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Straße frei , 500000 kommen nach ßerlinl
Erleb Honecker rechnet mit den Verleumdern des Deutschland -Treffens ab
7 März I 94 ß als zum ersten „ . P e *?? a, H pagl ? e gegen das große vor so viel Jugendlieben tu spre- schwach geworden sind, daß sie zu jeder »Male wieder nach langen Jahren der Illeeali- D . euts ^ llandtre ^ fen der Jugend an Pfingsten eben. Schmutzigkeit und Provokation bereit sind,
tät eine fortschrittliche deutsche Jueendbe- ? U ' Irr J n l er , mehr beginnen die Erich Honeckers Rede war eine klare Ab- Sie scheinen gegenwärtig ziemlich durch-
wegung durch die Lizenz der sowjetischen Kriegshetzer u ?] d Spalter Deutschlands und rechnung mit den Kriegshetzern und Spal- einander zu sein. Man spricht davon, daß Militärverwaltung in Deutschland gegründet i n* c "g®n ten nie einige, kraftbewußte fort- tern. Er führte aus. daß diese Kräfte eine man zur Zeit auf verschiedenen Ebenen we- wurde. Die Freie Deutsche Jugend entstand, mÜI* a deutsche Jugend zu fürchten, chinesische Mauer zwischen dem deutschen gen des Deutschlandtreffens verhandelt, zum Die r.riirvt™« Her FD.T «rar Nackte Angst spricht
Achtung !
Achtung!
Es war am
Die Gründung der FDJ war der Beginn 3US 31160 lhr6R V6r '
eines neuen Abschnittes in der deutschen weriucnen rianen -
Jugendbewegung. Zum ersten Male wurde Die Hetzer hofften, durch massive Dro - ein Verband der deutschen Jugend geschaf,- hungen die deutsche Jugend einzuschüchtern fen, der Jungens und Mädels aller Weltan- und sie auf der anderen Seite zu Ausschreischauungen und Konfessionen umfaßt und tungen zu veranlassen, um eine Handhabe jedem, aber auch jedem Jugendlichen die zum Einschreiten zu haben. Aber sie haben Möglichkeit zum Eintritt gab. Damit wurden sich verrechnet. Erich Honecker , der erste aus der verhängnisvollen Tradition der deut- Vorsitzende der Freien Deutschen Jugend, sehen demokratischen Jugendbewegung vor hat ihnen die richtige Antwort gegeben: 1933 die Lehren gezogen. „Ihr glaubt, ihr könnt uns provozieren?
Aus den ersten kleinen Anfängen ist heute ^"if ge ^Ü? net ihr \ Die deutsche , Ju f end laßt - etnivo s*ch nicht provozieren, sie will keinen
Bürgerkrieg.“ Im Uebrigen meinte Erich Honecker , sollten diese Herren das deutsche Volk nicht für so dumm halten Denn wenn es schon gegen seine Unterdrük- ker aufzustehen beabsichtigt, würde es wahrscheinlich nicht Monate vorher Presse-
der stolze Millionenverband geworden. Auf große Erfolge kann die FDJ zurückblicken. Aber sie sind ihr nicht in den Schoß gefallen. Oft bedurfte es eines harten Kampfes, und vor allem im Westen unserer Heimat wurde in dem Maße, wie die westlichen Imperialisten ihre volksfeindlichen Pläne zur verwirklichen begannen, eine Hetzkampagne
Volk und quer durch Berlin wollten
„Aber“, so erklärte er, „wie dir Zelt der chinesischen Mauer vorbei ist, so ist auch die Zeit vorbei, wo sich die deutsche Jugend von den amerikanischen Gouvernanten, Generalen und Lakaien vorschreiben läßt, was sie zu tun und zu lassen bat."
„Sie reden von Demokratie und meinen die Aufrechterbaltung ihrer Klassenherrschaft; sie reden von Freiheit der Persönlichkeit und meinen die Fortsetzung ihres Schlemmerlebens auf Kosten des Volkes; sie reden von Kultur und meinen die Zersetzung unserer deutschen Kultur durch Boogie-Woogie-Tänze. Bordells. Nachtlokale und Spielhöllen; sie reden von Menschlichkeit und schänden unsere Mädchen.“
aufrichteD Beispiel auf den Regierungsebenen in Lon don . Washington und Paris . Hoffen wir also, daß es in diesen Hauptstädten zu keinen Regierungskrisen kommt. Wir wollen die Regierungen in London . Paris und Washing ton der Sorge um das Deutschlandtreffen entheben:
zur Weltjngendwoche t
Der Deutschlandsender veranstaltet am kommenden Sonntag, den 19. März 1950, von 14 bis 15 Uhr eine Ringsendung zur Weltjugendwoche.
