Begraͤbnuͤß Gedichte. 45nA Werfieht ein edles Aere mit Freuden zuzerſchnei⸗W den?Man ſpuͤhrt/ wie durch den Tod das reinſte Theilder GeiſtDe Leib/ ſo er verliebt ſtets feinen Bruder heiſt/Durch Trennung der Natur genoͤtigt wird zu mei⸗i den.Doch muͤſſen wir A Tod ſtets zum Gefehrtenuͤhren/fein So bald das erſte Paar durch einen Apfelbießfemiu Der alten Reinigkeit und Unſchuld ſich entrieß/en Mi So wolter fich um unsauf alen Seyten ruͤhren/Er liegt und er macht uns Spiel undti Luft/ma/ NEr ſchenckt uns Kleid und Schmuck/ und giebt unsTranck und KotEr lehrt uns das wir nicht ʒuzeitlich duͤrffen ſterben/Er heilt und leitet uns 3 er macht uns Schlaff undRuh/miit Es weiſet uns der Tod die beſten Speiſen zu/Und laͤſt uns Geld und Guth ohn unſern Fleiß er⸗dend werben,61He Man weiß kein Freudenmahl nach Wuͤrden aus⸗zuziehren/geh Und keine Taffel wird in Luſt und Leid gedeckt/intar DA fich nicht eine Rey von tauſend Leichen ſtreckt/ſenfh Es laſſet ſich der Tod in Schal und Schubſſel ſpůhren/feja) Man ruft oie Koftbarkeit aus Erde/ uft und Meer/Man bringt die Leichen wol von hundert MeilenAthan her/ai lan