| 14 Liebe zwiſchen Reinier Köͤnig in Dein. vor dieſer unzůchtigen Grauſamkeit frey zu ſeyn tieff in das Land gefluͤchtet/ und eine unter denſel⸗ ben/ ſo neben fuͤrtreffliger Schoͤnheit auch mif ungemeiner Hertzhafftigkeit begabet war/ rieth der gantzen Verſamlung Helm und Schwerdt zuer greiffen/ und weil ver Daͤniſche Koͤnig auch allbereit im Anzuge war/ dieſem Wüůtterich die Spitze zubieten. Dieſer Rathſpruch ward von dem gantzen Hauffen zu einem Schluſſe ge⸗ macht. Uind dieſes Jungfräuliche Heer wuchs dergeſtalt/ daß Fro aus Furcht einer ſchimpffli⸗ hen Reurigkeit dieſe Voͤlcker durch Geſandten zur Ruh ermahnen ließ/ ſo aber zum Zeugnuß der groſſen Verbitterung an ſtatt erfreuliche Ant⸗ wort zuerlangen/ erbaͤrmlich umgebracht morden. Koͤnig Fro brach üͤber dieſer unverhofften Zeitung beſtürtzet/ eilend auff/ ſeine Oberſten und Knechte auff Gut und Luſt vertroͤſtende. Und der Daͤ⸗ niſche Koͤnig machte ſich gleichfalls in das Feld/ ehe ſich die Schweden deſſen vermutheten. Koͤ⸗ nig Fro ward zur Schlacht genoͤthiget/ und dieſe tapffere Heldin/ ſo zu dieſen geſtoſſen/ thaten das Ihrige ſo wohl/ daß die Feinde geſchlagen/ und mehegedachter unzůchtiger Koͤnig von Weiblicher Hand in Stuͤcken gehauen ward. Veinier als ein junger Held/ wuſte nicht wie er dieſem Jungfraulichen Hauffen mit genugſamer arkeit uneg fing! W fony 1i il Kenio niiet limig tihi ogehn klen wn, Miri