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Sette 4 / Nr. 1

SUDKUKIEB

Freitag, S. Januar 1048

Verwaltungseinheit durchgeführt

Süddeutsche Rundschau

Einheitliche Wirtsehaftsregelung

Minden. Die Wirtschaftsverwaltung der britischen und amerikanischen Zone ist ab 1. 1. 1947 von dem Verwaltungs­amt für Wirtschaft in Minden übernom­men worden.

Ueber die Einzelheiten seiner Tätigkeit gibt das Verwaltungsamt folgendes be­kannt: Mit Wirkung vom 1. 1. 47 über­nimmt das Verwaltungsamt für Wirt-' Schaft des amerikanischen und des briti­ schen Besatzungsgebietes sämtliche Be­fugnisse, die ihm durch das vorläufige Abkommen über die Bildung einer ge­meinsamen Wirtschaftsverwaltung vom 11. 9. 46 zugewiesen wurden. Vom gleichen Tage an wird das Zentralamt für Wirt­schaft in der britischen Zone aufgelöst und seine gegenwärtigen Befugnisse an die neue Dienststelle übergeben.

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Angleichimg der Lebensmittelkarten. Eime Angleichung der in der amerikanischen und britischen Besatz umgiszone gültigen Lebensmit­telkarten wird mit Beginn der 97. Zuteilung« - periode im Zuge deT wirtscha ftlichcn Vereini­gung der amerikanischen und britischen Zone vorgenommen. Die neuen Lebensmittelkarten sind mit dem Aufdruck „Deutschland — US — und britische Besatzungszone" versehen und haben einheitliche in beiden Zonen gültige Ab­schnitte.

Die jieutschen Eisenbahnen der britischen und amerikanischen Zone werden nach Neujahr gemeinsam durch eine neue Direktion verwaltet, deren Sitz in Bielefeld ist. ,

Exportsteigerung ans der amerikanischen und britischen Zone

Für das Jahr 1947 bestehe die Aussicht, -ans der wirtschaftlich vereinigten britischen und amerikanischen Zone Waren im Werte von 250 Millionen Dollar auszuführen, erklärte General

n der englischen und US -Zone

Lucius D. Clay , kt einem Interview. 80 Millio­nen Dollar sollen durch den Export von Ruhr­kohlen und 100 Millionen Dollar durch die Ausfuhr von Fertigwaren aus - der amerikani­ schen Zone eingebracht werden. — Ab 1950 sehen, wie General Clay weiter ausführte, die britisch -amerikanischen Pläne Ausfuhren aus bei­den Zonen im Wert von 900 Millionen Dollar jährlich vor.. Von diesem Exporterlös sollen 600 Millionen Dollar für die Einfuhr von Le­bensmitteln und 300 Millionen Dollar für den Ankauf von Rohstoffen verwendet werden. Trotz Exportsteigerungen werde der Außenhan­del der britischen und amerikanischen Zone nicht ein solches Ausmaß annehmen, daß die Deutschen die gegenwärtigen britischen und amerikanischen Ausgaben nach 1950 aus dem Exporterlös zurüdczahien können. — Durch die Entwicklung des deutschen Außenhandels, so erklärte General Clay abschließend, können die gegenwärtigen britischen - amerikanischen Besatzungskosten in Höhe von annähernd 700 Millionen Mark jährlich laufend reduziert wer­den und ab 1950 ganz entfallen Die Deutsche Post in der amerikanischen Besatzungszone hat durch die Erhöhung der Post-, Telefon- und Telegraphengehühren einen Ueberschuß von durchschnittlich 14 Millionen Mark monatlich zu verzeichnen.

Aus Munition wird Friedensware Insgesamt 50 000 Tonnen deutscher Munition werden zur Zeit beschleunigt entschärft und ver­arbeitet, so daß sie als Rohmaterial bei der Herstellung von Mangelwaren für die deutsche Wirtschaft in Württemberg-Baden verwendet werden können. Gewisse Mengen von rauch­losem Pulver (Nitro-Zellulose) werden in der Farben-, Schuh- und Linoleumindustrie verwen­det, während Schrottmetall zur Herstellung von Töpfen und Eßbesteck benutzt wird, dagegen weTden aus 8.8- und 10,5-cm-Granathülsen Ofen­rohre erzeugt. Dieses Material hat die ameri­ kanische Armee kostenlos für den Bedarf deT deutschen Bevölkerung freigegeben

