lxxxixi. Diſer philippus iſt eyn keczer geſin vnd hat nit lang regiert vnd vmb das er ſin herren erſchlug ſtarb er ellendklich wenn als er det iſt im ouch geſchehen. Philippus eyn keczer inuaſor. iij. ior. vi. mōt Zuͦ den zyten huͦb ſich an eyn keczerig etlich die meintent man ſolt nit bild in d̓ kilchē han vnd es wer abgoͤtterig vnd man meint ſie wurdent bewegt vß inbloſung der hey­den. alſo ſicht man wie die kilch alzyt geubet wirt Karolꝰ marcellꝰ ein ſuͦn pipini hat durch goͤtlich hilff emſig überwintniß gehā iſt allēt­halb eyn erwirdiger üder wind̓ geiin aber vmb dz er in kriegs noͤten d̓ kilchē guͦt nam darumo hat ſin ſel groß pin in der hell gelitten das eucherius eyn heilger man hat ge­ſehen zwen künig von engenlant koment gon rom vn̄ wurdent münch wurdent dar noch ritter des herren. Arigerius eyn künig in lumbardig eyn guͤtiger barmhercziger vn̄ gerechter man diſer pfl ag hrimlch zuͦ gon durch ſin rich vnd erfuͦr was gerechtikeyt ſin edlen vnd vnder­ton hieltent eyn guͦt exempel Ior der welt vꝰ. dcccc. xiij. Sprus Sregorine d̓.ij. xvij. ior. viij. monat. xx. tag. Die ior chriſti dcc.iiij. Diſer gregorius iſt geſin eyn küſcher man vnd in goͤtlichen geſchrifftē wol gelert wol redent ſtet in ſim gemuͤt eyn beſchirmer der kilchen fliſſig vnd eyn ſtarcker widerſtre­ber vnd anfechter der kilchen figend. merck zuͦ den zyten hand die baͤbſt me denn vor gewon was ſich geſeczt wider die keyſer vmb ir vntruw vnd boͤßheyt willen vnd das keyſerthuͦm von eym volck vff das ander gewant vnd gekert noch dem vnd die zit dz hieſch. Diſer hat leonem in ban geton vmb das er die bild der heilgen verbrant der ſelb leo gebot ouch Gregorio das er ouch die bild verbrant er kert ſich aber nicht dor an ſunder er widerbots alſo iſt ſchinbar das die merſt vrſach zerſtoͤrung des keiſer thuͦms iſt keczerig geſin wenn keczerighalb ſchluͦg das volck mit ſinen prelaten einhel liglich vff des bobſtes ſitten vnd zwungent die keyſer das ſie von d̓ tprannyſchon kecze­rig loſſen muͦſtent.