Wir empfehlen allen friedliebenden jungen Deutschen , diese Sendung zu hören. Also
wir wollen in Berlin Pfingsten 1950 einen Sonntag 14 Uhr: Deutsdilandsender!
disziplinierten Aufmarsch der jungen Frle- _
denskämpfer Deutschlands durchführen.“
j In wessen Auftrag
handelt die QewerUschafts jagend
Auch der Bundesjugendausschuß der Gewerkschaften. die Zusammenfassung aller
Die Gewerkschaftsjugend-Leitung jedoch hat nunmehr in die Gewerkschaftsjugend eine
konferenzen abhalten und Plakate kleben Nachdem er die großzügige Unterstützung Gewerkschaitsjugend - Organisationen im Spaltung hineingetragen. Das bedeutet nicht
damit alle darauf aufmerksam werden snn' der Jugend durch die Deutsche Demokrati - Bundesgebiet, hat sich nunmehr in die Ver- nur einen Angriff auf die fortschrittliche
erKsam weroen. „on- sche R epub ]j k gekennzeichnet hatte, kam er leumdungskampagne gegen das Deutsch - deutsche Jugendbewegung, sondern auch eine
wieder auf das Deutschlandtreffen zu spre- landtreffen an Pfingsten eingeschaltet. In Schwächung der Gewerkschaftsjugend - Or-
chen Er sagte: „Als der Zentralrat die einer Verlautbarung erklärt er. daß er die ganisation. Wir fordern deshalb die Jugend-
Durchführung des Deutschlandtreffens be- Teilnahme am Deutschland -Treffen ablehne liehen in den Betrieben auf, gegen diese Spal-
schlossen hat. war er sich dessen bewußt, da das Pfingsttreffen der deutschen Ju- terpolitik energisch zu protstieren. #
ten. ”Doch" trotz "allen dVesen^Madienschaften auer ein ’ pfin Ssten 1950 in den Lustgarten daß es ein harter Schlag gegen die Kriegs- gend „einen Mißbrauch der Jugendlichen zu
konnten rnd können diese Kräfte die Bewe- zu komrnen > um der Jugend Rede und Ant- treiber und ihren Naturschutzpark in Berlin Propagandazwecken" bedeute Bergarbeiter-Jugend protestiert
* _,_i T, ~ es auslösen wird. Aber dennoch hatten wir
gegen die fortschrittliche deutsche Jugend- »«merKsam werden. sc
bewegung gestartet. dern dann wurde alles so schnell gehen.
daß den betreffenden Herren nicht einmal Es gelang den Helfern der Imperialisten, mehr die Zeit bliebe, ihre Koffer zu packen! Verwirrung unter der Jugend zu stiften und , . _ , , TI , T -
die Jugendbewegung im Westen aufzuspal- Weiter lud Erich Honecker Herrn Aden-
gung der deutschen Jugend für den Frieden, r“" 0 ! ,lcl,,lt 7 es wira. ^ner aennoen nanen wir Es bedeutet also für die Leiter der Ge- nie Tueendansschüsse zahlreicher Schacht
de Einheit unserer Heimat und eine bessere ">“* ,™2 rh'»n n » e V ” ' ? , angenommen, daß die Nerven gewisser wer kschaftsjugend einen Mißbrauch der Ju- an?ageS RuhrgS^protestieren ge^n d e
Zukunft nicht aufhalten. malige Chance in seinem Leben, Leute auf grund der Ereignisse in China so eend wenn iu „ ee Me-«unrgemei proresueien gegen
Die FDJ steht an der Spitze dieser Bewe- M ,
gung, und mit Stolz darf sie feststellen, daß Nun erst recht: sie wirklich die besten, die fortschrittlichsten Jungen und Mädels der deutschen Jugend in ihren Reihen vereinigt hat Die vier Jahre seit der Gründung der FDJ haben bewiesen, daß dieser Verband alle Unerstützung verdient.