Die Leistungsfähigkeit des Saargebiets

Nach dem Verlust des obersdüesischen Gebie­tes kommt dem Saargebiet noch eine weitaus größere Bedeutung als früher zu. Hier im äu­ßersten Westen befinden si chreithe Kohlevor­kommen, die zu einer starken Industrialisierung geführt haben Nur 11 % der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Industrie und Berg­bau bestimmen mit mehr als 60 % aller Erwerbs­ tätigen den Charakter dieses Wirtschaftsgebietes. Die Förderung von Steinkohle, deren Qualität al­lerdings nicht ganz an die der Ruhrkohle heran­kommt, erreichte mit fast 11 Will, t (1934) fast 9 % der gesamten deutschen Förderung,'»und in der Kokserzeugung hatte das Saargebiet densel­ben prozentualen Anteil. Die Roheisenerzeugung stellte mit 1,8 Mill. t mehr als ein Fünftel, die Rohstahlgewinnung mit 1,95 Mill t ein Sechstel der deutschen Gesamterzeugung dar. Rund 25 000 Menschen waren damals im Saargebiet in diesem Wirtschaftszweig beschäftigt, während rund 50 000 Jcm Bergbau Tätige gezählt wurden.

Entsprechend der hohen Produktion in Hütten­erzeugnissen fielen auch erhebliche Mengen an wertvollen Nebenprodukten an. So stellte sich die Erzeugung von Thomasschlacke, Ausgangs­stoff für die jetzt von der Landwirtschaft so schwer entbehrten Phosphorsäuredünger, auf fast •in Viertel der in ganz Deutschland gewonnenen Menge, und fast ein Sechstel der gesamten Ben­zol-Erzeugung lag im Saargebiet.

Die Saar -Kohlengruben befanden sich zum überwiegenden Teil im Besitz der öffentlichen Hand. Besonders das Land Preußen und das Reich hatten starke Interessen. Die Stahlindustrie da­gegen war zum größten Teil konzernmäßig ge­bunden. Röchling und die Stumm-Gruppe kontrol­lierten einen bedeutenden Teil der Erzeugung. Aber auch internationale Verbindungen liefen über den Arbed-Konzern und Schneider-Creuzot. Enge Bindungen zu den französischen Anliegern bestanden schon immer. Die Grenze verläuft ja mitten durch das Kohlengebiet und unter Tage

sind Stollen von hüben und drüben bis in das nachbarliche Gebiet vorgetrieben. Zur Zeit steht das Saargebiet unter der Kontrolle der französi­ schen Besatzungsmacht. Die Förderung von Stein­kohle, die fast ausschließlich der französischen Wirtschaft zugute kommt, stellt sich etwa auf drei Viertel des Vorkriegsstandes. Im Ver­gleich zum Ruhrgebiet , wo etwa erst ein Drittel deT Vorkriegszahlen erreicht werden, ist dieses Ergebnis sehr günstig « K

Die Kriegssehäden der Krefelder Industrie Wie aus einem Bericht der Industrie- und Handelskammer hervorgeht, gab es 1933 in Kre­ feld und in der näheren Umgebung 11 000 Web­stühle, von denen heute noch 6 000 oder 55 v H vorhanden sind. In Krefeld dominiert die Ver- edelungs- und Krawattenindustrie, die 1939 rund 20 000 Personen beschädigte, dagegen zur Zeit nur 6 000. Während die Verdelungsindustrie mit etwa 80 v H. ihrer Friedenskapazität rechnet, sind in der Metallindustrie etwa 25 bis 30 v. H und in der Nähr- und Genußmittelindustrie rund 15 v. H. der Betriebe durch den Krieg beschädigt worden. Für die anderen Wirtschaftszweige sind die Einbußen wesentlich größer, beim Handwerk 30 und beim Einzelhandel 45 v. H. Diese Zahlen geben nur ein Bild der jetzigen Produktionsmög­lichkeiten, nicht der tatsächlichen Erzeugung, die ■n der Metallindustrie auf 30 v. H. geschätzt wird und in der Seidenweberei bei 17 sowie in der Veredelungsindustrie nur bei 10 v. H. liegt.

H G.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland Etwa 25 700 000 Personen standen laut Meldung des Oktoberberichts des amerikanischen Militär» gouverneurs für Deutschland am 30. September 1946 in allen Besatzungszonen Deutschlands im Arbeitsverhädtms, das sind annähernd 12 Pro­zent mehr als die Zahl deT Beschäftigten des Jahres 1933 und ungefähr 3 Prozent weniger als die Vergleichszahl de« Jahre« 1936.

Der britische Kohlenbergbau verstaatlicht

Die Bewirtschaftung der britischen Kohlen- Industrie ist mit Wirkung vom 1. 1. 1947 aus den Händen des Privatkapitals in die des staatlichen Kohlenamtes übeTgegangen. Diese Maßnahme er­folgte auf Grund des Gesetzes zur Verstaatli­chung des Kohlenbergbauesin Großbritannien — Der Vorsitzende des britischen Bergarbeiter- verbande* Will Lawther hat den vollen Einsatz der Bergarbeiter unter deT neuen Leitung zuge­sagt. Gleichzeitig aber warnte er vor dem Glau­ben, daß die Verstaatlichung der Kohlenknapp­heit plötzlich abhelfen könne.

