250000 beim Berliner Avusrennen

Zweites Rennen nach dem Kriege fand großen Anklang — Erfolge von NSU und Horex

Das internationale Motorrad- und Auto­rennen am Pfingstsonntag auf der Berliner Avus — das zweite seit 1945 — fand mit

250 000 Zuschauern wiederum großen Anklang. NSU und Horex feierten in der 250 ccm und 500 ccm-Klasse der Motorräder schöne Er­folge. Dabei fiel der NSU-Erfolg in der Vier­telliterklasse überzeugender aus. Die von Schön in der Halbliterklasse zum Siege ge­steuerte Horex war mit einem Stundenmittel von 162/6 km/st rund zehn Stundenkilometer langsamer als der Vorjahrssieger der gleichen Klasse, Walter Zeller, der auf einer Fabrik- BMW 172,9 km/st herausfuhr. Schneller als Schön war auch der Favorit des Rennens, Rudi Knees, auf einer englischen Federbett- NRrton, der an der Spitze liegend; seine Kette verlor und in der fünften Runde ausschied. Für Knees wurde die schnellste Runde mit 190,3 km/st gestoppt.

Bei den 350 ccm-Maschinen dominierten die englischen AJS und Velocette. Die neue Drei­zylinder Werks-DKW konnte unter Wünsche annähernd das Tempo der Spitzengruppe hal­ten, fiel aber nach der fünften Runde aus, als die Konkurrenten zum Generalangriff an­setzten.

Die 1,5-Liter-Sportwagen des Rennkollektivs Johannisthal (Sowjetsektor) zeigten sich so guten Fahrern wie Glöckler (Porsche) und Baum (BMW ) überlegen. Die Wagen leisten 120 PS und erreichten einen Schnitt von über 175 km/st, der eine Spitzengeschwindigkeit von über 200 km/st, auf der Geraden voraus­setzt.

Bei den Formel-III-Rennwagen beherrsch­ten die englischen Cooper unangefochten die Lage.

Motorräder

Klasse bis 250 ccm (100,8 km): 1. Hofmann (Neckarsulm ) auf NSU 40:18,7 Min. gleich 148,24 km/st; 2. Thorn-Prikker (Godesberg )

Von Como nach Genua

Minardi Sieger der 15. Etappe

Der Italiener Minardi gewann am Pfingst­montag die 15. Etappe des Giro d’Italia von Como nach Genua über 237 km in 7:11:08 Stunden im Spurt vor seinen Landsleuten Soldani, Pasotti, Moresco, Vincenzo Rossello, Fomara und Vittorio Rossello. Als erster Aus­länder placierte sich der Belgier Ockers mit 7:12:05 Stunden auf den zehnten Platz.

Fausto Coppi hatte am Sonntag die 14. Etappe von Bellagio nach San Maurizio (in der Nähe Comos), die nach der Uhr gefahren wurde, in 1:32:25 Stunden für die 65 km ge­wonnen. Coppi war damit um 15 Sekunden schneller als der Schweizer Hugo Koblet , der Astria (Italien ), Kübler (Schweiz ), Magni und Bartaku (beide Italien ), Zampini (Italien ) und Ockers Belgien auf die nächsten Plätze ver­wies. Coppi liegt in der Gesamtwertung wei­terhin klar in Führung.

Vor rund 2500 Zuschauern bot der süd­badische Amateurmeister am Sonntag auf der Stegermatt gegen den Oberligisten Mühlburg eine ausgezeichnete Partie. Mühlburg fand in ihm einen ebenbürtigen Gegner und konnte sich erst gegen Schluß dank robusterer Kon­dition durchsetzen und einen knappen, glück­lich errungenen Sieg mit nach Hause nehmen.