Vorwärts »um tyeutschlandtreffen
In einer lange nicht mehr gewohnten „Jetzt gilt es, durch einen gewaltigen Pro-
gend. wenn junge Menschen für den Frieden vom Vorsitzenden der westdeutschen Indu- demonstrieren Die Führer der Gewerk- striegewerkschaft Bergbau, Schmidt, ange- schaftsjugend stellen sich also auf die Seile drohten Terror-Maßnahmen gegen Jugend- eines Adenauer und Schumacher, die die Re- liehe, die am Deutschland -Treffen der Ju- militarisierung Deutschlands wollen und gend in Berlin teilnehmen. Die Gewerk- Panzer gegen die Jugend fordern. Wir ver- schaftsjugend bezeichnet die Erklärung stehen nicht, was die Gewerkschaftsjugend Schmidts als eine Maßnahme zur Förderung veranlaßt hat. eine derartige Haltung emzu- der Kriegstreiber. Die Jugend werde alles nehmen. Die FDJ hat in tausenden von Fäl- t un . um den Frieden zu sichern und ihre Be- len bewiesen, daß sie bereit ist. mit der Ge- re itschaft dazu auf dem Deutsehland-Tref-
Im Osten Deutschlands hat die FDJ eine ^«tracht* haben jetzt der gleiche Herr Reu- teststurm gegen das Schandverbot die Offen- ^VkschafUugendaufdas engsie zusam- ^n zu Pf ngst^n fnBerlte bekunden maßgebende Rolle gespielt bei dem Aufbau der vor ßar nlcb * allzu langer Zeit Roll- sive der Fnedenskrafte weiter voranzutra- . .. s . ,. — , _ j_* en zu ruingsien m oerim oeKunaen
menzuarbeiten und die Forderungen der
des neuen demokratischen Staates, bei der mopsstände für 500 000 Jugendliche auf bauen gerr Die Panzersperre wird genau so zer- Gewerkschaften am akt j V sten zu vertreten. Entwicklung der Aktivistenbewegung und ,. und ,. die S lelchen Kommandanten brechen, wie die Rollmops- und Rosinen- wi erinnern an das Jugendschutzgesetz, an
bei all den Aufgaben, die dort zu lösen waren. Westberlins, die noch vor kurzem eine Politik plane gescheitert sind
Meisterboxer fahren mit
~v --—' j- der offenen Türen Deklamierten den Frie- r . . , . . , . den Kampf um den Jugendurlaub, um die Der zur deutschen Spitzenklasse zählende
Die demokratischen Kräfte der Deutschen der ^deul*en Jugend zu t ^«ter noch als bisher fordertdiedeutsche Lehrlingsvergütungen und hundert andere Schwergewichtsboxer Richard Grupe , Ex-
ssäkssä skässtsä: äissäs
StofchS"'“"" 1 d “ rc *' d “ “““ FDJ Sportplätze der d™t,ch.n ^ ««” ger Berdlsboz» wie Höpppner. Sohn
aemoKratiscnen btaat. klärunc fest in der ßleidizeitie auf die An- J „ na , das Deutschland -Treffen auftntt und die unc j jungverdorben haben sidi bereit
Im Westen unseres Vaterlandes ist die kündigung der Westberliner Kolonialver- Für die * e Ford ®f un 2 en es nicht n “ r FDJ zu verleumden versucht. Aber wir sind erklärti am Deutschlandtreffen der Jugend
Freie Deutsche Jugend ebenfalls eine wich- waltung hingewiesen wird, daß „alle Maß- deutsche Jugend, sondern alle davon überzeugt, daß die Mehrzahl der Mi - pfi ngs t en 1950 in Berlin teilzunehmen und
tige Stütze im Kampf der demokratischen nahmen getroffen seien, um jede Demonstra- f ne d lieb 6nden deutschen Männer und Frauen glteder der Gewerkschaftsjugend diesen sich an den spor tiichen Wettkämpfen zu be-
Kräfte um Frieden, Einheit und Unabhän- ?ionin Westbe^ rihi zu unterdrücken“ mallen Te.len unserer Heimat zu gewinnen. Schritt ihrer I^itung nicht billigt, denn sie teilj n .