Reform der britischen Landwirtschaft?

Ein Gesetz zur Reform der britischen Land­wirtschaft ist jetzt dem Parlament vorgelegt worden. Die „Verstaatlichung” erschöpft sich danach in dem Grundsatz, daß den Bauern die Stabilität der Preise garantiert wird, unter Voraussetzung einer wirksamen Bewirtschaf­tung der Güter, wofür Zwangsmittel ange­wandt werden können. Die Preisstabilität be­trifft die Festsetzung von Verkaufspreisen für Welzen und alle übrigen Bodenprodukte auf anderthalb und für Vieh auf zwei Ms vier Jahre hinaus. Pachtverhättniege können bei anstamdislosem Verhalten des Pächters nicht mehr ohne weiteres gelöst werden. Unfähige Bauern können unter Bewachung gestellt, mit Instruktionen versehen oder zur Abtretung ihres Gutes gezwungen werden. Das Landwirt- schaftsroinisterium kann zur Verpachtung an Kleinbauern Grund und Boden ankaufen oder expropriieren

50 Milliarden Leih-Pacht-Hilfe

In einem Bericht an den Kongreß über die amerikanischen Leih-Pacht-Operationen teilt Prä­sident Truman mit, daß die Leih-Pacht-Hilfe von Beginn im Marz 1941 bis September 1946 insgesamt 50.69 Milliarden Dollar betrug. Hier­von erhielten das Britische Empire 31,5 Milliar­den Dollar, oder 65 Proz., die Sowjetunion über 11,2 Milliarden Dollar oder 23 Proz Frankreich 3,2 Milliarden Doller, China 1,5 Milliarden Dollar, ferner che südamerikanisdien Republiken 459 Millionen Dollar. Von den Lieferungen entfielen auf Kriegsmaterial über 52 Proz., auf industrielle Ausrüstung und Erzeugtmg 16.5 Proz., auf Lebensmittel und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse 13,2 Prozent und auf Oelerzeugnisse 5,4 Prozent.

Obwohl Truman in seinem Bericht betonet daß „der Wert der Leih-Pacht-Hilfe niemals be­friedigend in Geldwerten ausgedrückt werden kann", gibt er jedoch bekannt daß Amerika für reine Le-'b-Pfl'h»-l , .ef«r->n«T“'n Gegen w erte tm Umfsng von tw 10 M^tia-cien Dollar in Form von umgekehrter Leib-Pacht oder Bar-

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Pinan7vertrag Amerika — Polen

Zwischen Amerika und Polen wurde ein Uebereinkommen erzielt, auf Grand dessen sich

die Vereinigten Staaten verpflichtet haben, die in Amerika gesperrten polnischen Guthaben frei­zugeben. Am 7. Januar wird daher Polen über folgende Vermögenswerte verfügen können: Gold im Werte von 27 Millionen Dollars Bankguthaben in Höhe von 900 000 Dollar und sonstige Aktiven, die weitere 10 Millionen DolleT ausmachen

Das Abkommen wendet die Gefahr der ent- sehädigumgslosen Enteignung ah. Amerikanischen Teilnehmern wird jetzt eine angemessene Ent­schädigung ln Aussicht gestellt.

Fordenmgen des französischen Gewerk­schaftsbandes

In einer Erklärung über die Steuerpolitik schlägt der französische Gewerkschaftsbund (C. G. T. ) die Herabsetzung des Armeebestan­des von 700 000 auf 500 000 Mann vor Er for­dert ferner die Beendigung jeglicher Subven­tionspolitik, ausgenommen für lebenswichtige Güter, und schließlich die Verschmelzung von Einkommenssteuer und Kapitalabgabe.

920 000 Gewerkschaftsmitglieder in der US -Zone

Mit 920 000 Mitgliedern heften die Gewerk­schaften ln der amerikanischen Zone am 30 9. 1946 etwa 75% »Iler Arbeitnehmer erfaßt Die Deutsche Eisenbahn, die Deutsche Post sowie Zweige der Metall- und chemischen Industrie stellten den größten Teil der Gewerkschaftsmit­glieder _

Rund 40 000 Tonnen Weizen traten in der Weihnachtswoche aus den USA in Bremen ein. Insgesamt werden 200 000 Tonnen Weizen für Deutschland in den nächsten Tagen aus den USA erwartet.

Binen E i n k o m m e n s t e u e r ü b e r s ch u ß von 1 180 000 WO Mark haben die 3 Länder der amerikanischen Zone in der ersten Hälfte des Finanzjahres 1946—47 zu verzeichnen. Insgesamt stehen den Ausgaben m Höhe von 1 374 Milli­onen Mark Einnahmen in Höhe von 2 554 Milli­onen Mark .