Glücklich deshalb, weil die Offenburger durchaus ein Wörtchen mitredeten und zahl­reiche Torchancen herausspielten, die ebenso gefährlich waren wie die der Gäste. So konn­ten die Einheimischen auch in der 30. Minute verdient in Führung gehen, als ein Freistoß Bittners haargenau auf Klingerts Kopf paßte. Fünf Minuten später schaffte jedoch Kunkel mit einem satten Schuß den l:l-Gleichstand. Bis zur Pause vergaben beide Mannschaften eine Reihe guter Tormöglichkeiten.

Nach der Pause erspielte sich der Gastgeber vorübergehend eine leichte Ueberlegenheit und mehrfach mußte W. Fischer, der sehr sichere Mühlburger Torwart, klärend ein greifen. So konnte er sich auch in der 58. Minute dem durchgebrochenen Herold nur noch in letzter Sekunde vor die Füße werfen. Vor Schillis Gehäuse vereitelte der gleiche Spieler dann ein nahezu sicheres Tor. Als die Gäste in der 68. Minute einen Foul-Elfmeter versiebten (Schä­fer), gab das den Einheimischen neuen Auf­trieb. Doch mehr und mehr setzte sich schließ­lich Mühlburgs durchdachteres Spiel durch. Buhtz war immer mehr gefährlich geworden, und seine scharfen Schüsse hatten es Immer in sich. Schließlich war er es auch, der etwa

Mühlburg übernahm die Führung

In der Pokalgruppe III konnte sich der VfB Mühlburg durch seinen 1:2-Sieg über den FV Offenburg an die Spitze setzen. Der FC Frei­burg, der im Heimspiel gegen den 1. FC Pforz­ heim nur ein Unentschieden 0:0 herausholte, fiel auf den zweiten Platz zurück. Singen er­trotzte zu Hause gegen Durlach bei einem 0:0 ebenfalls einen Punkt.

VfB Mühlburg FC Freiburg 1. FC Pforzheim FC Singen 04 1 ASV Durlach FV Offenburg

auf Motoguzzi 147,68 ; 3. Herz (Lampertheim ) auf NSU 145,96.

Klasse bis 350 ccm (108,0 km): 1. Petch (Eng­land) auf AJS 30:51,2 gleich 153,81; 2. Ameis­maier (Augsburg ) auf AJS 151,38; 3. Baltis- berger (Reutlingen ) auf AJS 151,36.

Klasse bis 500 ccm (100,8 km): 1. Schön (Homburg ) auf Horex 36:44,5 gleich 162,65; 2. Mette (Chemnitz ) auf BMW 162,39; 3. Schulze (Berlin ) auf BMW 158,19.

Seitenwagen bis 500 ccm (100,8 km): 1. Cyril/ Smith (England) aut Norton 43:00,0 gleich 138,08; 2. Staschel/Schick (Bremerhaven ) auf BMW 133,91; 3. Eberlein/Sauer (Katzwang ) auf BMW 133,90.

Beim Radländerkampf Deutschland gegen Schweiz am Samstag und Sonntag in Stutt­ gart und Singen errangen die deutschen Bahn- Amateure zwei glückliche Siege. In Stuttgart mußte erst ein Zollbeamter aus seinem Schre­bergarten geholt werden, um die auf dem Zollamt befindlichen Schweizer Räder abzu­fertigen. Das Schweizer Tandem verblieb je­doch auf dem Zollamt, da es in eine andere Zollklasse gehörte. Die auf einem geliehenen deutschen Rad fahrenden Schweizer Strehler/ Pfister unterlagen den Kölnern Trost/Wester­holt so mit einer Viertellänge. Dieser deutsche

10 Minuten vor Schluß eine von halblinks kommende Vorlage geschickt zum 2. Treffer für Mühlburg abfälschte. Trotz lebhafter bei­derseitiger Anstrengungen blieb es bis zum Schlußpfiff des ausgezeichnet amtierenden Schiedsrichters J a c o b i aus Walldorf (bei Mannheim ) bei diesem Resultat.