gigkeit Sie weist der Jugend den einzigen Jeder muß erkennen, wer das Verbot der kennen die Arbeit und die Unterstützung
Ausweg aus Not und Elend, wie es die kolo- „Mit der Absperrung Westberlins gegen die Friedensdemonstration in Westberlin hin- der FDJ im gewerkschaftlichen Kampf aus Die Boxer überwiesen feraer eine Geldmale Versklavung Westdeutschlands mit sich 500000 Friedenskämpfer geben die in- und nimmt, der ermutigt die Kriegshetzer zu der Erfahrung. Mit diesen Mitgliedern ver- spende für die Solidaritätsaktion des bringt. Deshalb wächst ihr Ansehen unter ausländischen Imperialisten vor aller Welt neuen Abenteuern.“ bindet uns eine enge Kameradschaft. Deutschlandtreffens,
efer Jugend immer mehr, und durch ihre im- zu“, so wird weiter erklärt, „daß gegen eine mer wieder dargeboterie Freundschaftshand im Kampf für den Frieden einige Jugend ihre kommt sie auch mit den anderen Jugend- Kolonialmethoden zum Scheitern verurteilt verbänden zu einer erfolgreichen Zusam- sind. Die Rollmöpse als Zeugen des .west- menarbeit. liehen Lebensstandards“ und der .westlichen
~ , . . , Demokratie“ sind erledigt. Jetzt sollen die
von Schumacher geforderten Panzer das die Einheit der Jugend im Kampf um die ^ ort b aben
frOJ vertritt die Forderungen der Studenten
Studenten fordern Hochschulreform, kulturelle Einheit Deutschlands and Erhöhung der Stipendien
nationale Befreiung Westdeutschlands . Sie wird zu einer entscheidenden Kraft der Na-
“nÄHi. denswillen beseelte Jugend helfen auch keine Di© Feinde des deutschen Volkes heben die Darier i?o tarjrrt darauf cmmMoeon Hon qh<-*h B edeutung dieser Jugend wohl erkannt. Darum starten sie eine so intensive Verleumdungskampagne gegen die FDJ . Aber der Haß der Feinde beweist nur. daß die FDJ
n^t d Tra ri Jn ’ ^den Völker zu gewinnen. „Im Gegenteil,
nicht irre machen lassen. Konsequent geht Jugend Frankreichs und Jtaliens steht
sie ihren Weg des Kampfes weiter, bis der . 5 ‘ T tp_,„
„=««„= 1 ^ Cpfrph.p« «nKpiiCzt bester denn je im großen Lager des Frie-
wendig. daß die Förderung der Begabten und Hochschulreform auch für Weetdeutsch- aus allen Schichten unseres Volkes be- land verwerten zu können. Ein solcher Er- reits in der Grund- und Oberschule ein- fahrungsaustausch würde wesentlich dazu setzt. Diese Aufgabe ist auf lange Sicht beitragen, „zu verhindern, daß die kul- so wichtig, daß dafür von Seiten des turelle Einheit des deutschen Raumes auf- Staates Mittel in größtmöglichem Um- gespalten wird.“
fang bereitgestellt werden müssen.“ 2 Vorlage e - nes Gesetzentwurfes an die
Von der Hochschulabteilung im Sekretariat des Zentralbüros der Freien Deutschen
Aber gegen eine einheitliche, vom Frie- Jugetld wird uns geschrieben :
■nswillen beseelte Jugend helfen gudi keine Im „Hochschuldienst“ vom 1. März 1950 Panzer.“ Es wird darauf verwiesen, daß auch veröffentlichte der Verband Deutscher Stu- gegen die französische und italienische Ju- dentenschaften, die offizielle Dachorganisa-
sTmT' «^d Panzer aufgefahren wurden, denen es tion aller Organe der studentischen Selbst- xi _ j _
Si n g jedoch ebenfalls nicht gelang, diese Jugend Verwaltung in Westdeutschland , eine Erklä- Die Freie Deutsche Jugend ist bereit, zu- Fraktionen des Bundestages, in dem gefor-
für einen neuen Krieg gegen die friedlie- rang zur Frage der Hochschulreform. Die sammen mit dem Verband Deutscher Stu- dert wird die Mltte i für Stipendien an die
auf Ham naht,van Wav ,«t. nnrt s ,a w irH «iah . . _ ■ •• zw{ * entschei | e nde n Stellen dieser Erklä- dentenschaften. für die Verwirklichung die- Studenten der Universitäten und Hochschu-
rung lauten: ser Forderungen zu kämpfen. i en sowie die Unterhaltsbeihilfe für Schüler
„Um zu verhindern, daß die kulturelle Die Hochschulabteilung im Sekretariat des der höheren Lehranstalten so zu erhöhen,
Einheit des deutschen Raumes aufgespal- Zentralbüros der Freien Deutschen Jugend w j e es im Gebiet der Deutschen Demokrati-
ten wird, darf eine Reform des Hoch- schlägt deshalb dem Verband Deutscher sehen Republik durch die Annahme des „Ge-
scbullebens nur nach Koordination und Studentenschaften folgende Maßnahmen vor: setzes über die Teilnahme der Jugend am
Absprache zwischen den zuständigen j Sofortige Verbindungsaufnahme aller Steilen der einzelnen deutschen Länder Organe der studentischen Selbstverwaltung ckirchgeführt werden.“ zu den entsprechenden Stellen an den Hoch-
„Das Studium darf in Zukunft nicht schulen und Universitäten im Gebiet der mehr das Privileg der begüterten Schieb- Deutschen Demokratischen Republik , um die
ten unseres Volkes sein. Dazu ist es not- Erfahrungen der dort durchgeführten Schul- der Stipendien und Unterhaltsbeihilfen im
Jahr 1950 67 Millionen DM zur Verfügung,
Tag der nationalen Befreiung anbricht.