Waren im Gesamtwert von 2 217 000 Dollar wurden im Oktober 1946 von Firmen deT ameri­kanischen Zone in das Ausland exoorHert. Der Verkauf von w e it e re n Waren im Wert von 1 000 000 DoHar wurde vertraglich festgelegt.

Die Lizenz für die Herausgabe einer Wochen - zeitung des Freien Gewerkschaftsbuodes wurde von der sowjetischen Militärverwaltung dem Verlag „Die Freie Gewerkschaft" ertetif.

Nicht 90 Prozent, sondern 23 Prozent

In dem Bericht „Times über uns" auf Seite 4 der Neujahrsnummer sind durch einen Ueber- mltttungsfebler zwei Worte ausgefallen Es heißt im Originaltext: „Zum Beispiel geben 90 Prozent des Exportes der Saarkohle nach Frankreich ." Der französische Anteil an der Gesamtproduktion beträgt 23 Prozent.

Arthur Br «osewerter gee to rben Heidelberg. Am 16. Dezember starb in Heidel­ berg Ardtidiakonus Arthur Brausewetter , der als Schriftsteller weithin bekannt war. Viele Jahre hatte er als Pfarrer von St. Marien ja Danzig gewirkt. Im Jahre 1864 in Stettin ge­boren, war er 1890 nach Danzig gekommen und batte diese schöne Stadt als Heimat gewonnen. Von dort im Herbet 1946 von den Polen vertrie­ben, batte er in Heidelberg bei seinem Schwie­gersohn Aufnahme gefunden! seine Gattin war kurz zuvor an den Entbehrungen in Danzig ge­storben. Von den Werken Brausewetters aind besonders bekannt die Romane „Stirb und Werde", „Und hätte der Liebe nicht", „Don Juans Erlösung" und „Wer die Heimat lieht wie du". — sp.

Die „Königin von Saba “

Pfannen, elektrische Geräte, Tische, Stühle und Kleinmöbel. Besonders die Metall- und Textil­industrie Ulms und der Ulmer Umgebung hatten für die Gaben deT Stadt gespendet.

Anhängliche Einbrecher

Frankfurt a. M. Die Margarine-Vetkaufs- Undon in Frankfurt ist im letzten halben Jahr dreimal von Einbrechern heimgesucht worden. Jedesmal brachen die Verbrecher ein Loch in che Umzäunungsmauer und fuhren dann mit ei­nem Lastwagen ihre Beute ab. Jetzt konnte die Kriminalpolizei eine zehnköpfige Bande ausheben, zu der auch der Nachtwächter des Werkes gehört, unter dessen „Aufsicht" die Einbrüche glatt verliefen. Insgesamt wurden 38 Zentner Margarine und Butterschmalz auf diese Weise abgefahren und an j auswärtige Schwarzhändler geliefert.

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Tübingen. In der kleinen, von Bomben fast unbeleckten schwäbischen Universitätsstadt Tü­ bingen residierte Komtesse Heidrun von der Greiffenburg. Hochwohlgeboren sahen gut aus, recht gut, rotblond in der Haarfarbe, tiefrot am kecken Mündchen und sehr überlegen hoheits­voll. Der Erfolg war ganz auf selten derer von der Greiffenburg. Die Studenten lagen der schö­nen Hobelt zu Füßen Im Kreis ihrer intimeren Umgebung waT sie die „Königin von Saba " und wahrhaft königlich verschwendete sie ihre Gunst. Einer sagenhaften Majestät huldigte das gräfliche Fräulein, einem „König ihres Herzens", und Kummer machten ihr mir die zahlreichen Unter­tanen, die nirgendwo waren Im Niemandsland verblieben auch bei näherem Zusehen vor dem Richtertisch ihre komteßlichen Domizile und Greiffenburg'sehen Besitzungen ihr königlicher Freund und die Schlösser von Saba. Geblieben sind eine Reihe diebischer Delikte an Objekten wie Wem, Lebensmitteln, Koffern, Fahrrädern, Mikroskopen, Bernsteinen Das Fräulein Heidrun von der Greiffenburg hörte ganz einfach auf den Namen Pohl, ■ Ruth Pohl aus Essen, Medizin­studentin und Expertin in Diebstahl Schwarz- und Tauschhandel. Hochwohlgeboren wandert« neun Monate ins Gefängnis

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Ulmer Polizeidirektor frei gesprochen

Ulm . Der frühere PoMzeidlrektor von Ulm . Hans I Vollmer der sich vor dem Einfachen Militir- 1 gerächt in Ulm wegen der Anklage der Frage­bogenfälschung zu verantworten haitte. wurde freigespTochen Das Gericht kam zu der Ueber - ! zeugung. daß der Angeklagte niemals Mitglied ( der NSDAP gewesen sei und daheT auch die '• Angaben in seinem Fragebogen richtig ge­wesen sind. Die erste Verhandlung gegen Voll­mer war vertagt worden, um dem Angeklagten die Möglichkeit zu geben, weitere Zeugen zu Worte kommen zu lassem, die ihn jetzt auch weit­gehend entlasteten und seine Angaben im Frage­bogen bestätigten. 8y

