der ge⸗ ——— Jeſus beſucht ſeine Jünger. 273 mas glaubte ihnen nicht. Er antwortete: „Wenn ich nicht mit meinen Händen die Wun⸗ denmahle ſeines Körpers befühle, ſo will ichs nicht glauben.“ Nach acht Tagen waren ſie abermal beiſammen und die Thüren waren verſchloſſen, und Thomas war bei ihnen. Es war, wie weun ſie warteten, ob er wieder kommen werde um die nämliche Zeit. Er kam wieder, und ſprach zu Thomas:„Reiche nun deine Finger her, und befühle meine Wundenmahle, und ſey nicht unglaubig, ſon⸗ dern glaubig.“ Als Thomas Jeſum erkann⸗ te daß er es ſey, ſprach er zu ihm mit freu⸗ digem Entzücken:„Mein Herr und mein Gott!“ Jeſus aber ſprach zu ihm:„Weil du mich gefehen haſt, Thomas, ſo glaubeſt du. Selig ſind, die nicht ſehen und doch glauben.“ Alle, die Jeſum Chriſtum nie ge⸗ ſehen und doch lieb haben, und an ihn glauben, wiewohl ſie ihn nicht ſehen, werden ſich einſt, gleich dem Thomas, freuen mit unausſprech⸗ licher und herrlicher Freude. 8415 Erſcheinung Jeſu am galilaͤi⸗ ſchen Meer. Die Jünger waren auf kurze Zeit wieder in Galiläg. Petrus und einige von ihnen. ſiſchten auf dein See. Am ſtand
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