nin$uhBI AI60Hi MTEOG ANNwaifgumREONE iBegraͤbnuͤß Gedichte. 27Wo Andacht ſonder Ernſt/ wo Zungen ohne Hertzen/Wo Truͤbſal ohne Maaß/ wo Leuchter ohne Kertzen/Wo Krankheit ſonder Artzt/ wo Zufall ohne Rath/Bo Hoffart ohne Witz/ wo Naͤchte ſonder Sternen/Wo Schoͤnheit ohne Zucht wo Schalen ohne KernenMan mehr als allzuviel beyſammen funden hat.Das Irrlicht/ ſo ich hier verkuͤrtzet aufzeſtellt/Schreckt/ werte Freundin/ dir/ nicht ferner das GeſichtezEs ſchwebt dein edler Geiſt in jenem hohen Lichte/Und deinen Tugend⸗Ruhm erhebt die treue Welt.Dein reines Redlich ſeyn/ ſo keinen Anſtrich kennteSo Tugend Tugend hieß/ und Laſter Laſter nennte/Dein unvergaͤlltes Wort/ die keuſche Freundligkeit/Die unverrukte Treu/ Mann/ Kind und Freund erzeiget/Dadurch das Waſſer itzt uns in die Augen ſteiget/Verleſcht und tilget nicht der naſſe Schwamm der Zeit.Den Nachruhm liefern dir die Zungen dieſer Stadt/Daß Luſt und Zucht bey dir verbunden iſt verblieben/Und ſich in deinen Geiſt verſchweſtert hat geſchriebenWie dich oer Hoffarts⸗Dunſt nicht angehauchet hat/Wie du dem hellen Ertzt der Luͤſte biſt entgangen/Durch deſſen Thron die Welt/ wie Bienen/ wird ge⸗fangen/Und wie dein Lebens⸗Lauf umſchift hat die Gefahr;Wie man dich hat geſchaut vor deinen Schoͤpfer rreten/Wie dich die Andacht trieb/ und ungeſpartes BetenBey dir der Naͤchte Schloß/ der Tage Schluͤſſel war.Der ungerechte Neid/ ſo ſeinen gelben ZahnIn alle Sachen ſetz/ wird deinen Ruhm nicht ENE ét