Weihnachtsgaben für Ulmer Ansgebombte Ulm. Die Stadt Ulm hat kurz vor Weihnachten an fast 3000 bedürftige, ausgebombte Familien aus Ulm Weihnachtsgaben verteilt. Die Geschenke bestanden im wesentlichen au« Gebrauchsgegen­ständen des täglichen Lebens, wie Wäsche, Töpfe,

Abenteuer eines Fünfzehnjährigen Frankfurt a. M. Einen noch glimpflichen Ausgang nahm die Abenteuerfahrt eines 15 - jährigen Jungen au« Duisburg , der mit einem Koffer voll Wäsche und 800 Mark, den Eltern gestohlenen Geldies, eine Winterreise nach Frankfurt unternahm, Im Frankfurter Haupt- behnhof machte er die Bekanntschaft von zwei jungen Leuten, die versprachen, ihm die Lockungen deT Großstadt zu zeigen. Sie lockten ihn auf einen Friedhof, plünderten ihn bis aufs Hemd aus und überließen ihn der Kälte. Ein Friedhofswärter wurde auf den zwischen' den Gräbern umheriirenden Jungen aufmerksam und übergab den Halberfrorenem der Polizei.

Kriegsgefangene Im Flugzeug entflohen? Dinkelsbühl . Die Bewohner von Burk waren nicht wenig erstaunt, als am Waldrand ein deutsches Flugzeug mit englischen Hoheits­abzeichen ndederging imd bei der unglücklichem Landung Fahrgestell und Propeller verlor. Bei eingehender Untersuchung der Maschine wurden nur einige Auarüstungogegenstände der ehe­maligen deutschen Wehrmacht vorgefunden. die den Verdacht bestärkten , daß es sich bei den spurlos verschwundenen Piloten um deut­ sche Kriegsgefangene bandelt, denen das Flug­zeug zur Flucht verhalt —g. 1.

Stadtratsst tz n n g beim Kerzenschtmmer Ansbach. Die Stromabschaltung machte es notwendig, daß sich der Stadtrat eingehend mit einer Verbesserung der Maßnahme beschäftigte. Da selbst während der Sitzung kein elektrisches Licht brannte, mußten die Herren, wie ihre Kol­legen im Mittelalter, das Ersuchen bei Kerzen­licht verfassen.

Zwei bayr. Oberkirchenräte tödlich verunglückt M ü n di e n. Die Mitglieder de« Evang!.- Luth. Landeskirchenrats in München , Oberkix- chenrat Wilhelm Bogner , Vertreter des Bischofs und erster geistlicher Oberklrchenrat, und Oberkirchenrat Christian Stall sind bei einem Autounfall tödlich verunglückt' Sie befanden sich auf der Rückreise von Darmstadt , wo sie in einer Sitzung de« Roichsbrudenutes der Be­

kennenden Kirche toiigenommen betten. Mit diesen beuten Oberkirchearäteo vertiert die Ev.-Luth. Kirche in Bayern zwei ihrer hervor­ragendstem. in den schweren Existenzkämpfen der Kirche in der vergangenen Epoche be­währten Führeigestidten. — EFK.

Hermann Görings Juwelen Nürnberg. Verschiedene Juwelen und an­dere Wertgegenstände, die Hermann Gdring bei seiner Festnahme bei sich batte, wurden jetzt vom Internationalen Militäigerichtshof der Rekhsbankbauptstelle Nürnberg übergeben und unter VeranögenskontTotUe der Militärregierung von Bayern gestellt. Der Friectenswert einzelner dieser Gegenstände beträgt: Luftwatffemabzed- chen 3 000 Mark, Diamanitring 30 000 Mark, großer Smaragdring 25 000 Mark, Rubdnrimg 7 000 Mark und dae Feldmarschallabzeichen 4 000 Mark.

GasvergJAtete Kinder

Nürnberg . Zwei Kinder, im Spiel ver­tieft, streiften mit ihren Kleidern- den Gas bahn, der sich öffnete. Nach 20 Minuten be­reits stellte man an den inzwischen bewußtlos gewordenen Kleinen Wiederbelebungsversuche an, die leider vergeblich waren. —g. 1.

Bessere Verwendung

Nürnberg . In der Stadtratsitzung wurde der Beschluß gefaßt, das gesamte ehemalige Reichsparteitag-Gelände für die Stadt Nürnberg zu verwenden und die Kongreßhalle im näch­sten Jahre zu einer „Messestadt" für die nord- bayerische Industrie zu gestalten.