Der Gastgeber bot, wie gesagt, eine ausge­zeichnete Partie. Für Hederer, der sich wegen der an ihm geübten öffentlichen (und durch­aus berechtigten) Kritik in den Schmollwinkel zurückgezogen hatte, spielte Stäbler, der sei­nen Posten ausgezeichnet versah. In den Sturm hatte man den alten Kämpen Fries genommen, da H. Müller von Singen her noch verletzt war. Vor allem die Offenburger Hintermann­schaft hatte einen ausgezeichneten Tag und Schilli übertraf sich nach anfänglicher Un­sicherheit selbst. — Bei den Gästen ragten im Sturm Buhtz und Kunkel hervor. Dannenmaier mißlang vieles, während in der Deckung Adamkiewiecz mit souveräner Ruhe ausge­zeichnete Arbeit verrichtete.

FC Singen — ASV Darlach 0:0

Das Pokalspiel Singen — ASV Durlach vor 1500 Zuschauern war eine der schlechtesten Partien, die die Platzeäf seit langem bot. Sie erreichte in keiner Spielphase die Leistungen vom erfolgreichen Treffen gegen Mühlburg vor acht Tagen und hatte vor allem in der er­sten Halbzeit kein Torglück. Auch die Dur­ lacher entsprachen in keiner Weise den Er­wartungen. Das primitive Spiel wurde von zahlreichen Mißfallenspfiffen der Zuschauer begleitet.

Freiburger FC — FC Pforzheim 0:0

Die Gastgeber mußten dieses für sie wichtige Pokalspiel ohne die verletzten Faber und Leh­mann bestreiten, so daß im Freiburger Sturm drei Läufer eingesetzt wurden. Der Angriff der Freiburger erwies sich als ein Torso, der mit den besten Torgelegenheiten nichts anzu­fangen wußte. Die Freiburger hatten außer­dem mit der Pforzhebner Hintermannschaft kein Glück, denn der Läufer Neßmann sowie die Verteidiger Schmidt und Biedenbach wehrten alle Angriffe ab. Der Pforzheimer Sturm stand im Auslassen der Torgelegenhei­ten dem der Freiburger kaum nach. Bezeich­nend für das schwache Spiel ist, daß erst neun

Renntvagen

Formel drei (100,8 km): 1. Kuhnke' (Braun­ schweig auf Cooper 42:20,1 gleich 141,16; 2. Lang (Bamberg ) auf Cooper 136,12; 3. Lehmann (Bitterfeld ) auf BMW 135,7.

Sportwagen bis 1500 ccm (100,8 km): 1. Ro­senhammer (Johannisthal ) auf Rennkollektiv 35:17,8 gleich 169,31; 2. Glöckler (Frankfurt ) auf Porsche 168,65 ; 3. Baum (Hainspitz ) auf BMW 160,4.

Sportwagen bis 1100 ccm (100,8 km): 1. Bumke (Berlin ) auf VW Spezial 40:23,3 gleich 147,96; 2. Trenkel (Bündheim ) auf Porsche VW eigen 146,45; 3. Finke (Helmstedt ) auf VW eigen 137,52.

Erfolg war für den Gesamtsieg mit 12:10 Punk­ten ausschlaggebend.

Am Sonntag in Singen erreichten beide Mannschaften je 12% Punkte. Die größere Zahl der deutschen Einzelsiege gab für den End­erfolg den Ausschlag. Trost/Westerholt stürz­ten im Endlauf des Tandemfahrens so schwer, daß sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten. Das Tandemfahren wurde wegen die­ses Zwischenfalles nicht gewertet.

Der deutsche Fliegermeister Potzernheim und die deutsche Verfolgungsmannschaft (Schlie- bener, Neußer , Knösselsdörfer, Spiegel) wa­ren an beiden Tagen erfolgreich. Das Zeit­fahren wurde am Samstag von Potzemheim und am Sonntag von dem Schweizer Pfister gewonnen.

