag mit dem Schießen auf den laufenden Hirsch und mit dem Kleinkaliberschießen abgeschlossen. Olympiasieger im Schießen auf den laufenden Hirsch wurde der Norweger John Larsen, der erst kürzlich ,in Oslo auch die Weltmeisterschaft gewann. Er stellte mit 413 Punkten einen neuen olympischen Rekord auf und übertraf außerdem den Weltrekord des Norwegers Bergersen von 398 Punkten erheblich. Auch Bergersen, der Vierter wurde, übertraf neben den Gewinnern der silbernen und der bronzenen Medaille noch seinen alten Rekord.
Sporers Glanzleistung im Schießen
Im ersten Wettbewerb des Kleinkaliberschießens, 40 Schuß mit liegendem Anschlag, vollbrachte der deutsche Teilnehmer Erich Spörer eine hervorragende Leistung. Mit 399 Punkten von 400 möglichen langte es dennoch nur noch zu einem fünften Platz, denn auch der Vierte, der Dritte und der Zweite erreichten noch diese Punktzahl. Olympiasieger wurde der Rumäne Sarbu mit 400 Punkten, einem neuen olympischöl Rekord. Der fünfte Platz des Niederstotzin- gers stellt diesen in die erste Reihe der weitbesten Schützen.
Italien gewann 4 000-m-Verfolgungsrennen
Die erste Goldmedaille bei den olympischen Radwettbewerben holte sich Italien im 4000 m-Verfolgungsfahren. Im Finale wurde Südafrika geschlagen. Die Südafrikaner wurden damit Gewinner der Silbermedaille. Im Kampf um die Bronzemedaille siegte England gegen Frankreich . Italien gewann den Endlauf in 4:46,1 Min. vor Südafrika mit 4:53,6 Min, während England im Kampf um die bronzene Medaille mit 4:51,5 Min. vpr Frankreich mit 4:51,9 Min. gewann.
Sowfetzonenautrag zurüefegesteüt
Der Kongreß des Internationalen Leichtathletikverbandes (IAAF) beschloß am Dienstag in Helsinki mit 123:40 Stimmen, den Aufnahmeantrag der Sektion Leichtathletik im Sportausschuß der Sowjetzone auf zwei Jahre zurückzustellen.