Sie zogen an einem Strick Nürnberg . Vier Parteiredner, entsandt von der SPD , CSU , KPD und FDP, entwickelten wie angekündigt, an einem Diskussdousabend der Arbeitsgemeinschaft der Jungdemokraten in der FDP, ihre jeweils mit Nachdruck verfoch­tenen Parteoztele. Die Einmaligkeit dieses, von den vielen Besuchern anfänglich als ein Wag­nis angesehene Unternehmen, zeugte schließ­lich von einer bewußt demokratischen Den- kungsweise. Es wurde klar, daß doch alle von dem amen Willen beseelt sind, unser Volk vor dem Abgrand zu bewahren. — g. L Von einer Panzergranate zerrissen Neustadt a. d. S. In der Nähe von Un­ terweißenbrunn machte sich ein 9 jähriger Junge mit einer Panzergranate, die er auf dem Felde gefunden hatte, zu schaffen. Nach edndger Zeit explodierte das Geschoß und tötete das spie­lende Kind. — g. I.

Eine Lehmbausiedlung entsteht Bayreuth . Von 120 geplanten Lehmhäu- sem, von denen jedes vier geräumige Woh­nungen enthält, sind die ersten zwei im Roh­bau fertiggestelüt worden. Die schmucken Häu­ser im fränkischen Stil, deren billiges Material gleich an der Baustelle fabriziert wird, wer­den im kommenden Frühjahr in Serien ge* baut. — g. 1.

Sportdienst des Südkurier

Maillatd II (Lausanne ), Fatto® (Servette), Fink II (Young Fellows),

Sprünge in den

Jubtl Su mssprlngen tu Neustadt

Die Hodifirst-Sprangwettkämpfe in Neustadt die seit Kriegsende erstmals wieder ausget,Ta­gen wurden, standen Im Zeichen der Erinne­rung an die vor 50 Jahren erfolgte Gründung des ehemaligen Skifclubs Neustadt. Ergebnisse: Männerklasse: l. Hettidi (St. Märgen) 45 und

46.5 m (Note 222,5) j 2, Schwörer (Hinterzarten )

42.5 und 43,5 m (Note 210). Jungmannklasse A:

1. Bolkhart (St. Georgen) 40 m (Note 204,5). Jungmannklasse B: 1. Karaczun (Neustadt) 40 i»d 43 m (Note 205). Altersklasse: 1 Pf aff (Schönach) 40,5 und 42,5 m (Note 214).

Beim traditionellen Neujahrsspringen auf der großen Olympiaschanze in Garmisch war Sepp WeileT (Oberstdorf ) mit Sprüngen von 66 und 71 m Tagesbester. 10 000 Zuschauer.

Mit Sprüngen von 43, 47 und 46 m erzielte Simon Berger (Oberaudorf ) beim Neujabrssprin- gen auf der Seeberg-Sebanze (Bayrischzell ) die beste Leistung.

Auf der HausbeTg- Schanze in Garmlech-Barten- kirchen wurde Franz Kölbi (Partenkirchen ) mit Sprüngen von 33, 38 und 40 m Tagesbester

Auf der St. Moritzer Olympiaschanze wurde ein Skispringen durchgeführt, das Charles Blum (Lenzerheide) vor dem Norweger Lunde gewann

Auf der Sprungschanze von Arosa hotte sich Georg Keller (Davoe) mit Sprüngen von 49,5 m,

54.5 pi und 58,5 m die beste Note vor Charles Blum (Lenzer heide).

Fufjballkalender 5. Januar

Oberliga Staffel Ost: Rielasingen — Neu­stadt, Radolfzell — Vfflingen; Singen, Engen , Stock ach, Donaueachtngen und Gottroadingen sind spielfrei

Oberliga Steffel Süd: Wehr—Schopf­heim, Weil — Zeii Rheinfelden — Wyhlen. Istein — Fahraau.

Oberliga Staffel West: ASV Frei­burg — Fortuna Freiburg ; Emmendingen — Lahr : Oberkirch — Baden-Baden: Ottenau — Blauweiß Freiburg .

Süddeutsche Meisterschaft: VfB . Stuttgart — FC. Nürnberg , Spvgg. Fürth — Schwaben Augsburg. Bayern München — Vikto­ria A9chaffenburg, BC. Augsburg — 1860 Mün­chen Phönix Karlsruhe — Stuttgarter Kickers. VfR Mannheim — Karlsruher FV„ FC. Schwein- furt — SV. Waldhof . FSV. Frankfurt — Ulm 46. VfL. Neckarau — Eintracht Frankfurt, Offen- bacher Kickers — PC Bamberg.

Beztrksklaese Groppe I: Möhringen —Blnmbesg

Bezfricsklaese Gruppe II: Wollmatingen—Marie- dort PfuHendorf — Meßkirch. SV Konstanz — Ueberfingen.

Kreisklasse Gruppe Konstanz : Markelfingen— VfL. Konstanz .