Hand in Hand mit den Millionen der demokratischen Weltjugend und aller friedliebenden Menschen wird sie an der Spitze der Jugend dieses große Ziel erreichen, und der Jahrestag ihres vierjährigen Bestehens ist
dens und der Demokratie. Das gleiche Fiasko steht den anglo-amerikanischen Kriegstreibern und ihren deutschen Handlangem in unserer Heimat bevor.“
_u u . . „ Das Verbot der Friedensdemonstration
ein neuer Ansporn: noch mehr als bisher. ... ,,
noch besser, noch schlagkräftiger zu kämpfen. jj^ e g^äche der Westkommandanten und Vorwärts für einen dauerhaften Frieden! der gegenwärtigen Westberliner Machthaber Für nationale Einheit und Unabhängigkeit! gezeigt
Aufbau der Deutschen Demokratischen Re publik und die Förderung der Jugend in Schule und Beruf, bei Sport und Erholung“ vom 8. Februar 1950 bereits geschehen ist.
Dieses Gesetz stellt allein für den Zweck
Fragen und Antworten
Zum IU. und IV. Abschnitt der Resolution der 14. Tagung des FV
Auf Wunsch vieler Genossen beantwortet die Abteilung Parteischulung und Parteierziehung des Parteivorstandes tn dieser Kubrik von nun an fortlaufend Fragen zu den einzelnen Abschnitten der Resolution der 14. Tagung des Parteivorstandes Ueber die ideologisch-politische Festigung unserer Partei auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus*. Alle Genossen werden gebeten. Kragen der Resolution. die sie gern beantwortet haben möchten, unter dem Stichwort „Fragen und Antworten* an die Abteilung Parteischulung und Parteierziehung des Parteivorstandes der KPD , Frankfurt -Main . Gutleutstraße 8-13, einzusenden.
Frage: Warum ist die Einstellung zur SU der Punkt, an dem sich heute die Geister trennen?
Antwort: Kurz vor den letzten Wahlen ln England erklärte Churchill , daß er sich zur Aufgabe stellt, freundschaftliche Beziehungen zur Sowjetunion herzustellen. Trotzdem wird keiner behaupten, daß Churchill ein Freund der Sowjetunion ist. Jeder weiß, daß Churchill ihr geschworener Feind ist, und seine Erklärung einen Betrug am englischen Volk darstellt Auch Pferdmenges, Dinkelbach oder Thyssen sind Feinde der Sowjetunion . Freunde der Sowjetunion sind auch weder Schumacher noch Adenauer. Monopolkapitalisten, Großgrundbesitzer und ihre Lakaien hassen das Land des Sozialismus und werden immer einen erbitterten Kampf gegen dieses führen.
Freunde der Sowjetunion sind vor allem die klassenbewußten Arbeiter. Aber nicht sie allein. Die Zahl der Freunde der Sowjet union in der Welt ist groß, riesengroß. Sie reicht weit über den Rahmen der Arbeiterklasse hinaus und umfaßt darüber hinaus Bauern, Angestellte, berühmte und bekannte Wissenschaftler und Künstler. Freunde der Sowjetunion sind alle ehrlichen und friedliebenden Menschen. Die konsequentesten Freunde der Sowjetunion , das sind jedoch wir, die Kommunisten. So teilt sich die Welt in zwei große Lager, von denen die
einen für die Sowjetunion sind, die anderen gegen sie. Warum diese unterschiedliche Einstellung?