Klarer Handballsieg über Belgien

Im ersten Handball-Länderspiel Belgien ge­gen Deutschland am Pfingstsonntag in Ant­ werpen behauptete sich die junge deutsche Elf klar mit 23:4 (12:2) Toren. Zum erstenmal nach dem Kriege wurde zu Beginn des Spiels die deutsche Nationalhymne in Belgien gespielt, die von den Zuschauern stehend angehört wurde. Das reibungslose Zusammenspiel der deutschen Mannschaft fand bei der Zu­schauern großen Anklang, die die Aktionen immer wieder mit Beifall unterbrachen.

Die Gäste aus dem Saarland zeigten dies­mal bei weitem nicht mehr ihr hohes Kön­nen, das sie 1947 hier demonstriert hatten. Allerdings ist ihre Elf stark verjüngt und hatte außerdem in den letzten zwei Wochen neun Spiele im Schwarzwald zu absolvieren, so daß die Mannschaft schon etwas „ausge­brannt“ wirkte. Trotzdem standen in den Gebrüdern Zell und Siedl ganz ausgezeichnete Einzelkönner in ihren Reihen, die ihrem Spiel die notwendige Linie gaben. Die Borussen waren äußerst flink, allerdings mit stark über­triebenem Innenspiel, so daß sich immer wie­der ein Abwehrspieler der Platzherren störend in die engmaschigen Kombinationen einschal­ten konnte. So wäre es fast kein Wunder ge­wesen, wenn die Rotweißen sogar die Füh­rung erzielt hätten, denn Seitz und Neurohr III hatten zwei gute Chancen. Erst als die Gäste das Rezept über ihre gefährlichen Zwisehen- stürmer gefunden hatten, kam es zum 1:0 durch Siedl, allerdings aus klarer Abseitsstel­lung. Wenige Minuten später setzte sich der Gäste-Linksaußen Boussonville recht trickreich durch, und als Rapedius mit dem Eingreifen zögerte, hieß es 2:0 für die Borussen; ein Treffer, der allerdings haltbar erschien. Die Gäste mußten in der 25. Minute ihren Tor­wart Müller, der beim Zusammenprall mit Seitz ohne dessen Verschulden verletzt wurde, auswechseln.

Nach der Pause bekamen die Rotweißen Oberwasser und setzten sich besonders im Mittelfeld sehr gut in Szene, bis endlich Santo, der sovt durch die Gästenummer 3 gut be­wacht war, zum Schuß kam, und prompt hieß es nur noch 1:2. Seitz von Schwörer, schön bedient, erzielte wenige Minuten später den

Klipper Hamburg Deutscher Hockeymeister

Durch einen verdienten 3:1 (2:1)-Sieg über den süddeutschen Meister Wacker München holten sich am Pfingstsonntag in München die Klipper Hamburg vor 3000 Zuschauern die Deutsche Hockey-Meisterschaft der Herren. In der ersten Halbzeit waren allerdings die Süddeutschen lange Zeit tonangebend, ohne jedoch bei der guten Abwehr der Gäste zu Erfolgen kommen zu können.

Beim Sieger überragten Mittelläufer Schütz, die Halbstürmer Fehling und Stoltenberg so­wie die Verteidiger Meyer und Preuß. Die Münchener hatten in ihrem Verteidiger Bier- .storfer ihren besten Mann. Der Sturm litt zu sehr an der schwachen Form von Dempel, Ferstl und Schuhmacher, so daß es die beiden Nationalspieler Dr. Schmid und Rosenbaum allein nicht schaffen konnten.

