a5(28)$œ dem Koͤnig in Franckreich oder dem Churfüuͤrſten von Coͤllen dieſe Maht oder Gewalt gegeben/ den Hertzog von Anjou zum Dite- ctorn des Burgundiſchen Creyſes zu machen? Dieſe an das Reich gehöͤrige Sach fuͤr ſich zu ziehen/ talcem, wie man ſagt/ in alienam meſſem zu immittiren/ und das richterliche Ambt dem as Kaͤyſer und dem Reich gewaltſamer Weiß weg⸗ unehmen? H3 i : Wann Se. Kaͤyſerl. Maj oder das Reich nur einen einigen Sol daten in das Frantzöſiſche Gebieth marchiren oder daruͤber fuͤhren lieſſen/ ohne des Koͤntgs Bewilligung darüber vorhero zu haben/ was Ruffens/ was Schreyens/ und was ein Allarm würde der Frantzöſiſche Hoff nicht aller Ooten haben/ aller Welt Macht und Gewalt wuͤrden ſie daruͤber gegen den Kaͤyſer auffzuſetzen ſuchen/ und ihn ſelbſten mit aller Feindſeeligkeit als ciin Stin densbrechen üͤberfallen/ da derſelbige Koͤnig aber eine gantze Ar⸗ mee auff des Reichs Boden ſchicket/ und dabey der euſſerſte Ber⸗ folger des Kaͤyſers iſt/ da ſoil doch bey ihm alles gleich und recht bleiben/ und weilen er nicht vor eines jeden Standts im Reich Halßthirr abſonderlich kommt und die Feuer⸗Fackel da auſchlo get/ ſondern unter dem Schein einer Bündnuͤß init Chur⸗Eoͤllen ſich als ein boͤſer Geiſt in das Reich einſchleichet/ ſo will er nicht haben/ daß die Staͤnde ſein Abſehen mercken ſollen/ dahero er ihnen die Augen mit allerhand Vorſtellungen zu verblenden trachtet. Der jetzige Köͤnig in Schweden iſt das erſtemahl von dem gegenwertigen Kinig in Pohlen gegen den Oliviſchen Frieden feindlich angefallen und bekrieget worden/ welches dann eine ſol⸗ che Verbitterung bey ihm verurſachet/ daß er mit demſelben nicht mehr in der Nachbarſchafft leben will; Er ſey dann ſeines fer⸗ neren Anfals kunfftighin geſichert.Nach dem der Koͤnig inrauck⸗ reich kicht nur ein oder zwey ſondern ſchon dreymahl in ſeiner Regiekungs⸗Zeit das Roͤmiſche Reich beleidiget/ daß er zughruͤn⸗ ſter und Oßnabküͤck/ zu Nimwegen und zu Rißwick mit demſel⸗ bi Zrieden auffzerichtet/ heilig beſchworen und i ' gebro⸗ qh M gt lich tot mi