22 Begraͤbnuͤß Gedichte.So redet die Natur/ durch den Compaß gelettetDer feine Nabel Rees auff Erd und Norden lenckt.Uns aber/ denen Gott ein heller Licht bereitet/Gebuͤhret/ daß man auch auff ettwas hoͤhers denekt.Was unſre Mutter iſt/ und uns als Amme naͤhret/Berzehret zwar den Leib auff ihrer alten Schoß/Doch wird nicht alles hier durch dieſen Zahn verheret/Denn ihr gebůͤhret nichts/ als nur der Erden⸗Kloß.Auch dieſen Erden⸗Kloß hat Gott vor ſich erleſen/Die Faͤulniß laͤutert nur/ und friſt den Menſchennicht/Der viel aus nichts gemacht/ laͤſt zwar den Leib verweſen/Doch dieſes etwas komint auch wieder an das Licht.Das beſte Theil von uns ſchwebt üͤber allen Sternen/Ihm iſt der Sonnen dicht ein truͤbes Theil der Welt.Es ſchaut das Firmament tieff unter ſich von fernen/Und wohnet wo die Schaar der Engel ſich enthaͤlt/Da lebt dein Vater itzt/ mein Freund/ in reicher Wonne iEr ſchmecket allbereit die uſt der Ewigkeit/Es uͤberſtrahlet Ihn was hellers als die Sonne/So ſteten Fruͤhling macht ohn alle Winters SeiteDas Manna ſeiner Koſt kan keinen Eckel bringen/Und Coloquinten ſeyn nicht eine Himmels⸗Frucht/Vor Seuffzer dieſer Welt hoͤrt Er die Engel fingenUnd findet was die Welt allhier vergebens ſucht.Die Sachen ſo wir ſonſt durch dicke Wolfen(dauenWas uns Sibiliiſch ſcheint/ und keiner faſſen kan/Das Haupt⸗Buch ſo wir uns zu leſen nicht getrauenWird inde Himmels: Schul Ihm kund und auffge⸗than.DaßmêEHmittGintRfieffeinOagchGinyMhin55yBariMiWAtiEÆNghdAiNi