AE, himliſch Jeruſalem wollen wir mit einander be⸗ trachten/ in feſter Hoffnung/ es werde ſolche lun Betrachtung Chriſthungerigen und Himmel⸗ durſtigen Hertzen lieb und angenehme/ nutz⸗ und erbaulich ſeyn. Wie Socrates einsmahl gefraget wor⸗ den/ cujus hoſpitium nos qværere oporte- ret, bey weme man Herberge ſuchen ſolte? hat ine er geantwortet illorum, qvi benèfaperent, bey denen/ die klug und weiß weren. Nun a⸗ J ber ſtecket dieſe. Hiſtorie/ die vom heiligen Geiſt ſelber auffgezeichnet/ auch von Chriſto/ der Goͤttlichen Weißheit ſelber Prov. 8. allegie· No1 ret wird/ Matt, 12, Luc. 11, vol Weifheit/ N) wollenuns demnach als geiſtlichePilgramund r Wanders Leute in derſelben auch ein weinig ki auffhalten und zuſehen/ was fuͤr ſonderbahre Weißheit darin zu finden ſey und wie wir uns dieſelbe zu nutz machen ſollen. Es bete aber mit mir ein frommer Chriſt und geiſtlicher Wanders⸗Mann und ſage auß dem 25. Pſal. HERR zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige: Leite mich in dei⸗ h ner Warheit und lehre mich/ denn du biſt der GOtt/ der mir hilfft/ taglich erwarte ich deine Huͤlffe/ Amen/ Amen! PRO:|