Neuhaus-ten Hoff noch nicht perfekt

Die Austragung des Schwergewichts-Box­kampfes um die Europäische und die Deut­sche Meisterschaft zwischen Heinz Neuhaus und Hein ten Hoff am 13. Juli in der Dort­munder Kampfbahn „Rote Erde“ ist vorerst noch nicht gesichert. Die Verhandlungen zwi­schen den Veranstaltern Götter/Englert (Ber­ lin ) mit der Stadt Dortmund verliefen am Samstag ergebnislos, da über Miete und Steuer keine Einigung erzielt werden konnte. Auch mit Europameister Heinz Neuhaus konnte noch kein Vertrag unterzeichnet werden, weil der Dortmunder eine höhere Börse als ten Hoff für sich beansprucht. Die Veranstalter wollen beiden Boxern die gleichen Börsen gewähren. Falls die Veranstalter zu keinem tragbaren Uebereintkommen mit der Stadt Dortmund ge­langen, soll der Kampf eventuell in Düssel­ dorf stattfinden.

Doris Hart und Jaroslaw Drobny Tennismeister von Frankreich

Bei den französischen Tennismeisterschaften in Paris wurden am Pfingstsonntag die Titel in den Einzeln an Wimbledon-Siegerin Doris Hart (USA ) und Jaroslaw Drobny (Aegypten ) vergeben. Doris Hart schlug im Finale ihre ewige Rivalin und Titelverteidigerin Shirley Fry (USA ) mit 6:4, 6:4. Beide Spielerinnen standen sich bisher mehr als 120mal gegen­über, was im Spiel klar erkenntlich wurde, da beide die gegenseitigen Schwächen und Stärken zu gut kannten. So konnte das Fi­nale die zahlreichen Zuschauer nicht begei­stern.

Im Herren-Einzel gelang Jaroslaw Drobny der zweite diesjährige Gewinn über denWelt- ranglisten-Ersten Frank Sedgman (Australien ), den er bereits im Finale der englischen Hart­platzmeisterschaften in Boumemouth besiegt hatte. Drobny siegte über den nicht in bester Form spielenden Australier leicht 6:2, 6:0, 3:6, 6:4.

Neue Weltbestzeit Aber 800 m für Frauen

Nach einer Tass-MeJdung lief die sowjejti- 9che Leichtathletin Polina Solopova in Kiew mit 2:11,7 Min. eine neue Weltbestzeit über 800 m. Die alte Weltbestzeit von 2:12,0 Min. wurde ebenfalls van einer sowjetischen Leicht­athletin gehalten, jedoch bisher noch nicht offiziell durch den Internationalen Leicht- aithletikverband anerkannt.

Alles klar für Frauen-Handball-Meisterschaft

Nachdem der Süden nun im VfL München, der im Endspiel die Stuttgarter Kickers mit 2:1 schlug, seinen süddeutschen Frauenhandball-Meister ermit­telte, ist für die „Deutsche “ alles klar. Im Norden setzte sich Titelverteidiger TV Alstertal Hamburg durch, im Westen der Meister der Jahre 1947 und 1948. SV Düsseldorf «4, im Südwesten Phönix Lud­wigshafen, im Sü^en der Vorjahrsmeister VfL Mün­chen und ln Berlin die Frauen vom VfV Spandau. Den Auftakt zur 18. Deutschen HandbaU-Meister- schaft der Frauen bildet am *. Juni die Vorrunden­begegnung zwischen SV 04 Düsseldorf und Phönix Ludwigshafen. Am 15. Juni treffen ln der Zwischen­runde TSV Alstertal — VfV Spandau und VfL Mün­chen gegen den Sieger aus der Vorrundenbegegnung aufeinander. Das Endspiel findet hm 29. Juni statt.

Ausgleich, den die Gäste in äußerst sport­licher Manier diskussionslos hinnahmen, denn es erschien zweifelhaft, ob das Leder die Li­nie überschritten hatte. Immerhin empfanden die 1500 Zuschauer das Unentschieden als ge­recht, wenngleich auch die Gäste das für das Auge wohl schönere, aber oft unzweckmäßige Spiel vorführten. Spielleiter Kühn, Oetigheim , leitete, bis auf das Abseitstor, sehr zufrieden­stellend.