Wenn Leningrad heute noch Petersburg wäre, wenn es in Moskau noch eine Börse gäbe, an der sich die Kapitalisten aller Länder einmal sehr aktiv beteiligt haben, wenn es heute nicht die Sowjetunion wäre, sondern noch das alte, rückständige und halbkoloniale Rußland, also eine der besten Profitquellen für die Kapitalisten für die verschiedenen westlichen Länder, dann wäre ohne Zweifel das Verhältnis Churchills, Dinkelbachs, Adenauers und Schumachers zur Sowjetunion bedeutend anders. Aber Lenin grad ist Leningrad und die mächtige So wjetunion ist heute schon lange kein Tummelplatz für die profitsüchtigen Monopolkapitalisten mehr Die Sowjetunion ist das Land des Sozialismus, wo es keine Ausbeutung und Unterdrückung mehr gibt. Deshalb hassen die Monopolkapitalisten die Sowjet union . Sie hassen die sozialistische Sowjet union . weil sie den Sozialismus hassen, weil durch den Sieg der russischen Arbeiter und Bauern und alle Erfolge dieses Sieges beute etwa ein Drittel der Menschheit ihrer Ausbeutung entronnen sind. Sie hassen die So wjetunion , weil das Beispiel des Sieges des Sowjetvolkes den Werktätigen in der ganzen Welt einen Weg für ihre eigene Befreiung von Unterdrückung und Ausbeutung gezeigt hat, weil alle friedensliebenden Kräfte sich immer enger und enger um die So wjetunion sammeln und heute dadurch schon eine so gewaltige Friedensfront entstanden ist, die allen Kriegsplänen der Imperialisten stärksten Widerstand leistet. Sie hassen die Sowjetunion , weil die bloße Existenz des sozialistischen Staates das räuberische System des Imperialismus in seinen Grundfesten erschüttert hat und immer mehr erschüttert.
Aber noch viel größer ist die Liebe aller
fortschrittlichen Menschen zur Sowjetunion . Wir lieben die Sowjetunion , weil wir Sozialisten sind und die Sowjetunion das Land des Sozialismus ist, weil sie die Welt und unsere Heimat von Faschismus befreite und weil sie unsere stärkste Stütze in unserem Kampf um den Frieden darstellt So wird die Einstellung zur SU der Punkt, an dem sich heute die Geister scheiden, und in Abwandlung eines alten Sprichwortes könnte man sagen: Sage mir, wie Du zur SU stehst und ich sage Dir, wer Du bist.
Frage: Warum ist es unsere Pflicht, konsequent jede Sowjethetze zu bekämpfen?
Antwort: Wir Kommunisten treten konsequent jeder Antisowjethetze entgegen, weil wir Marxisten-Leninisten sind.
Durch den Sieg der russischen Arbeiter und Bauern im Oktober 1917 ist unsere Weltanschauung des Marxismus-Leninismus von einer Theorie zur Wirklichkeit auf einem Sechstel der Erde geworden. Wer also die Sowjetunion angreift, der greift unsere Weltanschauung, unsere Partei an, auf die heute Millionen deutscher Werktätiger, die den Frieden und den Sozialismus wollen, hoffnungsvoll blicken. Es ist deshalb die Pflicht jedes Kommunisten, seine Weltanschauung, seine Partei und deshalb auch die Sowjetunion zu verteidigen.
Wir Kommunisten verteidigen die SU, weil wir Werktätige sind. In der Sowjet union wurde durch den Sieg der großen sozialistischen. Oktoberrevolution zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit eine Ordnung errichtet, in der es keine Kapitalisten und Gutsbesitzer mehr gibt und wo die Macht im Staate den Werktätigen gehört Wer also die Sowjetunion angreift, der greift unsere Klassenbrüder an. mit denen wir als Internationalisten eng verbunden sind, die sich eine Heimat geschaffen haben, die zur Heimat aller Werktätigen der Welt geworden ist. Es ist deshalb unsere Pflicht, jedem Angriff auf die Sowjetunion als dem Vaterland aller Werktätigen, als dem Land, wo die Arbeiterklasse im Bündnis mit der
Bauernschaft die Macht im Staate besitzt, energisch entgegenzutreten.
