miei tt o anmih an hi nindi mi, ii yond ni doM die Fn fe den je fde le 1: bann TAG gamm ine Do hmot: zum murꝛen und unverſchambten Reden. 56 getragen/ ſo macht es der Schatten nach: ſticht eine jhrem Mann den Geggen/ und zeigt jhm hoͤniſcher weiß ein Arcadiſches Ohren⸗Beheng wie es die ſaubere Michol dem David erwiſen/ ſo macht es der Schatten nach/ und wird in allveg deß Leibs Bewegungen vollkom⸗ meneſt nachaffen; Regis ad exemplum totus componitur orbis, Alſo und nicht anderſt iſt das undergebne Volck beſchaffen/ welches gar meiſterlich weißt jhres Fuͤrſten und Herꝛn Laſter und Untugenden nachzuthun/ und ohne Sporꝛn oder weitern Nachtrib in derd Fuß⸗ ſtapffen zu tretten. Wie die wunderſchoͤne Judith in dag G Holofernis ankom⸗ men/ hat ſich ein jeder an jhrer holdſeeligen Geſtalt vermaulafft/ ja ſo gar die ſaubere Herꝛen Kriegs⸗Officier ſich verlauten laſſen/ daß/ wann ſonſt kein andere Ur ſach waͤre/ die Waffen wider die Hebreer zu ergreiffen/ waͤre es ſchon der Muͤhe werth Krieg wider ſie zu fuͤhren/ weil ſo edel⸗ſchoͤnes Frawenzimmer ſich under jhnen findet/ und gea dachten fein diſe muthwillige Geſellen/ gegenwaͤrtige Madama Judith ſeye dermahlen ein Reſerva vor jhren Fuͤrſten/ aber wann ſie die Statt werden erobern/ ſo wolle ein jeder jhm dergleichen Muſter auß⸗ ſuchen/ und waͤſſerten jhnen bereits ſchon die Zaͤhn nach einem ſolchen Zuckergandel/ oder zuckerigen Andl: es ift aber deffen fo hoch nicht zu verwundern/ daß diſe EE O- vitiales fofche uͤbermuͤhtige Kerl ge⸗ weßt/ und ſchlimme Burſch/ dann jhr Fuͤrſt der Holofernes war ein ſolcher. Regis ad exemplum, die tadelhaffte Sitten eines Fuͤr⸗ ſten iſt ein Vorſchrifft der Undergebenen. Horeſt du mein uͤppige Princeſſin zu Jeruſalem/ wie du mit dem frechen Tantz/ und leicht fer⸗ tigen hupffen den berauſchten Rerodem alſo eingenommen/ daß er dir das halbe Koͤnigreich hat anerbotten/ und du aber ſolches/ auß Ein⸗ rahtung deiner ſaubern Fraw Mutter/ geweigert/ ſondern darfuͤr das Haupt Joannis Baptiſtæ begehrt/ warumb gleich das Haupt? wann du haſt wollen dich an ſolchem Buß ⸗Prediger rechen/ warumb verlangſt du nicht/ daß jhme die Zung ſoll außgeſchnitten werden/ wor⸗ mit er mehrmahl dem klerodi durch ſein oͤffters non licet, die War⸗ heit under die Naſen geriben? warumb lupplicireſt du nicht/ daß jh⸗ me beyde Augen ſollen außgegraben werden/ mit welchen er das ver⸗ zuchte procedere, und gottloſen Wandel der gantzen Hoffſtatt/ ſo ungern hat angeſehen? warumb begehrſt du nicht/ daß ihm die Händ ſollen abgehawen werden/ mit den er oͤffters euch andern die Holl und unaußbleibliche Straff GOttes getrohet? diſe ſaubere Huſten antworttet aber alſo/ wie daß ſie vil weißlicher das Haupt begehre/ dann wann das Haupt hin ilt/ ſo iſt alles hin. Ey du ſtinckender Schlep⸗
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