Im Vorspiel boten auch die Alten Herren des VfR Achem gegen die AHS 05 Völklingen, Saar , einen guten Sport, und nachdem den Platzherren nach dem Wechsel die Luft aus­ging, trennte man sich mit 1:3 für die Saar­ länder . Die A-Jugend von Phönix Karlsruhe zeigte ein technisch und taktisch schönes Spiel und legte die A-Jugend des VfR Achem gleich mit 8:1 hinein. -®“

Neunkirchen in Freiburg mit 0:2 Toren geschlagen

In einem Fußball-Freundschaftsspiel unter­lag am Freitagabend die allerdings nur mit fünf Spielern der ersten Mannschaft angetre­tene südwestdeutsche Oberligamannschaft von Borussia. Neunkirchen dem südbadischen er­sten Amateurligisten ASV Freiburg mit 0:2 (0:1) Toren. Torschützen beim ASV Freiburg waren Bach in der ersten, und Thoma in der zweiten Halbzeit. Das Spiel bot keine Höhe­punkte. Auf Grund ihrer besseren Gesamt­leistung kamen die Freiburger zu einem nicht unverdienten Sieg über die Gäste aus dem Saarland , die wenige Tage zuvor den süd­badischen I. Amateurligisten FC Gutach mit 3:1 Toren geschlagen hatten.

Ein Unentschieden wäre verdient gewesen

Offenburger FV bot trotj 1:2 (1:1) Niederlage gegen Mühlburg eine ausgezeichnete Partie

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6

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16:12

9:3

12:12

10:9

5:5

7:18

8:4

7:5

7:5

6:6

6:6

2:10

Minuten vor Schluß der erste Eckbail

Pforzheim gegeben werden mußte.

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Organisatorische Reformen auf dem Hanauer Turntag beschlossen

Der Deutsche Tumtag wurde am Samstag in Hanau mit einer Sitzung des DTB -Haupt- ausschusses eröffnet. Der Hauptausschuß erklärte sich dabei grundsätzlich zu einer freund­schaftlichen Zusammenarbeit mit der Deutschen Jugendkraft bereit. Ein entsprechender Ver­tragsentwurf wurde in seinen wesentlichsten Punkten gutgeheißen. Der Einbau der Deut­schen Kunstturnervereinigung in den Deutschen Tumerbund fand in einem Satzungsentwurf seinen harmonischen Abschluß.

Im übrigen verlief der Tumtag programmgemäß. Der Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Walter Kolb wurde mit überwältigender Mehrheit wieder zum ersten Vorsitzenden gewählt, wie auch alle übrigen Mitglieder des Vorstandes, soweit ihre Neuwahl erforderlich war, ihr Mandat behielten.

In den Jahresberichten wurde die erfolgreiche Arbeit des DTB , der bereits über eine Mil­lion Mitglieder zählt, herausgestellt. Die notwendigen organisatorischen Reformen wurden nach vielen Kämpfen gegen das konservative Element (das Durchschnittsalter der Delegier­ten zwischen 50 und 60 Jahren) schließlich durchgesetzt. In absehbarer Zeit soll der DTB in folgende Haupt- und Fachgebiete ^ ingeteilt werden:

Hauptgebiete: Kinderturnen. Jugendturnen, Frauenturnen, Männertumen, Alterstumen.

Fachgebiete: Volkstumen, Kunstturnen Schwimmen, Turnspiele, Fechten, Skilauf, Tum- fahrten.

Diese Zusammenstellung zeigt, daß für die Weiterentwicklung des DTB die organisato­rischen Voraussetzungen geschaffen wurden.

Das Zollamt brachte entscheidende Punkte

Glückliche deutsche Radsiege über die Schweiz

Das Acherner Jubiläumsspiel

Leistungsgerechtes 2:2 (0:2) Unentschieden des VfR gegen Borussia Neuukirchen