Friedrichshafen und Biberach

Qualifikationsspiele zur Zonenlige

In den Qualifikationsspielen zur Zonenliga fertigte Biberach im Weingartener Stadion sei­nen Bewerber Laupheim mit 6:1 Toren ab, während .die Begegnung Friedrichshofen — Lta- denberg in Lindau bei Beendigung der norma­len Spielzeit 1:1 unentschieden stand. Nach­dem aber Lindenberg freiwillig auf die Teil­nahme an der Zonenliga verzichtet, stehen in Biberach und Friedrichshafen die noch ausstehenden Teilnehmer der Zonenlige Gruppe Süd fest.

Ausländischer Meisterschaftsfußbalt

England : Die engliechen Professionals mußten in der abgelaufenen Woche Schwerer beit

Skiwinter 1947

verrichten, indem sie innerhalb vier Tagen drei j Spiele bestreiten mußten. Wolverhampton Wan- | derers schnitten als Führer der obersten Spiel- j kiasse mit fünf Gewinn punkten sehr vorteilhaft I ab und vergrößerten ihren Vorsprung auf die I Verfolger noch mehr, da sowohl Liverpool als | auch Middle sbrough ihre Heimspiele nicht er- , folgreich gestalten konnten. — Tabellenstand:

1. Wolverhampton 24 Spiele 35 Punkte, 2. Li- ■ verpool 23 Sp. 30 P., 3. Blackpool 24 Sp. 30 P„

4 Middiesbrougti 22 Sp. 29 P., 5. Preston 22 Sp | 29 P„ 6. Sheffield United 21 Sp. 27 P., 7. Man- | Chester United 22 Sp. 27 P„ 8. 9toke City 23 Sp . 27 Punkte. !

Oesterreich: In der Wiener Herbstinei- j sterschaft haben sämtliche Mannschaften zehn ; Spiele ausgetragen, womit sich nachstehender j Stand deT Tabelle ergibt: 1. Rapid 17 Punkte ,

2. Wacker 14 P„ 3. Sportklub 14 P„ 4. Vienna !

11 P„ 5. Floridsdorf 11 P., 6. Adrntra 10 P„ j 7. Austria 9 P„ 8, FC. Wien 9 P. ;

Frankreich : Red Star — Rouen 4:1, Rau- j beix — St. Etienne 7:3, Strasbourg — Lille 1:2, j Reims — Le Havre 3:1, Cannes — Rennes 0:2, j Stade Francais — Montpellier 6:2, Metz — Lens , 2:1, Bordeaux — Marseille 2:2, Säte — Tou- 1 louse 1:0, Nancy — Racing Parts 0:2. Stand ; nach 22 Spielen: Roubaix 33 P„ Reims 30 P, Strasbourg 28 P-, Lille 27 P., Stade Francais ; imd Cannes 26 P. Freundschaftsspiel: Arago : Orleans — Austria Wien 0:0. 1

Itanen: Triestina — Bari 0:1, Internatio­nale — Napoli 2:3, Bologna — Milan 1:2, Roma— Fioreratina 2:0, Livorno — Venezia 0:0, Alessan- dria — Genova 2:2, Vicenza — Lazio 1:2, Juven­ tus — Brescia 1:0, Atalanta — Torino 0:3, Sam- j poria — Modana 0:2. — Stand nach 14 Spielen: j Torino 22 P„ Juventus 21 P., Modena 20 P„ : Bologna und Bari 17 P„ Mil flu und Roma 16 P. j

Belgien : Stand nach 18 Spielen: 1 Olym- ) pic Charieroi 27 P. 2. Berchem 26 P., 3. Ra- | cing Brüssel 24 P.. 4 Anderiecht 22 P. (17 i Sp.), 5. Uersche 21 P I

Internationale FuSbaUergebnisee: Red Star Pa- ; ris — Austria Wien 1:4: Orleans — Austria 0:0: j Paris — Belgrad 2:4: Auswahl französischer Ar- ; beiter-Sportveiband — Belgrad 0:15; Nordfrank- j reich — Belgrad 1:2; Sochaux — Beta Zlin 0:1; Kalmar — Bata Zlin 1:2; Rouen — Bata Zlin 1:2: Olympigue Marseille — Bata Zlin 3:5; Lazio Rom — Rapid Wien 2:2; Lugano — Juventus Turin 2:3; Ariacion Madrid — San Lorenzo ' (argentinischer Fußballmeister) 1:4» Madrider j

Auswahl — San Lorenzo 4:1; Stadtelf Angou- j lerne — Austria Wien 4:1: Stade francais Paris — : Chariten Athlertic London 2:2: Gtioodins Bor- ! deaux — Urania Genf 1:2.