Wir Kommunisten verteidigen die Sowjet union , weil wir deutsche Patrioten sind. Wir hassen alle, die unsere Heimat gespalten und in koloniale Abhängigkeit gebracht haben. Unsere ganze Liebe gehört denen, die uns helfen, die Einheit und Unabhängigkeit unserer Heimat wieder herzustellen. Das deutsche Volk hat in seinem Kampf um Einheit und Unabhängigkeit keinen besseren Freund als die Sowjetunion . Das beweist die Hilfe der Sowjetunion an Deutschland seit 1945. Das beweist der Kampf, den die Sowjetunion seit Jahren auf allen internationalen Konferenzen um die Einheit und Unabhängigkeit Deutschlands führt. Das beweist die Schaffung der Deutschen Demo kratischen Republik . Wer also seine Heimat liebt, der ist ein Freund der Sowjetunion . Wir Kommunisten lieben unsere deutsche Heimat und deshalb kämpfen wir schonungslos gegen jede Antisowjethetze.
Wir Kommunisten verteidigen die So wjetunion , weil wir Friedensfreunde sind. Die ganze 32-jährige Geschichte der Sowjet union ist eine einzige Geschichte des Kampfes um den Frieden. Diese Tatsache tritt in der heutigen Zeit besonders deutlich in Erscheinung, wo die Sowjetunion mit der ganzen Kraft des sozialistischen Staates der immer wilder werdenden Kriegshetze der Imperialisten entgegentritt. Die Friedenspolitik entspringt dem Wesen des sozialistischen Staates. Ihm ist jede Kriegspolitik fremd, weil es in der Sowjetunion keine Monopolkapitalisten mehr gibt, die am Kriege verdienen wollen. Wer also gegen die Sowjet union hetzt, der ist ein Feind des Friedens. Wir Kommunisten sind Freunde des Friedens und deshalb treten wir mit aller Energie der Antisowjethetze entgegen.
Darum müssen wir erkennen: Ein Kommunist, ein fortschrittlicher Arbeiter, ein bewußter Kämpfer für den Frieden, der den Verleumdungen gegen die Sowjetunion nicht energisch entgegentritt, der sie nicht mit allen Mitteln bekämpft, hilft den imperialistischen Kriegstreibern.
Die Hochschulgruppen der Freien. Deut schen Jugend fordern alle studentischen Vereinigungen und alle Studenten an den Hochschulen und Universitäten Westdeutschlands auf, den Verband Deutscher Studentenschaften bei der Verwirklichung dieser berechtigten Forderungen zu unterstützen.
■Wer macht hier den Bürgerkrieg
Die Kriegshetzer und Feinde der Jugend haben behauptet, die FDJ wolle Pfingsten beim Deutschlandtreffen „Westberlin erobern“ und einen „Bürgerkrieg“ heraufbeschwören.
Die deutschen Jungen und Mädel von Watenstedt-Salzgitter aber haben drastisch vor Augen geführt bekommen, wer in Deutschland den Bürgerkrieg will. Britische Panzer gingen gegen die Arbeiter von Watenstedt vor. und die Kommandanten hatten Schießbefehl. Ganz Deutschland vereint sich im Protest gegen diese Bürgerkriegsstrategen. Die Jugend Watenstedt-Salzgitters wird ohne Angst Pfingsten 1950 nach Berlin fahren. Sie weiß besser, wer und wo der Bürgerkrieg in Deutschland heraufbeschwören wird, und daß das große Deutschlandtreffen der Jugend dazu dienen wird, die brutale Besatzungswillkür in Deutsch land zu bekämpfen.
Wer darf bei Präsident Pieck übernachten?
Der Präsident der Deutschen Demokrati schen Republik , Wilhelm Pieck , hat dem Zentralrat der FDJ mitgeteilt, daß er zum Deutschlandtreffen der Jugend in seiner Privatwohnung' sechs und in seinem Amtssitz zehn Jugendliche zum Uebemachten aufnehmen werde. Er ist wirklich der Präsident der Jugend!
Westberliner „Freiheit und Demokratie“
Sechs Angehörige der FDJ wurden von jugendlichen Rowdies in Berlin in der Nähe des Bahnhofs Zoo überfallen und geschlagen. Einem Mädchen wurde dabei in den Unterleib getreten. Die Stumm-Polizei griff nicht ein.