FuBbaEeigebnisse ans anderen Zonen: In der Hamburger Fußballmeisterschaft hat Concordia Hamburg mit 19 »5 Punkten die Führung vor , Eimsbüttel und St. Pauli (je 18:4 P.) übemom- [ men; Bremerhafen 93 — Schalke 04 0:6: Fortuna ■ Düsseldorf — Turn Düsseldorf 1:1: Rotweiß I Oberheusen — Osterfeld 1:3; Fortune Düseei- j darf Scheflce 04 1:1; Eutin — Brit Soldaten- | eH 5«

Das erste Länderspiel 1941

Die schweizer FußbaHoationaleilf bestreitet am | kommenden Sonntag ihr nächstes Länderspiel ge- | gen Portugal in Lleeabon. Für die Reise wunden } folgende schweizer Spieler aufge boten: Torhüter: j Baüabio (Greochen) und Litscher {F.C Zürichl | als Ersatz; Verteidiger: Gueme (Grenchen ), Stef- ' fen (Celsea/Cantonal), Bocquet (Lausanne ): Läufer: Tauner (Grenchen ), Eggimann (Lausanne), Courtat (Grenchen ); Stürmer: Bickel (Grasshop- ! per«). Harter (Biel ), Amnrio (Grasshoppere),

100 Jahre Turnen in Baden

Der Bad. Sportverband, der heute in Nord- Baden bereits wieder 618 Vereine mit über 100 000 Mitgliedern umfaßt, hatte aus Anlaß des 100 jährigen Bestehens von zwölf badischen Turnvereinen, nämlich Bretton, Bradisol, Dur­ lach , Eberbach , Heidelberg , Karlsruhe , Lahr , Mannheim , Mosbach , Offenburg , Rastatt und Schopfheim am 15. Dezember 1946 zu einer eindrucksvollen Feierstunde in das Karlsruher Konzerthaus eingeladen, zu dem Teilnehmer au « dem ganzen Lande Baden erschienen wax.en Der Höhepunkt bildeten Darbietungen einer Reihe von Spitzenturnem, unter denen sich Angehörige deT bekannten Deutschlandriege, vor allem die bei­den Olympia-SiegeT, der Bremer Wolter Steffens und der Münchener Irmo Stangl, be­fanden. — Der Bericht aus Nordbaden (amerika­ nische Zone) wird von den Turnern und Turne­rinnen in der französ. Zone mit besonderer Aufmerksamkeit beachtet weiden, zumal die Turrverel z. B. in Freiburg und in Konstanz ebenfalls auf eine über hundertjährige Tätig­keit zurückblicken kann.

Kurz notiert

Die vor längerer Zeit in Berlin aufgefunderae olympische Fahne wurde dem englischen Ver­bindungsoffizier beim Magistrat von Berlin über­geben. Die Fahne soll zunächst dem Olympi­ schen Komitee in der Schweiz zugeleitet weiden und wird später nach London gebracht.

Der frühere Fußball-Reichstrainer Sepp Her- berger erklärte, daß er sich vorerst noch nicht aktiv am Sportgeschehen beteiligen wird.

Im Kampf um die saariändische Fußballmei­sterschaft führen VfB. Neunkirchen und FC. Saarbrücken punktgleich die Tabelle an. Saar­ brücken gewann sein letztes Spiel gegen Neun­ kirchen 3:0

Laut Anordnung des Sportveibandes Mittel­rhein scheidet der FSV. Trier aus der Zonenliga aus, weil die Trierer zum angesetzten Pokalend­spiel in Koblenz gegen Neuendorf nicht amtra- ben. Trier 05 und VfL. Mayen ermitteln nunmehr den zweiten Vertreter des Mittelrheins.

ln der Landeelige Baden ('amerikanische Zone) steht nach Beendigung der Vorrunde in der Gruppe Nord Phönix Mannheim mit 22:4 Punkten an der Spitze vor Amricitia Viern­heim (20:6 P.)

Im Achtelfiort des Schweizer Fußballcup setz­ten sich Basel, Bern , Btei, Grenchen , Lugano , Lausanne und Gras6hoppers Zürich durch.

Die Vorrunde in der ungarischen Fußballmei­sterschaft ist beendet; es führt Ujpest.

Eine Innsbrucker Studentemnaunschoft spielte in Ganrdech gegen den deutschen Eishockey­meister SC. Rießersee und verlor 8:2. Es han­delte sich Wer um den ersten österreichischen Sport besuch nach dem Krieg auf deutschem Boden.

Der SC. Rießersee gewann in Garmisch ein Eishockeyspiel gegen eine Kombination Krefekf- Düseeldorf 7:2

Der LTC Prag gewann in Davos den Wett­bewerb um den Bishockey-Speogier-Cup vor dem HC Davos und dem Zürcher SC.

Auf ihrer Hoüandretoe zeigten die Schwerer Kunsttumer weiter in Ede, Leeuwaarden, Gro­ ningen , Enschede und tm Haag ihr hervorragen­des Können.

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